Ein neuer Kinderwagen

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Zorn Vorurteile Misstrauen

Ich beichte, dass ich gerade eine Riesenwut auf einige Asylanten in unserem Umkreis habe. Aber alles der Reihe nach: Meine Mutter engagiert sich ehrenamtlich für Asylanten indem sie Sprachkurse organisiert, den Kindern Programm vorbereitet und den Familien hilft, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Dadurch knüpft sie die einen oder anderen Kontakte mit Flüchtlingen und investiert Zeit in deren alltägliche Leben. Sie hat eine Familie mit einem Baby kennengelernt. Die Eltern haben geklagt, dass sie einen neuen Kinderwagen bräuchten, da der alte aus irgendwelchen Gründen nicht mehr taugen soll. Nun ja, so gutherzig meine Mutter auch ist, kauft sie einen Neuwagen für das Kind. Jetzt hat die Familie geklagt, dass der Kinderwagen "womöglich verloren gegangen wäre." Ja, ist klar! Den haben sie natürlich weiterverkauft und benutzen den Alten weiter, das hat selbst meine Mutter registriert! Doch sie kauft denen ihre Geschichte natürlich ab, denn sie würde es ihren "Schützlingen" niemals zutrauen, sie zu betrügen.

Die Familie lacht sich wahrscheinlich ins Fäustchen, wie jemand so naiv sein kann. Ich weiß ja auch, dass meine Mutter diesbezüglich naiv und gutgläubig war, aber muss man denn die Hilfsbereitschaft anderer Menschen so ausnutzen? Ich kenne übrigens - auch wegen meiner Mutter - viele Ausländer und Asylanten, die mir unglaublich sympathisch sind. Aber leider gibt es auch unter den Flüchtlingen schwarze Schafe, was mich sauer macht, denn ich weiß ganz genau, dass der Großteil freundliche Menschen sind. Bitte verzeiht mir meinen Zorn, da die Flüchtlinge jedes Geld auch irgendwie gebrauchen können.

Beichthaus.com Beichte #00036357 vom 13.08.2015 um 21:25:31 Uhr (10 Kommentare).

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Flüchten vor den Flüchtlingen

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Vorurteile Zorn Zorn Gesellschaft Politik

Ich habe einen sogenannten "Migrationshintergrund" und ich finde es einfach zum Kotzen, dass alles und jeder ins Land gelassen wird. Meine Eltern sind damals genau vor solchen Zuständen geflohen, welche hier teilweise schon herrschen. Wenn es so weiter geht, ziehe ich eine Auswanderung vor - flüchten vor den Flüchtlingen - und der deutschen Politik - sozusagen. Als Frau ist es teilweise schon echt lebensgefährlich geworden, wenn ich nachts alleine Bus fahren muss. Ich beichte also, dass ich einen Hass auf diese dämliche Politik, diese ganzen linken Spinner und auf diejenigen habe, welche das Asylrecht missbrauchen und meinen, hier kriminell werden zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00036274 vom 28.07.2015 um 22:05:53 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Antiautoritäre Erziehung bei den Nachbarn

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Zorn Aggression Kinder Nachbarn

Ich (m/35) wohne mit meiner Tochter (9) in einem Mehrfamilienhaus, in dem hauptsächlich junge Familien und Studenten-WGs wohnen. Wir haben einen schicken Hof mit Spielplatz und eigentlich ist immer genug Action, um die Tage mit einigen der anderen Hausbewohner im Hof zu verbringen. Unsere Kinder spielen dann zusammen und wir Erwachsenen sitzen dann auf den Bänken und reden über Gott und die Welt. So weit, so gut. Ich verstehe mich letztlich mit allen Leuten im Haus ziemlich gut, meine Tochter ebenso, und alles könnte wahrlich entspannter nicht sein, aber dieses nette Gefüge habe ich gestern wohl etwas strapaziert.

Eine der Familie im Haus erzieht ihre Kinder etwas freier als die anderen, was letztendlich bedeutet, dass bestimmte grundsätzliche Regeln für ihre Kinder anscheinend nicht gelten. Das fängt beim Grüßen der anderen Hausbewohner an, geht weiter mit der Definition von fremdem Eigentum und bis hin zu respektablem Verhalten gegenüber den Erwachsenen. Das mag jetzt klingen als wäre ich einer dieser Gartenzaunwächter aus der Reihenhaussiedlung, bin ich aber nicht. Ich bin durchaus tolerant bzw. freigeistig und versuche meine Tochter ebenso zu erziehen, aber ich bestehe auf ein paar dieser grundlegenden Regeln, die immer gelten sollten: z.B. dass eben gegrüßt und sich verabschiedet wird, dass die Kids sich gegenseitig und uns nicht wehtun und dass bestimmte Ansagen seitens der Eltern durch die Kinder nicht infrage gestellt werden bzw. diese nicht diskutabel sind. Betreffende Kinder sind nun der Meinung, aufgrund ihrer Erziehung, dass diese Regeln für sie eben nicht gelten - was sich darin äußert, dass Ansagen der Eltern komplett ignoriert werden, nur gegrüßt wird, wenn man gerade Lust dazu hat und dass Dinge nur dem Eigentümer gehören, solange man selbst kein Interesse daran hat. Die benutzten Dinge wieder wegzuräumen oder dem jeweiligen Kind wiederzugeben ist selbstredend optional. Darüber habe ich mich mit den Eltern schon mehrfach unterhalten und habe versucht, ihnen zu erklären, dass ich dieses Verhalten nur sehr schlecht tolerieren kann. Außerdem, dass ich es nicht verstehen kann, dass man seinen Kindern in diesem Alter aufbürdet, die eigenen Grenzen selbst zu finden.

Als meine Tochter und ich gestern Morgen auf dem Weg zur Schule an der Wohnung der betreffenden Familie vorbeikamen, standen die Kinder dieser Familie vor der Tür und machten sich gerade ebenso für die Schule bereit. Wie man das halt so macht, sagten wir beide guten Morgen und es passierte nichts. Also sagte ich noch einmal: "Guten Morgen", und sah dabei dem Jungen der Familie ins Gesicht. Dieser hat die Angewohnheit, die anderen in solchen Situationen frech anzugrinsen, da ihm durchaus bewusst ist, dass er wieder einmal die Regeln des Zusammenlebens ignoriert und damit den anderen Menschen auf den Sack geht. Leider bin ich morgens nicht immer der Sonnenschein, der ich gern wäre, und war daraufhin ziemlich angepisst - was sich letztlich darin äußerte, dass ich ihm den Stinkefinger gezeigt und ihn unflätig angemurmelt habe, während ich ihn mit dem Todesblick bedacht habe. Mag ja eher unwichtig klingen, aber den Topscore habe ich für diese Aktion erhalten, weil ich viel zu spät bemerkt habe, dass die Eltern und die Etagennachbarn plus deren Kinder das gesehen haben.

Nun ist Sturm im Paradies. Ich werde versuchen es den Eltern zu erklären, denn es tut mir letztlich leid, die Beherrschung verloren zu haben. Aber ganz ehrlich, der Halbling und seine Schwester haben in meinen Augen ein paar Monate Bootcamp zum Erlernen grundsätzlicher, gesellschaftlicher Regeln verdient. Ich beichte also, dass ich als erwachsener Mann einem 10-Jährigen den Stinkefinger gezeigt habe, weil er mich mit seiner Arschlochpersönlichkeit auf die Palme bringt, wobei diesen eigentlich nicht er, sondern seine Eltern für ihre Erziehungsmethoden verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00035799 vom 27.05.2015 um 10:58:33 Uhr (30 Kommentare).

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Wieso ich mir eine Prostituierte bestellte..

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Prostitution Verzweiflung Ungerechtigkeit Last Night

Zur Walpurgisnacht bin ich das erste Mal seit Langem wieder ausgegangen. In der Disco angekommen, habe ich mich sofort in die Barkeeperin verguckt. Ich hatte sie vor einigen Jahren schon einmal gesehen und sie kam mir sehr vertraut vor. Später am Abend haben wir uns […]
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Beichthaus.com Beichte #00035735 vom 18.05.2015 um 10:40:22 Uhr (16 Kommentare).

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Apokalyptisches Babygeschrei

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Aggression Hass Arbeit Kinder

Ich arbeite als Verkäufer in einer sehr großen Kette in Österreich. Neben Optik, Handys und solchem Kram, machen wir auch Passfotos. Um 9 geht die Tür auf, und dann stürmt jeden Tag eine Horde Frauen mit ihren Säuglingen den Laden, um diese dämlichen Passfotos […]
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Beichthaus.com Beichte #00035592 vom 29.04.2015 um 19:17:32 Uhr (5 Kommentare).

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