Du hast es dir doch ausgesucht!

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Drogen Verzweiflung Kinder Hamburg

Jeder denkt, ich würde perfekt funktionieren - so ist es aber leider nicht. Nichts klappt so, wie es klappen soll. Ich bin mit fast 19 Mutter geworden. Der Vater hat sich noch in der Schwangerschaft verdrückt. Habe nach einem halben Jahr Mutterschutz mein Abi zu Ende gemacht und dann ein Studium angefangen. Natürlich habe ich nebenbei noch gearbeitet, anders war ja das Leben gar nicht zu finanzieren. Hört sich gut an, ganz vorbildlich, oder? Ja, so sieht es nach außen hin aus, aber in Wirklichkeit funktioniert seit knapp einem halben bis einem Jahr gar nichts mehr. Ich bin total überfordert, ich ertrage die Tage nur noch mit Aufputschmitteln und um abends einschlafen zu können, wird dann halt was geraucht. Ich weiß gar nicht mehr, was normal ist, entweder ich bin total müde oder total wach! Es will aber auch keiner hören, dass es mir schlecht geht. Erwähne ich das nur ansatzweise, kommt gleich "Du hast es dir doch so ausgesucht", ich weiß nicht, wie es noch weitergehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00025856 vom 11.03.2009 um 22:01:27 Uhr in Hamburg (30 Kommentare).

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Das vergrabene Klassenbuch

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Diebstahl Lügen Faulheit Hamburg

Vor einigen Wochen machte ich (m) eine schreckliche Erfahrung. Ich hatte sehr viele Fehltage in der Schule - ich störte auch mehrmals den Unterricht und flog sehr oft raus. Auf jeder Seite des Klassenbuchs stand also mein Name mit Beschwerden über mich! Ich war eigentlich nicht der Einzige, mein Verhalten fiel aber am meisten auf. Als ich mal meine Sporttasche in der Klasse vergaß, rannte ich schnell hoch, um sie zu holen. Niemand hatte mich gesehen! Unser Klassensprecher hat normalerweise die Aufgabe, das Klassenbuch vor der letzten Stunde ins Lehrerzimmer zu bringen. Das Buch lag aber noch auf dem Tisch, ich nahm es an mich und steckte es sofort in die Tasche. Die letzte Stunde habe ich geschwänzt, was natürlich sehr auffällig und dumm war. Das Klassenbuch habe ich dann auf unserem Schulgarten vergraben, beim Graben benutzte ich meine Hände. Wo sollte ich auch eine Schaufel finden. Es fing an zu regnen, und weil ich sehr aufgeregt war, rannte ich sehr nervös nach Hause. Als ich dann zu Hause ankam, warf ich gleich meine Tasche an eine freie Ecke, wo sie dann bis zum nächsten Schultag blieb. Hausaufgaben schreibe ich immer in der Schule ab, so richtig Zeit habe ich ja nicht wirklich für Hausaufgaben, weil ich eine Ausbildung mache, in der ich drei Tage in der Woche arbeiten muss, und dann quasi die zwei restlichen Tage eine Berufsschule besuche.

Das Wochenende brauche ich dann halt für Sport, meine Freundin und so weiter. Am Montag ging ich sehr ängstlich in die Klasse und bemerkte die Ruhe in der Klasse. Als ich das Klassenbuch wieder auf dem Tisch sah, musste ich erst einmal schlucken. Mein Klassenlehrer fragte mich, ob ich etwas damit zu tun hätte, ich blieb für einige Sekunden stumm. Und sagte dann einfach die vier Worte, die man in unserer Klasse sehr oft hörte: "Ich war das nicht!" An den Seiten des Buchs klebte noch Erde und die inneren Seiten waren auch etwas beschädigt. Und neue Einträge wurden angefangen. Nach diesem Erlebnis kam ich nie wieder zu spät, störte nie wieder den Unterricht, oder schwänzte auch nur die letzten Stunden. Vielleicht ist es eine Phobie oder so etwas in der Art. Aber ich habe jetzt eine fürchterliche Angst vor einen weiteren Klassenbucheintrag. In letzter Zeit mache ich auch enorme Fortschritte, was meine Schulnoten angeht. Ich habe keine Ahnung, wer das Klassenbuch wieder ausgegraben hat. Ist jetzt auch egal, auf jeden Fall habe ich durch diese Erfahrungen gelernt, die Schule ernst zunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00025783 vom 02.03.2009 um 21:42:32 Uhr in Hamburg (13 Kommentare).

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Die Katze im Wäschekorb

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Ignoranz Gewalt Boshaftigkeit Dummheit Tiere Hamburg

Vor drei Wochen bat mich ein Freund auf seine Katze aufzupassen, weil er für eine Woche verreisen musste. Ich (m/18) sollte also mehrmals nach der Katze sehen, und sie natürlich füttern. Seine Pflanzen sollte ich auch ab und zu mal gießen. Eines Abends war ich wieder bei ihm in der Wohnung, um nach der Katze zu sehen. Dann klingelte mein Handy - es war ein süßes Mädchen, das ich noch nicht so lange kannte. Sie wollte sich unbedingt mit mir treffen. Ich gab ihr die Adresse meines Freundes und sagte ihr, dass wir uns hier treffen können. Und sie kam auch, wir laberten bisschen rum und auf einmal wurde ich so richtig scharf auf sie, sie war auch nicht gerade schüchtern und sprang gleich auf mich. Die Katze war in der Nähe, und diese Blicke störten mich enorm! Also stand ich auf und warf die Katze sehr brutal in den Wäschekorb. Es war eine kleine Katze, die auch kaum Kraft hatte, also war es unmöglich, dass die da irgendwie rauskommt. Der Korb war auch schwer, es tut mir so leid kleine Katze! In den nächsten Tagen traf ich mich mehrmals mit dem Mädchen und konnte kaum noch an etwas anderes denken.

Ich vergaß also total die Wohnung meines Freundes, seine Blumen waren nicht gegossen, und seine Katze war eingesperrt. Erst nach fünf Tagen fiel mir die Katze wieder ein! Ich rannte schnell in seine Wohnung und sah in den Korb - sie war tot! Ich bin zwar kein Katzenexperte und habe auch keine Ahnung wie lange Katzen ohne Wasser und Futter überleben. Aber sogar ein Idiot würde erkennen, dass es an dem Sauerstoffmangel lag. Die tote Katze tat ich in meine Sporttasche und rannte in den Tierhandel. Ich fragte den Verkäufer, ob er so eine ähnliche Katze hätte. Als er aber nach eine genauere Beschreibung verlangte, war ich gezwungen, die tote Katze aus der Tasche zu holen. Der Verkäufer sah mich sehr ängstlich an. Ich erklärte ihm, dass er keine Angst haben soll, er bat mich aber, seinen Laden zu verlassen. Wahrscheinlich hielt er mich für einen Psychopathen, der gerne Tiere quält. Ich fand also keinen Ersatz und musste quasi die ganze Geschichte erklären, weil mir keine andere Lüge einfiel. Er war richtig wütend und rastete aus, als er mich angreifen wollte, schlug ich ihm ins Gesicht. Obwohl wir im gleichen Jahrgang sind, bin ich zwei Köpfe größer als er und gut gebaut. Er konnte mir also nicht das Wasser reichen. Seine Hausschlüssel warf ich einfach auf den Boden und ging raus. Seitdem habe ich nie wieder ein Wort mit ihm gesprochen. Was soll er schon machen? Mich anzeigen, weil ich seine Katze gekillt habe? Für die Katze tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00025776 vom 02.03.2009 um 18:14:22 Uhr in Hamburg (32 Kommentare).

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Mit dem Hammer am Heizungsrohr

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Hass Aggression Zorn Nachbarn Hamburg

Ich habe Mordgedanken. Naja, fast jedenfalls. Aber zur Sache: Ich wohne in einem Mehrparteienhaus im dritten Stock, sodass ich insgesamt mit fünf Nachbarn zu tun habe (Zwei über mir, je einer links und rechts, einer unter mir). Mein Nachbar zur Rechten scheint mir den Tick zu haben, mit einem Hammer neben dem Heizungsrohr zu sitzen und nur darauf zu warten, dass irgendwer um ihn herum Krach macht. Die Wände sind zwar nicht allzu hellhörig, aber manchmal bellt ein Hund, irgendwas fällt zu Boden oder irgendwer macht ein Fenster etwas lauter zu als nötig. Und dann beginnt mein lieber Herr Nachbar binnen weniger Momente mit dem Hammer gegen das Heizungsrohr zu hämmern (und so ein Heizungsrohr ist verdammt laut!). Egal ob morgens um halb acht oder nachts um drei. Mir ist bewusst, dass der Typ irgendeinen Schaden hat, aber ich bin jedes Mal, wenn er so handelt, auf 180 und wünsche ihm das Schlimmste. Achja, es gab schon eine Anzeige wegen "ruhestörenden Lärms", aber die ist im Sande verlaufen.

Beichthaus.com Beichte #00025753 vom 26.02.2009 um 10:14:36 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

Gebeichtet von Flatterfogel
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Ein gechillter Nebenjob

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Faulheit Ignoranz Hochmut Arbeit Hamburg

Ich (m/18) arbeite in einem Supermarkt. Ich arbeite drei Mal in der Woche und habe immer 8-Stunden-Schichten. So nun möchte ich beichten, dass ich öfters gerne mal länger Pause mache, ziemlich lange! Mindestens 3 bis 4 Stunden. Und nur eine Stunde darf man eigentlich. Die meiste Zeit hänge ich sowieso blöd in der Gegend rum, und schlage die Zeit tot. Und die Kunden haben sehr oft Fragen, die ich schon verstehe und ihnen eigentlich auch helfen könnte. Mache ich aber nicht, bin zu faul. Wenn der Laden keinen ordentlichen Umsatz mehr macht, bin ich sicherlich einer der Gründe, weil wir durch unfreundliches und nicht hilfsbereites Personal immer mehr Kunden verlieren.

Stammkunden haben wir nicht, so etwas kennen wir nicht einmal. Vorteilhaft ist für mich auch noch, dass gleich gegenüber vom Supermarkt ein Fitnessstudio ist, in dem ich auch Mitglied bin. Also kann ich nach der Arbeit problemlos noch ein bisschen tranieren gehen, weil ich ja durch das lange Pausieren kaum erschöpft bin. Mein langes Pausieren bekommt nie jemand mit. Alle sind dort selbstständig und interessieren sich kaum um andere Angelegenheiten. Der Chef ist nur einmal in der Woche, da um sich angeblich die Bestellungen anzusehen. Von wegen, der checkt immer die neuen Praktikantinnen ab dieser Sexbesessene Bastard. Naja die Bestellungen mache ich auch sehr oft und waren die mal unvollständig, oder beschädigt sind, kommt aber auch nur sehr selten vor, ignoriere ich das einfach. Wie gesagt, wenn der Laden keinen ordentlichen Umsatz machen sollte, bin ich sicher mit dran Schuld.

Bisher durfte ich noch nicht an die Kasse, darf es aber bald. Die sollen sich dann nicht wundern, wenn in der Kasse mal eine hohe Summe fehlen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00025740 vom 24.02.2009 um 20:00:03 Uhr in Hamburg (14 Kommentare).

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