Die habgierige Menschheit

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Habgier Maßlosigkeit Geld

Eine Zeit lang habe ich wirklich viel Geld verdient und dann angefangen 5-Euro-Scheine an öffentlichen Plätzen liegen zu lassen und mir anzuschauen, wer das Geld aufhebt, und wer nicht. Als ich einmal sogar einen Zwanziger für dieses Unterfangen mitnahm und ihn unauffällig am Bahnhof ablegte, konnte ich beobachten, wie ein Penner den Schein lange anstarrte - wohl um herauszufinden, ob er jemandem gehört. Dann ging er vorsichtig zu dem Schein hin und gerade, als er ihn aufheben wollte, sah das auch noch ein anderer Mann. Er war allerdings gut gekleidet - und schnappte ihm den Schein sofort vor der Nase weg. Er sagte dann auch noch ein paar Worte zu dem Penner, und egal, was er sagte, es war falsch. Was ich jetzt beichten möchte? Dass ich nichts unternommen habe. Und ich möchte stellvertretend für diesen gierigen Mann beichten, und ich hoffe sehr, dass das Karma bei ihm voll zuschlägt.

Beichthaus.com Beichte #00032420 vom 19.12.2013 um 02:44:35 Uhr (13 Kommentare).

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Unerwarteter Geldsegen

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Habgier Bahn & Co. Geld

Unerwarteter Geldsegen
Ich habe mir heute eine Bahnkarte gekauft, wie ich das immer mache. Die Karte kostet normalerweise elf Euro. Da ich aber fast kein Geld mehr hatte, wollte ich noch welches auf der Bank abheben, aber leider hatte ich das irgendwie vergessen und musste deshalb mit meinem "Notgroschen" zahlen, den ich zur Sicherheit in meinem Geldbeutel habe. Also steckte ich einen Zehner und einen Fünfer in den Automaten der Bahn und wartete genervt auf mein Rückgeld. Das bekam ich dann auch. Allerdings hörte der Automat gar nicht mehr damit auf, wie wild Zwei-Euro-Stücke auszuspucken! Ich freute mich natürlich total, steckte die Münzen ganz lässig ein und verließ dann mit einem freudigen Grinsen den Automaten. Bitte vergib mir DB, aber ihr verlangt so viel Geld für die Tickets, da werden euch knapp fünfzig Euro auch nicht fehlen.

Beichthaus.com Beichte #00032381 vom 10.12.2013 um 11:47:49 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Mein reicher Gönner

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Betrug Diebstahl Morallosigkeit Habgier Geld

Ich arbeite im Callcenter einer großen und bekannten Versicherung. Ich nehme täglich eine Vielzahl von Anrufen entgegen, von Kunden über Außendienstmitarbeiter bis hin zu Maklern. Meine Aufgaben reichen von Beratungsgesprächen, bis hin zu gewünschten Vertragsänderungen. Vor Kurzem erhielt ich den Anruf eines ziemlich arrogant wirkenden, jungen Mannes. Er hatte einen teuren Sportwagen bei uns versichert, jedoch bisher keinen Beitrag bezahlt. Nun flatterte ihm wohl der Brief des Straßenverkehrsamtes ins Haus, mit dem Hinweis, dass wir ihm den Versicherungsschutz entziehen. Er wollte wissen, was denn an Beiträgen offen sei. Da ich generell Unverständnis für die Leute hege, die ihre Rechnungen nicht bezahlen, ihre Mahnungen scheinbar ungeöffnet wegschmeißen und dann blöd nachfragen, was denn zu zahlen wäre, fragte ich ihn, ob er denn nicht bemerkt hätte, dass weder eine Abbuchung von unserem Unternehmen, noch eine Zahlung von ihm auf seinen Kontoauszügen verzeichnet wäre. Da erzählte er mir in großen Tönen, dass seine Eltern durch Immobiliengeschäfte steinreich geworden sind und er so viel Geld auf seinem Konto habe, dass er inzwischen den kompletten Überblick über seine Einnahmen und Ausgaben verloren hat. Er gab mir seine Bankverbindung durch - mit der Bitte, dass wir künftig die Beiträge abbuchen. In diesem Moment kam mir eine ziemlich unmoralische Idee.


Ich schrieb mir nach dem Gespräch die Bankverbindung und den Namen des Kerls auf. Als ich abends im Internet bei einem bekannten Onlineversandhändler nach verschiedenen Artikeln surfte, gab ich statt meiner Bankverbindung seine an. Ich bestellte einen Artikel für knapp 30 Euro und betete, dass er es nicht merken würde. Den Artikel kam ein paar Tage später. Wochen vergingen. Der Onlinehändler meldete sich nicht bei mir bezüglich einer zurückgegangenen Lastschrift. Also bestellte ich wieder auf den Namen meines reichen, unfreiwilligen Gönners. Wieder passierte nichts. Und noch einmal. Von Mal zu Mal wurde ich mutiger. Inzwischen bestelle ich nur noch auf seine Rechnung, monatlich im Wert von knapp 200 Euro. Bisher kam weder eine Nachricht vom Händler, noch von sonst jemandem. Ich beichte also, dass ich mich, obwohl ich in meinem Beruf ganz ordentlich verdiene und mich auch sonst nicht über meinen Lebensstandard beschweren kann, auf Kosten eines fremden Mannes bereichere. Und ich habe wirklich Spaß daran.

Beichthaus.com Beichte #00032330 vom 01.12.2013 um 18:26:20 Uhr (42 Kommentare).

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Geld für den Einkauf

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Diebstahl Stolz Ungerechtigkeit Falschheit Geld

Ich habe vor meinem Studium in zwei Jobs gearbeitet. Der kleine Nebenjob in der Pizzeria war toll, und ich war gegenüber dem alten Chef sehr loyal und aufrichtig. Der Hauptjob, in einem größeren Schuppen, hatte dagegen eine unglaublich arrogante und eingebildete Chefetage. Man versprach mir zu Beginn des Jobs Aufstiegschancen und die Möglichkeit, meinen kleinen Traum zu leben und als Barkeeper hinter der Theke zu arbeiten. Die Realität war, dass man mich über den Tisch zog und als Hausmeister-Bimbo eingespannt hat. Mit jedem Tag wurde mir bewusst, wie sehr der gesamte Chefkomplex mich eigentlich ausnutzte. Doch mit mehr Zeit kamen auch mehr Verantwortung und mehr Aufgabenbereiche. Und irgendwann fuhr ich dann regelmäßig einkaufen. Für den Einkauf drückte man mir geistesabwesend einen überhöhten Geldbetrag in die Hand und schickte mich los. Der Einkauf war getätigt - das Geld vergessen. Auf diese Weise hatte ich jeden Monat mindestens 100 Euro gemacht. Für den Fall, dass es doch noch jemandem auffallen sollte, behielt ich das Restgeld und die Quittungen immer bis zum Ende des Monats, also bis die Abrechnungen getätigt wurden. Und danach habe ich mein unmoralisches Verhalten selbst "vergessen".

Beichthaus.com Beichte #00032301 vom 26.11.2013 um 13:58:08 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Was man findet, darf man behalten!

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Habgier Selbstsucht Engherzigkeit Geld

Ich war vor längerer Zeit mit meinem Freund unterwegs - wir wollten durch einen Elektronikmarkt schlendern und haben zuvor noch etwas gegessen. Wir saßen draußen, das Wetter war echt schön. Irgendwann tippte mein Freund mich an und deutete leicht mit dem Kopf auf einen Hundert Euro Schein, der am Boden lag. Direkt neben den Schuhen des Mannes, der am Nachbartisch saß. Wir warteten, bis der Mann aufstand, um zu gehen, was nicht lange dauerte. Mein Freund stand dann gleich auf und hob den Schein auf. Mit dem Geld sind wir dann direkt besser gelaunt zu dem Elektronikmarkt spaziert - dann kam uns allerdings der Mann entgegen, der etwas hektisch aussah. Er war wohl offensichtlich auf der Suche nach seinem Geld - aber was hätten wir tun sollen? Ihm entgegenlaufen und den Schein zurückgeben? Wir haben es nicht gemacht. Vermutlich weil der Mann einen feinen Anzug anhatte, und nicht wirklich so aussah, als hätte er zu wenig Geld zur Verfügung. Ich habe dennoch ein schlechtes Gewissen, weil er so verzweifelt aussah - und vielleicht hatte er auch Kinder, denen er etwas schenken wollte. Aber man ist einfach auch selbst schuld, wenn man etwas verliert.

Beichthaus.com Beichte #00032289 vom 25.11.2013 um 23:53:57 Uhr (18 Kommentare).

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