700 Euro von einem Bewusstlosen

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Diebstahl Habgier

Ich muss unbedingt etwas beichten, das mir schon einige Jahre auf der Seele liegt. Ich war gerade 19 Jahre alt und war, wie wohl jeder Jugendliche, recht knapp bei Kasse. Ich fuhr mit meinem gammeligen Golf damals auf einer Landstraße. Es war bereits 21 Uhr im Sommer und eigentlich noch recht hell. Als ich einen Wagen auf einem Feld sah, der sich mehrfach überschlagen hatte. Es handelte sich um einen dicken Mercedes. Ich bin also zu der Unfallstelle hin und habe nachgesehen, was dort vor sich geht. Im Auto lag ein Mann, der eine Platzwunde am Kopf hatte und nicht bei Bewusstsein war. Nun kommt die eigentliche Beichte: Ich habe mich nur schnell vergewissert, dass der Mann noch einen Puls hat und habe dann seine Brieftasche gestohlen! Es waren über 700 DM in dem Geldbeutel, was damals eine riesige Summe für mich war. Ich habe damals ernsthaft darüber nachgedacht, noch das Radio auszubauen. Ich habe dann noch den Notruf benachrichtigt und bin schnell weggefahren.

Beichthaus.com Beichte #00025228 vom 27.11.2008 um 12:29:03 Uhr (42 Kommentare).

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Kostenfreie Filme in der Videothek

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Betrug Stolz Hamburg

Ich (m/24) arbeite in einem DVD-Verleih, der damit wirbt, dass man den Film seiner Wahl garantiert am Tag seiner Wahl ausleihen kann. Ansonsten darf man den Film sobald verfügbar umsonst eine Woche lang mit nach Hause nehmen. Mein Chef, Besitzer des Ladens, hat es mir verboten, Filme für eine Nacht mitzunehmen, ohne zu bezahlen. Ziemlich engstirnig. Aber da ich ein helles Köpfchen bin, habe ich mir das kostenlose Ausleihrecht natürlich zunutze gemacht. Besonders wenn frische Kinofilme auf DVD rauskommen, sind die zehn Kopien, die wir normalerweise auf Lager haben, recht schnell vergriffen. Sobald dann ein Film den ich gerne einmal sehen würde, vergriffen ist, rufe ich meine Freundin an, die dann auch gleich vorbei kommt und sich eben diesen Film ausleihen will. So können wir uns dann am nächsten Tag einen schönen DVD Abend machen.

Beichthaus.com Beichte #00025226 vom 27.11.2008 um 09:55:35 Uhr in Hamburg (20 Kommentare).

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Die Frau vom Chef meines Vaters

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Ehebruch Fremdgehen Schamlosigkeit Arbeit Chef

Ich (m/21) war mit meinem Vater auf einem Geschäftsessen seines Chef. Außerdem waren dort noch zwei Arbeitskollegen und die Gattin des Chefs. Die durchaus sehr attraktiv ist. Ehrlich gesagt hatte ich schon ziemlich anzügliche Gedanken, was man mit dieser Frau so alles anstellen könnte, doch dann plötzlich kam eine etwas ältere Frau in den Raum, es war die Mutter des Chefs. Nach dem ersten Gang stieg das Niveau der Gespräche und es bezog sich alles auf die Arbeit und ich verstand nur noch die Hälfte. Mit dem neuen Gesprächsthema kehrte bei mir leider auch die Langeweile ein. Und nicht nur bei mir, nein, sondern auch bei der geilen Gemahlin und der Mutter des Chefs. Nachdem die Gespräche hitziger wurden, ging der Chef in die Küche und meinte, mit dem Essen sollte gewartet werden und führte die arbeitende Gesellschaft aus dem Raum, um einen exklusiven neuen Entwurf zu besprechen. Diese Pause verwendete die alte Frau, um sich nicht nennenswerter Dinge zu entledigen. Abgesehen davon, dass wir schon vier Flaschen Wein getrunken hatten und die Milf mir die ganze Zeit in die Augen schaute, fing ich an, mich heranzutasten. Plötzlich schaute sie mir tief in die Augen und fragte: "Na Kleiner, schon mal Spaß auf der Toilette gehabt?" Ich lief rot an und wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Das war eigentlich mein Ziel, aber dass es so schnell ging, konnte ja keiner ahnen.

Die anderen waren noch beschäftigt, also stand sie auf und ich ging hinterher. Ich folgte also und mittlerweile war mir der Arbeitsplatz meines Vaters ziemlich egal, wobei ich definitiv dankbar war, dass mein Vater ein hohes Tier ist. Ich lief ihr also nach, als sie versuchte, die Toilette zu betreten, beim Drücken der Klinke ertönte aber nur ein merkwürdiges sonores Grunzen von drinnen, ich dachte: "Scheiße die alte Schachtel versaut mir gerade meinen Stich." Doch sie drehte sich um, lächelte mich an und meinte ich sollte mir keine Sorgen machen, es gibt ja noch das Gästezimmer. Wir gingen also in den ersten Stock. Sie schloss hinter uns die Tür zu und fing an mich zu küssen und ihre Hand in meine Hose zu stecken. Mein Penis war schon auf Kampfkurs, also zog ich ihr Kleid hoch und steckte meine Hand in ihre Unterwäsche. Sie kniete sich vor mich und fing an mich oral zu befriedigen, als plötzlich die Stimme Ihres Mannes ertönte und er nach ihr rief. Wir erschraken beide unheimlich. Sie zog sich das Kleid runter und antwortete: "Sofort Schatz!" Das Gute an der Sache war, wir wurden nicht in flagranti erwischt und seit etwa fünf Monaten schlafe ich mit der Frau vom Chef.

Beichthaus.com Beichte #00025224 vom 27.11.2008 um 09:51:12 Uhr (29 Kommentare).

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Die Direktorin im Altenheim

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Engherzigkeit Rache Gewalt 50+ Arbeit München

Ich (32/Altenpfleger) bin letzten Monat nach zehn Jahren Augsburg wieder in meine Heimatstadt München gezogen. Da ich ein sparsamer Mensch bin, hatte ich mir genug angespart, um eine Weile davon leben zu können und mir in Ruhe den besten Arbeitsplatz aussuchen zu können. Dank meinem Abschluss von 1,2 und vielen Zusatzqualifikationen (PDL-Kurs, Wundmanagement, Physiotherapie, usw.) kann ich das auch. So bin ich in einem noblen Altenheim im Münchener Zentrum gelandet. Schon am ersten Tag habe ich die Patientenakten durchgearbeitet und dabei ist mir ein Name aufgefallen. Nun, erst einmal weitergesehen und dann noch einmal zurück, auf den Lebenslauf und tatsächlich: Die Frau war die Direktorin meiner alten Schule, die mich mit 12 in eine Sonderschule abschieben wollte, weil ich unterfordert war und ihren Unterricht kritisiert hatte. Etwa 15 Jahre danach hatte sie einen schweren Schlaganfall, und jung war sie schon damals nicht mehr. Meine Beichte? Ich fasse diese Frau (die übrigens dement ist und mich nicht mehr erkennt) mit Absicht etwas härter an. Da ich eh sehr, sehr sanft bin, tue ich ihr damit keinesfalls weh. Aber es gibt mir eine kleine Genugtuung, jetzt das Leben der Frau (mit) zu bestimmen, die meines beinahe zerstört hätte. Denn von der Schule, auf die die mich schicken wollte, gehen nur zukünftige Arbeitslose ab. Und ich bin mehr geworden, als sie von mir je geglaubt hätte. Na, Frau S, hätten sie das im Jahre 1988 erwartet?

Beichthaus.com Beichte #00025221 vom 26.11.2008 um 23:22:09 Uhr in München (20 Kommentare).

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“Beichte

Verletzung einer Menschenseele

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Fremdgehen Verzweiflung

Ich (w/18) möchte etwas beichten, das euch ganzen Fremgehen-ist-so-geil-Menschen vielleicht mal zu denken gibt. Ich bin vor etwa eineinhalb Jahren von Zuhause aus- und in eine 600 Kilometer entfernte Großstadt gezogen, um in der Nähe meines Freundes zu sein. Eigentlich bin ich eine ziemlich starke Persönlichkeit, die so einiges aushält, aber mit 17 in eine fremde, riesige Stadt zu ziehen, in der man nur einen Menschen hat, den man kennt, mit Schulwechsel und allem Drum und Dran, gehört nicht zu den Dingen, die man einfach so wegsteckt, ohne ein gewisses Maß an Veränderung durchzumachen. Ich muss dazu sagen, dass ich, auch wenn meine Entscheidung und der Umzug in den Sommerferien und völlig überstürzt in zwei Wochen geplant und durchgeführt waren, mir durchaus mögliche Konsequenzen bewusst gemacht habe. Dass Beziehungen an so etwas kaputt gehen können. Dass ich mein ganzes eigentlich sehr glückliches altes Leben für einen Menschen aufgebe, in einem Alter, in dem die meisten anderen auf jeder Party einen anderen Kerl abschleppen. Und tatsächlich ging es nach meinem Umzug kontinuierlich Berg ab. Ich bin auf einer Schule gelandet, auf der - inklusive mir - zwei Menschen des 12er-Geschichtskurses auf die Frage, wer denn bitteschön Sokrates sei, eine Antwort parat hatten. Als ich endlich mein eigenes WG-Zimmer beziehen konnte - ich hatte zuvor bei meinem Freund gewohnt, meinte er, er könne mir jetzt leider nicht helfen, er sei krank (es war eine leichte Erkältung).

Und in mir hat sich nach und nach immer mehr Wut angestaut. Wut darüber, dass er mir nicht geholfen hat, obwohl ich mein Leben für ihn über den Haufen geworfen habe, Wut darüber, dass ich auf dieser Scheiß-Schule festhänge, Wut über alles, was mir nicht gepasst hat. Er konnte sich Tausende Male für Dinge entschuldigen, für die er nichts konnte, er hat mich damit nur noch wütender gemacht. Ich wollte ihn verletzen, ich wollte ihm - auch wenn es mir erst im Nachhinein bewusst geworden ist - so schlimm wehtun, wie ich nur irgendwie konnte. Ein oder zwei Mal bin ich während dieser Monate noch zur Besinnung gekommen, habe versucht einfach "nur" mit ihm Schluss zu machen, aber ich habe es nicht durchgehalten. Dann kurz nach Weihnachten, als er noch bei seiner Familie war, habe ich etwas mit einem guten Freund von ihm angefangen und es ihm an unserem Einjährigen gestanden. Nie, nie in meinem Leben habe ich solchen Schmerz in dem Blick eines Menschen gesehen.
Und auf einen Schlag ist mir bewusst geworden, was es bedeutet, wenn jemand, den du über alles liebst, auf diese Weise dein Vertrauen bricht. Ich würde alles dafür tun, um den Moment ungeschehen zu machen, in dem ich diesen Menschen so verletzt habe. Wenn ich wüsste, es wäre ungeschehen, wenn ich aus dem Fenster springen würde, ich säße schon auf dem Sims. Ich habe nun schon seit einer ganzen Weile einen neuen Freund, den ich wirklich sehr gerne mag und ich würde ihn niemals mehr betrügen, weil ich gesehen habe, was das für einen fürchterlichen Schaden in einer Menschenseele anrichten kann.

Beichthaus.com Beichte #00025220 vom 26.11.2008 um 21:07:08 Uhr (16 Kommentare).

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