Mein Ei im Töpfchen

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Ekel Engherzigkeit Falschheit Kinder

Mein Ei im Töpfchen
Es ist schon viele Jahre her, aber ich lache immer wieder gerne mit meinen damaligen Kumpels über diesen Tag. Als wir im Jahre 1993 unseren Grundwehrdienst absolvierten, hatten wir viel Unfug im Kopf. Und an Allerheiligen setzten wir dem ganzen die Krone auf. Mein Neffe hatte sich damals gerade ans Töpfchen gewöhnt, und ich war mit zwei meiner Kumpels bei meiner Schwester eingeladen. Und einer meiner Kumpels sagte zu mir, dass ich mich niemals trauen würde, in das Töpfchen meines Neffen zu kacken und den Kleinen dann wieder darauf zu setzen. Tja - ich habe mich getraut und meinen Neffen nach vollbrachter Leistung wieder auf den Topf mit meinem Ei gesetzt. Das Toilettenpapier habe ich die Toilette runtergespült. Ich werde den Schrei und die Verwunderung meiner Schwester beim Betrachten des Inhaltes nie vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00032154 vom 01.11.2013 um 19:28:23 Uhr (4 Kommentare).

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Gestank im KZ

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Morallosigkeit Ekel Schamlosigkeit Falschheit Schule Oranienburg

Vor etwa 16 Jahren war unsere Klasse, gemeinsam mit der Nachbarklasse, im KZ Sachsenhausen. Ich hatte an dem Tag ziemlich starke und äußerst delikat anmutende Blähungen und war froh, dass wir die ganze Zeit draußen waren. Nun begab es sich, dass beide Klassen in einen kleinen Vorführraum gebracht wurden, um einen etwa 45-minütigen Film über die Verbrechen der Nazis anzuschauen. Es freuten sich natürlich alle tierisch darüber, denn es war doch recht kalt draußen - nur ich nicht. Es fing nach wenigen Minuten schon an, dass sich gewisse Geruchsbringer am Ausgang meiner Rosette versammelten und über die Zeit des Films zu einer monströsen Ansammlung von stinkender Luft anwuchsen. Unter Aufbringung all meiner Kraft, damit verbundenen Bauchschmerzen und dem Gefühl, als würde ich im Sekundentakt von der Wüste in die Arktis wechseln, hielt ich das, was da kommen mochte, zurück. Aber ich wusste, das würde nicht gut enden. In meiner kindlichen Blödheit wagte ich es jedoch nicht, den Raum zu verlassen und mich meiner Qual zu entledigen - nein, ich stand den ganzen Film durch, ohne auch nur ein Tönchen von mir zu geben.


Als der Film nach gefühlten sieben Stunden dann endlich zu Ende war, versuchte ich so schnell wie möglich nach draußen zu kommen. Jedoch war die Tür zu klein, um die Massen von zwei Schulklassen mit je 25 Schülern auf einmal durchzulassen, also stand ich mitten drin und konnte nicht mehr an mich halten. Das Ergebnis war ein sehr langer, unhörbar leiser Ziehfurz mit dem Aroma von verfaulten Eiern, gepaart mit wochenaltem Harzer Käse inmitten zweier Schulklassen. Innerlich fing ich an zu grinsen, äußerlich schaffte ich es dann doch recht schnell, den Ort des Geschehens zu verlassen, und, draußen angekommen, fingen die meisten schon an zu meckern, welches Schwein denn da geschissen hätte. Was mir dabei leid tut, ist, dass keiner auf die Idee kam, dass ich der Übeltäter war, denn den Anschiss dafür bekam einer meiner Freunde. Ich fand das damals so lustig, dass ich den ganzen Tag vor mich hingegrinst habe und noch heute anfange zu lachen, wenn ich daran denke. Sorry mein alter Schulfreund.

Beichthaus.com Beichte #00032150 vom 31.10.2013 um 13:08:07 Uhr in 16515 Oranienburg (Straße der Nationen) (24 Kommentare).

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Meine verheimlichte Schwangerschaft

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Feigheit Verzweiflung Studentenleben Schwangerschaft Saarbrücken-Ensheim

Ich beichte, dass ich 24 Jahre alt und verheiratet bin, mich aber nicht traue, meinen Eltern zu sagen, dass ich schwanger bin. Mein Mann und ich haben bereits einen 2-jährigen Sohn, dessen Geburt aufgrund der Tatsache, dass sein Vater und ich damals noch unverheiratet waren und wir beide noch studieren, ein kleines Familiendrama war - meine Eltern, besonders mein Vater, sind sehr karriereorientiert und konservativ. Jetzt bin ich schon wieder schwanger, allerdings geplant, und weiß nicht, wie ich das meinen Eltern sagen soll. Klar, mein Mann und ich sind erwachsen und dürfen unser Leben leben, wie wir wollen, aber meine Eltern unterstützen uns wirklich in vielerlei Hinsicht, was irgendwie auch ihre Einmischung in unser Leben wieder rechtfertigt. Ohne meine Eltern hätte ich es zum Beispiel nicht - oder nur mit Schwierigkeiten - geschafft, trotz Kind weiter zu studieren. Ich mache gerade meinen Bachelor und ich weiß genau, wie mein Vater auf die Schwangerschaftsnachricht reagieren wird. Er wird ausrasten und schimpfen, uns fragen, wie wir weiter studieren wollen, uns vorwerfen, dass wir keine finanzielle Sicherheit haben und dass alles wieder ein meiner Mutter hängen bleibt. Dabei hat meine Mutter uns ihre Hilfe immer von selbst angeboten und wir haben sie halt dankbar angenommen, weil es ohne sie schwieriger gewesen wäre.


Wir haben uns schon um alles Gedanken gemacht, finanziell werden wir auskommen, das mit dem Studium schaffen wir auch und wir kümmern uns dieses Mal selbst um die Betreuung des Babys, indem einer von uns vormittags und der andere nachmittags zur Uni geht. Ich habe Freundinnen, die das auch geschafft haben und ich denke, wenn man gewillt ist, dann ist es machbar. Ich weiß jedoch, dass mein Vater wieder alles pessimistisch sehen wird und uns die schlimmsten Szenarien prophezeien wird. Ich freue mich total über die Schwangerschaft und habe einfach keine Lust, mir von meinen Eltern alles versauen zu lassen. Ich habe keine Lust auf ihre negativen Reaktionen, deshalb schiebe ich es vor mir her, damit ich wenigstens noch ein bisschen meine Schwangerschaft genießen kann. Dabei ist mein Bauch schon deutlich dicker und meine Brüder haben ihn schon misstrauisch beäugt. Ich beichte, dass ich mit 24 noch so abhängig von meinen Eltern bin und es wohl auch bleiben werde, da ich ihre Hilfe gerne in Anspruch nehme und ihre Gesellschaft mag. Das ist echt erbärmlich.

Beichthaus.com Beichte #00032148 vom 31.10.2013 um 16:03:32 Uhr in Saarbrücken-Ensheim (23 Kommentare).

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Die Mobberin an der Tankstelle

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Boshaftigkeit Hass Falschheit Rache Soest

Als ich so um die 11 Jahre alt war, wurde ich ganz übel von einem älteren Mädchen gemobbt. Sie hat mich geschlagen, mir noch mehr Schläge angedroht, sollte ich sie verpetzten und mich als dickes Miststück oder auch als Schlampe bezeichnet. Das Ganze war so schlimm, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032142 vom 30.10.2013 um 17:14:11 Uhr in Soest (19 Kommentare).

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Mein Traummann im sozialen Netzwerk

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Zwang Begehrlichkeit Verzweiflung Internet

Ich (w/22) beichte, dass ich eine geheime Obsession habe, da ich jeden Tag sehr penetrant immer denselben Mann bei einem sozialen Netzwerk "stalke". Ich stehe schon länger auf ihn und habe immer die Hoffnung, ihm tatsächlich mal zu begegnen. Denn er wohnt auch in meiner Heimatstadt. Aber um ihm eine Freundschaftsanfrage zu schicken, geschweige denn ihn einfach nur anzuschreiben, bin ich viel zu schüchtern und habe Angst, dass er mich abblitzen lässt. Deswegen werde ich immer wieder seine tollen Profilbilder angucken müssen, es ist schon wie eine Sucht. Andererseits bin ich auch froh, dass Profilbesucher in diesem sozialen Netzwerk nicht aufgezeichnet werden, denn dann wäre mir das peinlich. Ich bitte für diese Stalkerei deshalb um Vergebung, auch wenn es nur heimlich ist. Und ich hoffe, dass diese Sucht irgendwann ein Ende hat.

Beichthaus.com Beichte #00032136 vom 29.10.2013 um 18:53:40 Uhr (12 Kommentare).

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