Meine Fettsucht

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Völlerei Maßlosigkeit Sucht Ernährung

Ich (w) bin 165cm groß und wiege mittlerweile 105kg - und werde ich immer fetter. Ich bin regelrecht süchtig danach, mich mit Fettem und Süßen vollzustopfen - anders kann man es nicht mehr nennen! Ich spreche nicht von ein bis zwei Stücken Kuchen mehr, sondern von regelrechten Fressgelagen mit ganzen Torten, acht Stück Gebäck hintereinander, drei bis vier Tafeln Schokolade und Lasagne. Und als ob das nicht schon genug wäre, gefällt es mir, immer dicker zu werden. Am Liebsten würde ich noch mal 30 kg mehr wiegen und aus allen Klamotten herausplatzen - manchmal mäste ich mich regelrecht, bis nichts mehr in meinen Bauch reinpasst, oder trinke sogar flüssige Butter. Ich weiß, das ist verrückt und schlecht für meine Gesundheit, aber ich kann es einfach nicht stoppen! Wenn mich jemand darauf anspricht oder Witze über meinen Speck macht, schäme ich mich nicht einmal.

Beichthaus.com Beichte #00035015 vom 04.02.2015 um 19:08:12 Uhr (16 Kommentare).

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Eskapaden in der Januarnacht

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Maßlosigkeit Last Night

Ich (m/20) war vor fast genau zwei Jahren mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs. Zuerst lief es nur darauf hinaus, dass wir irgendwo essen gehen wollten und dann noch ein kleines bisschen durch die Stadt gehen. Leider, wie das nun mal so ist, blieb es nicht dabei und es wurde ein wirklich heftiger Abend. Ab einem bestimmten Punkt weiß ich nichts mehr und nur aufgrund von Erzählungen konnten wir die Geschichte letztendlich vervollständigen. Zuerst haben wir in einem nicht gerade billigen Restaurant gegessen und drei Flaschen Wein im Wert von 70 Euro vernichtet und sind anschließend auf Raubzug durch die Bars der Stadt gegangen. In einem irischen Pub, in dem wir uns oft blicken ließen, verdrückte jeder von uns mehrere Shots Wodka und wir zogen weiter in eine Art "Metal-Kneipe", in der wir uns jeder Whiskey-Cola bestellten.


Das Problem dabei war nur, dass man Whiskey im Glas und Cola aus einem Glaskrug getrennt bekommt und man das Mischverhältnis selbst bestimmen kann. Ich war, laut Erzählung meiner Freunde, allerdings schon so breit, dass ich mir das Glas Whiskey pur rein schüttete und anschließend den ganzen Krug Cola mit der Frage "Warum schmeckt das so komisch?" hinterher kippte. Ab da gingen mir die Lichter aus und laut meinen Kumpels wurde ich, da ich etwas größer und dadurch auch schwerer als andere bin, von vier Männern nach draußen getragen, wo ich mir erst mal die Seele aus dem Leib kotzte. Anschließend mussten wir noch ein kleines Stück mit dem Zug fahren, da wir etwas außerhalb wohnten. Also krochen und torkelten wir zum Bahnhof und hinterließen eine Spur der Vernichtung aus Erbrochenem. Im Zug gingen bei mir scheinbar alle Sicherungen durch und ich flutete das Zugabteil förmlich mit meiner Kotze. Ob fremde Leute anwesend waren, weiß ich nicht mehr, ich wollte nur noch, dass es aufhört.


Letzten Endes schaffte ich es dann doch noch, an der richtigen Station auszusteigen, verabschiedete mich von meinen Kumpels und torkelte nach Hause. Auf dem Weg nach Hause machte ich allerdings bei einem Supermarkt Halt und hielt ein ca. zweistündiges Nickerchen, bevor ich mich wieder auf den Weg machte. Da mein Zimmer im ersten Stock unseres Hauses lag und wir eine wirklich steile Treppe hatten, verbrachte ich den Rest der Nacht in der Badewanne, die im Erdgeschoss lag. Am nächsten Morgen erfuhr ich von meinen Freunden, dass der Schaffner des Zuges aufgrund meiner Kotzattacke die Polizei eingeschaltet hat und die beiden ungefähr fünf Stationen zu früh ausgestiegen sind, da sie Angst hatten, verhaftet zu werden. Seit diesem Abend habe ich immer nur noch ganz wenig getrunken, und wenn ich etwas mehr getrunken habe, dann nur so viel, bis ich wusste, dass es reicht. Das alles erzähle ich aus einem Grund: Solltet ihr an einem Samstag im Januar 2013 in Nürnberg unterwegs gewesen sein und habt jemanden gesehen, der manche der hier aufgeführten Dinge getan hat, dann Glückwunsch: Ihr habt mich gefunden! Ich möchte mich hiermit in aller Form bei all den Menschen entschuldigen, denen ich in dieser Nacht zu Last gefallen bin, ganz besonders bei den Leuten, die meine Hinterlassenschaften im Zug beseitigen mussten. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034924 vom 22.01.2015 um 09:51:23 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Mit Kater bei der Arbeit

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Maßlosigkeit Trunksucht Arbeit

Es ist wohl an der Zeit, dass ich (m/39) mal auspacke. Die ganze Woche muss ich im Anzug herumlaufen und berate Kunden in hochtechnischen Anwendungsfragen im Außendienst. Das klappt gut, ich kann mich sogar als erfolgreich bezeichnen. Mein Arbeitgeber sieht die Zahlen und lässt mich weitestgehend in Ruhe. Was allerdings hinter der Kulisse läuft, erahnt wohl kaum jemand. Freitagmittag lege ich um 12 Uhr meinen Autoschlüssel zur Seite, ziehe T-Shirt und Turnschuhe an und dann geht es los in die Kneipe. Ich leere mir dann ein Bier nach dem anderen hinein und bin gegen 2 Uhr nachts so voll, dass ich meist völlig verdreckt und mit Schürfwunden nach Hause komme. Meine Frau lässt mich gewähren, sie meint, das wäre mein wohlverdienter Ausgleich zu meiner harten Arbeit.


Am Samstag kann ich vor 15 Uhr gar nicht an Bier denken, ohne dass mir übel wird. Dann geht es wieder in die Kneipe zum Sky schauen. Es beginnt dasselbe Spiel wie am Vorabend. Jetzt merke ich, dass ich langsam älter werde und benötige nicht nur mehr den Sonntag, um klar im Kopf zu werden, sondern meist auch noch den Montag. Dort mache ich nur Tarntermine, die entweder schnell vorbeigehen oder ich gehe schon gar nicht mehr hin. Schon klar, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht, aber wie wird es erst werden, wenn ich mal 50 Jahre alt bin? Der Wochenendsuff ist zwar brutal, aber ich giere danach. Meinem Arbeitgeber gegenüber habe ich allerdings ein schlechtes Gewissen, denn diesen Montag müsste man mir vom Gehalt abziehen.

Beichthaus.com Beichte #00034907 vom 19.01.2015 um 18:12:26 Uhr (16 Kommentare).

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Papas Geld

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Zorn Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Verschwendung Geld

Manchmal empfinde ich (m/21) nichts als Hass für meinen besten Freund. Wir kennen uns nun seit fast zehn Jahren, verstehen uns blind und können immer aufeinander zählen. Hin und wieder haben wir unsere Meinungsverschiedenheiten, wie bei einem alten Ehepaar, aber die Freundschaft steht außer Frage. Nun ist es aber der Fall, dass der Vater meines besten Kumpels Arzt ist und sehr gut verdient. Und genau dieses Geld bekommt mein bester Kumpel mit beiden Händen in den Arsch geschoben. Da ich kein sonderlich materieller Mensch bin, interessiert mich das auch nicht weiter, das weiß er auch. Was mich aber stört, ist, dass er dieses Geld jedem anderen unter die Nase halten muss, und keinen einzigen Ton darüber verliert, dass alles von seinem Vater kommt. Wir sind beide Studenten und führen jeder ein recht glückliches und sorgenfreies Leben. Wenn ich aber mitbekomme, wie er in unserem Freundeskreis dann wieder die neue 1.500 Euro Uhr rumzeigt und stolz erzählt, was er sich mal wieder "gegönnt" hat - würde ich am Liebsten kotzen.


Keinem in unserem Freundeskreis geht es finanziell vergleichbar gut, die meisten arbeiten hart um ihre Miete zu bezahlen. Und genau die sitzen dann da und fragen sich, was sie falsch gemacht haben, da kaum einer weiß, dass es sich nur um Papas Geld handelt. Mal ernsthaft, der Kerl arbeitet neben dem Studium in einer Tankstelle auf 400 Euro Basis und schöpft diese nicht einmal voll aus. Davon könnte er sich nicht mal die halbe Miete seiner Wohnung leisten, geschweige denn den Kühlschrank füllen, Strom- und Wasserkosten, das Auto, den Sprit, Zigaretten und was man sonst so am Wochenende und unter der Woche ausgibt. Davon, dass ein T-Shirt bei ihm mindestens mal 100 Flocken kosten muss, will ich gar nicht erst anfangen. Eigentlich bezieht sich mein Hass gar nicht konkret auf ihn, sondern generell auf Leute, die dermaßen verschwenderisch leben müssen. Die meisten Leute müssen mit einem Bruchteil von dem auskommen, was manche Menschen in wenigen Wochen oder Tagen ausgeben, und den Hals bekommt keiner von ihnen voll!


Ich beichte hiermit, dass mich überzogene Markenpreise, Prestige und vor allem die Leute, die solche Produkte quasi nur kaufen, um zu zeigen, dass man sich es leisten kann, einfach nur ankotzen! Ja, auch ich habe ein iPhone in der Tasche und natürlich ist es geil, mal einen teuren Sportwagen zu fahren. Und das alles gestehe ich auch jedem zu, der hart arbeitet, um dieses Geld zu verdienen. Aber alles von Papi bezahlt zu bekommen und so zu tun als wäre es der eigene Verdienst ist einfach nur lächerlich!

Beichthaus.com Beichte #00034900 vom 18.01.2015 um 19:09:02 Uhr (10 Kommentare).

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“Folge

Der gute Ruf der Dorfmatratze

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Peinlichkeit Maßlosigkeit Maßlosigkeit Schule

Ich (w/23) war das, was man als eine Dorfmatratze bezeichnen würde. Im zarten Alter von 17 durfte fast jeder Teenie in meinem privaten Umfeld mich durchnageln. Wahrscheinlich hatte ich in der Zeit zu wenig Selbstbewusstsein und suchte mir daher auf diese Weise meine Bestätigung. Die Jungs machten mir auch immer Geschenke, wenn ich mit einem in der Kiste war oder obszöne Bilder von mir verschickte. Aus diesem Grund fühlte ich mich schon besser, aber dann holte mich mein Ruf ein. In der Schule hatte fast jeder Nacktfotos von mir auf seinem Handy, obwohl ich sie nur an ungefähr 20 Leute verschickt hatte. Bald kamen noch anstößige Bemerkungen in den Schulfluren wie "Blowjob für zehn Kaugummis?", andere wiederum fanden es lustig, meinen Orgasmus nachzuahmen. Von da an wusste ich einfach nicht weiter. Ich überzeugte meine Eltern von einem Schulwechsel, weil auf einer anderen Schule das Angebot der Leistungskurse größer war. Natürlich war das eine Lüge, aber meine Eltern waren die Letzten, die meinen Ruf hätten erfahren sollen. Mit 19 Jahren machte ich mein Abitur und sonst lief auch alles wie geplant. Was ich eigentlich sagen will? Ihr Mädchen da draußen, es ist besser nicht so viele Sexualpartner zu haben, sonst seid ihr nur noch die Dorfmatratze!

Beichthaus.com Beichte #00034887 vom 17.01.2015 um 13:41:46 Uhr (19 Kommentare).

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