Bitte brich dein Studium ab!

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Aggression Zorn Hass WG Magdeburg

Ich könnte meiner Mitbewohnerin manchmal den Hals umdrehen! Sie ist der Meinung, sie macht immer alles, kauft ein, putzt, kümmert sich. Einen Scheiß tut sie! Geld aus unserer Kautionskasse hat sie sich auch genommen. Ohne vorher etwas zu sagen. Und als ich wirklich was brauchte, weil ich mal was zu essen kaufen sollte, war nicht mal mehr ein Viertel drin! Ich bin innerlich geplatzt. Natürlich habe ich nichts gesagt. Nein, ich habe sogar noch 400 Euro von meinem Konto abgehoben und sie wieder in die Kautionsbox getan, weil unsere Vermieterin die von hier auf jetzt haben wollte!

Und jetzt behauptet sie doch nicht wirklich immer noch, sie bekäme von mir Geld! Für die Waschmaschiee und den Kühlschrank! Gehts noch? Außerdem versorge ich sie seit einer Woche mit Kippen und was weiß ich nicht noch! Jetzt bin ich pleite. Ich könnte kotzen! Manchmal wünschte ich, sie würde ihr Studium einfach abbrechen! Dann hätte ich eine Sorge weniger. Es tut mir leid, das musste raus!

Beichthaus.com Beichte #00025398 vom 16.12.2008 um 03:20:35 Uhr in Magdeburg (20 Kommentare).

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Skurriles im Krankenhaus

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Ekel Aggression Peinlichkeit Gesundheit Müllrose

Ich wurde vor Kurzem das zweite Mal an der gleichen Stelle operiert. Eine denkbar ungünstige Stelle für einen Eingriff - für mich, nicht für die allgemeine Chirurgie des Hospitals meiner Wahl. So wurde ich also ein zweites Mal am Steißbein operiert. Ich würde mich deswegen in diesem Metier schon als "alten Hasen" bezeichnen. Auf den Eingriff selbst kann und will ich hier nicht weiter eingehen, aber die Geschehnisse davor und danach sind hoffentlich die paar Zeilen und eure Zeit wert. So wurde mir, nach Entdeckung des Befundes von diversen, meist osteuropäischen Chirurgen (was mich schon hätte stutzig machen müssen) versichert, dass die später entstehende Wunde klein, wenn nicht sogar minimal ausfallen würde (im besten Falle hätte genäht werden können und meine Wenigkeit wäre glücklich und zufrieden von dannen gezogen). Dem war natürlich nicht so.

Eher das Gegenteil war der Fall. Auch die Tatsache, dass beide Narkoseschwestern - von denen einer ein Kerl zu sein schien, sich jedoch scheinbar jeglichen männlichen Merkmalen entledigt hatte - bekennende Dortmund-Fans waren und meinem Verein sämtliche Chancen auf den Meistertitel absprachen, machte meine Situation vor der Operation nicht wirklich erträglicher. Auch nach der OP schien meine Glückssträhne nicht reißen zu wollen und ich landete in einem Zimmer, ich nenne es dezent "das Zimmer der lebenden Toten", aus dem ich, selbst noch in nachwirkender Trance der Narkose, zu fliehen versuchte. Die Bettgitter, die besonders aktive Narkosepatienten in Zaum halten sollen, taten ihre Sache gut, für meine erdachten Vorhaben leider zu gut. So lag zu meiner rechten ein Herr, ich schätze ihn auf Mitte 80, der sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen Geräusche von sich gab, die jeder Form menschlicher Natur, ob hier oder in den fernsten Teilen der Erde, entbehrten. Zu meiner linken hingegen lag ein, nicht viel jüngeres Opfer der Zeit, welches mir quasi schon im Hereingeschoben werden ein Gespräch über seine Vergangenheit, seine gegenwärtigen Gefühle und die Zeit nach diesem, unserem Krankenhausaufenthalt auf Station 6, aufzwang. Aber der Schwierigkeitsgrad ließ sich noch erhöhen, denn dieser, mein linker Bettnachbar, kam, wie schon die halbe Belegschaft, aus einem ehemals von uns besetztem Ostgebiet. So versuchte ich Wortfetzen aus polnischer und altdeutscher Sprache, hervorgebracht durch eine mangelhaft arritierte Zahnprothese, zu deuten und konnte mich meist nur zu einem gezwungenen Lächeln und einem leichten Kopfnicken durchringen. Was er scheinbar deutlich als Aufforderung verstand weiter zu sprechen.

Unterbrochen wurden wir zum Glück von einer Schwester, die ihm das karge Frühstück servierte. Zwei trockene Brötchen und eine Birne. Nun eine der skurrilsten Szenen meines Aufenthalts in diesem Hospital. Der alte, zierlich wirkende ältere Mann, polnischer Herkunft fing an die Schwester, ob seines abwechslungsarmen Frühstücks, in seiner Landessprache zu beschimpfen. Danach folgte ein verbaler Disput in unsere Sprache, den ich liebend gerne wiedergeben würde, mich aber leider nicht an alle Einzelheiten erinnern kann. Darum nur eine gekürzte Fassung um wenigstens den Inhalt (sofern es ihn denn gibt) des Gesprächs wiederzugeben:

Alter Mann: "Is nix haben zwei trocken Brotchen."
Schwester: "Das haben sie gestern so bestellt."
Alter Mann: "Nix bestellt das Brotchen!"
Schwester: "Sie haben gestern zwei trockene Brötchen ohne Auflage und ein Teil frisches Obst bestellt."
Alter Mann: "NIX!! NIX IS HABEN DAS...MIT NUR TROCKEN!!! IS EST EGAL...NIX VERSTEHST! IS ESSEN!"
Schwester: "Das geht auch ruhiger und freundlicher! Hier liegen noch andere Patienten!...Möchten sie für morgen Auflage?? Marmelade???"
Alter Mann: "Jaaaaa...das...Marmelade! Jaaaja...!"
Schwester: "Wurst?"
Alter Mann: "Jaaaaaaaaa..ja."

Leider kann man die Situationskomik nicht so gut rüberbringen, weil ich weder den Akzent des Mannes noch die grenzenlose Unsinnigkeit seiner Worte schriftlich zum Besten geben kann - leider. Aber das war eindeutig ein Highlight meines Krankenhausaufenthaltes.
Die beiden Herren wurden aber zum Glück am nächsten Tag entlassen und ich dachte, ich würde übers Wochenende wohl ein schönes Einzelzimmer bewohnen. Weit gefehlt. Erst kam ein ca. 40 Jahre alter Kiffer (wie er mir später stolz erzählte) und später der 82 Jahre alte Herr Voigt mit seiner 54 Jahre alten Liebschaft Agathe auf mein Zimmer. Doch zu beiden später mehr. Denn nun war der Zeitpunkt gekommen, meine Wunde das erste Mal zu versorgen. So suchte ich die Dusche auf, zog mich aus, nahm den Verband ab und zog die Tamponage aus der offenen Wunde (Tja, war doch nicht klein genug, um genäht zu werden - welch Wunder). Nach kurzzeitigen Schwindelgefühlen und dem dringenden Bedürfnis, mich zu übergeben, sah ich mir das volle Ausmaß an und mich überlief ein leichter Schauer. Das Leiden, das mich zum zweiten Mal zu einer OP zwang, "eröffnete" sich mir in einer doppelt so großen Wunde, wie sie mir schon vor einigen Monaten zu teil wurde. Doch das konnte mich nicht schocken, tapfer spülte und tamponierte ich sie aus.

Das zweite Mal ausduschen wurde auch zu meinem zweiten, wenn auch zweifelhaften Highlight, meines Zwangsurlaubs. Denn unter der Dusche angekommen spürte und sah ich dann, dass meine Tamponage, mein Wundabdeckungspolster und ein guter Teil meines überaus ansehnlichen Krankenhaushemdes voller Blut war. Das allein schockierte mich noch nicht vollends, als ich mich aber zur Wand und wieder zurückdrehte, meinen Blick über die Schulter schweifen ließ und die vorhin weiße Wand, als rot gesprenkelt erkannte, stieg doch eine gewisse Panik in mir auf. Noch einmal im Kreis gedreht, die Backen zusammengepresst und wieder lockerlassen, hatte ich dann dem Rest des Badezimmers den gleichen Anstrich wie zuvor erwähnter Wand gegeben. Ein letzter kontrollierender Blick in den Spiegel überzeugte mich, dass tatsächlich eine kleine Blutfontäne aus dem Loch überhalb meines Afters kam. Das versetzte mich, gelinde gesagt, doch etwas in Panik. Zum Glück gab es in jedem Raum den "Schwestern-Knopf". Ich versicherte mich mit ein, zwei gezielten Faustschlägen, dass ich diesen auch wirklich betätigt hatte. Nach nagenden Minuten des "Backen-Zusammenpressens" tat sich jedoch leider nichts. So ging ich mit leicht watschelndem Gang zur Tür, wohlgemerkt splitterfasernackt, und rief erst leise und flehentlich und danach doch etwas lauter und ich glaube mit einigen Flüchen versehrt, das diensthabende Personal. Einige "verfickte Scheiße!" und "meine Fresse kommt ma ran hier eeeey" später schlug die erste Schwester auf. Trotz der Notsituation, in der ich mich augenscheinlich befand, traf der erste Blick der Pflegerin zielgerichtet mein Glied, (stutzig macht mich, dass ich scheinbar ihrem ersten Blick gefolgt sein muss, da ich es sonst ja nicht hätte weitergeben können) was ich sonst relaxt über mich hätte ergehen lassen, wenn da nicht der Springbrunnen unterhalb meines letzten Rückenwirbels gewesen wäre. Ihr zweiter Blick, deutlich professioneller, erfasste dann die Situation bis ins kleinste Detail und sie riet mir, ein Handtuch fest auf die Wunde zu drücken. Ich war kurz davor zu sagen: "Hey Schatz, toll das du da bist, haste nicht noch so einen Geistesblitz auf Lager?!" Doch die Situation, man höre und staune, verschlug mir doch etwas die Sprache.

So wurde dann nach kurzem Zögern, die diensthabende Ärztin zurate gezogen. Da stand ich also im Bad mit einer durchaus attraktiven Ärztin, einer noch attraktiveren Schwestern - nackt - und mit sprudelnder Wunde knapp über dem Arsch. Noch nicht skurril genug, die Szene?! Stimmt! Kurz nach eingehender Betrachtung der ganzen Szenerie, d.h. das komplett rot gesprenkelte Bad, der verwirrten Schwester und dem nackten Jugendlichen, der sich jetzt lediglich das Handtuch vor das Gemächt hielt, damit die junge Ärztin Platz zum Siagnostizieren hatte, fing ebendiese lauthals an zu lachen. Und auch die Schwester viel wenig später in das Gelächter ein. Auch ich konnte mir dann ein Schmunzeln nicht verkneifen. Laut Frau Doktor war nur ein kleines Äderchen geplatzt, das "viel Lärm um nichts machen würde" das heißt ich war deutlich außer Lebensgefahr, in der ich mich natürlich nur gefühlt befand. Trotz alledem musste die "undichte Stelle" genäht werden, was auch prompt im Bad erledigt wurde. Ich stand leicht vorgebeugt mit einer Hand aufs Waschbecken gestützt (die andere Hand hielt das Handtuch) während die Ärztin mit Nadel und Faden das kleine Äderchen bearbeitete. Die Schwester stellte dann, im Zuge ihrer Untätigkeit, die allerbeste Frage, die sie unter diesen Bedingungen hätte stellen können: "Kann ich auch etwas halten?" In dem Moment sah die Ärztin auf und unsere Blicke trafen sich im Spiegel und trotz oder gerade wegen der vielen Antwortmöglichkeiten (die ihr euch sicher denken könnt) mussten wir beide so dermaßen loslachen, dass die Ärztin sogar das Nähen kurz einstellen musste. Diese Situation werde ich meinen Lebtag nicht vergessen.

So verbrachte ich dann noch zwei weitere Tage ohne große Zwischenfälle auf meinem Zimmer und musste mir von dem Kiffer stolz erzählen lassen, dass ihm die dreifache "Dröhnung"(=Narkose) verabreicht werden musste. Zudem erklärte mir Agathe, die Freundin meines 82 jährigen Nachbars, der übrigens beim Saunagang abgeklappt war und die Notarztbelegschaft beim Abtransportieren komplett vollkotzte, dass sie eigentlich bei ihrer Mutter hätte Rasen mähen müssen, aber ihr aufgrund des Wetters die Hände gebunden waren. Da dachte ich quasi: ALTER, WAYNE. BITCH! Mir schoss gestern eine verfickte Blutfontäne aus dem Arsch, aber ich binde es dir auch nicht auf die Nase! Meine Beichte: Ich hasse Krankenhäuser und will nie wieder eines von innen sehen. Was mir aber definitiv nicht vergönnt sein wird!

Beichthaus.com Beichte #00025392 vom 15.12.2008 um 18:46:52 Uhr in Müllrose (50 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich kann mich auf meinen Gaydar verlassen!

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Vorurteile Neugier Hochmut Boshaftigkeit Engherzigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich ein großes Geheimnis habe - eigentlich sind es mehrere, die aber zusammenhängen und zwar Folgende: Ich (w/24) bin lesbisch und nicht nur das, ich habe auch noch transsexuelle Tendenzen. Dabei sah ich noch vor ein halben Jahr aus wie das liebe kleine blonde Mädchen von nebenan, das immer lächelt. Innerhalb der letzten 6 Monate stellten sich eben meine wirklichen Bedürfnisse heraus, sodass ich nun komplett anders aussehe und mich auch ein bisschen anders verhalte. Ich habe meine Haare kurz geschnitten und gefärbt und trage nun burschikose Kleidung, ganz so wie ich wohlfühle. Das komische an der ganzen Sache ist nun: Jetzt kommen alle Männer an und wollen was von mir, obwohl ich aussehe wie ein kleiner junge. Vorher, als ich die blonde Sexbombe war - und ich sah wirklich gut aus - wollte kein Mann mit mir zusammen sein und nun kommen alle an, aber mit ernsten Absichten. Ich fasse es einfach nicht.

Meine erste Teilbeichte: Ich genieße diesen Zustand. Ich sage ihnen zwar nach einiger Zeit, dass ich eigentlich lesbisch bin, aber erst, wenn sie mich nach einem Date fragen und dann haben sich die meisten schon Hals über Kopf in mich verguckt. Ihre Gesichter dann zu sehen ist eine große Genugtuung. Okay, bis auf einmal, wo es mir wirklich leidtat, bei einem ganz lieben Kerl.
Nun die Beichte zweiter Teil: Das kennen die meisten nicht, aber lasst mich kurz erklären. In der homosexuellen Szene gibt es so etwas wie einen Gaydar. Das ist so ein Radar oder Instinkt, mit dem man andere fremde Homosexuelle erkennt. Und das funktioniert wirklich. Ich habe im letzten halben Jahr trainiert und ich muss sagen, dass meine Trefferquote bei 99 Prozent liegt. Ich kann homosexuelle Menschen (vor allem Frauen) aus 100 Metern Entfernung erkennen, auch wenn sie sehr heterosexuell aussehen. Mein Instinkt liegt unglaublich oft richtig.

Nun weiß ich leider nicht, ob dieses Gaydar ein Fluch oder ein Segen ist, denn ich sage euch: Wenn man es einmal drauf hat, dann tun sich Abgründe auf. Ich hatte ja keine Ahnung, was in meinem unmittelbarem Umfeld abgeht. Ich nenne euch die krassesten Beispiele: Meine Oma! Meine Oma ist eindeutig eine Lesbe. Ich wusste schon immer, dass sie anders ist und jetzt ist es mir erst bewusst geworden und alles erklärt sich von selbst. Seitdem bin ich ehrlich gesagt traumatisiert und am liebsten würde ich sie darauf ansprechen, aber sie weiß wahrscheinlich selbst nicht mal, dass sie lesbisch ist. Aber mein Instinkt trügt nicht und es gibt so eindeutige Anzeichen davon, das würden sogar Heterosexuelle erkennen, z. B. dass sie überall Orchideen rumstehen hat (=Symbol für das Geschlechtsteil der Frau) und dass ihr Ringfinger eindeutig länger als der Zeigefinger ist (ja, das ist ein Indikator) und einfach die Art wie sie sich gibt, sie ist der Boss der ganzen Familie, und die Art wie sie andere Frauen ansieht und, und, und. Aber ich bin die Einzige in der Familie, die es weiß und ich kann ja schlecht zu ihr hingehen und sagen: Oma, sag mal, bist du lesbisch? Ist ja nicht schlimm, ich bin es auch, sie weiß es noch nicht und sie würde wahrscheinlich einen Herzinfarkt bekommen.

Zweites Beispiel: Mein Dozent an der Uni. Ich war drei Jahre lang in ihn verschossen wie sonst etwas, ich war noch nie in einen Menschen so verknallt und ich sagte es ihm auch, doch er schrieb mir eine ganz liebe Mail, in der er sein Alter (er ist 12 Jahre älter) als Grund benutzte, sich nicht mit mir zu treffen. Doch es gab etwas zwischen uns, eine Art unsichtbares Band, ich konnte es nicht erklären. Drei Jahre lang fragte ich mich, was an diesem Typen bloß anders ist. Ich dachte immer, er sei meine einzige Chance auf eine normale heterosexuelle Beziehung, der einzige Mann für den ich je etwas Sexuelles empfand. Haha, dachte ich. Ich sah ihn letzte Woche nach sechs Monaten zum ersten Mal wieder, auf dem Gang in der Uni, und es traf mich wie ein Blitz. Nachdem ich mich nun in der Szene etwas auskenne und weiß wie die verschiedenen Typen so aussehen, auch die transsexuellen, war es mir schlagartig klar: Mein total süßer geiler Dozent war mal eine Frau. Und auch hier erklärte sich mit einem Schlag alles wie von selbst. Warum war er anders als die anderen? Diese Hände und diese Augen, warum waren sie von einer Frau, warum schaute er in seinen Kursen vorzugsweise die Lesben und Schwulen an? Klar, weil er sie schon aus der Szene kennt. Und auch hier, bin ich wieder die Einzige, die es zu wissen scheint.

Jetzt hat er mich letzten Woche in meinem neuen Outfit gesehen und ich muss sagen: Er stand wie angewurzelt da und starrte mich an. Dieses Mal traf es ihn wohl wie der Blitz und ich muss gestehen, jetzt mache ich mir Hoffnungen wie irre, dass es doch noch zwischen uns klappt. Meine schlimmste Teilbeichte ist nun: Ich habe schon öfter daran gedacht ihn damit zu erpressen, an der Uni Plakate aufzuhängen, wo drauf steht, dass er trans ist, nur damit er mit mir schläft. Dass ich zu ihm in die Sprechstunde gehe und ihm das so sagen will. Ich bin ein böser Mensch, es tut mir leid. Auf jeden Fall, genieße ich diese völlig neue Sicht auf diese Welt gewonnen zu haben und fühle mich in gewisser Weise der heterogenormten Welt überlegen. So, danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00025389 vom 15.12.2008 um 12:16:18 Uhr (78 Kommentare).

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Verfeinertes Müsli

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Rache Ekel WG

Ich bin vor Kurzem aus einer WG ausgezogen. Am Anfang war ja alles toll und es hat gepasst. Den Putzplan habe ich auch erfüllt. Eines Tages hatte ich nach Feierabend als ich zu Hause war an meiner Zimmertür Zettel kleben mit "Küche putzen nicht vergessen" oder "das Klo stinkt noch immer". Die ersten Male habe ich es dann eh gleich erledigt. Aber das ging dann jede Woche so. Anstatt mir das zu sagen, hat die dumme Kuh mir Zettel geschrieben. Eines Abends ist mir dann mal der Kragen geplatzt. Habe ich so an die 15 Zettel genommen und groß "KINDERGARTEN!?" geschrieben und an ihre Tür geklebt. Das hat aber nicht geholfen. Dachte ich mir gut, dann halt anders. Sie und ihr blöder Macker essen jeden Morgen Müsli. Ich hasse das Zeugs. Also habe ich mit einem Glas Wasser aus dem Klo gefischt, und in die Milch gekippt. Am nächsten Morgen sah ich, dass sie genüsslich ihr Müsli essen. Gott war das ein Anblick. Ich hatte den ganzen Vormittag ein Lächeln bis zu den Ohren im Gesicht. Abends haben sie sich dann abgewechselt beim Kacken gehen. Ich schäme mich nicht dafür, aber es hat mich schon amüsiert.

Beichthaus.com Beichte #00025381 vom 13.12.2008 um 22:24:25 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von Ctuhlhu
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Unzählige Klassenbucheinträge

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Diebstahl Vandalismus Morallosigkeit Schule

Ich und mein Freund Kai hatten in der fünften Klasse mehr als 50 Klassenbucheinträge. Zum Beispiel: Klo-Rollen aus dem Fenster werfen, vergessene Hausaufgaben, stören im Unterricht und so weiter. Unsere Klassenlehrerin hat mit unseren Eltern gesprochen, damit wir nicht mit ins Landschulheim dürfen. Wir waren schockiert und hatten uns mehrere Varianten ausgedacht, doch noch mitzukommen. Am Schluss haben wir uns für Folgendes entschieden: Wir haben vor dem Unterricht das Klassenbuch aus dem Fach genommen, haben es in den Schulranzen versteckt. Der Klassenbuchordner war einer unserer besten Freunde - er hat mitgespielt und erzählt, dass es einfach nicht mehr da war. In der Mittagspause haben wir es in der Stadt verbrannt, gefeiert und gefreut. Die Klassenbucheinträge waren weg, also hatte die Klassenlehrerin nichts gegen uns in der Hand und wir konnten mit ins Landschulheim. Innerhalb von einem Monat hatten wir jedoch schon wieder 10. Es ging aber glimpflich aus.

Beichthaus.com Beichte #00025367 vom 11.12.2008 um 16:23:44 Uhr (21 Kommentare).

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