Erst der Spaß, dann das Essen

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Diebstahl Maßlosigkeit Sex Ernährung Last Night Nürnberg

Mittlerweile dürfte sich das Ganze nahezu 15 Jahre hin und wieder abspielen. Ich bin mit meinen 34 Jahren und als Mann immer wieder im Bereich der Eroberung des weiblichen Geschlechts recht aktiv und auch erfolgreich gewesen. Hin und wieder haben sich zwischen die Single-Zeiten Beziehungen eingeschlichen, aber im Großen und Ganzen blieb ich ungebunden. Meine Wenigkeit wohnt in der zweitgrößten bayrischen Stadt, wo am Wochenende auch genügend los ist. Seit ich achtzehn einhalb Jahre alt bin, habe ich den One-Night-Stands immer großen Spaß zugeteilt. Mit den Jungs unterwegs gewesen, ein Mädel kennengelernt und nach Hause gegangen. Immer schön zur Frau nach Hause, versteht sich. Warum zu ihr nach Hause, und nicht zu mir, fragt ihr Euch? Die Kurzfassung: ich bleibe nie lange bei den Eroberungen. Viele wohnten noch zu Hause oder hatten gerade die erste eigene Wohnung. Nach dem Akt selbst wurde der Frau etwas den Rücken gekrault bis sie eingeschlafen war. Da meist Alkohol im Spiel war, fiel der Schlaf umso fester aus. Ich zog mich an und machte mich auf, den Kühlschrank zu besuchen. Da auch Single-Frauen essen müssen, war das meist recht gewinnbringend. So plünderte ich fast immer den Kühlschrank. Hin und wieder kam es vor, dass ich im Haus der Eltern war, die meist zum Glück verreist waren oder Sonstiges. Hier waren die Errungenschaften weitaus größer. Ab und zu musste ich mir auch ein Taxi rufen, da die Kühlschränke so gut gefüllt waren, das ich nicht nein sagen konnte.


Der traurige Rekord war jedoch die Nacht mit der Tochter eines vermutlich wohlhabenden Arztes. In der Speisekammer fand ich, bereits vorbereitet und perfekt eingelegt, ein Spanferkel, da der Herr Papa am Sonntag seinen runden Geburtstag hatte. Da eine halbe Sau nicht einfach im Taxi transportiert werden kann, kamen zwei enge Freunde vorbei und wir packten das Auto bis unters Dach mit allem Möglichen voll. Daneben waren gute Weine, Schnaps und zig Kästen Bier. Die Tochter war so hübsch und so eine Sünde, jedoch schmeckte uns das Spanferkel einfach besser. Ich möchte hiermit beichten, dass ich vielen Frauen den Kühlschrank leer geräumt habe. Ebenso möchte ich beichten, dass ich vielen Eltern jegliches Vertrauen in die eigene Tochter genommen habe, da diese so ein Schwein wie mich mit nach Hause nahmen, und zum Dank räumte ich Kühlschrank und Speisekammer leer. Meine Freunde bekamen natürlich mit der Zeit mit, dass es sonntags bei mir immer wieder richtig leckeres Futter gab. Daher blieben zwei Freunde immer trocken, damit sie als Fahrdienst eingesetzt werden konnten. Grob gesehen fresse ich mich somit seit etwa 15 Jahren durch Nürnberg und den Umkreis.

Beichthaus.com Beichte #00030865 vom 09.03.2013 um 19:12:18 Uhr in Nürnberg (Altstadt) (42 Kommentare).

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Keine Kinder mit meiner Freundin

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Falschheit Vorurteile Partnerschaft Kinder Bremen

Ich bin seit etwa eineinhalb Jahren mit einer wunderschönen Frau mit afrikanischen Wurzeln zusammen. Ihre Mutter stammt aus Nigeria, ihr Vater aus Deutschland. In der Zeit ist unsere Beziehung relativ ernst geworden und wir planen schon die gemeinsame Zukunft. Sie weiß, dass ich Kinder will, sie selbst will auch welche. Was sie nicht weiß, ist, dass ich keine Kinder mit ihr will. Ich liebe sie, ich bin im Allgemeinen auch nicht rassistisch und habe nichts gegen Menschen aus anderen Kulturkreisen. Aber ich will einfach selbst keine Kinder haben, die weit dunkler sein werden als ich, allein der Gedanke schreckt mich ab. Meine Beichte ist, dass ich zu feige bin, ihr dies zu sagen. Ich bin inzwischen sogar so weit, dass ich darüber nachdenke, mich sterilisieren zu lassen, da es leider keine Pille für den Mann gibt und ich sie nicht verlieren will, da ich sie liebe. Aber ich will einfach keine Kinder mit ihr.

Beichthaus.com Beichte #00030864 vom 09.03.2013 um 18:25:57 Uhr in Bremen (Bismarckstraße) (48 Kommentare).

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“Beichte

Ein Zentimeter für alles

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Aggression Manie Chef Frankfurt am Main

Ich (w/21) arbeite in einer mittelgroßen Anwaltskanzlei als Sekretärin in Frankfurt am Main. Der Job hat mir eigentlich immer sehr gut gefallen, allerdings hat mein Chef seit Kurzem einen komischen Spleen; er bezeichnet alles, was auch nur im Entferntesten mit einer Mengenangabe zu tun hat, als Zentimeter, was mich wirklich unglaublich aufregt. Angefangen hat es damit, dass er mich bat, ihm einen Zentimeter Couverts in sein Büro zu bringen. Ich wusste da, was er meinte, und fand es zu Beginn auch ziemlich lustig. Mäppchen, Papier, ja sogar Bücher wurden von ihm nach Zentimeter gemessen. Mit der Zeit wurde sein Gebrauch dieses Wortes immer inflationärer und zum Teil auch komplett sinnlos; kürzlich bat er mich, aus einer Rechtsschrift einen halben Zentimeter raus zu kopieren. Ich kopierte ihm die ganze, da ich keine Ahnung hatte, was er mit diesem ungenauen Begriff meinte. Da rastete er komplett aus, nannte mich (!) unfähig und machte mich vor einem Klienten (!) zur Schnecke. Als ich ihn auf die merkwürdige Mengenangabe hinwies, erwiderte er, dass dieser Begriff genauer gar nicht sein könnte, und die anderen Sekretärinnen ja auch wüssten, was er meine. Nach Rücksprache mit ihnen erfuhr ich, dass das nicht stimmt. Niemand weiß weder, was er jeweils genau meint, noch warum um alles in der Welt er diesen Begriff so benutzt.
Dem Fass den Boden ausgeschlagen hatte allerdings ein Vorkommnis von letzter Woche. Er bat mich, einem Stammklienten das üppige Honorar um einen Zentimeter Zehn-Euro-Noten zu kürzen. Und das, obwohl wir überhaupt nicht mit Bargeld arbeiten! Ich musste selbst herausfinden, dass das etwa 1000 Euro waren. Meine Beichte ist nun, dass ich mich nach diesem Zeugnis von Unseriosität entschlossen habe, zu kündigen. Vor diesem Spleen war mein Chef ein sehr umgänglicher Mann, aber seit er mit der Benutzung dieses Wortes begonnen hatte, wandte sich alles zum schlechten.

Beichthaus.com Beichte #00030861 vom 08.03.2013 um 22:04:06 Uhr in Frankfurt am Main (13 Kommentare).

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Nagelfetisch durch Nagelkauen

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Fetisch Manie Masturbation Intim

Nagelfetisch durch Nagelkauen
Ich (m/37) habe seit meiner frühesten Kindheit an den Nägeln gekaut. Komischerweise habe ich wohl auch dadurch einen Fetisch für lange Nägel bei Frauen entwickelt. Ich stehe total auf lange, schlanke Finger, schöne Handrücken und Handflächen und Nägel. Sie müssen auch nicht immer super lang sein, dass kommt ganz darauf an, wie die weibliche Hand beschaffen ist. Immer wieder muss ich wie im Wahn nach schönen Frauenhänden Ausschau halten. Meistens gehe ich dann mit offenen Augen durch die Stadt. Besonders an jungen Händen (18-25 Jahren) kann ich mich nicht satt sehen. Mir ist diese Ambivalenz meines Handelns und der eigenen Schwäche (Nagel kauen) sehr bewusst und ich möchte diese nun hier auch bekannt machen. Im Netz suche ich fast ausschließlich nach Bildern mit entsprechenden Händen und häufig masturbiere ich zu diesen geliebten Darstellungen. Weibliche Hände und Nägel sind für mich die reinsten Sexualobjekte, die meine Lust multiplizieren, wenn ich genug davon präsentiert bekomme. Ich liebe das Spiel des Betrachtens ohne dabei erwischt zu werden. Schließlich habe ich nicht das Selbstbewusstsein, diesen Fetisch und meine damit verbundene Schwäche jeder Frau zu gestehen.

Beichthaus.com Beichte #00030858 vom 06.03.2013 um 16:19:46 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein virtuelles Doppelleben

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Betrug Lügen Morallosigkeit Manie Internet Hirschaid

Meine Geschichte beginnt vor etwas über einem Jahr. Ich war damals arbeitslos und mir war generell ziemlich langweilig. Ich war damals schon auf einer großen deutschen Chatseite unterwegs und aus Langeweile beschloss ich, mir dort einen weiteren Account zuzulegen. Nur diesmal gab ich nicht meine eigenen Daten an, sondern dachte mir welche aus. Ich erstellte mir also einen weiblichen Fake-Account und chattete einfach drauf los. Die meisten Anfragen, die ich bekam, waren sexueller Natur, woran ich aber kein Interesse hatte. Ein paar Tage ließ ich den Account ruhen, bevor ich mich wieder einloggte und diesmal kamen auch anständige Gespräche mit Mädchen zustande. Ich dachte mir eine richtige Geschichte zu meinem Fake-Account aus und es machte mir sogar riesigen Spaß, die freche Göre aus der Hauptstadt zu spielen. Mein "zweites Ich" wurde mit der Zeit immer mehr ein Teil von mir selbst und ich war immer bemüht, es sehr glaubhaft zu spielen. Meine Freundesliste dort wuchs stetig und nie kamen Zweifel an meiner Identität auf; ganz im Gegenteil, man schlug mich sogar als Chatmoderatorin vor. Ich lehnte aber ab. Manchmal, ich habe mittlerweile wieder Arbeit, kommt es mir selbst komisch vor. Tagsüber gehe ich meinem normalen Leben nach mit Arbeit, Freunden und so und abends und am Wochenende schlüpfe ich in die Rolle einer mittlerweile 20-Jährigen und führe quasi ein merkwürdiges Doppelleben.

Ich habe mir nie wirklich Gedanken gemacht, dass ich ja auch viele Leute ziemlich verarsche, da ich sie in meiner Rolle ja hintergehe, bis ich dann Marie kennenlernte. Wir haben intensiv gechattet und das über Monate. Bei ihr hatte ich das erste Mal ein schlechtes Gewissen wegen meiner Lügen, andererseits, dachte ich, wenn sie es nicht weiß, kann es sie auch nicht verletzen. Wie gesagt: mittlerweile habe ich ihr gegenüber schon ein schlechtes Gewissen wenn ich mit ihr chatte, jedoch möchte ich ihr auch nicht die Wahrheit sagen. Ich hatte schon überlegt meinen Fake-Account dort einfach stillzulegen, aber das brachte ich dann irgendwie doch nicht fertig. Es ist so, als ob ich dieses zweite Leben mittlerweile brauchen würde.

Beichthaus.com Beichte #00030856 vom 06.03.2013 um 10:12:42 Uhr in Hirschaid (17 Kommentare).

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