Schokopudding

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Lügen Ungerechtigkeit Stolz Studentenleben

Heute an meiner FH bin ich (w/19) wie jeden Tag zur Mensa gegangen. Da die Hochschule nicht sehr groß ist, ist auch oft wenig Betrieb in der Essensausgabe. Nun stell ich mich hinter einem Studenten an und stellte fest, dass er blind ist. So sozial wie ich bin biete ich ihm meine Hilfe an, die er dankbar annimmt. Zum Schluss stehen wir beide in dem Bereich, wo man sich eine Schale diverser Desserts rausholen kann. Er fragt mich was es denn gibt und ich sage ihm es gibt Vanille-Pudding, worauf er aber sofort erwiderte: Hm, gibts keinen Schokoladen-Pudding? Ich antwortete mit einem entschlossenen "Nein, leider nicht". Da meine Hilfe hiermit weitestgehend beendet war, schnappte ich mir die letzte Schale Schoko-Pudding, die da lecker und einsam rumstand. Ich weiß, dass die Aktion auf eine gewisse Weise asozial war, aber verdammt nochmal, ich liebe Schoko-Pudding!

Beichthaus.com Beichte #00027318 vom 15.12.2009 um 16:51:49 Uhr (50 Kommentare).

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Meine fleischfressende Familie

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Mord Ungerechtigkeit Zwietracht Westerwald

Ich (w) bin die kleine Prinzessin meines Papas. Jedoch habe ich in seinen Augen einen gravierenden Makel: Ich bin Vegetarierin! Warum, erklärt sich von selbst. Mein Papa ist ein Bär von einem Mann, groß, breitschultrig und leidenschaftlicher Hobby-Jäger. Wir haben einige Geweihe zu Hause hängen, das Jagen hat in meiner Familie eine, finde ich, grausame Tradition. Meine Mama weidet die Tiere zu Hause aus und verarbeitet sie direkt. Es gibt also meistens bei uns selbstgeschossenen Hirsch, Gems, Wildschwein, usw. Bratenzeugs und Steaks und jedes mal versucht mein Vater aufs neue, mir Tiere schmackhaft zu machen. Teilweise versteckt er sie sogar in Teig oder sonstwie im Essen, um mir zu zeigen, wie lecker es doch schmeckt. Mittlerweile kenne ich jedoch alle seine Tricks und zahle es ihm nun jedes verdammte mal heim.
Da er es für ausgesprochen wichtig hält, dass ich alles übers Jagen weiß und auch über die Waffe und die verwendete Munition, hab ich seine selbstbefüllten Patronen noch einmal "spezialisiert". Dazu nehme ich einfach die Kugel aus der Hülse und befülle sie danach wie gehabt. Das Ergebnis ist verblüffend! Mein Vater hat sogar eigens einen Optiker aufgesucht, da seine Augen wohl nicht mehr richtig stimmen können. Kein Wunder, wenn man eine ganze Nacht im Hochstand wartet, ist es danach natürlich schwer, zu treffen. Da ich Papas ein-und-alles bin würde er mich niemals verdächtigen und da ich das nur bei manchen Patronen mache trifft er auch ab und zu. Mir tun die Tiere Leid, aber so haben sie wenigstens eine gewisse Chance davon zukommen! Ich mach das nun schon seit einiger Zeit und werde es so lange weiter tun, bis er mich in Ruhe lässt mit seinem toten Fleisch!

Beichthaus.com Beichte #00027317 vom 15.12.2009 um 16:25:51 Uhr in Westerwald (60 Kommentare).

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Pyromanische Phase

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Vandalismus Neugier Kinder

Als ich 12 Jahre alt war, hatten zwei Kumpels (einer war erst 8, der andere 12) und ich unsere pyromanische Phase. Günstigerweise lag in der Nähe ein großes Krankenhaus und da wir uns in der Phase über brennbare Materialien informiert hatten, fanden wir - unter anderem nach langem Experimentieren mit allerlei Mitteln - heraus, dass Desinfektionsmittel zerstäubt ziemlich gut geeignet ist. Nun begannen wir das Mittel auf den Toiletten des Krankenhauses zu ernten. Große Teile der Klinik waren frei zugänglich und der jüngste düste nun mit Rollerblades und mit Rucksack beladen durch die langen Flure und füllte immer einen Teil der in den Toiletten angebrachten Flaschen in leere Colaflaschen in seinem Rucksack um. Er war wirklich ein Meister der Unauffälligkeit. Meistens wurden die Flaschen in den Toiletten ziemlich schnell wieder aufgefüllt, zum Teil konnten wir mehrfach am Tag ernten. So kamen schnell mal bei zwei Sessions 2-3 Liter zusammen. Das Mittel füllten wir draußen dann schließlich in Wassersprühflaschen für die Blumenbewässerung um. Damit konnten wir dann die Unfug"raubzüge" starten. Ich erinnere mich vor allem noch an zwei Vorfälle: bei einer Gelegenheit errichteten wir eine mindestens zwei Meter hohe Holzpyramide am nahen Waldrand und besprühten sie intensiv mit mindestens 2 Litern dieses Mittels. Die Flammen loderten wirklich hoch und die Rauchfahne noch viel höher und wir mussten ziemlich schnell abhauen, denn aufgrund der Rauchentwicklung kamen auch schon bald irgendwelche Leute. Kurze Zeit später suchten wir nach neuen Anwendungsmöglichkeiten und besprühten im Klinikparkhaus die Wand über eine ziemlich große Fläche und zündeten sie an. Da uns diese Aktionen irgendwie noch zu wenig "impact" hatten, beschlossen wir auf heißeres Feuer umzusteigen. Irgendwie kamen wir an einen Gasbrenner mit 2000° Flamme (ich weiß den Wert noch ganz genau, weil ich das damals so toll fand) und dann begannen wir - nach diversen kleineren Vorexperimenten - im Parkhaus die Plastikschalen der Griffe der Notausgangstüren so lange zu zerschmelzen und wieder erstarren zu lassen, bis sie sich auch mit Gewalt nicht mehr öffnen ließen. Nachdem wir auch noch den Schacht der Notausgangtreppen mit verschiedenen Mitteln und Brennstoffen so verkokelt hatten, dass der ganze Schacht schwarz vor Ruß war, kamen wir irgendwann auf den glorreichen Gedanken, dass es vielleicht mal genug sei - vielleicht wurde es auch einfach nur langweilig, das weiß ich nicht mehr so genau.
Dieser von experimenteller Neugier getriebene, sinnlose Vandalismus, nüchtern und am helligten Tage, ist mir heute allerdings ein Rätsel.

Beichthaus.com Beichte #00027314 vom 14.12.2009 um 19:40:02 Uhr (17 Kommentare).

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Spiritus auf den Straßen

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Vandalismus Trunksucht Drogen Last Night Berlin

Alles begann vor einem halben Jahr in Berlin als ich (m/20) zu der fettesten Party je her gegangen bin. Da gab es jede Droge in Massen, Hochprozentiges bis 55% und jeden anderen scheiß. Ich wollte natürlich "mal was ausprobieren" und das in meinem Rausch. Plötzlich kam ich auf die geniale Idee ein bisschen mit Spiritus und so was durch die Straßen zu ziehen. Wir haben immer eine lange Linie aus dem Zeug gegossen und dann angezündet. Alles was da rum stand, außer Autos. Das wahr uns dann doch zu krass. Fahrräder, Briefkästen, Mülleimer, Häuserwände und ein Stromkasten. den haben wir dann komplett begossen und n Streichholz rauf geworfen. Sofort kam uns eine riesige Stichflamme entgegen und wir traten zurück. Plötzlich hörten wir Sirenen von Polizeiwagen. Wir rannten was das zeug hielt. Jeder in eine andere Richtung. Ich auf meinem Trip bekomme voll die Panik und versteckte mich in der Nächsten Straße unter dem größten Auto. Dort wartete ich circa 30 Minuten bis ich eingeschlafen bin. (Frage mich bis Heute wie das passieren konnte). Als ein Streifenwagen an meinem Schlafplatz vorbeifuhr, wachte ich auf und machte mich ,nach kurzem warten, auf den weg zurück zur Party, denn es war 2:30. Ein Kumpel, der etwas breit gebauter war, wurde verhaftet und musste 3.000 € Zahlen da er nach Benzin roch und Streichhölzer dabei hatte, wurde er überführt. Der Rest kam irgendwie heil davon und alle legten Geld zusammen. Meine eigentliche beichte ist, das ich Fremdes Eigentum mutwillig zerstört habe.

Beichthaus.com Beichte #00027310 vom 13.12.2009 um 01:44:17 Uhr in 12045 Berlin (Weserstraße) (13 Kommentare).

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Shoppen mit der Freundin

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Verzweiflung Falschheit Shopping Partnerschaft Düsseldorf

Ich (m) hasse es, mit meiner Freundin shoppen zu gehen. Ich tue natürlich immer auf gut gelaunt und lasse mir nicht anmerken, dass ich überhaupt keine Lust auf ihre Shoppinggelüste habe. Schlimm wird es bei ihr immer, wenn sie Sachen anprobiert. Dann muss ich ihr 5 Minuten lang sagen, dass ihr etwas steht, damit sie es mir glaubt. Ganz schlimm ist es jedoch wenn es etwas nicht in ihrer Größe gibt, dann wird jeder H&* Laden abgeklappert, um das Kleidungsstück in der richtigen Größe zu finden, nur um dann am Ende doch das mitzunehmen was vor einer halben Stunde zu klein war. Am schlimmsten jedoch ist, wenn ich mal mit ihr in einen Elektromarkt gehe, da ist sie schon nach einer Minute genervt, weil ich doch so lange brauche. Ihr sagen, dass ich keine Lust auf shoppen gehen habe bringt auch nichts, da ich mir sonst einen Vortrag anhören kann, dass ich ihr nie einen Gefallen tue. Naja, was tut man nicht alles für seine Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00027309 vom 12.12.2009 um 13:20:07 Uhr in Düsseldorf (34 Kommentare).

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