Letzter Ausweg: Die Toilette der Grundschule

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Dummheit Peinlichkeit Kinder Landshut

Ich (28) war auf dem Heimweg von meiner Arbeitsstelle. Ein Weg von 50 Minuten. Auf halber Strecke bemerkte ich, dass ich dringend ein WC aufsuchen muss, wahnsinnig dringend. Ich versuchte es auszuhalten, es waren schließlich nur noch rund 30 Minuten bis zu meiner Wohnung. Wie es nun manchmal ist, stellte ich fest, dass ich es nicht mehr bis nach Hause schaffe. Was nun tun? Ich hatte keine Möglichkeit, um schnell ein Notgeschäft zu verrichten. Es war keine Immobilie mit Kunden-WC in der Nähe. Als ich ernsthaft dachte, dass ich als erwachsener Mensch mir in die Hose mache, kam ich an einer Grundschule vorbei. Ich bin selbstverständlich sofort in die Grundschule, habe das WC gesucht und den Dingen ihren Lauf gelassen. Nach circa 5 - 10 Minuten war die Gefahr gebannt und ich wollte den Raum verlassen. Ich kam jedoch nicht aus aus dem Raum, die Tür schien blockiert zu sein.

Dank Smartphone googlete ich die Grundschule und rief an, um mitzuteilen, dass ich nicht mehr rauskomme. Die Dame sagte, dass sie jemanden schicke und fragte gar nicht groß nach. Kurze Zeit später, ich hörte es an der Tür rütteln, ging ich zu jener und plötzlich sprang sie auf, fünf Beamte stürmten rein, packten mich sehr unsanft und drückten mich gegen die Wand, Handschellen klickten und ich war total perplex. Jegliche Kommunikationsversuche wurden unterdrückt. Auf der Wache angekommen, wurde mir das Ausmaß bewusst: Ein Grundschulkind sah einen dunkel gekleideten Mann in das WC gehen und gab dies weiter. Es wurde, und ich verstehe es, angenommen, dass ich ein "Kinderfreak" bin. WC abgeschlossen, Polizei gerufen. Gott sei Dank konnte ich die Beamten in der Wache mit meiner Geschichte überzeugen und wurde nach knapp 60 Minuten Verhör entlassen.

Beichthaus.com Beichte #00039516 vom 22.03.2017 um 21:17:21 Uhr in Landshut (12 Kommentare).

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Günstiger Skiurlaub

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Morallosigkeit Sex Urlaub

Ich (m/26) war letztes Wochenende mit Kumpels in Österreich Skifahren. Wir konnten bei der Tante (ca. 45) eines Kumpels in einer Pension übernachten. Die Tante hatte gleich einen Blick auf mich geworfen und ich fand sie auch attraktiv - wegen ihrer Oberweite und auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00039515 vom 22.03.2017 um 10:48:41 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Arschloch mit süßem Hund

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Ungerechtigkeit Tiere Nachbarn Köln

Arschloch mit süßem Hund
Der Nachbar aus der Doppelhaushälfte nebenan ist ein echtes Arschloch. Niemand in der ganzen Straße mag ihn. Einmal war ich Zeuge, wie der erwachsenene Sohn meines Vermieters ihm Schläge angedroht hat. Als ich mal versehentlich auf seinem Grundstück geparkt habe, hat mich dieser Typ morgens abgepasst und angeschrien. Ich ignoriere diesen Drecksack wo ich nur kann. Doch dummerweise hat dieser Unmensch mittlerweile zwei Hunde. Der erste Hund beachtet mich nicht weiter - also kein Probem. Der zweite Hund allerdings ist sehr kontaktfreudig, läuft auf mich zu, wedelt mit dem Schwanz, leckt mir sogar die Hand und lehnt sich gegen mein Bein.

Wenn mein toller Nachbar nicht hinschaut, streichele ich den Hund natürlich oder kraule ihn hinter dem Ohr. Wenn mein Nachbar mich sieht, ignoriere ich den Hund, damit mich dieser Saftsack nicht anmacht. Der arme Hund tänzelt dann vor mir herum, guckt mich erwartungsvoll an und ist dann immer enttäuscht, wenn er nicht gestreichelt wird. Er bleibt dann aber trotzdem so lange vor mir stehen, bis sein Arschloch-Herrchen ihn ruft. Es tut mir echt leid, dass ich diesen Hund manchmal so verarsche, aber mit seinem Besitzer will ich absolut nichts zu tun haben. Der Hund kann ja nichts dafür, dass sein Besitzer ein sozial inkompetentes Riesenarschloch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039514 vom 21.03.2017 um 22:56:24 Uhr in Köln (3 Kommentare).

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Das wohl langweiligste Praktikum der Welt

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Faulheit Falschheit Arbeit

Ich (m/25) absolviere momentan ein Praktikum im Rahmen meines Studiums in einem halbstaatlichen Unternehmen im Norden Deutschlands. Für meine Tätigkeit erhalte ich eine beachtliche Vergütung und den Namen des Unternehmens im Lebenslauf zu haben ist schon eine Sache für sich, denn es ist verdammt schwer, hier reinzukommen. Das war es aber auch schon mit den positiven Aspekten meines Praktikums.

In den 4 Monaten, die ich mittlerweile hier bin, habe ich rein gar nichts gelernt. Anfangs noch voller Motivation, fragte ich immer bei den Mitarbeitern nach, ob ich irgendwie aushelfen könnte. Nach den ewig gleichen Antworten, dass ich doch woanders fragen solle, habe ich es irgendwann auch sein lassen. Es scheint mir, als wären sowieso 80 Prozent der Leute in meinem Department innerlich ausgebrannt. Die ewig leblosen Augen und das ständige Nörgeln über Kollegen und Vorgesetzte bestärkten mich noch in dieser Ansicht. Jeder macht sein Ding und ist froh, wenn er früh nach Hause gehen kann. Auch die Krankheitstage kommen mir verdammt hoch vor - aber da es halbstaatlich ist, existiert kein Konkurrenzkampf mit anderen Unternehmen wie in der Privatwirtschaft, drum macht sich jeder ein schönes Leben.

Zurück zu mir: Das Arbeitspensum, was ich bis jetzt erhalten habe, könnte man locker in 1 bis 2 Wochen erledigen. Ich habe es jedoch geschafft, dies auf Monate aufzuteilen und dabei noch als extrem fleißiger Praktikant rüberzukommen. Da ich gleich mehrere Betreuer habe, weiß keiner so genau, was ich momentan machen muss - und mittlerweile juckt es auch keinen mehr. Den Großteil meines Tages verbringe ich damit, mir Filme reinzuziehen, die neuesten Fußball-Highlights anzuschauen oder mich mit anderen Praktikanten zum Café zu verabreden. Da wir ein paar süße Schnecken im Nebengebäude haben, ist dies immer ein netter Zeitvertreib. Effektiv arbeite ich wohl 10 Minuten meiner acht Stunden. Zum Glück sitze ich in einem Büro mit einem Azubi, dem es ähnlich geht wie mir. Letztens haben wir uns genüsslich die Trilogie von Herr der Ringe reingezogen und uns (nach 5 Uhr) auch ein paar Bierchen gegönnt, da sowieso keine Sau mehr im Flur ist um diese Uhrzeit. Dies hat uns noch ein paar schöne Überstunden beschert und auch das Lob unserer Vorgesetzten, da wir nach dem Film-Marathon noch pro Forma ein paar E-Mails bearbeitet haben, mit den Betreuern im CC - damit sie natürlich sehen, wie "hart" wir arbeiten.

Anfangs hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, da ich als Praktikant natürlich etwas lernen wollte und nicht nur dumm rumsitzen. Aber wegen der o. g. Umstände bin ich langsam aber stetig in den Abgrund der Produktivität hineingeschlittert und arbeite wirklich nur auf Sparflamme. Da sich mein Praktikum nun langsam dem Ende neigt, kam einer meiner Vorgesetzten letztens in unser Büro und bat mich um ein persönliches Gespräch, wo ich wirklich vom Hocker fiel. Ich habe allen Ernstes ein Jobangebot bekommen, da die Mitarbeiter anscheinend mehr als zufrieden mit mir und meiner Arbeit sind. Ich beichte, dass ich teils auf Kosten der Steuerzahler ein überbezahltes Praktikum absolviere und dabei kaum etwas erledige. Sollte ich dem Jobangebot tatsächlich zustimmen, verspreche ich, mich mehr in meine Arbeit reinzusteigern und nachfolgenden Praktikanten ein wenig mehr Betreuung zu bieten.

Beichthaus.com Beichte #00039502 vom 20.03.2017 um 02:57:20 Uhr (18 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die nackte Putzfrau

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Arbeit Rostock

Ich (w/37) betreibe hauptberuflich einen Nacktputzservice. Das erste Mal habe ich vor acht Jahren nackt geputzt, es war wirklich so, dass ich jung war und das Geld brauchte. Es hat mich damals vor meiner Privatinsolvenz bewahrt, bzw. davor, vor Arbeit kaputtzugehen. Damals habe ich nach dem Studium keine richtige Arbeit gefunden und musste erst einmal Gelegenheitsjobs machen, nach mehreren Monaten hatte sich daran auch nicht wirklich etwas geändert. Tagsüber habe ich kostenlos Praktikumsstellen belegt, daran anschließend wurde dann Abends und am Wochenende gearbeitet. Geld kann man so nicht verdienen und bekommt ganz nebenbei auch noch ein Burn-out, sodass man es idealerweise die nächsten zehn Jahre auch nicht mehr kann. Irgendwann habe ich dann Abends in einem Büro geputzt und war dort mit einem Angestellten alleine, der in das Bild von einem attraktiven Mann ohne Familie passte. Nachdem wir schon einige Male geflirtet hatten, bat er mich, ihm den Wunsch zu erfüllen, heute für ein paar Minuten nackt zu putzen - er würde sich das Ganze auch etwas kosten lassen. So hatte ich dann in einer Viertelstunde fünfzig Euro verdient. Zwei Tage später habe ich seinen ganzen Haushalt nackt geputzt und dafür 400 Euro bekommen.

Schließlich fragten auch Freunde und Bekannten nach, der Verdienst wurde immer höher. Ich habe meine Praktikumsplätze vorerst abgesagt. Die Jobs dann auch und ein eigenes Gewerbe zum Putzen angemeldet. Nachdem ich im Internet ein paar Anzeigen gestartet hatte, konnte ich mich vor Arbeit kaum noch retten. Ich habe nur noch die Jobs angenommen, bei denen wirklich viel gezahlt wurde und so lebe ich jetzt seit einigen Jahren. Meine Familie und Bekannten denken, dass ich mit Aktien viel Geld verdient hätte. In Wirklichkeit fahre ich zwei bis drei Mal in der Woche zu den nahegelegenden Großstädten und mache Wohnungen sauber oder auch mal Gartenarbeit - allerdings ohne Kleidung. Ich habe übrigens nie mit den Kunden geschlafen oder Fotos von mir machen lassen. Wenn ich mir die Sauna oder den FKK-Strand heute und vor zwanzig Jahren anschaue, muss ich sagen, dass die Leute immer prüder werden. Mir soll es recht sein.

Beichthaus.com Beichte #00039492 vom 17.03.2017 um 18:45:53 Uhr in Rostock (15 Kommentare).

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