Eltern beklaut und trotzdem Pleite

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Diebstahl Habgier Geld Familie

Eltern beklaut und trotzdem Pleite
Ich habe jahrelang, vor allem während des Studiums, von meinen Eltern Geld geklaut. Sie sind finanziell sehr gut gestellt. Ich wusste immer, wo sie ihr Geld hatten. Da verschwanden dann hin und wieder mal 50 oder auch mehr Euros. Ich glaube, ich habe mich irgendwann daran gewöhnt. Obwohl ich auch immer Schüler- und Studentenjobs hatte. Im Prinzip war immer Geld da und ich konnte ergo auch bei fast allem (Parties, Kurzreisen, unnötige Anschaffungen) immer vorne dabei sein. Dadurch habe ich es nie gelernt, mit dem Geld auszukommen, was mir eigentlich monatlich zur Verfügung steht. Auch jetzt nicht nach dem Studium, obwohl ich letztendlich gar nicht so schlecht verdiene. Dies führte unter anderem dazu, dass ich ein Minus von 3.000 Euro anhäufte. Merkwürdigerweise konnte ich trotz Minus immer Geld vom Konto abheben. Mittlerweile habe ich einen Kredit aufgenommen um den Dispo auszugleichen. Dispo habe ich mittlerweile auch abgeschafft und ich kann nicht mehr unter 0 Euro kommen, damit sowas nicht wieder passiert. Ich fühle mich dreckig wegen der Klauerei. Wohlgemerkt auch immer nur bei meinen Eltern. Ich denke sie wissen es irgendwie, zumindest vom Gefühl her. Ich befürchte, dass ich dies nie meinen Eltern erzählen werde, weil ich mir unendlich schmierig und unfähig vorkomme und es einfach furchtbar peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00032174 vom 05.11.2013 um 10:02:52 Uhr (5 Kommentare).

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Der Wunsch, ein Normalo zu sein

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Betrug Neid Boshaftigkeit Falschheit Geld

Ich muss gestehen, dass ich mich zu großen Teilen zu einem sehr schlechten Menschen entwickelt habe. Ich wurde stets so erzogen, ganz genau aufzupassen, dass ich nirgendwo übervorteilt werde und immer meinen Teil von allem bekomme und ja nie irgendwo benachteiligt bin. Das typische Einzelkind sagt das Klischee. Aber das ist leider nicht alles, ich bekam sehr früh mit, also noch im Grundschulalter, dass meine Eltern sich belügen, Affären haben und sich um große Summen betrügen. Ich kenne eigentlich keinen anderen Zustand als diesen. Inzwischen sind meine Eltern komplett getrennt - seit ich das Gymnasium besuchte - allerdings lebe ich jetzt schon seit über zwanzig Jahren mit Lügen, gegenseitigen Lästereien und den Versuchen, mich auf die Seite eines Elternteiles zu ziehen. Aber auch sonst war meine Kindheit nicht toll - körperliche Züchtigung gehörte schon mal dazu. Wir hatten zwar immer alles, meine Eltern - jeder für sich - haben viele Immobilien, die tollsten Autos und einen Haufen Schotter, aber es war trotzdem alles andere als perfekt. Nun bemerke ich, wie ich mich genau zu einem Ebenbild von ihnen entwickle, und schaffe es nicht, mich dagegen zu wehren.


Ich führe eine Beziehung mit einer sehr lieben Frau, der all diese Sachen fremd sind. Ich habe einen tollen Job und mit einem Kompagnon eine eigene Firma gegründet, den ich auch übervorteile und hintergehe - da ich stets in der Angst lebe, er tue weniger als ich für unser Geld. Ich lüge oft, um mich besser darzustellen, die "Notlüge" gehört für mich fast schon dazu. Bei jeder Gelegenheit bediene ich mich irgendwelcher Geschichten, um mich besser darzustellen. Das hat beruflich großen Erfolg mit sich gebracht, ich habe es auch zu einem großen Vermögen, Häusern und Autos gebracht. Ich renne nur in den teuersten Anzügen herum, fahre Porsche und tue teure und dumme Dinge, um mir eine kurzzeitige Bestätigung und Glücksgefühle zu holen. Ich wünschte mir aber, ich wäre ein ganz normaler Typ, der irgendwo als normaler Angestellter arbeiten geht, eine Familie gründen kann, ohne stets in der Angst leben zu müssen, dass wieder irgendeine Story "auffliegt". Ich beichte hiermit, dass ich eigentlich alle materiellen Voraussetzungen hätte, ein total erfülltes und glückliches Leben zu führen - und doch betrüge ich, belüge alles und jeden, nur, um noch mehr zu bekommen und noch reicher zu werden. Auch habe ich Angst, dass die Menschen mich als "Normalo" nicht mehr mögen würden. Ich nehme mir oft vor, einfach ganz normal zu sein, und offen und ehrlich zu werden - wenn ich dann aber in einer Situation bin, in der es darum geht, mich zu präsentieren oder anderen etwas einzureden, falle ich jedes Mal in andere Muster zurück. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal die Eier entwickele, dass ich mal ohne Lügen meinen Mann stehen kann. Ich bitte um Absolution, da ich die sehr guten Voraussetzungen meines Lebens nicht sinnvoll nutze und vielen Menschen, die mir vertrauen, dreist ins Gesicht lüge.

Beichthaus.com Beichte #00032158 vom 02.11.2013 um 15:26:36 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Unsinniger Bieteifer

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit Internet Geld

Ich (w/22) beichte, dass ich einfach aus Jux und Tollerei - und um andere Leute zu ärgern - bei einer bekannten Auktionsplattform Gebote unnötig in die Höhe treibe. Dabei will ich die Artikel gar nicht haben. Ich mache das immer, wenn ich sehe, dass die Bieter schon Tage vor Auktionsende um die Wette bieten. Dann gebe ich ungefähr fünf Euro mehr ein, als der Höchstbietende, und wiederhole das solange, bis ich selbst Höchstbietende bin. Ich mache das natürlich nur, wenn ich mir sicher bin, dass ich überboten werde. Und bisher war das auch immer der Fall. Einerseits tut es mir leid, dass die Leute meinetwegen in ihrem Bieteifer deutlich mehr Geld für etwas ausgeben, als es eigentlich wert ist, aber andererseits geschieht es ihnen recht. Sie sind schließlich selbst daran schuld, wenn sie so dumm sind und den Preis schon Tage vor dem Auktionsende unnötig in die Höhe treiben. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das tue. Wahrscheinlich aus Frustration, weil ich schon so manche Auktion verloren habe und noch nie ein Schnäppchen gemacht habe, weil es immer Trottel gibt, die für etwas mehr ausgeben, als es wert ist.

Beichthaus.com Beichte #00031950 vom 25.09.2013 um 19:01:37 Uhr (19 Kommentare).

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Nur wegen des Geldes

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Falschheit Verrat Lügen Selbstsucht Geld Wien Simmering

Ich lebe seit drei Jahren mit meinem Freund zusammen. Jetzt ziehen wir allerdings um, da er sich darüber aufregt, dass die Nachbarn über uns zu laut sind. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm und ich will eigentlich auch nicht umziehen, da die neue Wohnung mehr Geld kostet und es dort keine Parkplätze gibt. Außerdem werde ich auch nicht mehr so viel verdienen, da gewisse Zulagen wegfallen werden. Unsere jetzige Wohnung ist übrigens wirklich schön - die Einrichtung hat viel Geld gekostet, aber jetzt dürfen wir wieder investieren. Denn die Küche passt nicht in die neue Wohnung und überhaupt müssen wir vieles neu kaufen. Mein Gehalt reicht leider nicht aus, als dass ich mir eine eigene Wohnung und ein Auto leisten könnte, sonst wäre ich vermutlich schon längst weg. Mein Freund ist knapp zehn Jahre älter als ich und ich mag ihn sehr, aber ich fürchte, wenn er so weiter macht, wird er sich finanztechnisch gegen die Wand fahren. Und damit dann auch mich. Ich beichte also, dass ich meinen Freund verlassen werde, sobald sich die Möglichkeit ergibt.

Beichthaus.com Beichte #00031850 vom 05.09.2013 um 08:16:12 Uhr in 1110 Wien Simmering (24 Kommentare).

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Der vorgetäuschte Millionenjob

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Lügen Falschheit Arbeit Partnerschaft Studentenleben Geld

Der vorgetäuschte Millionenjob
Ich beichte, dass ich viele Möglichkeiten in meinem Leben nicht nutze. Meine Eltern verdienen sehr gut, aber sie gaben mir nie mehr Geld, als ich zum Leben brauche. Also Handy, Restaurantbesuche oder Disco muss ich selber bezahlen. Ich habe kein Problem damit, da ich ein eher bescheidener Mensch bin, und habe einen Teilzeitjob neben meinem Studium. Was mich nun aber wurmt, ist meine Freundin. Sie war früher mit einem Freund von mir zusammen. Der kommt aus ähnlich gutem Hause wie ich, schöpft das Potential aber voll aus. Er fuhr mit 18 schon einen teuren Sportwagen, den die Eltern zahlten, stieg in die Politik ein und ließ sich von seinen Eltern einen guten Job besorgen. Da er, nach wie vor, zu meinen Freunden zählt, bekommt meine Freundin, seine Ex, auch alles mit, was er so erreicht. Sie drängt mich immer dazu, auch mehr zu machen, mehr zu arbeiten, mehr Geld zu verdienen. Und ihre Eltern, die diesen Typ sehr mochten, reiben mir ständig unter die Nase, was er schon wieder erreicht hat.

Mir machte das erst nichts aus, da ich mit meinem Leben zufrieden bin. Ich wohne in einer Stadt, in der ein Auto überflüssig ist, habe einen Garten, aus dem mein Essen kommt, esse aber auch Fleisch, dass ich von einem Bekannten von mir bekomme. Ich habe genug Geld um zumindest einmal pro Woche mit meinen Freunden auszugehen, hin und wieder meine Freundin zum Essen einzuladen oder ihr etwas Schönes zu kaufen. Wofür ich kein Geld habe, sind unnötige Dinge wie ein Auto. Aber ich muss mir ständig von meiner Freundin vorwerfen lassen, dass ich kein Geld hätte und sie für mich sorgen müsse, was überhaupt nicht der Fall ist. Trotzdem lässt sie keine Möglichkeit aus, um das vor unseren Freunden oder Familien so darzustellen. Vor Kurzem wurde es mir dann zu viel und ich erzählte, dass ich einen neuen Job hätte, bei dem ich nun mehr verdiene. In Wahrheit ist das natürlich Quatsch. Wenn ich "arbeiten" gehe, spaziere ich gemütlich im Wald, lese ein gutes Buch, lerne für die Uni und genieße einfach nur das Leben. Woher ich das zusätzlich "verdiente Geld" bekommen soll, weiß ich noch nicht. Falls mir nichts einfällt, werde ich meine Freundin verlassen und mein Leben weiterleben.

Beichthaus.com Beichte #00031835 vom 03.09.2013 um 01:51:16 Uhr (35 Kommentare).

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