Mein Leihhandy

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Neugier Schamlosigkeit Shopping

Mein Leihhandy
Vor ein paar Tagen war ich beim iPhone-Diktator, also in meinem örtlichen T-M*bile-Shop, um mein Mobiltelefon zu reklamieren, welches ja schon immerhin acht Monate gehalten hat. Nachdem ich lang und breit erklärt hatte, dass ich das iPhone schnellstmöglich wieder bräuchte, da ich beruflich ständig unterwegs bin und auf meine E-mails angewiesen bin, wollte man mich mit "Ihr iPhone kommt dann in zwei Wochen wieder" abspeisen und nach Hause schicken. Ich habe also höflich, aber bestimmt, zu Verstehen gegeben, dass ich keine 89,00 Euro im Monat bezahle, um dann mal eben zwei Wochen auf mein Telefon zu verzichten und deshalb nicht ohne Leihgerät gehe. So einen hartnäckigen Kunden wie mich hatte man scheinbar schon lange nicht mehr. Nach einigen unsicheren Ausflüchte gab man mir letztendlich doch ein ehemaliges Ausstellgerät, ein Nokia. Scheinbar hatte die mich bedienende Servicekraft das Handy selbst eine Weile als Diensthandy genutzt, da sie dieses "noch zurücksetzen und die Speicherkarte löschen" musste. Besagte Dame war durchaus patzig, was mir ja schon einmal gar nicht passte. Demnach war ich froh, dass ich irgendwann gehen konnte, der Service war gewohnt schlecht und mein iPhone ist ewig weg. Zu Hause hat sich mein Eindruck dann aber doch deutlich verbessert: Die 256 Megabyte Speicherkarte konnte man ganz einfach wiederherstellen und die Bilder und Videos auf der Karte waren durchaus unterhaltsam: Die Verkäuferin, die zwar keine besondere Schönheit, aber dafür gut ausgestattet war, hat das Handy scheinbar überwiegend zur Erstellung privater Schmuddel-Videos genutzt. Sechs Golfbälle aus einer Körperöffnung zu pressen fand ich im übrigen durchaus beeindruckend. Seither freue ich mich auf den Tag, an dem ich mein Mobiltelefon wieder abholen darf. Ich werde besagte Dame dann fragen, ob sie immer noch so gerne Golf spielt. Nur noch eine Woche.

Beichthaus.com Beichte #00027098 vom 12.10.2009 um 14:34:23 Uhr (84 Kommentare).

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Solitär

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Sucht Games

In den letzten Tagen habe ich so viel Solitär gespielt, dass ich sogar gerade eben am Esstisch automatisch überlegt habe, wie ich meine Familie, also meine Mutter an meinen Vater, aneinander hängen würde. Außerdem habe ich letzte Nacht von dem Spiel geträumt. Ich glaube ich bin süchtig und ich glaube ich sollte aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00027097 vom 11.10.2009 um 20:14:34 Uhr (43 Kommentare).

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“35.000

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Aggressionen gegen die Gangster-Gang

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Gewalt Aggression

Aggressionen gegen die Gangster-Gang
Ich möchte beichten, dass ich gegen meine eigenen Richtlinien verstoßen habe. Zu Anfang: Ich bin ein friedfertiger Mensch und tue eigentlich keiner Fliege was zuleide. Doch an dem Tag sind mir einige Sicherungen durchgebrannt.

Es war ein Tag wie immer. Ich (m/18) […]
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Beichthaus.com Beichte #00027096 vom 11.10.2009 um 12:31:35 Uhr (80 Kommentare).

Gebeichtet von AHS
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Blitzer Warner

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Verrat Stolz Auto & Co.

Ich habe heute circa 20 Autofahrer via Lichthupe vor einem Blitzer in einer 30-Zone gewarnt. Obwohl es der Stadtkasse gut getan hätte, hab ich mich gefreut wie ein Schneekönig. Der Blitzer war echt fies platziert. Hat man erst 5cm vorher gesehen und keine Schule, kein Kindergarten oder ähnliches in der Nähe. Dieses Feedback: abgeklärtes Nicken, lässiger Nur-mit-einem-Zeigefinger-Gruß, Winke-Winke, Daumen hoch,...
Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich 30 Minuten vorher in der Gegenrichtung unterwegs war und ich selbst via Lichthupe auf diese hinterhältige Falle aufmerksam gemacht worden bin. Wäre sonst bestimmt mit 34km/h durchgerauscht.

Beichthaus.com Beichte #00027084 vom 07.10.2009 um 21:06:37 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Aufzugsschild

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Nachbarn

Ich (m/21) wohne in einem mehrstöckigen Wohnkomplex mit mehreren Wohnungen, Kellergeschoss und einem Geschoss mit Eingang in einem im selben Gebäude liegenden Laden. Um die Etagen alle schnell und barrierefrei zu erreichen, gibt es dort selbstverständlich auch einen Aufzug. Natürlich muss so ein Aufzug auch ab und an gewartet werden. Die Mitarbeiter der Aufzugsfirma hängen dabei an die Metalltüre des Aufzugs ein kleines magnetisches Schild an dass der Aufzug momentan aufgrund einer Revision außer Betrieb sei und dass sie um das Verständnis der Leute dafür bitten. Bei der letzten Revision habe ich in einem unbemerkten Augenblick eines dieser Magnetschilder mitgenommen, dieses hänge ich seitdem in unregelmäßigen Abständen je nach belieben im Erdgeschoss an die Aufzugstüre um zu beobachten wie sich die Leute ärgern dass der Aufzug gerade jetzt gewartet werden muss (oder schon wieder wenn es Leute sind die hier im Haus wohnen) und dann widerwillig die Treppe nehmen. Ich beichte hiermit dass mir einerseits zumindest manche der Leute zwar teilweise schon Leid tun, besonders wenn sie nicht gut zu Fuß sind, ich es aber andererseits auch irgendwie einfach nicht lassen kann das Schildchen nach Feierabend ab und an mal hin zu hängen und die Leute zu beobachten wenn ich gerade mal nichts besseres zu tun hab. Um mir das ganze schön zu reden sage ich mir einfach, dass die Leute ja selbst schuld sind wenn sie darauf blind hereinfallen nur weil da irgendwas an der Aufzugstüre klebt, sie müssten ja nur mal auf das Knöpfchen drücken, könnte ja schließlich jeder einen Zettel mit der Aufschrift "Defekt" dorthin kleben.

Beichthaus.com Beichte #00027081 vom 07.10.2009 um 00:15:05 Uhr (24 Kommentare).

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