Ich habe geerbt - was nun?

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Verzweiflung Studentenleben Familie Augsburg

Ich beichte, dass ich vor einer Woche ein großes Vermögen geerbt habe. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings nichts von einem Vorhandensein dieses Vermögens, meine Eltern haben durchschnittlich verdient, aber anscheinend wirklich unterdurchschnittlich gelebt. Durch ihr jahrzehntelanges Sparen habe ich jetzt also 400.000 Euro in bar und noch zwei Häuser geerbt. Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich studiere noch und habe bisher auf niedrigstem Niveau gelebt - und bin jetzt plötzlich reich? Was es da zu Beichten gibt? Dass ich unglaublich traurig bin! Hauptsächlich natürlich wegen dem Tod meines Vaters, aber auch ein bisschen, weil ich bisher in meinem Leben nicht wirklich gelebt habe. Kein Auto mit 18, keine Urlaubsreisen, keine ausschweifenden Partys. Außerdem bin ich total verwirrt, was soll ich jetzt machen? Ich möchte niemandem davon erzählen, da ich auf jeden Fall vermeiden möchte, dass ich jetzt plötzlich beliebter bin als vorher. Ich kann jetzt aber auch nicht zum nächsten BMW-Händler gehen und mir ein tolles Auto kaufen, dazu bin ich auch nicht der Typ beziehungsweise bin ich das einfach nicht gewohnt. Ich bin also mit meinem neuen Vermögen absolut überfordert, obwohl es dazu eigentlich keinen Grund gibt. Bin wohl der erste Erbe, dem sein Geld zu schaffen macht.

Beichthaus.com Beichte #00028606 vom 06.02.2011 um 02:31:52 Uhr in Augsburg (70 Kommentare).

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Beschissene Musik

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Hass Trägheit Musik Studentenleben Leipzig

Ich studiere Dirigieren an der Musikhochschule in Leipzig. Damals liebte ich die Musik. Eigentlich war ich ganz froh lieber Bach, Brahms und Bruckner als diesen Mist der heutzutage läuft zu hören und ich war irgendwie auch stolz darauf anders zu sein. Doch seit einem Jahr habe ich meine Liebe zur primitiven Musik entdeckt. Und seitdem hasse ich Monteverdi, Monzart und Mahler. Bewusst setze ich als Komponistennamen die drei großen B und die drei großen M ein. Denn für mich stehen sie für beschissene Musik. Ich sollte eigentlich dankbar sein diesen Studienplatz zu haben, da nur wenige die Aufnahmeprüfung bestehen und noch weniger genommen werden. Aber ich habe einfach keine Lust mehr auf diese Musik. Das einzige was ich noch Liebe, ist die Musik von Schostakowitsch, weil sie für mich so eine Perversion ausstrahlt. Passend zum Studium. Ich empfehle an dieser Stelle die 5. Sinfonie von ihm. Ich beichte das ich undankbar und blöd geworden bin.

Beichthaus.com Beichte #00028605 vom 06.02.2011 um 02:20:16 Uhr in 04107 Leipzig (Hochschule für Musik und Theater, Grassistr. 8) (28 Kommentare).

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Verwechslungsgefahr

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Falschheit Lügen Schule Familie Hamburg

Meine Schwester, meine Mutter und ich haben sehr ähnliche Stimmen. Damit haben wir schon so manchen am Telefon veräppelt und verwirrt. Kollegen meines Vaters, die anrufen und gleich anfangen mit: "Hey K., na, ist R. da? Wie war der Urlaub?"... "Äh, ja, ich gebe Ihnen mal meinen Vater!" Sowas ist ja relativ harmlos. Eines Tages hat die Lehrerin meines kleinen Bruders angerufen. Man muss dazu sagen, dass meine Geschwister mir lieb und teuer sind und ich fast alles für sie tun würde. Sie fing gleich ohne Umschweife an mir zu erzählen, dass er wiederholt keine Hausaufgaben gemacht hatte. Mal ehrlich: Ich finde diese Problematik gar nicht so schlimm. Ich bin jetzt 22 Jahre alt und war in der Schule faul, richtig stinkendfaul. Ich habe trotz 2 mal 8. Klasse und 2 mal 10. Klasse einen guten Abschluss gemacht und eine tolle Ausbildung bei einem der größten deutschen Unternehmen gemacht. Nun sitze ich im Ausland und arbeite hier. Und ich habe selten Hausaufgaben gemacht - das nur am Rande. Ich hörte der Lehrerin zu mit einigen "Aha"s und "Mmmh"s als Zustimmung. Sie bat mich dieses Thema noch einmal eingehend mit meinem "Sohn" zu besprechen und hoffte auf Besserung. Ich versprach ihr mit meinem "Sohn" zu sprechen und bedankte mich für Ihren Anruf. Natürlich sprach ich mit meinem Bruder darüber. Aber lockerer und angenehmer, als jede Mutter es getan hätte. Ich schäme mich eigentlich nicht. Natürlich hätte meine Mutter es wissen sollen, aber ich fand mein Verhalten nicht falsch. Manchmal ist es einfacher auf die älteren Geschwister zu hören, als auf die Eltern.
Übrigens: Das ist ja nun schon eine ganze Weile her, aber gestern wollte ich mit meinem Bruder chatten und bekam die Antwort: "Neee, ich muss noch Mathe machen. Sorry."

Beichthaus.com Beichte #00028599 vom 04.02.2011 um 09:17:56 Uhr in Hamburg (23 Kommentare).

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Das Heimkind

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Hass Gewalt Ungerechtigkeit

Wir hatten ein Mädchen bei uns in der Grundschulklasse, die im Heim gelebt hat. Sie war irgendwie komisch, beispielsweise hat sie sich einmal auf die Gleise in der Nähe unserer Grundschule gestellt und gewartet bis der Zug kommt, nur um wenige Meter bevor er ankam wegzuspringen, so als Mutprobe sozusagen. Alle mochten sie aufgrund solcher krassen Aktionen und ihres komischen Charakters nicht, dass das irgendwie mit dem Aufwachsen im Heim zu tun haben könnte und wie schwierig das vielleicht ist - über sowas macht man sich ja nicht großartig Gedanken in dem Alter. Ich weiß nicht wieso, heute habe ich rückblickend Mitgefühl, aber damals gar nicht. Man ist schon wirklich dumm in dem Alter.
Trotzdem hat es gereicht um sich folgenden hinterhältigen Plan auszudenken: Ich schloss mich zusammen mit ein paar Freunden und gemeinsam sagten wir ihr wir wollen Fangen spielen und sie sollte uns fangen. Wir sind dann vor ihr weggerannt und zwar ziemlich gradlinig hinter unsere Turnhalle, die zwar auch auf dem Schulgelände aber eben abgelegen lag. Als wir sie dann dort in die Falle gelockt hatten, drehten wir uns um und verprügelten sie. 3 oder 4 Jungs gegen ein Mädchen. Sie lag dann auf dem Boden, im Dreck und hat geweint. Wir sind dann gegangen und haben sie da liegen lassen.

Tja, sie hat uns dann natürlich verpetzt und wir haben Ärger von der Lehrerin usw. bekommen. Eigentlich war die Bestrafung viel zu lasch. Würde ich da heute einschreiten können würde ich mich selbst und den 3Kumpels ordentlich eine knallen, das war echt daneben. Das Mädchen hatte es sicher auch so schon hart genug und dann kriegt sie in der Schule auch noch zusätzlich auf die Fresse, ohne Grund - eigentlich nur weil sie "komisch" war. Verständlicherweise. Ich hoffe ihr geht es heute gut, sie hat keinen derben psychischen Schaden und aus ihr ist was geworden. Tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00028596 vom 03.02.2011 um 14:22:34 Uhr (23 Kommentare).

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Früh übt sich

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Neugier Sex Peinlichkeit Schule

Als ich (m/22) mein erstes Mal hatte, war ich gerade mal 8 Jahre alt. Nach der Schule spielte ich mit einem Klassenkameraden und einer Freundin "Mutter, Vater, Kind". Wie es sich für eine ordenliche Familie gehört, sollte es auch ein Baby geben, dafür nahmen wir die Puppe des Mädchens. "Wisst ihr wie man Kinder richtig macht?" fragte unser Freund. "Mein Kumpel hats mir erzählt, das heißt f*cken! Das geht so und so..." Unser Kumpel klärte uns, mehr oder weniger gut, auf. Wir spielten weiter und ich musste die ganze Zeit an das neu Gelernte denken. Unser Freund musste dann bald nach Hause, ich war nun also alleine mit dem Mädchen und wir unterhielten uns über das "f*cken", fanden es echt spannend und entschieden uns dazu, dass wir es einfach mal ausprobieren sollten. Wir krochen hinter einen Busch hinter ihrem Haus und wir schauten uns gegenseitig von oben bis unten ganz genau an. Ich hatte tatsächlich eine richtige Erektion als ich sie mit herunter gelassener Hose sah. Eigentlich konnte ich sie gar nicht gut leiden, sie war ein hässliches dickes Mädchen, nicht gut in der Schule und niemand konnte sie wirklich gut leiden. Ich weiß bis heute nicht, warum mein Kumpel und ich überhaupt an diesem Tag mit ihr spielten.
Sie sagte, ich solle doch jetzt den Pillermann mal bei ihr reinmachen, also tat ich das auch. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher wie es überhaupt funktionierte, aber es klappte. Wahrscheinlich weil ich damals nur über ein paar sehr wenige Zentimeter verfügte, die nicht weit eingeführt werden mussten. Ich steckte also in ihr drin, wir mussten uns anschaun und laut lachen. Das war es auch fürs erste.


Am nächsten Tag, beim Mittagessen in der Schule, erzählte sie mir, wir hätten was falsch gemacht, denn ihre Freundin meinte, man muss sich auch richtig bewegen dabei, immer auf und ab. Wir gingen also aufs Schulklo ohne uns bei der Lehrerin abzumelden und vollzogen die gleiche Prozedur wie am Tag vorher, nur diesmal mit der neu dazu gelernten Auf- und Abbewegung. Schon nach einer Minute klopfte es laut an der Tür und unsere Lehrerin schrie, wir sollten sofort da raus kommen und was uns überhaupt einfällt zusammen aufs Klo zu gehen?
Wir zogen schnell unsere Hosen hoch, wurden hochrot im Gesicht und schlossen die Tür auf. Unsere Lehrerin sagte kein Wort mehr, sie schaute uns nur bitterböse an und deutete mit ausgestrecktem Zeigefinger Richtung Speisesaal.
Ich weiß nicht, ob sie wusste was wir in der Kabine machten oder ob sie die Tatsache, dass Junge und Mädchen zusammen pinkeln gehen, so schlimm fand. Jedenfalls war mir die Sache so peinlich, dass ich nie wieder mit dem Mädchen redete. Heute sehe ich sie noch selten. Ich denke nicht, dass sie noch weiß, wer ich bin und was wir zusammen erlebt haben, denn sie hat es nur bis zur 3. Klasse geschafft und kam dann auf eine Förderschule. Deswegen bilde ich mir ein, dass sie alles vergessen hat. Ich weiß, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist, aber trotzdem ist es mir immer noch peinlich und ich umgehe sie mit einem großen Bogen. Niemand weiß es, meine Freunde denken ich wurde mit 18 entjungfert, bei meinem zweiten Mal also.

Beichthaus.com Beichte #00028591 vom 03.02.2011 um 01:55:34 Uhr (37 Kommentare).

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