Ein befreiender Faustschlag

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Aggression Zorn Gewalt Rache Dorsten

Ich (w/27) bin das, was man allgemein als "Schaf" bezeichnen kann. Oder mit den Worten meines Mannes: Ich habe das Gemüt eines Golden Retriever. Ich kann eigentlich nie "Nein" sagen, was dazu führt, dass ich ständig die Drecksarbeit anderer erledige, seelischen Mülleimer […]
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Beichthaus.com Beichte #00034501 vom 04.12.2014 um 17:00:46 Uhr in 46286 Dorsten (Alte Landstraße) (40 Kommentare).

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Die Schulden meiner Kollegin

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Falschheit Lügen Habgier Kollegen Geld

Eine gute Kollegin hat sich vor zwei Jahren in einer angeblichen Notsituation 3.000 CHF von mir (w) geliehen, besiegelt per Handschlag. Ja, ich weiß, das war naiv. Sie versprach mir hoch und heilig, das Geld innerhalb von drei Monaten zurückzuzahlen. Als sie kurz darauf das Unternehmen verließ, wollte sie wohl den Kontakt zu mir abbrechen. Wir wohnen aber immer noch in der gleichen Kleinstadt. Dort habe ich sie nach einem halben Jahr - obwohl sie mir aus dem Weg geht - mehrmals auf die Schulden angesprochen. Sie gab irgendwann zu, einfach kein Geld zu besitzen, um die Schulden zu begleichen. Ich habe ihr auch Ratenzahlung angeboten - sie lehnte ab. "Einen Beweis hast du ja schließlich nicht", meinte sie frech. Ich bin tief bestürzt, weil ich eigentlich immer an das Gute in meinen Mitmenschen geglaubt habe. Einer guten Bekannten habe ich abends im Danceclub von der Sache erzählt. Sie meinte, wenn sie sich darum kümmern würde, erhalte ich mein Geld innerhalb von vier Wochen zurück. Sie würde nur zehn Prozent für eine Art "Bearbeitungsgebühr" verlangen. Ich habe nicht weiter nachgefragt, sondern mein Einverständnis gegeben und ihr Name und Adresse notiert. Sie ist gleich im Anschluss zu den Türstehern gegangen, die sie wohl sehr gut kennt. Dort hat sie eindringlich mit den Typen gesprochen und ihnen dann die Adresse überreicht. Jetzt bin ich total unsicher, was weiter passiert, denn diese Typen sind ziemlich zwielichtig.

Beichthaus.com Beichte #00034500 vom 04.12.2014 um 16:36:13 Uhr (12 Kommentare).

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“Folge

Die Strafe für den Raubkopierer

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Rache Begehrlichkeit Hass Kollegen

Mir (m/19) ist bekannt, dass hier viele Menschen beichten, die Rache geübt haben. Ich habe auch etwas getan, was vielleicht überzogen war. Wir sind in meinem Betrieb, einem mittelständischen Softwareentwickler, zwei Azubis. Ich bin im zweiten Lehrjahr und mein Azubi-Kollege […]
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Beichthaus.com Beichte #00034496 vom 04.12.2014 um 07:49:40 Uhr (14 Kommentare).

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Auf der Couch des Professors

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Studentenleben

Ich beichte, dass ich guten und heißen Sex mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin meines Professors habe. Sie ist bestimmt fünf Jahre älter als ich, aber wunderschön. Als sie das erste Mal mit dem alten Sack den Hörsaal betreten hat, war es um mich geschehen. Mein kleiner Hosenfreund deutete direkt auf das, was er haben wollte. Das nahm ich als eindeutiges Zeichen und sprach sie nach ein paar Wochen an. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und kamen uns auch außerhalb der Uni näher. Dann kam es irgendwann zum ersten Mal. Sie bestand darauf, dass wir es im Büro des Profs machen. Das würde sie geil machen. Auf dem alten Ledersofa des Profs ging es dann zur Sache. Irgendwie ließ mich das Gefühl nicht los, dass der Alte sie dort auch schon hatte, aber das war mir egal. Ich rammelte wie ein Zuchtkaninchen und musste nur aufpassen, nicht zu laut zu stöhnen. Mittlerweile treffen wir uns regelmäßig in diesem Büro. Das kann auch mal gefährlich sein, da man nie genau weiß, wann der Alte zurückkommt. Bisher hat uns aber keiner erwischt.


Fast noch besser als die Vögelei ist aber die Vorlesung. Sie sitzt in der ersten Reihe, ich hinter ihr. Manchmal lasse ich unauffällig meine Hand auf ihrer Schulter ruhen. Sie mag das. Der Alte ist dagegen mit seiner Vorlesung beschäftigt. Manchmal schaut er sie schon lüstern an - gut, vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich glaube, er ahnt etwas und mag mich nicht. Aber das macht es nur noch geiler, wenn wir uns dann wieder bei ihm auf dem Sofa vergnügen. Ich möchte also beichten, dass ich eine wahre Schönheit im Büro meines Professors bumse und es mir vollkommen egal ist, ob der Alte sie auch ab und an hat, solange ich sie regelmäßig unter mir habe.

Beichthaus.com Beichte #00034495 vom 04.12.2014 um 01:15:35 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Mein Horror-Praktikum

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Zorn Engherzigkeit Kollegen Arbeit

Zwischen dem Abi und dem Studium hatte ich etwas Zeit, die ich teilweise mit einem zweimonatigen Praktikum gefüllt habe. Geld und Erfahrung wurden mir in Aussicht gestellt und demzufolge begann ich engagiert, motiviert und freundlich meine Praktikumsstelle. Das Gute daran war, so empfand ich es zumindest am Anfang, dass es ein kleiner Betrieb war, der auf alle Hände angewiesen war. Man konnte mich also nicht einfach die ganze Zeit mit Kaffeekochen abspeisen, was ich eh nicht auf Anhieb gekonnt hätte, da ich keinen Kaffee mag und deshalb nie welchen zubereitet habe. Bald habe ich aber gemerkt, dass in dem Betrieb ein ganz mieses Arbeitsklima herrschte. Jeder hatte was gegen jeden, gelacht wurde nicht einmal im Keller und ich wurde behandelt, als wäre ich geistig behindert. Die Damen im Betrieb behandelten mich wie ihren Arbeitssklaven, den sie herumkommandieren konnten wie es ihnen passte. Die Herren versuchten zwar, kumpelhaft zu wirken, aber am Ende war ich nur der Depp, der alles falsch machte. Dass das vielleicht daran lag, dass ich ohne Vorkenntnisse Aufgaben erledigen sollte wie ein voll Ausgebildeter, war anscheinend nicht naheliegend genug. Obwohl ich grundsätzlich Spaß an dem Beruf hatte, hat mir diese Stelle die Lust darauf verdorben. Anstatt kreativ nachzudenken, was in dem Beruf gefordert ist, musste ich mich immer mehr darauf konzentrieren, nicht auch in dieses Loch der depressiven Spaßbefreiung zu fallen. Nach dem ersten Monat war es so weit. Ein Teil der Belegschaft verließ den Betrieb und wurde gegen andere ausgetauscht. Es handelte sich dabei um Studenten, die zeitweise arbeiteten und studierten und sich dabei abwechselten.


Meine neue Hauptkollegin war für den Beruf gar nicht geeignet, das konnte man sofort merken. Zuerst kam sie mir nett vor, weswegen ich versuchte, ihr so gut es ging zu helfen. Aber dann wurde auch sie plötzlich patzig und arrogant zu mir. Da hatte ich genug. Den Rest des Monats hatte ich das Glück, dass der Chef viel weg war oder mich auf Dienstfahrt schickte. Ich nahm mir also das Motto: "Ich arbeite so, wie ihr mich bezahlt und behandelt", zu herzen - nämlich sehr schlecht bis gar nicht. Da ich auch viel Zeit in einem Einzelbüro verbrachte, tat ich einfach so, als würde ich arbeiten, was ich aber nicht tat. Zugegebenermaßen war das sehr schwer. Es war schwerer als die schwerste Aufgabe, einfach jeden Tag dazusitzen und acht Stunden lang nichts zu tun. Oder eben gerade noch so viel, dass es nicht auffiel. Klar schäme ich mich für mein Verhalten, aber ich sehe es einfach nicht ein, für so einen Mistbetrieb die Finger krumm zu machen. Eine letzte Genugtuung erfuhr ich, als ich wenige Tage vor meinem Praktikumsende mitbekam, wie der Betrieb langsam in Zahlungsschwierigkeiten kam. Viele der wenigen Mitarbeiter wurden gefeuert, Firmenwagen veräußert und so weiter. In den letzten Tagen sah der Chef sehr schlecht aus und war merklich geknickt. Ich konnte mich nicht darüber ärgern. Als ich mir den vereinbarten Lohn geben ließ, konnte ich bei jedem Geldschein die Schmerzen des Chefs über den Verlust spüren. Als ich das Geld dann ausgegeben habe, habe ich mich besser gefühlt, als je zuvor beim Geld ausgeben. Ach ja, falls einer auf die irrwitzige Idee kommen sollte, ich sei schuld am Scheitern des Unternehmens - vergesst es. Wer ernsthaft einen ungelernten Praktikanten beschuldigt, der nur zwei Monate da ist und von allen sehr eindringlich gesagt bekommen hat, dass seine Arbeit einfach ungenügend ist, das Unternehmen ruiniert zu haben, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Beichthaus.com Beichte #00034492 vom 04.12.2014 um 00:48:30 Uhr (2 Kommentare).

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