Geheime Hähnchenmission

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Morallosigkeit Falschheit Ernährung

Ein Großteil meiner Freunde lebt vegetarisch, einige sogar vegan. Wir mischen auf großen, politischen Veranstaltungen mit, sind häufig auf Demonstrationen und Kundgebungen anzutreffen und verbringen unsere Freizeit in veganen Cafés und damit, Fleischesser in Grund und Boden zu diskutieren. Auch meine Handtasche schmücken Buttons mit Aufschriften wie "Fleisch ist Mord", "I don't eat anything with a face" oder "Vegan Tofukiller". Ich engagiere mich in der Szene und wenn ich einem Bekannten mit Döner in der Hand begegne, bekommt er einen halbstündigen Vortrag von mir zu hören - mindestens.


Meine schlimmste Sünde nenne ich "Geheime Hähnchenmission". Ich bin ein schwacher Mensch. Ich habe schon immer den Geschmack von Fleisch geliebt, doch die Qualen der Tiere stehen in keinem Verhältnis dazu. Natürlich gibt es tolle und vergleichbare Ersatzprodukte aus Milch, Tofu oder Seitan, aber an den Geschmack von einem fettigen, halben Hähnchen aus einem siffigen Grill-Imbiss kommt einfach kein fleischloses Produkt heran. Etwa einmal in sechs Monaten überkommt es mich und ich fahre mehrere Stunden zu einem möglichst abgelegenen Hähnchengrill, wo ich mich über ein leckeres Geflügel hermache. Dabei schaue ich paranoid aus dem Fenster, um ja noch rechtzeitig flüchten zu können, falls doch jemand meiner Freunde zufällig auftauchen sollte. Wenn sie wüssten, dass ich - militanter Veganer und Verfechter des Straight Edge Lebensstils - dann und wann auf geheimer Hähnchenmission unterwegs bin. Ich möchte über die Folgen nicht nachdenken!

Beichthaus.com Beichte #00029375 vom 20.09.2011 um 01:00:53 Uhr (66 Kommentare).

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3 jahre arbeitslos

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Faulheit Trägheit Habgier Betrug Arbeit Wien

Ich weiß nicht wieso, aber ich sollte unbedingt beichten, dass ich ein paar Jahre perfekt vom Arbeitslosengeld gelebt habe. Meine Ausbildung mit Reife- und Diplomprüfung in einer technischen Lehranstalt wurde von mir 2002 absolviert (guter Erfolg). Ich habe in einem sehr großen österreichischem Rechenprogrammhersteller zuerst ein Jahr im technischen Helpdesk gearbeitet und wurde dann befördert zum Teamleiter, als welcher ich auch mehr als 3 Jahre tätig war. Nachdem diese Firma Ende 2006 dann aufgekauft und Implementiert wurde, gab es eienn riesen Belegschaftswechsel. Mitunter wurde der Leiter der IT Abteilung desintegriert und durch eine Witzfigur ausgetauscht, eine Witzfigur die mir die Chance auf eine weitere Beförderung versaut hat.

Die Witzfigur war faul, desorientiert, unfähig (die Teamleader unter mir werdens schon richten) und der Sohn des Bekannten der Freunden des Hundes des Haustiers oder irgendwie so. Ein richtiger unemanzipierter Depp eben. Nur dass er was zu sagen hatte und um die 600 Euro mehr als ich verdiente. Er kam und ging auch wann er wollte. Aber das brauche ich ja nicht erläutern. Nunja, jedenfalls wurde mir so richtig die Lust auf meinen Job versaut und ich ging. Alles war gut - perfektes Dienstzeugnis und ich hatte meine 60m2 Wohnung für mich allein, da mich meine Freundin (die Beziehung war eh schon länger ein Griff ins Braune) verlassen hat.
Was jetzt? Ich nahm mir vor, sofort einen Job zu suchen, aber erst, wenn ich mal deftig einen drauf gemacht habe! ich bekamm exakt 1.170 Euro Arbeitslose und hatte schon über 6.000 Euro auf der hohen Kante. Also war ich mit einem Kumpel über 7 Wochen in Amsterdam unterwegs, wo wir uns bei seiner Großmutter einquartiert hatten und uns nebenher als Straßenmusiker (ich Spiele Saxophon und er beherrscht die 12-saitigen Gitarren perfekt). Es war saugeil! Pilze, Rauch und Frauen wie nie!


Nach diesen 7 Wochen und 3.000 Euro ärmer bzw. ein Keilwerth SX90 Tenorsaxophon und einige echt coole Klamotten reicher sind wir zurückgekommen und waren mit der Jobsuche beschäftigt. Ich fand auch recht schnell einen in einer Computerfirma (er ging aufs Schiff als Kellner - er wollte die Welt sehen und blieb dann mehr als ein Jahr weg). Nur bockte mich das Arbeiten überhaupt nicht ud ich ging noch in der Probezeit.
Dann war ich erstmal ein paar Monate damit beschäftigt, mir die neuesten technischen Apfelerrungenschaften zu besorgen und meine Kenntnisse zu erweitern. Als ich dann aber in die Notstandshilfe kam und nur noch 690 Euro frei zur Verfügung hatte (ich musste sonst mein letztes Erspartes anzapfen), musste ich handeln - ich kannte da noch einen alten Kerl der in Wien 12 Restaurants besitzt und immer wieder Probleme mit der EDV hatte. Ich bot natürlich sofort an als "freier Mitarbeiter" dort tätig zu sein und sowohl seine "Computerprobleme" zu lösen als auch bei der Neuanschaffung behilflich zu sein. Nunja, jetzt wartete ich sein System in Wien und fuhr des Backups wegen hin und wieder zu seinen Restaurants und er überwies mit pünktlich jeden 28. satte 1.100 Euro! Für eine Milchbubenarbeit!


Ich hatte also im Monat einen Haufen Geld zusammen und lebte wie Sonnenkönig Ludwig XIV! Es war super! keine Verantwortung, massenhaft Zocken, hin und wieder Verreisen (ein zweimal im Jahr), meine Wohnung ist nun zu einem Apfelturm mutiert mit allen erforderlichen Synthesizern und Keys die mir ermöglicht haben, mit meinen Saxophonen und Bassklarinetten wahre Meisteraufnahmen zu produzieren! Nebenher gab ich auch für 20 Euro die Stunde Unterricht, aber das stellte ich aber schnell wieder ab da mir die kleinen Gören gewaltig auf den Senkel gingen. Ich habe mich auch weitergebildet und war kurz an der Uni und bin seit zwei Jahren im Fitnesscenter.


Kurzum: Die Kündigung und die Arbeitslose hat mich aufgeweckt und ich bin ein total glücklicher Mensch geworden! Meine Familie hat natürlich geglaubt dass ich Arbeitstätig bin, klar wie könnte ich mir auch sonst das alles leisten? Aber wie sagt Nick Cave in einem seiner Lieder? "Al things move toward their end". Irgendwie merkte ich dann doch, dass ich bald das dreißigste Jahr erreichen werde und es so (so toll es auch war) nicht weitergehen kann. Seit März bin ich wieder als Informatiker tätig und habe netto 1.500 auf der Kralle. Am Anfang war es extrem wenig Geld für mich, aber ich habe wieder Verantwortung und mir macht der Job extrem viel Spaß, durch meine Hobbys bin ich vielen anderen Kollegen weit überlegen und ich warte auf meine Beförderung. Bei den Restaurants helfe ich natürlich nicht mehr aus.
RIP 3 Jahre Arbeitslose. Aber das Leben geht weiter! Danke fürs lesen und seid mir nicht böse!

Beichthaus.com Beichte #00029373 vom 19.09.2011 um 13:23:39 Uhr in Wien (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Getränke umsonst

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Diebstahl Lügen Schamlosigkeit Last Night Darmstadt

Ich war mit einigen Freunden in einer bekannten örtlichen Großraumdisko, die Stimmung war mittelmäßig. Um richtig Stimmung aufkommen zu lassen, waren wir wohl alle noch zu nüchtern. Die Disko von der ich spreche, verwendet für die Bezahlung der Getränke, welche wahlweise an Automaten oder den Theken bezogen werden können, Plastik-Magnetkarten im Format von ec-Karten. Scherzhaft meinte ich zu einem meiner Freunde bevor es abends losging noch, dass es nicht verkehrt wäre eine verloren gegangene Plastikkarte zu finden. Der Abend neigte sich schon gegen Ende als ich, auf dem Weg zu den Porzellanschüsseln, aus den Augenwinkeln etwas Ungewöhnliches an einem der besagten Automaten feststellte. Als erfahrener Hase war mir aus dem Augenwinkel aufgefallen, dass im Display des Bierspenders nicht wie üblich ein fröhliches "Herzlich Willkommen" zu lesen war, sondern eine Reihe von aneinandergereihten Ziffern einen Geldbetrag anzeigten.


Clever wie Sherlock kombinierte ich, dass dies nur einen Grund haben konnte: Eine herrenlose Karte musste sich noch im Lesegerät des Automaten befinden. Zügigen Schrittes eilte ich zur Hilfe und rettete unbeobachtet das wertvolle Stück um im nächsten Moment zurück zu meinen Freunden zu spurten. Hier verkündete ich die frohe Botschaft und holte mir Unterstützung um in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Getränke aus dem Kasten zu leiern. Nach dem dritten Getränk stand plötzlich eine wunderschöne Frau neben mir, sichtlich aufgelöst. Während ich weiterhin, leicht irritiert, Getränke aus der Alkoholmine förderte sprach die Dame auf uns ein, ob wir ihre Magnetkarte gesehen hätte, welche sie nur einige Momente vorher an diesem Automaten hatte liegen lassen.

Für einen kurzen Moment hin- und hergerissen zwischen Alkohol und der schönen Frau entschied ich mich dann, ihr ahnt es sicherlich, für den Alkohol und stritt ab ihre Karte gesehen zu haben. Trotzdem waren wir natürlich nicht unhöflich und gaben ihr noch den Tipp an der Infotheke nachzufragen, ob die Karte eventuell abgegeben worden sei, bzw. dort die Karte sperren zu lassen. Die Dame eilte hinfort, wir in die entgegengesetzte Richtung zum nächsten Automaten um von dort aus eine Tour durch den Laden zu starten, aus Angst an einem Automaten ertappt zu werden. Nach einigen weiteren Getränken war die Karte dann gesperrt, woraufhin wir diese entsorgten.


Fröhlich über unseren Schatz suchten wir einen Stehtisch direkt neben einer Tanzfläche gelegen auf, auf welchem wir unsere Flaschen positionierten. Fröhlich, noch am Lachen über diese Geschichte fiel mir dann auf, dass eben diese Frau wieder auf der Tanzfläche unterwegs war. In meinem Übermut trat ich vor sie und erkundigte mich besorgt um den Verbleib ihrer Karte. Sie schilderte mir daraufhin, dass sie noch in der Infotheke mit der Mitarbeiterin verfolgen konnte, wie verschiedene Getränke von der Karte gebucht wurden. Ich sprach ihr mein Beileid über die Unkosten aus und gesellte mich wieder zu meinen Freunden. Keine 2 Minuten später stand die nette Dame dann plötzlich zwischen uns und fragte mich, ob es Zufall sei, dass wir genau diese Getränke auf unserem Tisch hätten, die von ihrer Karte abgebucht worden seien. Kurzum, ich war etwas empört über diesen Verdacht und wir stritten alles ab, was sie uns zu glauben schien. Es kam zwischen ihr und mir zu einem sehr netten Gespräch, bis sie mit ihren Freunden die Disko verlassen wollte, nicht aber ohne meine Handynummer zu erfragen, welche ich ihr bereitwillig aushändigte. Ich möchte beichten, dass ich am nächsten Tag nicht nur mit einem ordentlichen Kater erwachte, sondern mich auch das schlechte Gewissen plagte. Anderseits sagte sie selbst, dass sie wohl genauso gehandelt hätte, wenn sie eine Karte gefunden hätte. Da sie sich nie bei mir meldete hatte ich auch keine Chance ihr meine Sünde zu beichten, weshalb ich es auf diesem Weg tue, in der Hoffnung um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029368 vom 15.09.2011 um 17:04:47 Uhr in Darmstadt (26 Kommentare).

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Straßenkerb

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Betrug Habgier Trunksucht Süßen

Vor einiger Zeit war bei uns in der Nähe eine Straßenkerb. Am ersten Abend, der im Verhältnis zu dem was am zweiten Abend folgen sollte ziemlich harmlos verlief, stellten wir fest, dass an einem der Bierstände diese typischen kleinen Standard-Getränkemärkchen von der Rolle verwendet wurden. Meines alkoholischen Zustandes bewusst notierte ich mir sicherheitshalber die Farben und Beschriftungen aller verwendeten Getränkemarken im Handy.


Direkt am nächsten Tag suchte ich unseren örtlichen Dealer für Party- und Festbedarf auf, in der Hoffnung dort die verwendeten Getränkebons käuflich erwerben zu können. Nun, mein Glück war nicht ganz auf meiner Seite, so hatte der Laden zwar Märkchen in der richtigen Beschriftung, als auch Märkchen in der richtigen Farbe, lediglich die richtige Kombination war nicht im Sortiment des Fachhandels. Nach einigem Abwägen entschied ich mich trotzdem 4,50 Euro zu investieren und erstand eine 1000er Rolle mit der korrekten Beschriftung, aber einer falschen Farbe. Die Farbe war jedoch sehr ähnlich und war bei schlechtem Licht kaum noch zu unterscheiden.


Nun war nur noch das Problem, dass die Bons gestempelt waren. Aber auch da fiel mir eine Lösung ein. Mit Taschenmesser und 2 großen Speisekartoffeln (hartkochend) bewaffnet setzte ich mich nachmittags an einen See in die Sonne und begann mir 3 schöne Stempel zu schnitzen. Abends wurden die Bons in einer kleinen Runde abgestempelt. Wir verwendeten absichtlich etwas wenig Tinte, und verwischten die Farbe, um ein etwas unscharfes Abbild zu kommen. Anschließend, jeder von uns bewaffnet mit circa 30-40 Getränkemarken, suchten wir den Getränkestand auf und wagten einen ersten Versuch. Die zapfende Person kontrollierte meine Bons ganz genau und guckte etwas skeptisch, händigte mir dann aber drei frisch gezapfte Pils aus. Der Abend war damit eröffnet und mutierte innerhalb weniger Stunden zu einer meiner unglaublichsten Partys. Um nicht unnötig Verdacht auf uns zu lenken streuten wir noch einige Bons, indem wir zufällig einige von denen auf den Boden fallen ließen, oder unseren Freunden und Bekannten großzügig ein Bierchen ausgaben. Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass ich aufgrund meiner Blödheit insgesamt sechs Stempel geschnitzt habe, da ich vergessen hatte, dass die Kartoffeln natürlich spiegelverkehrt zugeschnitten werden mussten. Deshalb habe ich unnötigerweise Lebensmittel missbraucht. Außerdem möchte ich beichten, dass ich mich auf Kosten anderer Betrunken habe, was im Nachhinein betrachtet wirklich nicht korrekt war. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00029365 vom 14.09.2011 um 13:20:41 Uhr in Süßen (15 Kommentare).

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Türsteher in Berlin

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Aggression Gewalt Zorn Arbeit Last Night Berlin

Ich (m/28) arbeite seit knapp 5 Jahren nebenbei als Türsteher. Der Nebenverdienst ist ganz gut, ich lerne dadurch viele Menschen kennen und arbeite sehr oft mit guten Kollegen zusammen. Stress gibt es so gut wie immer, meist mit alkoholisierten Leuten und denjenigen mit Migrationshintergrund. Da wir uns physisch, wie auch psychisch in guter Konstitution befinden, können wir immer Schaden von uns und dem Partyvolk abwenden. Hiermit möchte ich beichten, dass ich in den Sommermonaten am liebsten auf Dorffesten und Open Airs arbeite, da dort die Möglichkeit besteht, das betrunkene Dorfvolk am Rande der Parks bzw. Waldstücke besonders eindringlich auf unseren Arbeitsauftrag hinzuweisen. Innerhalb der Räumlichkeiten einer Diskothek führen Handgreiflichkeiten, wenn sich diese nicht vermeiden lassen, schnell zu einer Anzeige. Auf einem großen und offenen Gelände bleibt man jedoch meist unerkannt, bzw. können einzelne Aktionen nicht einwandfrei zugeordnet werden und es steht dann Aussage gegen Aussage, wenn bestimmte Personen es wirklich ganz genau wissen wollen und sich nicht durch Worte bzw. Festhaltetechniken bremsen lassen. Im Endeffekt sitzen wir am längeren Hebel, da wir nur in Notwehr handeln und stehen meist in enger Verbindung mit der ortsansässigen Polizei, so dass wir auf solchen Events noch nie Probleme mit Anzeigen hatten, und die Störenfriede dann sowieso mitgenommen wurden. Sicherlich gibt es viele schwarze Schafe, die nur an der Tür stehen um ihren Frust unterhalb der Woche zu kompensieren. Ich nehme diesen Nebenjob jedoch sehr ernst, da ich für die Sicherheit der mir anvertrauten Party verantwortlich bin und es somit auch nicht dulden kann diese zu gefährden. Die Hemmschwelle ist bei mir besonders hoch, körperlich gegen andere vorzugehen. Aber es gibt wie gesagt immer wieder welche, die es förmlich nur drauf anlegen und der Meinung sind, dass Türsteher die letzten Affen sind. Diese Leute sollten sich beim nächsten Openair bzw. Dorffest genau überlegen, wie weit sie bereit sind zu gehen, denn in 99,99 % aller Fälle, die ich in den 5 Jahren erlebt habe, endete es immer mit Blessuren, Krankenhaus und einem lustigen, folgenlosen Abend für uns.

Beichthaus.com Beichte #00029364 vom 13.09.2011 um 15:21:11 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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