Chillen während der Arbeitszeit

32

anhören

Faulheit Trägheit Arbeit

Vor einem Jahr habe ich als Betriebselektriker in einem Großhandel gearbeitet. Meine Aufgaben waren Wartung und Instandhaltung von diversen Hausanlagen und kleinere Reparaturen. Außerdem stand einmal am Tag ein Kontrollgang über das ganze Betriebsgelände auf dem Plan. Zu dieser Zeit hatte ich einen Kollegen, den ich am Tag vielleicht eine Stunde sah, weil wir Schicht arbeiteten. Ansonsten war ich den ganzen Tag für mich selbst zuständig und hatte dabei auch keinen direkten Vorgesetzten, der die Möglichkeit hatte, zu kontrollieren, was ich denn so den ganzen Tag treibe. Es dauerte nicht lange, bis ich anfing, meine Pausen zu verlängern und es schon mal vorkam, dass ich zwei Stunden im Büro saß und ganz in Ruhe gefrühstückt habe. Schön BILD dazu gelesen um erst gar keinen Stress aufkommen zulassen. Falls ich zu dieser Zeit von einem Mitarbeiter auf dem Betriebstelefon gestört wurde, weil wieder Arbeit auf mich wartete, auf die ich keinen Bock hatte, sagte ich nur, dass gerade eine Störung der Heizung, Lüftungsanlage oder was auch immer anliegt und ich mich erst darum kümmern müsste.

Manche Probleme haben sich dadurch einfach von selbst gelöst. Weiter ging es, dass ich in der Nachmittagsschicht (13 - 19 Uhr) schon ab und zu mal den Wecker in meinem Handy auf Feierabend programmiert habe, um dann in den letzten zwei Stunden im Stromverteilerraum ein Nickerchen zu machen. Es gab nie eine böse Überraschung, da ich der Einzige war, der einen Generalschlüssel hatte. Und somit war das Risiko doch sehr gering, erwischt zu werden. Da wir ein Buch führen mussten, in dem Arbeiten und Störungen mit Zeitaufwand täglich notiert wurden, musste ich mir immer Fantasie-Arbeiten einfallen lassen, damit mein Kollege am nächsten Tag nichts davon mitbekommt. Ich hatte einfach keinen Bock zu arbeiten und war meistens auch viel zu müde. Sehr schlimm war auch immer die Samstagmorgenschicht von 6 - 8 Uhr, bei der wir uns im Wochenrhythmus abgewechselt haben. Freitagabend war da natürlich trotzdem Party angesagt und dementsprechend habe ich auch am Samstagmorgen ausgeschaut. Der Samstag lief dann fast immer wie folgt ab: Einstempeln, Arbeitskittel angezogen, ein paar Guten Morgen an Mitarbeiter auf dem Weg zu meinem Schlafplatz. Dann noch das Handy auf acht Uhr eingestellt und ab ins Reich der Träume. Zum Komfort hatte ich mir mittlerweile eine alte Gartenliege mit schönen Auflagen organisiert, die ich in einer Rumpelkammer entdeckt hatte. Darauf ließ sich super schlafen. Probleme gab es nie, nur einmal habe ich meinen Feierabend verpennt und kam so zu einer meiner wenigen Überstunden. Samstags kam ich also nur zum Stempeln in die Arbeit. Insgesamt habe ich dort höchstens ein Drittel von dem erledigt, was ich im Kontrollbuch angegeben hatte. Dass es nicht in Ordnung war, wusste ich auch, aber es war mir scheißegal. Die Mitarbeiter dort waren zu 90 Prozent Arschlöcher, mit denen ich so wenig wie möglich zu haben wollte. Mittlerweile arbeite ich nicht mehr dort.

Beichthaus.com Beichte #00026623 vom 06.07.2009 um 17:42:04 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unfreundliche Spieler

21

anhören

Hass Unreinlichkeit Ekel Arbeit

Unfreundliche Spieler
Ich arbeite als Spielhallenaufsicht in einer Spielothek und bin auch für die abendliche Reinigung der Spielhalle und der WCs zuständig. Eigentlich mag ich diesen Job auch gern, auch weil die meisten Gäste wirklich sehr nett und freundlich sind, doch es gibt auch die Sorte Arsch, die weder Bitte noch Danke sagen können, sei es beim Geld wechseln oder beim Servieren von Getränken. Diese Leute gehen mir so etwas von dermaßen gegen den Strich, dass ich oftmals das Bedürfnis habe, einfach mal in den Spielbereich zu laufen und jedem dieser unverschämten asozialen Deppen eine aufzulegen! Diese Wichser regen mich auf! Sie aschen auf den Boden, obwohl überall Aschenbecher stehen, verschmutzen die Toiletten, ohne mal mit dem Gedanken zu spielen, die Klobürste zu benutzen, sie kleben ihre Kaugummis hin, wo sie wollen, und so weiter. Diese Penner meinen, sie könnten mich wegen jeder Kleinigkeit durch die Gegend hetzen, um sich dann weder zu bedanken noch sonst irgendwas. Langsam aber sicher habe ich so meine Kandidaten, denen ich dann auch mal in den Kaffee rotze, Getränke in ungespülten Gläsern bringe oder ihr gewonnenes Geld ausschließlich in 5-Euro-Scheinen umwechsele, da ich angeblich keine größeren Scheine mehr habe! Auch habe ich mir schon erlaubt, das Geld, das die Idioten hin und wieder in der Automatenablage vergessen, zu behalten. Ich sehe nicht ein, dass ich Menschen, die mich behandeln wie Karl Arsch, auch noch ihre Kohle zurückgebe, die sie beim Heimgehen liegen gelassen haben. Ich möchte hiermit beichten, dass ich dieses Pack verabscheue und mich jedes Mal insgeheim freue, wenn sie ohne Gewinn den Laden verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00026612 vom 04.07.2009 um 12:04:48 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Prothese meiner Oma

20

anhören

Dummheit Neugier Peinlichkeit 50+

Ich dachte als Kind, die Nachrichtensprecher in der Tagesschau könnten mich sehen, weil sie einem immer in die Augen geschaut haben, beim Nachrichten vorlesen. Ich dachte auch, meine Oma könnte meine Nase wirklich klauen. Außerdem hatte meine Oma eine Prothesen-Einlage für die linke Brust, welche sie durch Krebs verloren hatte. Ich wusste als Kind nie, wofür dieses komische Gummi-Ding gut war. Wenn es mal irgendwo rum lag, habe ich damit gespielt, worauf meine Oma dann immer geschimpft hat, was ich nie verstanden habe.

Beichthaus.com Beichte #00026604 vom 03.07.2009 um 01:05:58 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Seid doch nicht nachtragend!

38

anhören

Aggression Zorn Hass

Ich hasse sämtliche nachtragenden Menschen. Wie kann man sich nur daran ergötzen, sich, auch Wochen später, über etwas aufzuregen und dann nicht mehr mit einem reden oder Ähnliches. Da könnte ich ausrasten! So ein kindisches Scheißverhalten. Noch mehr hasse ich allerdings die Art von Menschen, die bei einem solchen Vorfall auch noch sämtliche Schuld mir in die Schuhe schieben, und dann laut stampfend weggehen und die Nase rümpfen. Da platzt mir echt der Arsch! Des Weiteren würde ich gerne beichten, dass ich direkt rot sehe, wenn mir Leute die aus einem verkehrsberuhigten Bereich kommen, mir die Vorfahrt nehmen, mir dann den Vogel zeigen und ich so dumm war und gebremst habe. Ich spiele ab und zu mit dem Gedanken, auszusteigen und der betreffenden Person irgendwelche wüsten Beschimpfungen an den Kopf zu werfen und Gewalt anzuwenden. Nächster Punkt: Ich hasse Katzen und Hunde, zumindest die kleinen Hunde. Die taugen nichts, außer dass sie bellen und ich habe schon verschiedene Pläne geschmiedet, solche zu töten. Am Besten gefällt mir die Methode, einen Betonklotz mit einem Katapult dem Hund ins Gesicht zu schießen, leider etwas utopisch! Ich werde mein Verhalten nicht ändern, obwohl ich weiß, dass ich mich manchmal zu sehr über banale Dinge aufrege. Andererseits wüsste ich nicht, wem ich dafür Rechenschaft schulde. Egal, Hauptsache ich bin das mal los.

Beichthaus.com Beichte #00026602 vom 02.07.2009 um 19:03:56 Uhr (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Schwuler Mann oder sexy Frau?

28

anhören

Falschheit Betrug Begehrlichkeit Internet

Ich (m/25/schwul) habe kein Sexualleben, weil mich alle Männer ausnahmslos verschmähen und jahrelang meine Bedürfnisse ignoriert wurden. Da also niemand mir die Zuwendung, die ich benötige, geben möchte, hole ich mir auf anderem Weg das, was ich als Mann nicht bekommen kann. In diversen Portalen im Internet, gebe ich mich als attraktive Frau aus und entsprechenden Bildern von einer attraktiven Dame. Auf diesem Wege haben mir schon viele Kerle Bilder von sich geschickt ohne Klamotten oder viele Kerle haben sich bereits live vor der Cam entblößt und sich einen ... - so bekomme ich genau die Kerle unverhüllt zu sehen, die mir auch gefallen. Als Kerl blieb mir dieses Vergnügen bislang ausnahmslos vorenthalten, vollkommen unfreiwillig. Ich bin mir bewusst, dass dies nicht die feine englische Art ist, aber schließlich habe auch ich Bedürfnisse und unbeachtet werden die Bedürfnisse noch viel größer - so groß, dass ich sonst bald über jeden Kerl herfalle, der mir im wahren Leben begegnet.

Beichthaus.com Beichte #00026592 vom 30.06.2009 um 05:34:31 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000