Die Prothese meiner Oma

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Dummheit Neugier Peinlichkeit 50+

Ich dachte als Kind, die Nachrichtensprecher in der Tagesschau könnten mich sehen, weil sie einem immer in die Augen geschaut haben, beim Nachrichten vorlesen. Ich dachte auch, meine Oma könnte meine Nase wirklich klauen. Außerdem hatte meine Oma eine Prothesen-Einlage für die linke Brust, welche sie durch Krebs verloren hatte. Ich wusste als Kind nie, wofür dieses komische Gummi-Ding gut war. Wenn es mal irgendwo rum lag, habe ich damit gespielt, worauf meine Oma dann immer geschimpft hat, was ich nie verstanden habe.

Beichthaus.com Beichte #00026604 vom 03.07.2009 um 01:05:58 Uhr (20 Kommentare).

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Ist Geld heute alles?

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Lügen Arbeit Chef Düsseldorf

Ich habe acht Jahre lang in einer Firma gearbeitet - die letzten vier dabei unter einem neuen Vorgesetzten, der unbeherrscht, jähzornig, cholerisch und selbstverliebt war. Entsprechend dieser Eigenschaften habe ich dann die letzten drei Jahre entsprechend oft krankgemacht, war also offiziell arbeitsunfähig, hatte aber tatsächlich keine Beschwerden. In Summe kamen so in den vier Jahren ca. 30 Wochen zusammen, die ich fehlte, aber komplett bezahlt bekam. Demnach hatte ich einen höheren fünfstelligen Betrag erhalten, für den ich überhaupt nichts getan hatte. Mir war das aber wirklich egal, denn dieser Mensch war einfach unausstehlich. Es gab, um mal ein Beispiel zu nennen, niemanden in der Firma, der sich nicht mit dieser Person gestritten hat, ob fachlich oder über andere Dinge, egal, diese Person hatte immer Recht.

Ende letzten Jahres bin ich dann auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Beim Austrittsgespräch rechnete man mir vor, was ich noch alles erhalte, Abfindung, Weiterbezahlung bis zum Zeitpunkt X, Sondervergütung, die in diesen Zeitraum fiel, in Summe wieder ein höherer fünfstelliger Betrag. Ferner wurde ich gefragt, was ich mir denn noch vorstellen würde. Ich wollte aber aufgrund dieser Person dort nur noch weg, zumal ich schon eine andere Arbeitsstelle hatte. Deshalb forderte ich nichts mehr, denn die Vergangenheit war finanziell schon sehr ertragreich. Wenn ich dieses jetzt im Bekanntenkreis erzähle, dann stoße ich immer wieder auf Unverständnis, nicht noch mehr Geld gefordert zu haben, aber ich wollte nicht mehr haben. Die Zeit in der Vergangenheit, in der ich bezahlt abwesend war, hat aus meiner Sicht doch den Betrag, den ich noch hätte bekommen können, wettgemacht. Ist denn Geld alles?

Beichthaus.com Beichte #00026600 vom 02.07.2009 um 11:24:06 Uhr in Düsseldorf (Friedrichstraße) (17 Kommentare).

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“Beichte

Die perfekte Strategie zum Stehlen

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Diebstahl Waghalsigkeit Habgier Shopping Pinneberg

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich, als ich 16 war, mit einer Freundin zusammen regelmäßig bei uns in der Innenstadt "einklauen" gegangen sind. Wir haben das regelmäßig gemacht. Es war wie eine Sucht. Du hattest das Gefühl, Macht über den Laden zu haben. In einem ganz bestimmten Laden hatten wir ein richtig durchdachtes System. Wir hatten uns vorher den Laden angeguckt und genau beobachtet, wo die Überwachungskameras nicht filmen konnten. Das war ein Bereich zwischen zwei Regalen. Wir sind also getrennt voneinander in das Geschäft gegangen, als ob wir uns nicht kennen würden. Ich habe mir dann 6-7 CDs ausgesucht und bin mit diesen durch den Laden geschlendert. Dabei habe ich mir 3-4 CDs ausgesucht, die Diebstahlsicherung heimlich entfernt, und habe meiner Freundin ein Zeichen gegeben, dass sie zu den Regalen gehen soll. Da sind wir dann aneinander vorbeigegangen, ohne uns eines Blickes zu würdigen und ich habe ihr dabei heimlich die CDs in ihre Umhängetasche geschoben. So konnte sie unbemerkt den Laden wieder verlassen. Ich brachte dann noch gemütlich die restlichen CDs wieder an Ort und Stelle und tat so, als ob ich mich doch gegen den Kauf entschieden hätte.

Dabei wurde ich einmal vom Detektiv aufgehalten, der mich natürlich beobachtet hatte, und forderte mich auf, die Tasche mal zu öffnen. Nur leider hatte ich die geklauten CDs nicht, die hatten schon lange den Laden verlassen. Das Spiel haben wir eine ganze Weile getrieben. Natürlich wurden wir irgendwann erwischt, haben Hausverbot bekommen und mussten zur Polizei. Da es aber unser erstes Vergehen war, sind wir nochmal davon gekommen. Seitdem habe ich nie wieder geklaut. Heute würde ich so etwas auch nie wieder machen und es tut mir sehr leid, was ich damals gemacht habe. Aber schon krass, mit welchen Mitteln und Ideen wir damals geklaut hatten.

Beichthaus.com Beichte #00026581 vom 28.06.2009 um 17:49:42 Uhr in Pinneberg (11 Kommentare).

Gebeichtet von trancemission aus Pinneberg
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Wie Gaming mein Leben zerstörte

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Sucht Maßlosigkeit Ignoranz Games Hannover

Ich (m/26/Lehramtsstudent für Geschichte und Deutsch) kaufte mir vor zwei Jahren das Computerspiel Warcraft 3. Zu jener Zeit war ich bereits drei Jahre mit meiner Freundin zusammen und in der Beziehung lief es sehr gut. Doch schon kurz nach dem Kauf des Spiels wurde ich stark abhängig. Meine Gedanken kreisten nur noch um das Spiel. Dies ging so weit, dass ich morgens nach dem Aufstehen sofort an den PC ging und spielte. Nur zum Verständnis, ich hätte eigentlich zur Uni gemusst. Meine Freundin nahm dies natürlich nicht gerade positiv auf. Ich hatte sogar keine Lust mehr auf Sex, konnte nicht schlafen, weil ich an Warcraft denken musste und fiel in allen meinen Prüfungen durch.

Es gibt zwei Beispiele, die die Stärke meiner Sucht gut zeigen:
1. Meine Freundin erwartete einen wichtigen Anruf von ihrem Vater, da die Freundin ihrer Mutter, die weit entfernt in Süddeutschland lebt, an dem Tag eine Brustkrebs-OP hatte. Das Telefon lag neben meiner Tastatur auf dem Schreibtisch. Natürlich hockte ich an diesem, voll auf mein Spiel konzentriert und war am Verlieren. Allein das frustrierte mich natürlich schon enorm, doch als ich dann noch durch das Klingeln des Telefons aufgeschreckt wurde, brannten bei mir alle Sicherungen durch, da diese Ablenkung meine Niederlage endgültig besiegelte. In meiner Wut warf ich das Telefon gegen die Wand, und natürlich ging es kaputt. Ihr könnt euch die Laune meiner Freundin vermutlich vorstellen. So sauer war sie noch nie.

2. Eines Abends im Winter, es war schon dunkel, rief mich meine Freundin an, und sagte mit verängstigter Stimme: "Ich werde hier von zwei besoffenen Typen belästigt. Könntest du mir bitte entgegen kommen?" Ich war eh schon genervt, da mich der Anruf beim Spielen gestört hatte und sagte: "Nach dem Spiel! Tschüss...!" Vor einer Woche hat sich meine Freundin nach vier Jahren Beziehung von mir getrennt. Sie fehlt mir, aber ich kann nicht mit dem Spielen aufhören!

Beichthaus.com Beichte #00026566 vom 24.06.2009 um 18:44:53 Uhr in 30659 Hannover (Hartenbrakenstraße) (55 Kommentare).

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Die verliebte Prostituierte

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Diebstahl Drogen Prostitution Liebe

Letztes Jahr im Sommer habe ich (m/24) es ziemlich krachen lassen. Ich hatte einen ganzen Haufen Geld und viel Freizeit, die ich in den 4 Jahren davor nicht hatte. Ich bin in eine neue Stadt gezogen, in der ein paar Freunde aus alten Tagen leben. Ich habe mich fast jeden Tag besoffen und mit mehr Frauen geschlafen, als je zuvor. Ich fühlte mich wie ein König. An einem Abend bin ich erst in die Tittenbar und dann ins angrenzende Rotlichtviertel gegangen, wo ich mir eine Hure kaufte. Die Nutte war eine circa 40 Jahre alte Asiatin, welche ausgesprochen gut Englisch sprach. Ich fand sie spitze. Da ich den Verkehr mit Prostituierten eigentlich ablehne, mich aber massieren lassen wollte, gab ich ihr 50 € und sie gab mir eine Massage. Wir verstanden uns ganz ausgezeichnet und ich verbrachte den Rest der Nacht bei ihr. Als ich am nächsten Morgen wach wurde, schlief sie noch, da sie am Abend irgendeine Droge, wahrscheinlich Crack, geraucht hatte. Ich stand auf und entdeckte ihre Brieftasche. Leider waren nur meine 50 € drin. Ich nahm sie trotzdem mit und ging nach Hause. Ein paar Wochen später war ich wieder betrunken in der Nuttenstraße und ging zu ihr. Ich entschuldigte mich für den Diebstahl und gab ihr die 50 € zurück. Wir saßen wieder lange herum und kuschelten. Von da an war ich fast jeden Abend bei ihr, ohne Geld bezahlen zu müssen. Wenn ich betrunken war, ging ich immer zu ihr zum schlafen, da mir der Heimweg zu lang war. Irgendwann schliefen wir auch miteinander, erst mit und dann eines Tages ohne Kondom. Sie war wirklich verliebt in mich und wir gingen manchmal ein Eis essen und ähnliches. Eines Tages rief sie mich an und erzählte mir, dass sie weg muss und nie wieder in diese Stadt kommen wird. Sie weinte und sagte, dass sie mich vermissen wird und das sie mich liebt. Verdammt, es war eine Nutte! 40 Jahre alt, Drogensüchtig! Damit war die Geschichte beendet und ich hatte danach zwei Freundinnen. Erzählt habe ich es nie einer von ihnen, sie würden es nicht verstehen. Einen HIV-Test habe ich im übrigen gemacht, bin negativ.

Beichthaus.com Beichte #00026560 vom 23.06.2009 um 16:27:08 Uhr (28 Kommentare).

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