Ich verspiele mein Geld

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Sucht Verschwendung Geld Games

Ich (m/21) und spiele seit meinem 17. Lebensjahr in Spielhallen um Geld, dass ich süchtig bin, habe ich bereits erkannt. Aber ich komme einfach nicht davon los. Freunde, Familie und Freundin habe ich schon beklaut. Die wissen alle davon, aber glauben ich hätte den Kampf schon längst gewonnen. Nur leider ist dem nicht so. Immer wieder, wenn ich etwas mehr Geld in den Händen habe, denke ich heute gewinne ich auf alle Fälle. Ich nehme mir dann immer vor nur 10-20 Euro zu verspielen, doch zum Schluss ist doch wieder alles drin, was ich dabei hatte. Seien es 50 Euro oder 400 Euro, dann spiele ich so lange, bis ich entweder 1.000 Euro Gewinne, welche dann innerhalb weniger Tage wieder im Automaten landen, oder bis eben alles weg ist. Und glaubt mir, dieses Gefühl wieder alles verloren zu haben ist echt grausam. Das Gefühl zu gewinnen ist jedoch unvorstellbar geil. Vor allem immer wieder diese Notlügen gegenüber meiner Freundin, wo mein Geld sei, sind einfach nur noch zum Kotzen. Eine Stationäre Therapie erweist sich zur Zeit leider als sehr schwer, da es beruflich derzeit super läuft und ich mir dadurch extrem schaden würde. Wenn ich nur 5 Euro in der Tasche habe und weiß, der Kühlschrank ist leer, gehe ich einkaufen ohne Spieldrang und die 5 Euro reichen manchmal, wenn es sein muss 3-4 Tage. Habe ich jedoch 100 Euro, sind die meistens nach einem Tag futsch. Ich weiß langsam echt nicht mehr, was ich noch machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00029580 vom 30.11.2011 um 19:33:41 Uhr (20 Kommentare).

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Geld regiert die Welt

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Habgier Engherzigkeit Partnerschaft Geld Studentenleben

Ich beichte, dass ich nur noch des Geldes wegen mit meinem Freund zusammen bin. Er ekelt mich regelrecht an. Bevor wir zusammengekommen sind, war er ja noch einigermaßen schlank, aber jetzt hat er sich fettgefressen und bekommt langsam Haarausfall. Außerdem stinkt er wie ein Iltis, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Er bemüht sich zwar lieb und nett zu mir zu sein, aber immer wenn ich etwas unternehmen möchte, hat er keine Lust. Selbst beim Sex stellt er sich an, wie ich mir meinen eigenen Opa im Bett vorstellen würde. Er hat eine Vorliebe für hässliche T-Shirts, die aussehen als hätte jemand Erbrochenes darauf verteilt und Satinunterwäsche, mit chinesischem Drachenmotiv, über denen sein fetter, weißlicher und behaarter Schwabbelbauch erst so richtig schön zur Geltung kommt. Seine Freizeit verbringt er Chips fressend vorm Computer oder Fernseher. Wenn ich ihn mal dazu animiert bekommen habe mit mir joggen zu gehen, (ich gehe dreimal die Woche mindestens eine Stunde lang) dann erwartet er jedes Mal hinterher einen Kniefall, oder Ähnliches. Es ist einfach nur unerträglich. Das Problem ist: Ich bin komplett finanziell abhängig von ihm, er bezahlt meine Studiengebühren und ich wohne mit ihm in seiner Eigentumswohnung. Er bezahlt auch alle Nebenkosten und fast alle Lebensmittel. Meine Eltern könnten mich zwar locker finanziell unterstützen, aber sie sind viel zu geizig dazu und auf Unterstützung verklagen will ich sie aus naheliegenden Gründen nicht. Mein Freund arbeitet in der IT-Branche und verdient ganz gut, deswegen ist es für ihn okay, wenn ich ihm auf der Tasche liege. Ich gehe zwar nebenbei auch noch arbeiten, aber das, was ich da verdiene, reicht hinten und vorne nicht. Langsam aber sicher bekomme ich Panik, wenn ich sehe, wie lange sich mein Studium noch hinzieht, bis ich dann mal finanziell unabhängig sein werde. So lange halte ich es keinesfalls mehr mit ihm aus. Mich nervt mittlerweile jeder Laut, den er von sich gibt, deswegen schleicht er die ganze Zeit tonlos um mich herum und beäugt mich misstrauisch. Ich kann ihn einfach nicht mehr respektieren. Er ist so faul, fett und armselig. Jede Nacht wenn ich neben ihm liege, könnte ich ihn im Schlaf erwürgen, weil er abwechselnd furzt und schnarcht. Ich fühle mich ihm gegenüber so unfair und gleichzeitig so hilflos wütend, ich weiß echt nicht, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00029544 vom 23.11.2011 um 10:43:07 Uhr (36 Kommentare).

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Das Geld meiner Oma

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Diebstahl 50+ Geld Familie Nürnberg

Eine Sache beschäftigt mich seit Jahren. Ich war etwa 13, keine Anzeigen, keine Randale, kein Alkohol oder Kippen, kein Stress, kurzum ein ganz normales Mädel. Die Beziehung zu meiner Oma (väterlich) war ziemlich gut, ich besuchte sie immer mal wieder. Die Besuche wurden nach und nach weniger, ich hatte eher auf andere Dinge Lust und meine Eltern konnten gesundheitlich nie mitkommen. Bei einem meiner letzten Besuche war meine Oma irgendwo (ich weiß es nicht mehr) im Garten. Ich kramte ein wenig im Schrank - was ich suchte weiß ich ebenfalls nicht mehr - und fand ein paar Hundert Euro (oder Mark - es war so 2001). Keine Ahnung wie ich auf die bescheuerte Idee kam, aber ich nahm mir zwei Scheine, sprich 200. Ich hatte damals ganz normales Taschengeld, wäre also nicht am Hungertod gestorben.
Anfangs bemerkte es keiner und was ich davon kaufte ist wohl auch so unwichtig gewesen dass ich es heute nicht mehr sagen kann. Irgendwann rief meine Oma dann an und erzählte meinen Eltern, dass das Geld verschwunden sei. Ich dementierte weil ich nicht wusste wie ich reagieren sollte und meine Eltern glaubten mir.


Weihnachten kam sie dann zu uns (es war das letzte Weihnachten was wir miteinander verbrachten) und sprach irgendwann dieses Thema an. Ich wollte Weihnachten nicht vermiesen, nicht an diesem Tag zugeben was ich getan hatte - und so dementierte ich wieder. Meine Oma war ja nicht blöde - sie wusste natürlich, dass ich es genommen hatte und wollte gehen. Irgendwie überredeten meine Eltern sie zu bleiben und "alles war gut". Danach besuchte ich sie glaube ich nicht mehr bzw. ich hatte es vor - doch am Valentinstag starb sie. Ich konnte es nie klären und ich denke oft daran was für eine tolle Frau sie war, dass sie - obwohl sie nie viel hatte - immer alles geteilt und gegeben hat und dass ich das einem Menschen antat, der es am allerwenigsten verdiente. Jedes Mal wenn ich an ihrem Grab stehe versuche ich, dieses so schön wie möglich zu machen, sie liebte Blumen. Ich werde aber nie darüber hinwegkommen. Erzählt habe ich es bislang auch niemandem. Ich würde viel dafür geben diesen Mist ungeschehen zu machen und bereue zutiefst, was aus dieser Sache geworden ist. Jede Deiner Handlungen hat Konsequenzen, auch wenn man diese so nicht bedacht hat. Mir möge vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029533 vom 20.11.2011 um 12:31:28 Uhr in Nürnberg (19 Kommentare).

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Meine geldgeile Mutter

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Geiz Habgier Falschheit Geld Familie

Zu meiner Mutter passt die Beschreibung "geldgeile Exfrau" echt perfekt. Um nach der Trennung von meinem Vater das Sorgerecht für meinen Bruder und mich (und somit auch die Alimente) zu bekommen, behauptete sie vor Gericht, mein Vater habe sie ständig geschlagen und sogar vergewaltigt. Völlig lächerlich, da mein Vater wirklich ein super lieber Kerl und ein totaler Frauenschwarm war und ist. Ich wohnte dann Jahre später nach einigem Hin und Her einige Zeit bei ihr und stand vor meiner Matura (Abi), als es um die Frage "Wie geht es nach der Matura weiter?" ging. Sie wollte natürlich, dass ich ein Masterstudium absolviere. Aber nicht etwa, weil mir das eine gute berufliche Zukunft bieten könnte oder so, nein, schlichtweg weil "dann dein Vater noch 5 Jahre für deinen Unterhalt aufkommen muss!" Ich entschied mich dann tatsächlich für ein Masterstudium, wurde aber kurz vor den Maturaprüfungen von Zuhause rausgeworfen, da sie mehr Geld von mir verlangt hatte, als ich aufbringen konnte und ich somit keinen finanziellen Gewinn mehr für sie abwarf. Zu Beginn des Studiums wurde ich auf die Frage nach ihrer finanziellen Unterstützung mit einem "Wenn du Geld willst, musst du vor Gericht gehen" abgefertigt. Ich beichte nun, dass ich demnächst Klage gegen meine Mutter einreichen werde, da sie genauso wie mein Vater berufstätig und daher verpflichtet ist, für meine Erstausbildung aufzukommen.

Beichthaus.com Beichte #00029508 vom 09.11.2011 um 13:50:42 Uhr (40 Kommentare).

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Ungerechte Welt

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Habgier Ungerechtigkeit Geld

Ungerechte Welt
Seit mein Vater vor wenigen Jahren im Lotto gewonnen hat, und er hatte immer gut Geld (Anwalt), bekomme ich (25) und meine Schwester (29) jeden Monat 2.500 Euro von ihm überwiesen. Er sagte uns, wir müssen, wenn wir wollen, nie wieder arbeiten. Das Geld bekämen wir so oder so. Auch wenn er stirbt, geht alles an uns. Er hat das Geld so angelegt, dass das Stammkapital nie angegriffen wird und wir von den Zinsen mehr als Leben können. Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt, werde nie wieder arbeiten müssen, und das macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich habe jahrelang mein Leben genossen, tue es jetzt auch und habe mich trotzdem charakterlich nicht groß geändert. Geld kommt nun mal zu Geld, wenn andere ärmere Leute im Lotto gewinnen, haben sie hinterher meist weniger Geld als vorher. Sie kennen es nunmal nicht, mit Geld groß geworden zu sein. Ich finde es trotzdem nur ungerecht, dass die Armen immer ärmer werden, die Reichen immer reicher. Seitdem ich das weiß, spende ich jeden Monat zusammen 1.000 Euro an die Tafel in meiner Großstadt und eine Obdachlosenküche. So beruhige ich mein Gewissen und kann trotzdem mehr als gut leben. Wenn er mal sterben sollte, werde ich von der Hälfte meines geerbten Teils eine Stiftung gründen, und mich um Projekte in der BRD kümmern, hier gibt es erst mal genug zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00029475 vom 30.10.2011 um 22:46:25 Uhr (29 Kommentare).

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