Der Name meines ungeborenen Kindes

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Verzweiflung Lügen Familie Schwangerschaft

Ich (w/32) bin Mutter von zwei Söhnen. Ich bin jetzt im achten Monat schwanger. Vor Kurzem ist der Pate meines Mannes verstorben und mein Mann war völlig fertig. Ein paar Tage später schlug er dann vor, unser drittes Kind nach ihm zu benennen. Der Name ist völlig in Ordnung, also war ich damit einverstanden und sagte zu. Ich kam sehr gut mit ihm aus, aber habe nach seinem Tod und dem Vorschlag meines Mannes erfahren, dass er doch kein so guter Mensch war. Mein Mann weiß das nicht und ich möchte seine Erinnerungen an ihn nicht trüben, auch wenn er das irgendwann höchstwahrscheinlich erfährt. Doch eins ist klar: Mein Kind soll den Namen nicht bekommen. Bald ist es so weit und ich hoffe darauf, dass es ein Mädchen wird, nach zwei Söhnen. Wenn nicht, habe ich ein Problem.

Beichthaus.com Beichte #00036995 vom 08.11.2015 um 19:15:09 Uhr (8 Kommentare).

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Meine Eltern hätten keine Kinder haben sollen!

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Hass Zorn Gewalt Aggression Familie

Ich (w/24) beichte, dass ich meine leiblichen Eltern zutiefst verachte. Nicht aus dem Grund, weil ich nicht das neuste Spielzeug bekommen habe oder mir die Grenzen gezeigt wurden. Es war sogar das Gegenteil der Fall, aber dazu komme ich noch. Meine Mutter hatte mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036994 vom 08.11.2015 um 17:29:33 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

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Neugier Familie

Meine (m/34) Großmutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung geräumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hände gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich öffnete sie und fand einige alte Notizbücher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebücher meines Großvaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir später daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreißiger Jahre, also noch während der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Großvater tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurückkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes für jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenössischen) Tagebüchern detailliert beschrieben, was tatsächlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehörte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts.


Er schreibt in den Büchern über seine Zeit in Prag während der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenüber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jüdin ihre Einkäufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gruß nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint außerdem an der Deportation der Prager Juden maßgeblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persönlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts überzeugt. Das alles hat mich verständlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Großvater, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektüre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ängstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen.


Meine Großeltern und Eltern haben nie etwas davon erwähnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) überhaupt von den Machenschaften seines Vaters weiß. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Großeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen für mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzählen, was ich herausgefunden habe. Außerdem werde ich demnächst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebücher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhältnis, das ich jetzt nicht gefährden will. Niemand hätte etwas davon, bestrafen kann man meinen Großvater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Großeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Außerdem weiß ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch äußert, für persönliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Großmutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

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Schmetterlinge im Bauch

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Begehrlichkeit Familie

Ich (w/27) bin seit sechs Jahren verheiratet und wir haben zwei kleine Kinder. Ich liebe meine kleine Familie und dachte auch, dass ich meinen Mann liebe, aber irgendwie bin ich mir da nicht mehr so sicher. Er ist ein toller Mann, Vater und Freund und er ist der einzige Mann, zu dem ich mich je sexuell hingezogen gefühlt habe, der Sex ist immer noch toll. Allerdings fürchte ich, dass ich mich in einen seiner Bekannten bzw. einen gemeinsamen Bekannten verliebt habe. Ich denke die ganze Zeit nur noch an diesen Mann, will alles über ihn wissen, in seiner Nähe sein und fiebere jedem Treffen entgegen, für die ich mich immer besonders hübsch mache. Sexuell fühle ich mich eigentlich nicht wirklich zu ihm hingezogen (wie zu meinem Mann), es ist eher tiefe Zuneigung romantischer Natur. Für meinen Mann habe ich nie auf diese Weise empfunden, meine Gefühle für ihn haben sich damals langsam entwickelt und ich würde es eher als eine "bodenständige" Liebe beschreiben, keine Schmetterlinge im Bauch wie bei dem anderen Mann. Jetzt hat es mich voll erwischt. Ich weiß noch nicht einmal, ob er meine Gefühle erwidert, ich habe da nur so ein leises Gefühl, aber das könnte auch Wunschdenken sein.


Ich glaube, dass wenn ich damals beide Männer gleichzeitig kennengelernt hätte, ich mich für den anderen Mann entschieden hätte. Aber das spielt keine Rolle, denn so war es nicht und ich kann jetzt nicht zurück. Denn ich will keine untreue Schlampe sein und meinen Mann will ich auf gar keinen Fall verletzen. Ich war immer eine treue Frau und will mich diesbezüglich nicht beschmutzen. Ich will unsere Ehe und unser gemeinsames Leben nicht wegwerfen, denn ich mag es, und ich will mit meinem Mann zusammen unsere Kinder aufziehen. Unserer Ehe hat nie was gefehlt, alles war gut, bis dieser Mann in unser Leben trat. Ich suche die Nähe dieses Mannes und weiß selbst nicht, worauf das hinauslaufen soll. Die einfachste Lösung – und die liegt auf der Hand – wäre, den Kontakt zu diesem Mann zu meiden. Aber irgendwas in mir drängt mich dazu, den Kontakt zu suchen, ich WILL einfach nicht den Kontakt abbrechen, ich will ihn sehen, ich denke die ganze Zeit nur an ihn, obwohl meine Vernunft mir sagt, dass ich es lassen soll und obwohl ich weiß, dass wir keine gemeinsame Zukunft haben. Außerdem will ich diesen Mann auch nicht als Freund verlieren, ich habe nicht viele Freunde, denn ich treffe selten Menschen, mit denen ich mich so gut verstehe.


Ich kann nicht aufhören, an ihn zu denken, wenn ich den Kontakt meiden würde, wäre da ein großes Loch, ich würde ihn furchtbar vermissen. Ich bin verzweifelt und habe meinem Mann gegenüber ein schlechtes Gewissen, denn er liebt mich sehr. Ich habe manchmal den Drang, mich ihm anzuvertrauen, aber damit würde ich ihn wohl nur unnötig verletzen. Ich bin selbst sehr eifersüchtig und kann das gut nachvollziehen.

Beichthaus.com Beichte #00036973 vom 04.11.2015 um 15:13:48 Uhr (38 Kommentare).

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Der Ehering meiner Tante

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Zorn Hass Vorurteile Diebstahl Familie

Vor kurzer Zeit starb meine Tante. Wir haben noch einmal bei ihr daheim Abschied genommen. Meine Cousine, die eine andere Nichte von ihr ist und ich gehen uns möglichst gut aus dem Weg. Sie wirft mir vor, dass ich ihren Freund nicht ausstehen kann, weil er Libanese […]
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Beichthaus.com Beichte #00036961 vom 02.11.2015 um 15:21:03 Uhr (21 Kommentare).

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