Katzenstreu

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Peinlichkeit Ignoranz Shopping Leipzig

Unsere damalige Maule brauchte neue Streu, und die geeignetste gab es in diesem riesigen Drogeriemarkt in der Innenstadt. Meine Mitbewohnerin und ich standen also an der Kasse, die 10kg-Papiertüte mit der Streu stand als letztes auf dem Band, hinter uns eine ziemlich lange Freitag-Abend-Schlange.
Ich wollte der Kassiererin etwas die Arbeit erleichtern und es ihr nicht zumuten, aus ihrer Sitzposition diesen Packen über den Scanner zu hieven (oder war es ein Handscanner?), sei es drum, die Tüte stand noch etwas weiter hinten, also griff Ich Sie an der Tragetasche und wuchtete Sie direkt dorthin aufs Band wo die Kassiererin saß. Tja, leider war ich da wohl an irgendeinem Plastikteil hängengeblieben mit der Tüte. Ergebnis war ein langer Riss an der Seite und durch die Wucht der Bewegung flog natürlich eine ganze Menge der Streu dort raus, und zwar mitten über die Kassiererin, ins Gesicht, in den Ausschnitt, in den ganzen Bereich wo sie da saß in ihrem Kabuff. Auweia! Sie hielt kurz inne, blieb aber ganz ruhig und meinte, dass das kein Problem sei. Natürlich entschuldigte ich mich, aber da meine Mitbewohnerin sich kaum das Lachen verkneifen konnte, und mich das ablenkte, entschuldigte ich mich wohl nicht ganz mit allem Nachdruck. Die arme Kassiererin saß dann bestimmt noch bis zum Ladenschluss mit Katzenstreu in ihrer Wäsche. Bitte nochmals ausdrücklichst um Verzeihung!

Beichthaus.com Beichte #00026779 vom 31.07.2009 um 20:14:32 Uhr in Leipzig (21 Kommentare).

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Scheidenpilzinfektion

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Unreinlichkeit Ekel Rache Hagen-Wehrinhausen

Eine frühere Freundin hat mir mal verschwiegen, dass sie eine Scheidenpilzinfektion hatte. Ich (w) habe mich natürlich angesteckt. Als ich ihr von meiner Infektion erzählt habe, kam nur ganz trocken: "Oh, den musst du dann wohl von mir haben, ich hatte eine bis vor 2 Wochen und das kann dann gut passen, weil es ja auch dauert, bis es richtig juckt, ich habe Creme dafür als Standardprogramm in meiner Hausapotheke."
Ich war erst mal wie vor den Kopf geschlagen. Sie wusste genau, wie penibel ich mit Toiletten bin. Sie hätte es problemlos erzählen können. Wir hatten uns zuvor schon gegenseitig Dinge erzählt, die man sonst eigentlich niemandem anvertraut. Sie hat dadurch ganz schön mein Vertrauen verloren. Sie wusste, dass ich mir dann Desinfektionsmittel für den Pott mitgebracht und damit das Thema als erledigt angesehen hätte. Deshalb war ich besonders angepisst. Ich muss dazu sagen, dass ich damals einen Freund hatte, in dessen Gegenwart ich zur besagten "geilen Sau" wurde. Und allein der Gedanke an 2 Wochen keinen Sex ohne Gummi, mal abgesehen, dass es dann ja auch wehtut und von der Peinlichkeit es meinem noch reinlicherem Ex erzählen zu müssen, hat mich echt richtig pissig gemacht.
Also habe ich dann bei den nächsten Toilettengängen bei ihr, ihr Klopapier mit Pflaumensaft von mir präpariert. Ihr Sohn war an dem Wochenende beim Vater, weiterer Besuch nicht angekündigt.
Sie erzählte mir auch prompt ca. 10 Tage später, dass der Pilz bei ihr wohl nicht weggegangen sei und sie jetzt mal ein anderes Mittel vom Arzt bekommen hat. Ich habe mich innerlich wahnsinnig schlappgelacht. Die Freundschaft habe ich aus anderen Gründen beendet.
Mittlerweile tut es mir doch leid. Aber nur, weil ICH so tief gesunken bin. Das wollte ich lange mal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00026778 vom 31.07.2009 um 18:58:33 Uhr in Hagen-Wehrinhausen (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mogeln beim Abitur

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Betrug Stolz Schule Dresden

Ich habe noch niemandem erzählt, wie ich mein Abi geschafft habe, obwohl Mathe mein Angstfach war. Ich habe die Mathe-Prüfung mit einem CAS-fähigen Taschenrechner geschrieben, ohne dass es jemand gemerkt hätte. Da kam nur Analysis dran - und der Taschenrechner macht ohne zu Mucken Ableitungen, Stammfunktionen, Integrale und alles, was gebraucht wurde und wo man hätte rechnen müssen. Das war einfach endgeil. Bei Physik habe ich das auch gemacht - da der Taschenrechner alle Einheiten kennt, und diese ohne Probleme selbst in komplexen Formeln ineinander umrechnet und vereinfacht, war das auch super.

Beichthaus.com Beichte #00026776 vom 31.07.2009 um 00:23:29 Uhr in Dresden (42 Kommentare).

Gebeichtet von JW10618
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Der Alkohol-Jackpot

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Trunksucht Betrug Maßlosigkeit Last Night Groß-Gerau

Gestern Abend habe ich (m/22) mich zusammen mit einer guten Freundin zu einem feuchtfröhlichen Abend in eine Discothek aufgemacht. Ich hatte mir vorgenommen, meine Leber an diesem Abend nicht ganz so hart ranzunehmen und so setzten wir uns zunächst bei ein paar gemütlichen Bieren an die Theke.

Als wir schließlich Lust bekamen zu tanzen, sind wir auf dem Weg zur Tanzfläche noch an einem Getränkeautomaten vorbeigekommen, an dem ich mir ein Bier ziehen wollte. Ich habe also meine Karte auf den Leser des Automaten gelegt und anschließend meine Wahl getroffen. Zu meinem Ärger wollte der Automat kein Bier ausspucken, also machte ich mich auf Fehlersuche. Schnell war der Fehler entdeckt: Ein anderer Gast hatte seine Karte auf dem Leser des Automaten liegen lassen, der sich wohl nach kurzer Zeit abschaltet. "Der Alkoholgott muss mich erhört haben, das kann kein Zufall sein", dachte ich mir. Jetzt ging es rund. Den guten Vorsätzen und meinem Gewissen hatte ich mich schnell entledigt. Also habe ich die neu erworbene Karte kurz vom Leser genommen, wieder draufgelegt und siehe da, es funktionierte. Nun ging es los: Die Tasten des Automaten glühten und ich war in Vorfreude auf den kostenlosen Suff, der mir beschert wurde.

Da der Gast, dem die Karte gehörte spätestens bei seinem nächsten Bier oder beim Verlassen der Discothek bemerken würde, dass er seine Karte verloren hatte und diese dann sperren lassen würde, war höchste Eile geboten. In Rekordtempo zerrte ich mir ein Bier nach dem anderen in den Kopf, um dann schließlich die zweite Runde einzuläuten. Meiner Begleitung gegenüber zeigte ich mich ebenfalls sehr großzügig.

Der letzte Kontostand vor der Sperrung betrug knapp 50€. Ich war mittlerweile voll wie eine Haubitze und bereit den Heimweg anzutreten. Die Karte legte ich auf einem Geländer ab und ging mit meiner noch fast jungfräulichen Karte an die Kasse um den Spottbetrag von 9€ zu entrichten. Glücklich, aber sichtlich vom Alkohol gezeichnet, verließ ich den Laden. Es tut mir Leid für den armen Teufel, der meine Zeche zahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00026775 vom 30.07.2009 um 23:28:25 Uhr in 64521 Groß-Gerau (31 Kommentare).

Gebeichtet von Gemein
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“Beichte

Peinlichkeit aufgrund von Beichthaus-Sünden

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Last Night

Als Stammgast hier bei Beichthaus kenne ich schon die ein oder andere Beichte und die bekanntesten Beichthaussünden. Eine von diesen Sünden ist das Waschbeckenpinkeln. Seit dem ich von dieser Methode gehört habe, benutze ich sie. Nicht nur um Wasser zu sparen, sondern auch um nachts niemanden durch die Spülung aufzuwecken. Außerdem habe ich hier mal von jemandem gelesen, der in der Disco Bilder von seinem Papaschlumpf verschickt. Ich fand die Idee ganz lustig und hab das in meiner Stammdisco auch gemacht. Ab ins Klo, Hose runter, Handy raus und dann die Fotos per Bluetooth an alle verfügbaren Handys in der Umgebung verschickt. Mein Schwanz wurde in der Disco der Knaller, nach einem Monat kannte jeder das Bild dort und die Bluetooth-verfügbaren Handys stiegen um das 10-fache an, weil jeder ein Bild verschickt bekommen wollte. Das führte nach einer weile dazu, dass Handys in dieser Disco verboten wurden. Tut mir leid für alle Leute, die mit Handy dort nicht mehr reinkommen.

Eines nachts konnte ich in der Disco ein ganz hübsches Mädchen abschleppen und wir gingen zu ihr nach Hause. Ich hatte erstmal Angst, dass sie meinen Strudel wieder erkennen würde, weil sie auch öfters an diesem Ort war und bestimmt auch schon ein Bild von mir verschickt bekommen hatte, aber da wir das Licht ausließen waren meine Befürchtungen ganz umsonst gewesen. Als wir dann nach ein paar Stunden schön am Schlafen waren, wachte ich um 5 Uhr morgens auf und musste dringend aufs Klo. Was mach ich natürlich um sie nicht aufzuwecken? Richtig, ich pinkel ins Waschbecken, so wie ich es gewohnt war, wenn ich nachts pissen musste, was bei mir eigentlich fast täglich der Fall ist. Als ich da mitten im Geschäft war kommt sie plötzlich in die Toilette rein, guckt mich an und fängt an laut loszuschimpfen. Ich hab mich natürlich total erschrocken und mich beim Pissen umgedreht. Ihr Brüllen wurde schlagartig zum Lachen, denn sie hatte meinen Strullermann direkt wieder erkannt. Als ob das nicht reichen würde, hab ich mir auch noch total auf den Fuß gepinkelt, weil ich mich so ungeschickt umgedreht hatte. So wurde ich in einer Nacht für zwei Beichthaussünden bestraft. Seitdem kann ich mich nicht mehr in dieser Disco blicken lassen und mein Mitbewohner labert mich jeden Morgen voll, wieso ich nachts immer aufs Klo müsste, die Spülung weckt ihn angeblich.

Beichthaus.com Beichte #00026759 vom 28.07.2009 um 04:17:10 Uhr (47 Kommentare).

Gebeichtet von ölpenis
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