Rohrpost

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Boshaftigkeit Kollegen Hannover

Rohrpost
Als Mitarbeiter eines großen Zeitungsverlages legte ich mal vorsichtig drei rohe Eier in die Rohrpostpatrone und adressierte sie an den Schreibtisch eines, ein paar Stockwerke höher sitzenden Ekel-Kollegen.
Für diejenigen, die eine Rohrpost nicht mehr kennen: So eine Patrone hat ca 6-15 km/h Speed drauf, wenn sie beim Empfänger aufschlägt. Es macht "Plopp" und die Patrone prallt in einen Ledersack. Interessant wird es dann aber beim Öffnen, üblicherweise direkt über dem Schreibtisch, auf den die Sekretärin jede gelandete Patrone ablegt. "Es ist angerichtet! Guten Appetit!"

Beichthaus.com Beichte #00026895 vom 22.08.2009 um 14:19:42 Uhr in 30159 Hannover (Anzeiger-Hochhaus, Goseriede 9) (18 Kommentare).

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Papas Geld in der Garage

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Diebstahl Habgier Verschwendung Familie Hamburg

Mein Vater hatte damals eine Firma und war sehr gut im Baugeschäft. Mit 18 hatte ich mal was in der Garage meines Vaters gesucht und bemerkte hinter einem Metallschrank eine Klappe in dem Boden, die ich aufmachte und einen alten Reisekoffer sah, den ich prompt aufmachte. Der halbe Koffer war voller Geld! 50, 100 und 500 Euro-Bündel. Ich konnte es kaum glauben. Es war ein sehr schöner Anblick. Ich habe nie gezählt wie viel es waren, doch sicherlich mehr als 50.000 Euro. Ich nahm mir 50 Euro und ging gleich in die Stadt um mir ein PC-Spiel zu kaufen.
Ich hatte ein schlechtes Gefühl als ich nach Hause kam, doch meine Eltern haben nix gecheckt. Nach einer Woche war ich froh, dass nichts aufgeflogen ist und bediente mich noch einmal vom Koffer mit dem gleichen Betrag. Mein Vater hatte nie etwas gemerkt. Das Geld wurde weniger und mehr, er nahm auch viel raus, legte aber auch viel wieder rein. Es waren sicherlich über 1.000 Euro jeden Monat gewesen, die ich verkiffte, verhurte oder in der Spielothek verzockte.
Nach einem halben Jahr wollte mein Vater mir und meinem Kumpel die Reise nach Malle sponsoren und ich erzählte meinem Freund von dem Koffer und wie ich mich die ganze Zeit daraus bediene. Er kam gleich auf die Idee einen Einbruch vorzutäuschen und die Garage aufzubrechen. Ich wollte nicht, doch der Reiz war da. Wir planten alles im Detail, doch dann verloren wir den Mut und genossen einen super Urlaub mit 5.000 mitgenommenen Euros plus das Peanut-Taschengeld unserer Eltern. War ein Hammer Urlaub, Leute!
Nach dem Urlaub war der Koffer nicht mehr am Platz. Ich suchte im Haus alles ab, doch nichts. Meine Eltern fröhlich und sorgsam wie immer, und niemand hat je ein Wort darüber verloren. Woher mein Vater das Geld hatte und warum er es versteckte, weiß ich bis heute nicht. Niemand weiß, dass ich das war, außer mein bester Kumpel und die 1.000 Nutten. Ich hoffe mein Dad ist kein Beichthaus-Leser.

Beichthaus.com Beichte #00026885 vom 21.08.2009 um 00:16:31 Uhr in Hamburg (45 Kommentare).

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Alten Damen Produkte aufgeschwatzt

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Betrug Morallosigkeit Arbeit

Ich (m/19) habe gerade mein Abitur bestanden. Die drei Jahre in der Oberstufe habe ich mehr Wert auf Fußball, feiern, saufen und kiffen gelegt, als auf die Schule selbst. Habe trotzdem einen soliden 2er Schnitt und meine ganze Familie ist stolz auf mich. Ich fühle mich bestätigt.
Seit 2 Monaten arbeite ich jetzt nebenbei in einem Call-Center. Hier habe ich zunächst Lotto-Systeme verkauft. Dabei habe ich immer darauf geachtet, nur Kontakte aus dem Kontakt- Pool anzurufen, bei denen es sich um ältere Damen handelt, da diese gutmütiger sind und ich hier viel einfacher zu Abschlüssen gekommen bin, als bei anderen Leuten, die sich nicht mehr verarschen lassen. Im Nachhinein tut mir das Leid. Seit 2 Wochen berate ich jetzt E-Plus-Kunden und verlängere mit ihnen ihre Mobilfunk-Verträge. Dabei komme ich mir viel besser vor.

Beichthaus.com Beichte #00026874 vom 18.08.2009 um 16:56:17 Uhr (23 Kommentare).

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Meine spanische Ex-Freundin

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Engherzigkeit Rache Ex Wesel

Meine spanische Ex-Freundin
Ich (m/40) muss auch mal etwas beichten. Vor vielen Jahren, ich war gerade 17 oder 18, hatte ich eine Freundin, eine Halbspanierin. Nach einem halben Jahr zerbrach unsere Liebe und ich beendete die Beziehung. Leider kam sie darüber nicht so ohne Weiteres hinweg. Sie verbreitete Lügen in der Stammdisco z.B. würde ich jederzeit wieder Ja sagen, wenn sie es möchte. Sie bräuchte nur mit dem Finger schnippen und ich würde sofort springen. Ich würde ihr immer noch hinterher hängen und so weiter. Normalerweise bewahre ich Fassung und ich hätte die Sache im Sande verlaufen lassen sollen. Aber sie hörte nicht auf, bis es mir gereicht hat.

An einem Samstag in der Stammdisco sprach ich das erste Mal wieder mit ihr. Sichtlich erfreut unterhielten wir uns. Es kam, was passieren musste und was ich auch wollte - wir landeten im Bett. Nach der Nummer zog ich mich an. Sie wunderte sich schon und fragte, wann wir den Anderen erzählen sollten, dass wir wieder zusammen sind. Von wegen! Ich nahm meine Geldbörse, legte ihr 20 DM hin und verabschiedete mich mit den Worten. "War nett, danke!" Im gleichen Moment musste ich schon Deckung suchen. Es flog alles, was auf ihrem Nachtisch lag, wirklich alles. Wie oben schon erwähnt, sie ist Halbspanierin. Mir gelang unversehrt die Flucht aus ihrer Wohnung. Holla, war die auf 180. Die Lektion aber tat ihre Wirkung. Dieses dumme "Ich kann dich kriegen, wann ich will" hat schlagartig aufgehört. Nach all den Jahren muss ich bekennen: Sorry, tut mir leid. Ich bin da eine Spur zu weit gegangen. Das war schon eine harte Nummer.

Beichthaus.com Beichte #00026873 vom 18.08.2009 um 10:59:24 Uhr in Wesel (50 Kommentare).

Gebeichtet von _TTM_
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“Folge

Steine auf Autos geworfen

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Feigheit Vandalismus Kinder

Vor Jahren fanden ich und eine Freundin aus der Nachbarschaft es unheimlich cool Steine die nahe gelegene Böschung hinunterzuwerfen. Da dort auch eine Straße verläuft kam es nicht selten vor dass wir uns vor wütenden Autofahrern versteckten. "Cool" wie ich damals war blieb ich jedoch am Rand des Abhangs stehen als ich einmal eine Windschutzscheibe mit einem riesen Wacken traf. Als nach wenigen Minuten die Autofahrerin hinter mir auftauchte und nach meiner Adresse fragte verschwand meine Pseudo-Gelassenheit natürlich schnurstracks und ich war kurz vorm heulen.
Bei mir zu Hause angekommen sprach die Dame mit meiner Mutter an der Tür und sie einigten sich wohl. Währenddessen saß ich im Wohnzimmer und heulte Rotz und Wasser aus Angst vor einer Strafe, die ich aber anschließend nie bekam. Ich weiß bis heute nicht warum, aber meine Mutter fand die ganze Schose wohl ziemlich witzig.

Beichthaus.com Beichte #00026870 vom 17.08.2009 um 20:23:01 Uhr (25 Kommentare).

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