Liebe tut weh

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Trunksucht Verzweiflung Partnerschaft Liebe Urlaub

Meine Frau fährt im Jahr 3 bis 4 mal für 5 bis 14 Tage in den Urlaub, was für mich eine große Belastung ist. Da ich ihr den Urlaub nicht wegnehmen möchte und mit ihrer Abwesenheit nicht klar komme, betrinke ich mich in dieser Zeitspanne. So kommt es im Jahr vor, das ich für 20 Tage und mehr nicht ansprechbar bin und mir von meiner Arbeit Urlaub nehmen muss, damit es niemand merkt. Aber anders würde ich in dieser Zeit, wo sie nicht da ist, nicht mehr klar kommen. Ich werde depressiv, melancholisch und habe Gedanken, die ans Aufgeben grenzen. Ich will mir nicht ausmalen, was mal sein wird, wenn sie nicht mehr da ist. Wisst ihr, wie schmerzhaft Liebe sein kann? Ich stehe mit beiden Beinen im Leben, aber ich liebe sie so sehr, dass ich ohne sie nicht richtig leben kann. Um ehrlich zu sein, ich habe Angst, sie zu verlieren, dass sie nicht mehr als die zurückkommt, die ging. Ich bin einfach verzweifelt, ich komme damit nicht klar. Es tut mir Leid und ich möchte mich bei denen Entschuldigen, denen ich in dieser Zeit zur Last falle.

Beichthaus.com Beichte #00029152 vom 13.07.2011 um 08:02:11 Uhr (25 Kommentare).

Gebeichtet von N3keyy
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Zahl die Schulden

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Rache Maßlosigkeit Aggression Drogen Neuss

Ich hatte bis vor Kurzem einen sehr guten Freund, mit dem ich durch dick und dünn gegangen bin. In letzter Zeit häufte sich allerdings der Verdacht, dass dieser permanent Lügen über mich und Freunde verbreitet hat. Als ich dann von einer Bekannten von ihm nochmal alles bestätigt bekam, entschloss ich mich zu einer saftigen Rache. Da ich immer peinlichst genau darauf geachtet habe, dass ich Freunde nie in den Dreck ziehe oder schlechte Sachen über sie erzähle, sollte diese natürlich nachhaltig wirken.


Was folgte war mehr ein ausgearbeiteter Racheplan, den ich heute auch ein bisschen bereue. Es fing damit an, dass ich wusste, dass er zu Hause kiffte und es schon häufig großen Ärger deswegen gab. Ich kaufte also Gras für einen Zehner und warf in einer Nacht zum ersten Mal ein kleines Tütchen vor die Haustüre. Sein Vater, der Morgens immer mit dem Hund geht fand das Tütchen natürlich sofort und machte ihm "die Hölle heiß", wie er schockiert erzählte. Ein paar Tage später perfektionierten ein Joint im Garten und ein weiteres Tütchen vor der Haustür den perfiden Plan. Verständnisvoll nickte ich ihm zu, als er erzählte, dass es irgendwer anders gewesen sein muss und er jetzt deshalb kein Geld mehr von seinen Eltern bekommt. Gerne hätte ich das Spielchen weiter getrieben, hörte aber damit auf, bevor es zu auffällig wurde. Eigentlich tat er mir schon ein wenig Leid, allerdings erfuhr ich zwischendurch noch mehr Details, die mich dazu veranlassten, noch mehr anzurichten. Was eignete sich dazu mehr, als der bevorstehende 18. Geburtstag, der natürlich bei ihm zu Hause stattfand. Pünktlich ab 22 Uhr bestellte ich anonym die Polizei und versaute ihm so richtig seine Party, zu der er im Übrigen ein Auto geschenkt bekam.


Ich fühlte mich völlig ekstatisch, wenn ich nur an die Rachepläne gedacht habe und letztlich musste auch sein Auto dran glauben. Zitternd vor Angst, dass mich jemand entdecken könnte, ritzte ich in der Nacht "Zahl die Schulden" in den Lack, was natürlich bei ihm und seinen Eltern, die ihm nicht mehr glaubten, einen riesen Zoff verursachte. Wie es weiter gehen wird, weiß ich allerdings noch nicht. Nur eins ist für mich klar, aufhören werde ich nicht. Gut war allerdings, dass ich viel über Freundschaft gelernt habe und mich nun darauf besinnen kann, Freundschaften zu pflegen, die wirklich ehrlich sind.

Beichthaus.com Beichte #00029150 vom 12.07.2011 um 23:42:10 Uhr in Neuss (27 Kommentare).

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“Beichte

Totenstimmung

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Boshaftigkeit Vorurteile Arbeit Last Night Köln

Ich bin Türsteher in einer Disco. Letzten Freitag sah ich in der Schlange, die am Einlass anstand, zwei Typen so um die 50 mit Anzug und Krawatte, die auf cool und großer Maxe machten. Als sie bei uns vorne angekommen waren, guckte ich sie genau von oben bis unten an, dann sagte ich zu meinem Kollegen laut und deutlich, damit es möglichst viele mitbekamen: "Man hat die Gräber geöffnet". Die zwei begriffen auch gleich und schlichen von Dannen. Hinterher tut es mir jetzt Leid, und ich möchte hiermit beichten, dass ich Menschen aufgrund ihres Alters öffentlich diskriminiert habe.

Beichthaus.com Beichte #00029149 vom 12.07.2011 um 18:34:25 Uhr in Köln (Hohenzollernring) (31 Kommentare).

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Das letzte Puzzlestück

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Boshaftigkeit Dummheit Verzweiflung Berlin

Meine Schwester hat vor einigen Monaten ein 8.000 Teile Puzzle angefangen. Um sie ein wenig zu ärgern, habe ich ein Puzzleteil versteckt. Ich hatte vor, es ihr erst wiederzugeben, wenn sie alle anderen Teile zusammen gefunden hat. Das Versteck war in einer Schublade in meinem Zimmer. Nun nähert sie sich langsam dem Ende des Puzzles. Deshalb habe ich nochmal in meiner Schublade nachgeschaut und musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass das Teil verschwunden ist.
Ich habe sofort auch noch alle anderen Schubladen durchsucht, aber das Teil war einfach nicht zu finden. Dann habe ich auf der Internetseite des Herstellers nachgeschaut, aber anscheinend bieten sie Nachbestellungen einzelner Teile erst ab einer Größe von 10.000 Teilen an. Ich beichte also, dass ich durch meine blöde Idee 4 Monate Arbeit meiner Schwester zunichte gemacht habe, da sie ihr Puzzle wohl nie vollenden wird.

Beichthaus.com Beichte #00029141 vom 10.07.2011 um 22:43:40 Uhr in Berlin (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sweeney ist Schuld!

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Unreinlichkeit Peinlichkeit Lügen Tiere Vandalismus Landau i.d. Pfalz

Mir (w/18) ist neulich etwas furchtbar Peinliches passiert. Ich habe bis spät in die Nacht ferngesehen und bin schließlich auf dem Sofa im Wohnzimmer eingeschlafen. Irgendwann bin ich nochmal halb aufgewacht, weil meine Mama, als sie von der Nachtschicht kam, eine Decke über mich gelegt und Licht sowie Fernseher ausgeschaltet hat. Danach bin ich relativ schnell wieder eingepennt.
Der Großteil der Nacht zog traumlos an mir vorüber. Irgendwann so gegen 4 Uhr morgens habe ich dann, soweit ich mich erinnere, davon geträumt aufs Klo zu gehen. Leider ist es nicht nur im Traum zum Wasserlassen gekommen. Ich wache also beim Pinkeln auf und spüre wie das Desaster unter mir wortwörtlich seinen Lauf nimmt. Ich habe den Drang schnellstmöglich unterdrückt und ein Handtuch geholt, um den Wasserschaden der Couch so niedrig wie möglich zu halten. Doch es half nichts, man hat immer noch eine wunderschöne, große, dunkle Pfütze gesehen. So ein Mist! Ich habe daraufhin die Decke, die nichts abbekommen hatte, fein säuberlich zusammengefaltet und wieder an ihren Platz gebracht , habe mich angezogen und bin fast eine Stunde zu früh zur Schule gegangen, um der unbequemen Befragung meiner Mutter aus dem Weg zu gehen.
Als ich dann nach der Schule heim kam, erzählte mir meine Mama beim Mittagessen dann von dem Fleck auf der Couch. Ich machte mich schon auf den Anpfiff meines Lebens gefasst, als meine Mutter dann sagte: "Offenbar ist Sweeney immer noch nicht ganz stubenrein, aber dass er gleich an die Couch geht?" Sweeney ist unser kleiner Kater, den wir uns zwei Wochen zuvor angeschafft haben. Ich war so erleichtert! Ich nickte nur und sagte: "Klar, ist wohl Sweeney gewesen." Ich möchte also beichten, dass ich nicht nur für eine Nacht Bettnässer gespielt, sondern die Schuld auch noch meinem armen kleinen unschuldigen Sweeney zugeschoben habe. Aber er hat nach dem Essen ein Fischstäbchen von mir abgekriegt also denke ich er hat mir verziehen. Trotzdem: Sorry Mama, wegen der Couch!

Beichthaus.com Beichte #00029140 vom 10.07.2011 um 21:18:26 Uhr in Landau i.d. Pfalz (19 Kommentare).

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