Wohin mit den Taschentüchern?

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Waghalsigkeit Dummheit Unreinlichkeit Studentenleben Remda

Wohin mit den Taschentüchern?
Ich (m/22) sitze hier gerade in der Bibliothek an meiner Bachelorarbeit und bin voll erkältet. Ständig muss ich mir die Nase putzen. Da hier jedoch kein Mülleimer in der Nähe ist, stopfe ich die vollgerotzten Taschentücher einfach in die Spalte zwischen Wand und Boden. In unserer Bibliothek sind die verschiedenen Stockwerke wie Balkone und die Tische entlang des Balkonrandes aufgereiht. Wenn man aufsteht und sich vorbeugt, sieht man die Leute, die auf dem Balkon darunter arbeiten. Gerade ist mir jedoch aufgefallen, dass die Spalte zwischen Balkonwand und Boden gar keinen Boden hat und dass meine vollgerotzten Taschentücher nicht mehr zu sehen sind. Ich bin also ein Stockwerk weiter runter gegangen, um zu sehen, welches arme Schwein die ganze Zeit schon meine vollgerotzten Taschentücher auf den Kopf bzw. den Tisch bekommt. Zum Glück sitzt auf dem Platz genau unter mir keiner, aber da liegt jetzt ein Haufen Taschentücher und die Leute, die da unten ein paar Plätze weiter sitzen, haben die Taschentücher bestimmt runtersegeln sehen. Der Taschentuch-Haufen ist beträchtlich. Ich hoffe, ich kriege keinen Ärger.

Beichthaus.com Beichte #00030922 vom 23.03.2013 um 18:23:24 Uhr in Remda (18 Kommentare).

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Gerechte Strafe für die Ex

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Boshaftigkeit Zorn Missbrauch Ex Emmelshausen

Ist man ein schlechter Mensch, wenn man sich an der miesen Situation eines anderen erfreut? Ich denke, es hängt von der Situation ab. Aber ihr könnt euch ja ein eigenes Bild darüber machen. Es geht um die Ex-Freundin meines Bruders. Die beiden kamen vor über sechs Jahren zusammen und mein Bruder ist auch schnell zu ihr gezogen, da sie wohl die Miete nicht mehr alleine tragen konnte. Er war 20, sie 17 und seine erste Freundin. Er tat alles für sie, kutschierte sie herum, gab ihr Geld und vernachlässigte seine Freunde. Wie es halt bei manchen so ist, wenn sie ihre erste Freundin haben. Das Mädchen selber war eine ignorante Schnepfe, nur auf sich bezogen. Sie hat nie auch nur ein Fitzelchen zurückgegeben. Mein Bruder mit der rosaroten Brille wollte aber auf niemanden hören und so kaufte mein Vater schlussendlich eine Wohnung in derselben Stadt und die beiden zogen dort ein. Davor machte mein Vater sich wochenlang Arbeit und renovierte die Wohnung von seinem Geld und mit seiner Freizeit. Innerhalb kürzester Zeit, und weil das Mädel sich immer mehr Haustiere anschaffen musste (drei Katzen, ein Streifenhörnchen, drei Vögel), war die Bude total heruntergekommen und durch das wenige Lüften stank diese auch bestialisch. Aber mein Bruder liebte sie und meine Eltern akzeptierten es, auch wenn sie sie immer mal wieder zum aufräumen, saubermachen und so weiter animierten. Meine Mutter legte sogar ganze Nachmittage ein, um zu helfen und die Küche wieder in Ordnung zu bekommen.

Man bezahlte ihr den Urlaub, verschaffte ihr einen Job in der Firma, in der meine Mutter arbeitet (wo sie viel zu oft krank machte und man sie längst gekündigt hätte, wäre meine Mutter nicht gewesen) und mein Bruder finanzierte ihre Hobbys wie Reiten. Mir war diese Frau schon lange nicht mehr geheuer, da sie so tat, als wäre das alles selbstverständlich und sie wäre ein Geschenk für die gesamte Menschheit. Selbst nach fünf Jahren Beziehung, am Geburtstag meiner Mutter, hat sie nicht einen Finger krumm gemacht, um mal einen Teller abzuräumen, während 30 Gäste da saßen. Ihre Aussage "Ich bin schließlich auch Gast!" brachte nicht nur mich zum kochen. Kein Bekannter oder Verwandter konnte ihre Art leiden. Jetzt hat sie Ende letzten Jahres ein paar Leute in einem Pferdeforum kennengelernt und einen stetigen Kontakt hergestellt. Sie verstand sich wohl gut mit den Leuten und lernte, was wir erst später erfuhren, noch einen neuen Kerl kennen. Alle wohnen weit oben, in der Nähe von Hamburg, was etwa 600 Kilometer von uns entfernt liegt. Sie machte irgendwann Urlaub, um zu einer Freundin zu fahren, so sagte sie uns. Aber in Wirklichkeit war sie bei dem Typen, um wohl zu schauen, ob es klappt. Das kam alles leider erst später raus. Am Ende fasste sie heimlich den Entschluss, hier unten alle Zelte abzubrechen - also den guten Job und natürlich die Beziehung zu meinem Bruder - und zu den anderen zu ziehen. Anscheinend hätte sie auch einen Job als Bürokauffrau auf einem Bauernhof einer Tierärztin bekommen können und dadurch auch jede Menge Kontakt zu Tieren gehabt.

Man könnte ja zusammen bleiben und mein Bruder könnte nachkommen und sein Studium da oben zu Ende führen, bot sie scheinheilig an. Das einzige, was sie wollte, war Absicherung, dass sie wiederkommen könnte, falls es dort nicht klappt. Mein Bruder war total fertig und schlief erst mal wieder Zuhause. Für ihn brach eine Welt zusammen. Noch ein Jahr zuvor sprach sie von heiraten und dann von jetzt auf gleich so etwas. Sie feierte krank und ist dann von jetzt auf gleich, nachdem mein Bruder gehört hatte, sie würde auch wegen einem Typen dahin ziehen, über Nacht mit Sack und Pack - inklusive einiger Sachen, die ihr gar nicht gehörten - nach Norddeutschland gezogen. Dabei hat sie noch die Wohnung demoliert und total verdreckt zurückgelassen. Da kommen noch immense Kosten und Arbeit auf uns zu. Sie gab meinen Eltern die Schuld, dass die Beziehung nicht funktioniert hätte. Meine Eltern hätten ja damals, als sie 17 war, meinem Bruder eingeredet, dass ein Kind zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Ordnung wäre. Er solle erst seine Ausbildung und dann sein Studium zu Ende führen und sie solle überhaupt erst mal eine Ausbildung anfangen. Gestern habe ich dann von meiner Mutter erfahren, wie es mit ihr im Moment aussieht. Die tolle Ex-Freundin hat ihrem Ex-Chef eine E-Mail geschrieben, dass es gar nicht so toll da oben sei und sie in diesem Loch vergammeln würde. Kein Geld, um in das nächste Dorf zu fahren oder ihre vier Katzen (sie hat wohl noch eine aufgegabelt unterwegs) zu unterhalten. Der Ex-Chef ist aber so was von sauer, weil sie ihn einfach hat sitzen lassen und denkt nicht daran, sie wieder zurück zu holen. Der neue Typ hat wohl nur einen schlechten Job und kann sie weder unterstützen, noch will er von Zuhause aus- und zu ihr ziehen und die Miete teilen. Sie hatte hier unten alles, man hat ihr den Arsch hinterhergetragen, sie bekam Geschenke, hatte durch meine Mutter einen super Job und ein mehr als gutes Gehalt, für das sich viele Bürokaufleute die Finger nach lecken würden. Bei Geldmangel sprang sofort mein Bruder ein, er war ehrlich zu ihr und hat sie auf Händen getragen und dann zahlt sie es ihm so zurück. Gerade nach sechs Jahren hätte man auch in Freundschaft auseinander gehen können und nicht mit Arschtritt und zerstörter Wohnung. Ich hoffe, du bereust es ein Leben lang! Vergebt mir, dass ich mich darüber freue.

Beichthaus.com Beichte #00030912 vom 21.03.2013 um 09:37:52 Uhr in Emmelshausen (19 Kommentare).

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Hass auf meine Kollegen

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Hass Kollegen

Ich (w/23) bin seit einem halben Jahr als Sachbearbeiterin in einem recht angesehenen Unternehmen beschäftigt. Dort arbeite ich jedoch nur als Vertretung. Aufgrund mancher Arbeitsvorgänge muss ich mich in regelmäßigen Abständen mit den Kollegen aus einer anderen […]
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Beichthaus.com Beichte #00030898 vom 19.03.2013 um 03:28:54 Uhr (22 Kommentare).

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Gebranntes Kind scheut die Beziehung

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Misstrauen Selbstverletzung Verzweiflung Partnerschaft

Ich (m/29) gebe mich nach außen immer als coolen und gelassenen Typen, der mit jeder Lebenssituation gut klarkommt. Die Wahrheit ist aber, dass ich gelernt habe, eine Maske zu tragen. Ich habe sehr früh geheiratet und wurde von meiner inzwischen Ex auf übelste Art und Weise belogen und betrogen. Die letzten Jahren meiner Ehe waren für meine Seele nur noch so ein dahinvegetieren, da ich mir immer gesagt habe, dass ich nur einmal im Leben heiraten möchte. So wollte ich es bis zum bitteren Ende aushalten. Ich habe in der Zeit sehr viel zugenommen, was auch prompt mit Kommentaren der Ex quittiert wurde. Fettsack war noch das höflichste. Das führte dazu, dass ich mich nach der Beziehung von der Frauenwelt erstmal distanzierte, weil mein Selbstwertgefühl weit unter Keller-Niveau lag. Mein Glück ist es, dass ich trotz negativer Erfahrungen immer versuche, mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen, was zur Folge hat, dass ich keine Schwierigkeiten habe, neue Freundschaften zu knüpfen. Das hat mir mir auch in der Zeit nach der Trennung sehr geholfen, da meine Familie eher im Ausland verstreut ist und ich hier ziemlich auf mich alleine gestellt bin. So sind in gewisser Weise meine Freunde für mich ein Familienersatz.


Ich trainiere jetzt seit über zwei Jahren wieder, wodurch ich ein paar Kilo abnahm und heute sagen kann, dass ich besser aussehe, was auch durch die Frauenwelt bestätigt wurde. Ich besitze heute wieder ein sehr starkes Selbstwertgefühl, worauf ich ziemlich stolz bin. Trotzdem ist es für mich unmöglich, eine Beziehung zu führen. Und ja, ich gebe es zu, ich habe sehr hohe Ansprüche. Ein gebranntes Kind hat halt knusprige Finger. Mir wurde schon öfters gesagt, dass ich eigentlich viel zu lieb für diese Welt bin und die Frage, warum ausgerechnet ich noch Single bin, kann ich auch nicht mehr hören. Jetzt zu meiner Beichte: Seit meiner Trennung hatte ich einige kurze Beziehungen und mehrere Bekanntschaften gehabt. Entweder passte es nicht oder ich habe mich in die Falsche verguckt. Sobald es aber ein Mädchen gibt, das mich so mag wie ich bin und ich über alles glücklich bin, kommt mein Unterbewusstsein zu Tage und ich sabotiere schon alles in der Kennenlernphase. Solange es alles locker ist und ich tun und lassen kann was ich will, funktioniert alles wunderbar, aber in dem Moment wo, man einen Schritt weiter gehen möchte, da wird alles von meiner Seite aus sabotiert, frei nach dem Motto: Du kannst mich hassen, aber mich nicht verletzen. Ich beneide einige meiner Freunde für deren Beziehungen. Ich wünsche mir nichts Weiteres, als eine ehrliche, hübsche und liebe Frau an meiner Seite, um eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Beichthaus.com Beichte #00030897 vom 18.03.2013 um 16:45:31 Uhr (13 Kommentare).

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Kampf um einen Parkplatz

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Boshaftigkeit Shopping Auto & Co.

Kampf um einen Parkplatz
Wenn bei uns in der Stadt Wochenmarkt ist, dann stelle ich mich gerne auf den kostenlosen Parkplatz eines großen Discounters, gehe einkaufen und warte dann vor der Tür des Ladens bis der Parkplatz richtig voll ist und viele Rentner und Hausfrauen auf Parkplatzsuche sind.
Ich nehme dann ganz gezielt meinen Einkaufswagen und gehe zu meinem Auto, lade alles ein, deute dabei an, dass ich gleich losfahre und wenn sich eine schöne Schlange hinter dem auf meinen Parkplatz wartenden Auto gebildet hat, schließe ich den Kofferraum und gehe leicht freudig winkend wieder in den Discounter. Ich freue mich immer über die schlecht gelaunten Rentner, die wutentbrannt im Auto fluchen und hupen.

Beichthaus.com Beichte #00030891 vom 16.03.2013 um 19:01:33 Uhr (31 Kommentare).

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