Kotangriff auf Rentnerhaus

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Ekel Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Nachbarn Regensburg

Ich (m/33) habe vor mittlerweile über 15 Jahren etwas ziemlich ekelhaftes gemacht. Im Sommer 99, ich hatte gerade mein Abi in der Tasche, war ich mit meinen Kumpels in der Innenstadt einen trinken, gegen vier Uhr traten wir dann zu Fuß stockbesoffen den Heimweg an. Wir (ich, meine zwei Nachbarn und ein Kumpel, der bei mir pennen wollte) waren schon fast zu Hause und redeten über einen alten Mann, der bei uns in der Siedlung wohnte und der uns allen zutiefst verhasst war. Wir nannten ihn immer den Nazi, nicht nur aufgrund einer schwer abstreitbaren optischen Ähnlichkeit mit dem Typen, der bei Schindlers Liste immer vom Balkon aus Leute erschießt, sondern auch, weil er wirklich ein Rassist war. Er pöbelte z.B. immer meinen dunkelhäutigen Kumpel an, der aus Nigeria stammte und adoptiert worden war, und lästerte immer über seine Eltern, so nach dem Motto, wie man den nur einen Negerjungen adoptieren könne. Er saß auch im Ortsvorstand einer kleineren rechten Partei. Dazu kam noch der ganze standardmäßige "böser, alter Mann"-Kram. Wenn mal ein Fußball über seine Hecke flog, er wohnte neben unserem Bolzplatz, behielt er ihn immer, er denunzierte Nachbarn wegen irgendwelchem Kleinmist und hetzte mir bei der Feier zu meinem 18. Geburtstag die Polizei auf den Hals, während alle anderen Nachbarn cool waren und einer sogar einen Kasten Bier spendiert hat. Er war wie Clint Eastwood in Gran Torino, bevor er sich wandelt.


Nun hatten wir an dem Abend alle komplett vollgetankt, wollten aber auch noch nicht ins Bett gehen. Aus der Kombination jugendliche Dummheit und Alkohol entstand dann die großartige Idee, ihm vor die Tür zu kacken. Wir haben ein paar Zeitungen aus umliegenden Briefkästen genommen und jeder hat dann einen Haufen auf ein Zeitungsblatt gesetzt. Eingerollt in die Zeitungen trugen wir dann die Kotwürste durch die Gegend, auf der Suche nach einem Ort, an dem wir sie am Besten anbringen könnten. Eine wanderte schließlich in den Briefkasten, eine durch die Hundeklappe in der Hintertür, eine wurde an der Scheibe seines Wintergartens verschmiert und eine wurde mit einem sauberen Wurf in ein offenes Fenster im zweiten Stock befördert. Im Nachhinein ist diese Tat natürlich sehr dämlich und einfach nur peinlich. Noch etwas mehr, als für die eigentliche Aktion, schäme ich mich für die Tatsache, dass ich heute noch darüber lachen muss, wie der Kerl am nächsten Tag bei uns sturmklingelte und meinem völlig perplexen Vater mit einer eingetüteten Kotwurst vor dem Gesicht rumfuchtelte und rumbrüllte, dass das bestimmt sein missratener Sohn und der Neger gewesen seien. Und ich muss zugeben, dass ich immer noch das örtliche Lokalblatt in einer Schublade habe, mit der Überschrift: "Kotangriff auf Rentnerhaus - politisch motiviert?"

Beichthaus.com Beichte #00034383 vom 22.11.2014 um 23:05:42 Uhr in 93051 Regensburg (Augsburger Straße) (8 Kommentare).

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FSJ im Flüchtlingslager

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Hass Schamlosigkeit Vorurteile Arbeit

Ich (m/20) habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht. Nun wollte ich mich aber nicht in irgendein Studium stürzen, nein ich wollte mal etwas Soziales machen. Deswegen beschloss ich, ein freiwilliges soziales Jahr (kurz FSJ) zu machen. Da in meiner näheren Umgebung alle attraktiven FSJ-Stellen vergeben sind, musste ich leider Gottes ins Flüchtlingsheim. Obwohl ich mich persönlich nicht als fremdenfeindlich bezeichnen würde, bekomme ich jedes Mal, wenn ich diese stinkenden und faulen Leute sehe, einen innerlichen Wutanfall. Diese Leute wollen einfach nur unser Sozialsystem ausnutzen und das nur, weil es in ihren Dritte-Welt-Ländern kaum Perspektive gibt. Dementsprechend behandle ich die Flüchtlinge auch. Wenn Mittag ist und ich an der Essensausgabe stehe, gibt es von mir kein "Guten Appetit", stattdessen schaue ich jeden hasserfüllt an.


Außerdem missachte ich die Hygienevorschriften beim Kochen. Meine Chefin fordert immer, dass ich Handschuhe anziehe, was ich auch tue. Nur sind es immer dieselben. Da die Flüchtlinge kein Deutsch können, mache ich mir auch immer den Spaß, ihnen üble Schimpfwörter nachzurufen. Dabei lächele ich immer, sodass sie tatsächlich denken, ich würde sie grüßen. Ich könnte noch vieles mehr berichten, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Falls ihr denkt, ich wäre nur ein unreifer rechtsradikaler Mann, nur zu. Jedoch vergesst nicht, dass diese Leute nie arbeiten werden und damit die Sozialausgaben in unserem Deutschland steigen werden. Und wer darf das bezahlen? Natürlich ihr naiven Steuerzahler! Ich beichte hiermit mein schlechtes Verhalten gegenüber den Flüchtlingen, verweise aber noch einmal auf mein eigentlich weltoffenes Wesen.

Beichthaus.com Beichte #00034382 vom 22.11.2014 um 21:14:04 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Ein unbeschwertes Leben

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Ungerechtigkeit Verschwendung Maßlosigkeit Geld Studentenleben Wien

Ich beichte, dass ich finanziell ein unbeschwertes Leben führen werde. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Wirtschaftsrecht. Finanziell übernehmen meine Eltern alle meine laufenden Kosten und ich fahre einen schicken Mercedes SLK350 AMG, für den ich keinen Cent bezahlen musste. Sprit übernehmen sowieso meine Eltern. Sobald ich mein Studium abgeschlossen habe, steige ich in das Unternehmen meines Vaters ein, das übrigens eine beträchtliche Größe aufweist und seit etwa 15 Jahren sehr gut läuft und dementsprechend Gewinn abwirft. Mir geht es finanziell also sehr gut und das wohl mein ganzes Leben lang, wenn ich mir so mein zukünftiges Erbe ansehe. Und wie es der Zufall so will, habe ich auch bei diversen Sportwetten, die ich ab und an aus purer Langeweile betreibe, so ein Glück, dass ich auch hier bereits mehr als 4.500 Euro Gewinn erzielt habe. Und das, obwohl ich mich überhaupt nicht auskenne und mir Sport eigentlich egal ist. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eh schon mehr als verwöhnt bin, mir alles leisten kann, was ich will und mein Konto trotzdem immer voller wird. Ich habe Mitleid mit jedem anständigen Arbeiter, der acht Stunden pro Tag arbeitet und ein schwierigeres Leben führt. Mittlerweile habe ich Mitleid mit jedem Maurer oder Dachdecker, den ich am Weg zur Uni sehe. Ich fühle mich richtig schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00034378 vom 22.11.2014 um 09:57:19 Uhr in 1010 Wien (Auwinkel) (20 Kommentare).

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Seitensprung am Geburtstag

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Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung Last Night

Meine Frau und ich haben gestern mit ein paar Freunden in ihren 26. Geburtstag reingefeiert. Heute Nacht wollten dann noch ein paar Leute in eine Kneipe und ich hatte auch Lust darauf. Meine Frau sagte mir, ich solle mitgehen, sie wäre zu müde dafür. Gesagt, getan - allerdings traf ich dort auf eine ehemalige gute Freundin, die Freundschaft ging damals auseinander, weil ihr Freund sich das Leben genommen hat. Wir haben uns damals noch öfters getroffen, aber der Schmerz war für sie zu groß. Wir redeten die ganze Nacht und kurz nach der Verabschiedung, auf dem Heimweg, rief sie mir hinterher, dass ich kurz warten solle. Wir gingen dann zusammen und tauschten Nummern aus. Als wir bei ihr angekommen waren, bat sie mich hinein und zeigte mir ein Bild von ihrem Sohn, denn er ist seinem toten Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Wir fingen dann an zu weinen, denn der ganze Schmerz kam raus. Wir nahmen uns in die Arme - und auf einmal war da eine Nähe, die ich niemals zuvor gespürt habe. Das war auch der Grund, warum wir uns küssten und dann Sex hatten. Als ich wach wurde, hat sie so getan, als wäre nichts gewesen. Eigentlich hatte ich das Gleiche vor, aber jetzt bin ich wieder zu Hause und mein Gewissen macht mich fertig. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034377 vom 21.11.2014 um 15:31:25 Uhr (10 Kommentare).

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Die Höschen der alten Nachbarin

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Begehrlichkeit Masturbation Fetisch Nachbarn

Ich (m/26) schleiche mich fast täglich in den Waschraum unserer 40-jährigen Nachbarin, um an den getragenen Schlüpfern zu schnüffeln. Ich bin sonst eher ein Mann der Ausdauer, jedoch bringt mich der geile Geruch ihrer Liebeshöhle meist innerhalb von Sekunden zum Abspritzen. Das Dumme an der Sache ist, dass ich meine Freundin nun schon eine Weile sexuell vernachlässige. Ich lege oft bis zu acht Mal am Tag Hand an und bin dann meistens zu fertig, um ihr noch ihre Portion zukommen zu lassen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meine Freundin oft unbefriedigt lasse, um an den getragenen Höschen meiner alten Nachbarin zu schnuppern, und dies, obwohl ich im realen Leben niemals mit ihr schlafen würde.

Beichthaus.com Beichte #00034370 vom 20.11.2014 um 17:34:27 Uhr (7 Kommentare).

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