Rettung vor dem Blind Date

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Falschheit Lügen Dating Essenbach

Ich, weiblich, 25, ledig, sucht, hatte ein blind date. Ganz typisch: Im Internet über eine weltbekannte Community den Typen kennen gelernt, täglich nette Emails geschrieben und wie es dann so ist, möchte man sich irgendwann auch mal live sehen. Er 30, Musikproduzent und auf den Fotos sehr attraktiv, kam EXTRA von der anderen Seite Deutschlands mit dem Zug angedüst. Wir trafen uns also in einer Bar: Leider war er auf Anhieb so unattraktiv und unsympathisch, dass ich meiner Freundin eine Drogensucht in die Schuhe schob und dem armen Kerl vermittelte, dass sie leider so unter Drogen steht, dass ich den weiteren Abend (nach nur 2 Minuten!!!) abrechen muss!
Meine Kleine ist nicht nur die beste Freundin, Arschretterin etc. sondern auch eine ganz wunderbare SPONTANE Schauspielerin. Während Sie Ihm erzählte, was sie schon alles intus hatte (ein halben Liter Vodka Cranberry in der Rechten, der Rest im Kopp), klärte ich den Rest der zufällig dort verweilenden Sippschaft über meine momentane Lage auf und klärte auch zusätzlich den weiteren Verlauf des Abends. Wir mussten ja flüchten und es gleichzeitig schaffen noch einen gelungen Abend zu verbringen.

Also drehte meine Freundin im Kreis (so wie man sich einen mit Drogen beladenden Menschen im Vollrausch nun mal vorstellt), die Sippschaft fuhr uns ins "Krankenhaus" und allesamt (minus Mr Geht ja gar nicht) hatten wir noch einen schönen Abend. Dreisterweise eine Bar weiter. Ich habe an dem Abend dann doch noch einen ganz wundervollen Mann kennengelernt! Ende gut, alles gut. P.S. Er fragt noch heute nach dem Stand des Drogenproblems. Mittlerweile denkt er, sie ist in der Entzugsklinik!

Beichthaus.com Beichte #00021180 vom 05.02.2007 um 09:31:51 Uhr in Essenbach (1 Kommentare).

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Fortbildung statt Frühling

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Verzweiflung Maßlosigkeit

Draußen ist geiles Wetter, der perfekte Frühlingsmorgen, und ich läge jetzt lieber im Park auf der Wiese. Dazu gute Musik, zwei Schinken/Käse-Croissants, einen Vanilla-Latte, eine kleine Flasche Wasser und eine dicke fette Tüte zum Barzen. Stattdessen sitze ich im Büro und tue mir eine Fortbildung fuer meinen MCSE an. Ich glaube, ich steig aus. Her mit der Revolution.

Beichthaus.com Beichte #00021170 vom 05.02.2007 um 01:31:10 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Liebe Mieter, stellt euch nicht so an!

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Zorn Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ihr mich ankotzt. Ja ihr, ihr Mieter, nicht alle, aber ein Großteil, warum? Ich arbeite in einer Hausverwaltung und muss mir jeden Tag euer beklopptes Gejammer anhören. Ihr macht euch das Leben selber schwer durch eure Intoleranz. Da wird Tag für Tag auf die Fehler der Anderen gelauert, denn man selbst ist ja fehlerlos. Wurde der Feind ausgemacht, wartet man auf eine Wiederholungstat. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Anruf in der Hausverwaltung. Herr X macht auch am Tage Licht im Flur, wir müssen das bezahlen, das kann doch nicht sein, wissen sie was uns das im Jahr kostet? Ein Scheiß kostet das Euch möchte ich sagen, denn wenn sie Herrn X gefragt hätten, wüssten sie, dass Herr X einen grauen Star hat, obwohl er erst 54 Jahre ist. Und nun denken sie mal daran, wie es zum Beispiel wäre, wenn sie Herr X wären und ein Brief oder Anruf diesbezüglich bekommen würden.

Frau M. ihr Kind hat im Treppenhaus einfach das Papier von dem Schokoladenriegel fallen lassen. Hallo, möchte ich da sagen, könnt ihr nicht das Kind ansprechen? Wenn es öfter vorkommen sollte, wäre doch Frau M. der richtige Ansprechpartner und nicht die Hausverwaltung. Unser Anruf oder Brief bringt doch mehr Unruhe in die Hausgemeinschaft, als ein persönliches Gespräch frei von Vorurteilen. Die Heizung ist ausgefallen: Es stimmt, dass tausende Mieter im Jahr erfrieren, weil die Techniker das nicht innerhalb von drei Stunden hinkriegen. Der Hausmeister hat nicht richtig gefegt: Es stimmt selbstverständlich, dass die Mieter die Arbeit des Hausmeisters würdigen indem sie fünfzig Meter hinter ihm ihren Müll wieder auf den Weg fallen lassen oder die Kippe, die man sich ja noch im Hausflur anzünden musste. Macht euch doch immer schön Feinde im Haus, sät Unfrieden und seit dann erbost, wenn Andere euch gegenüber genauso handeln. Dann ist es wichtig zu vergessen, dass man mit der eigenen Intoleranz, dass Ganze vielleicht erst ins Rollen gebracht hat.

Meine Meinung ist, ihr habt zu viel Zeit und keine Verantwortung. Normalerweise müsstet ihr selbst die Hausordnung machen sowie die Straßenreinigung und Müllplatzreinigung. Da könnt ihr Bares sparen und lernt endlich mal den Wert der Sachen, die euch anvertraut wurden, zu schätzen. Ihr könnt dann endlich mal das Gefühl erleben, dass viele Hausmeister haben, wenn die Arbeit mit Füßen getreten wird und sich hintenrum noch beschwert wird. Wann wird mal zu Ende gedacht, bevor das Mundwerk aufgeht? Wann fasst man sich mal an die eigene Nase, bevor die der Anderen eingeschlagen wird?

Beichthaus.com Beichte #00021168 vom 05.02.2007 um 01:06:35 Uhr (7 Kommentare).

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Ich hasse meinen Vater abgrundtief!

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Ekel Gewalt Zorn Familie Hass

Ich (m/23) hasse meinen Vater. Er ist in Rente und hat nichts zu tun. Er tut trotzdem als wäre er der Größte, Wichtigste und wüsste alles. Er wiederholt ständig, dass er im Haushalt ja alles machen müsste, ich und meine Mutter faul seinen und wir ihn gar nicht verdient hätten. Er schreit rum, beleidigt uns und lässt auch kritische Anmerkungen in neutraler Tonlage und Wortwahl nicht zu, sobald sie ihn kritisieren und Fehler von ihm aufzeigen. Er schikaniert mich und meine Mutter, jedes Wort von ihm klingt wegen seinem Tonfall wie ein Vorwurf und eine Anklage. Redet er mich an muss ich mich STÄNDIG rechtfertigen, für alles. Wieso mein Bett nicht gemacht ist (ich bin 23!). Wieso ich nicht im seinem Garten helfe. Wenn wir essen, grummelt es in seinen Gedärmen. Es ekelt mich so an! Es grummelt, pfeift und blubbert.

Wenn er atmet, pfeift es durch seine Nase wegen den ganzen Haaren. Er hat Mundgeruch und hat letztens in meinem Zimmer so gefurzt, dass der faule Eiergestank nach 20 Minuten und offenem Fenster immer noch nicht weg war. Ich weiß, dass es vielen Menschen im Leben schlimmer geht als mir, aber ich werde so verdammt glücklich sein, wenn ich aus der Scheisse hier ausziehen kann. Niemand der mich mehr ungerechtfertigt täglich angreift und beleidigt, den man selber nicht auf Fehler und ungerechtes Handeln hinweisen kann/darf und keiner mehr der mir beim Mittagessen den Appetit verdirbt. Aber womit habe ich den verdient? Ja, ich hasse ihn!

Beichthaus.com Beichte #00021167 vom 05.02.2007 um 00:10:31 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will nicht mehr Fußball spielen!

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Verzweiflung Sport

Ich (m/19) bin Torwart einer Oberliga Mannschaft aus Hessen. Ich bin vor der Saison aus der Kreisliga dorthin gewechselt, da ich laut Scouts sehr talentiert bin, doch der einzige Grund, warum ich gewechselt bin, war die Kohle. Ich simuliere oft Verletzungen damit ich nicht spielen muss, da ich ein sehr nervöser Kerl bin. Am liebsten wäre ich Ersatztorwart, deshalb mache ich extra Fehler im Training, doch der Spackotrainer baut auf mich. Es wird ein unheimlicher Druck auf mich ausgeübt, und unheimlich enorm hohe Trainingsleistungen gefordert, in der Hoffnung mich mit 21-22 in die Regionalliga zu verscherbeln, doch ich will nur Gehalt und nicht spielen.

Ich spiele Fußball eh nur damit ich nicht fett werde. Ich hasse mein Talent. Ich sage auch oft mein Training ab, weil ich angeblich Überstunden machen muss, dabei bin ich seit Neujahr arbeitslos. Ich hoffe, der Verein geht unter und ich komme als Ersatztorwart mit Monstergehalt woanders unter.

Beichthaus.com Beichte #00021156 vom 04.02.2007 um 09:44:41 Uhr (5 Kommentare).

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