Wenn ich meine Medikamente nicht bezahlen kann

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Habgier Gesundheit

ich (w/25) habe die Nase von meiner Erkrankung voll. Seit meinem 14. Lebensjahr leide ich an einer Autoimmunerkrankung die neine Organe immer mehr beschädigen. Um all das zu stoppen, benötige ich Mycophenolat (was bekannt durch Organspenden bekannt sind aber auch für Andere Krankheiten angewendet wird) und Quensyl (bekannt als Malarianittel und vieles mehr). Ich habe diese beiden immer von meinem Hausarzt verschrieben bekommen. Bis gestern. Da ich nun weggezogen bin (80 km) und mein neuer Hausarzt diese nicht verschreibt, weil das es teuer für sein Praxisbudget ist, war ich gezwungen wieder in die Heimatstadt zu meinem alten Hausarzt hinzugehen. Er kennt meine Familie sogar so gut, dass wir sogar zusammen verreist sind (meine und seine Familie). Er verschrieb es mir nicht, da es zu teuer sei. Auf meine Frage, warum er es all die Jahre dann tat schaute er nur blöd. Er sagte mir doch tatsächlich, dass ich dafür in die Klinik gehen muss wo ich in Behandlung wäre. Da sie sich da in der Heimatstadt befindet und ich gerade da war ging ich halt hin. Dieser war aber im Urlaub und ihne ihn darf ich kein Rezept erhalten laut en doofen Sekretärinnen. Nichtmal von seinem Ersatz.

Also ging ich zurück zum alten Hausarzt und der verschrieb mir das aber als Privatrezept. Ich stand auf und ging, denn ich habe nicht alle zwei Wochen die circa 500 Euro für mein Mycophenolat und zusätzlich das Geld für mein Quensyl. Ich bin in der Pflege tätig und bekomme 1.400 Euro Netto, also bleibt mir nach der Miete kaum was und dann soll ich dies auch noch zahlen?

Also es tut mir leid wenn ich das als Frechheit sehe und ich quasi gezwungen bin keine Medikamente mehr einzunehmen, weil ich sie nir nicht leisten kann. Die Krankenkasse meinte zu mir, dass ich dann mehr arbeiten müsse. Ich verstehe nicht, dass ich Jahrelang es verschrieben bekommen hatte und es plötzlich nichtmehr haben kann. Somit beichte ich mich VIELLEICHT öffentlich an unser Behandlungssystem zu zweifeln und zu beschweren.

Beichthaus.com Beichte #00041542 vom 11.09.2018 um 00:44:58 Uhr (22 Kommentare).

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Die Probe für die Vorführung meines Sohnes

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Zwietracht Mutter Kinder Schule

Ich (w/27) beichte, dass ich jedes Mal, wenn mich dominante, herrische Besserwisser von oben herab wie ein kleines Kind behandeln, total eingeschüchtert bin und zu feige, mich zu wehren. Sogar vor meinen Kindern, dabei sollte ich ein Vorbild an Stärke sein. Heute zum Beispiel war wieder so eine Situation. Mein Sohn macht bei einer Vorführung mit, für die an mehreren Wochenenden geprobt wird. Heute sollte es um 9 Uhr für alle losgehen, einige Kinder mit einer bestimmten Rolle sollten aber erst um 11 Uhr dazukommen. Mein Sohn gehörte laut Probenplan zu denen, die schon um 9 Uhr da sein sollten. Weil heute Sonntag ist und wir da immer um 9:30 Uhr in die Kirche gehen, sind wir heute wegen der Probe extra schon um 8:00 in eine andere Kirche gegangen, obwohl wir eigentlich heute ursprünglich in unserer Kirche mit unserer Familiengruppe den Gottesdienst gestalten sollten (was wir nun wegen der Probe nicht gemacht haben). Wir haben uns wegen der Probe total abgehetzt und gestresst, sind schon nach der Kommunion direkt aus der Kirche raus und zum Bus gerannt. Mein Sohn hat sich an der Bushaltestelle umgezogen, weil wir knapp dran waren. Ich konnte ihn dann zum Glück noch rechtzeitig dort absetzen.

Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzählte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzählte sie mir, sie hätte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprüngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprüngliche echt einfach für ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.

Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wünsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, während der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt hätte, sie dürften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich über die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn später fragte, warum sie überhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit völlig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.

Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenüber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon früher da, weil der große Bruder früher dran war). Und eigentlich hätte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ändert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns völlig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhängt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.

Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr überhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschüchtern lässt.

Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Verantwortung Kinder zu kriegen

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Selbstsucht Verzweiflung Schwangerschaft Unterschleißheim

Ich möchte keine Kinder. Es ist nicht so, dass ich nicht darüber nachgedacht hätte. Vielleicht habe ich das zu oft getan. Zumindest war ich von Anfang bis Ende davon überzeugt, dass ich keine Mutter sein will und sein kann.

Ich will nicht Teilzeit arbeiten und den Rest der Zeit fürs Kind da sein. Ich will nicht neun Monate so vielen Hormonen ausgesetzt sein und am Ende schlimme Schmerzen erleben, auch wenn die Geburt in meiner Familie immer relativ schnell ablief. Ich will auch keine Narbe auf dem Bauch. Ich will nicht für all das verantwortlich sein, das die Natur für eine Mutter bestimmt hat. Ich will auch nicht mein Leben lang für das Kind verantwortlich sein.

Mein Freund hat leicht reden, weil er viel weniger Verantwortung wird tragen müssen. Das fängt bereits damit an, dass immer ich Nachts aufstehen muss, wenn das Baby schreit, weil er es nicht stillen kann. Und alle anderen, die mir zureden, bekommen das Kind ja nicht, also kann es ihnen doch egal sein. Ich möchte keine Kinder. Warum versteht das niemand?

Beichthaus.com Beichte #00041538 vom 08.09.2018 um 14:24:29 Uhr in Unterschleißheim (Carl-Meuth-Straße) (21 Kommentare).

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Der spontane Dreier

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Begehrlichkeit Eitelkeit Intim

Ich beichte, dass ich (22) und mein Freund (30) vor einem halben Jahr einen Dreier hatten, sehr spontan, und das war echt ganz gut. Leider war ich betrunken und bin selbst nicht auf meine Kosten gekommen. Der Typ fand es denke ich gut und hat danach bei meinem Freund […]
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Beichthaus.com Beichte #00041537 vom 05.09.2018 um 10:25:37 Uhr (22 Kommentare).

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“Folge

Mein geliebtes Auto

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Liebe Peinlichkeit Gonbach

Ich (w/31) sitze hier vor meinem Laptop und heule vor mich hin. Der simple Grund? Mein heißgeliebtes Auto wird verschrottet und ich habe mich gerade von ihm noch einmal verabschiedet. Das ich wegen einem Auto, wie ein kleines Kind flenne, verstehe ich nicht.

Ich bin überhaupt nicht gefühlsduselig und ich flenne höchstens bei Beerdigungen von nahen Verwandten. Warum kommen mir beim Gedanken an die Verschrottung meines 16 Jahre alten Autos die Tränen?!

Ich kann mir in der nächsten Zeit kein Auto leisten, aber Glück im Unglück, die öffentlichen Verkehrsmittel bringen mich zur Arbeit und wieder zurück. Da ich auf dem Land lebe, braucht man im Normalfall aber eigentlich schon ein Auto. Konnte zwar als Jugendliche mit dem Fahrrad auch überall hinfahren. Aber einkaufen stelle ich mir damit im Winter auch nicht so toll vor.

Ich weiß aber einfach, dass mir die Möglichkeit fehlen wird, einfach jederzeit hinfahren zu können, wo ich will. Viel unterwegs bin ich unter der Woche eh nicht (nur Fitnessstudio und ab und zu Einkaufen) und am Wochenende fahren mein Freund und ich im Normalfall mit seinem Auto.

Naja, vielleicht liegt es auch einfach daran, dass es mein erstes selbstfinanziertes Auto war. Obwohl er mich öfters zur Weißglut gebracht hat, weil bei einem älteren Auto selbstverständlich auch Teile kaputt gehen und es dann in die Werkstatt musste.

Den Text hier zu schreiben, hat mir gutgetan. In meinem Beruf und auch im privatem bin ich eine Power-Frau. Wenn mein Freund, meine Familie, Freunde oder Kollegen wissen würden, dass ich wegen einem Auto flenne, würden sie mich auslachen. Was ich beichte? Ich verheimliche selbst meinem Freund meine Gefühle, weil ich nicht als schwach abgestempelt werden will.

Beichthaus.com Beichte #00041536 vom 04.09.2018 um 16:55:24 Uhr in 67724 Gonbach (Am Perlenberg) (16 Kommentare).

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