Mein Bruder, der Katzenmörder

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Feigheit Gewalt Zorn Hass Tiere

Ich möchte beichten, dass ich meinem Bruder einfach nicht verzeihen kann. Wir waren immer vier Kinder - meine ältere Schwester und ich, haben unsere jüngeren Brüder quasi großgezogen, da meine Mutter viel unterwegs war. Wir machten alles für sie, und der aller Jüngste war immer unser Liebling, da wir eine extrem enge Bindung zu ihm entwickelten. Natürlich wurden wir irgendwann erwachsen und jeder ging seiner Wege. Meine Schwester besaß zwei Katzen, um die ich sie immer beneidete. Ich bin ein riesiger Katzen-Fan und bot meiner Schwester oft an, dass ich die Miezen nehmen würde, da mein werter Schwager sie nicht ausstehen konnte. Er war der festen Überzeugung, dass er die Tiere "aufgedrückt" bekam - aber meine Schwester wollte sie dennoch nicht abgeben. Bis sie dann Familienzuwachs bekam, deshalb umziehen musste und die Tiere nicht mitnehmen durfte. Plötzlich sollte ich die Katzen also doch bekommen - nur hatte ich mittlerweile selbst drei und konnte es mir dadurch auch finanziell nicht mehr leisten. Ich ärgerte mich sehr, dass ich so lange geredet hatte und sie erst angeboten bekam, als ich mich damit abgefunden hatte und andere Möglichkeiten nutzte. Da mein jüngster Bruder auch einen guten Draht zu den Miezen hatte, bot er an, sie zu sich zu nehmen. Und keiner in der Familie weiß, was ihn dazu brachte, ihnen das anzutun.


Da ich häufig mit meiner Mutter telefoniere - die den Kleinsten immer verhätschelte und ihn mittlerweile wieder bei sich wohnen lässt (mit fast dreißig) - erfuhr ich irgendwann, dass das Ordnungsamt die Wohnung meines Bruders aufgebrochen hat. Sie haben die beiden Katzen als halb angefressene Kadaver von dort entfernt. Offenbar hatten sich Nachbarn über den Gestank beschwert, weshalb die ganze Sache dann aufflog. Er kam irgendwann wohl einfach nicht mehr nach Hause und hat die beiden Katzendamen sich selbst überlassen. Mich packt immer noch die Wut, wenn ich darüber nachdenke, wie sie gelitten haben müssen, ehe der Tod sie erlöste! Eine der Katzen war besonders süß - sie stand immer an der Tür und wartete auf meinen Bruder, der zwischenzeitlich sogar bei meiner Schwester wohnte. Und ich bekomme das Bild der wartenden Katze nicht aus dem Kopf. Ob sie das bis zuletzt noch tat? Oder hat sie irgendwann eingesehen, dass er nicht mehr kommen wird? Laut dem Ordnungsamt waren die Teppiche und die Möbel ebenfalls angefressen. Es tut mir unheimlich leid um die beiden Katzen, dass sie solche Qualen erleiden mussten. Ich habe, während ich dies schreibe, auch schon wieder Tränen in den Augen. Seit diesem Vorfall hatte ich keinen Kontakt mehr zu meinem Bruder, aber ich habe ihm ausrichten lassen, dass ich ihm eine reinhauen werde, sobald ich ihn sehe! Das bringt die Katzen natürlich nicht zurück - und vielleicht sind einige auch der Meinung, dass ich übertreibe, aber seitdem kann ich meinem Bruder nicht mehr als Verachtung entgegenbringen! Bin ich deshalb ein schlechter Mensch?! Muss ich ihm sogar verzeihen? Ich bitte um Absolution dafür, dass ich mit einem Menschen gebrochen habe, der mir einmal so nahe stand.

Beichthaus.com Beichte #00032099 vom 23.10.2013 um 14:38:53 Uhr (32 Kommentare).

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Versauter One-Night-Stand

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Trunksucht Ekel Engherzigkeit Last Night Sex

Versauter One-Night-Stand
Ich habe am Wochenende in der Disco eine Frau kennengelernt, die genauso betrunken war wie ich. Wir gingen nach draußen und suchten uns ein ruhiges Plätzchen. Sie kniete sich vor mir hin und packte ihn aus. Oh Mann, die Gute wusste, was sie tat. Sie war echt gut und das wurde ihr zum Verhängnis. Ich konnte nicht anders und begann sie zu unterstützen, in dem ich mein Becken leicht bewegte. Ich wurde dabei noch schärfer und begann ihr richtig in den Mund zu stoßen. Damit konnte sie leider nicht so gut umgehen. Sie musste würgen und es kam ihr hoch. Zwar nicht viel, aber ich bin da selbst ziemlich empfindlich und mir wurde ebenfalls schlecht. Ich musste mich übergeben. Zwar beugte ich mich so gut es ging über sie, aber ich erwischte ihre Haare und ihren Rücken. Besonders der zweite Schwall hatte sie ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Sie fragte mich, ob alles Okay sei und ich sagte ja. Sie hat mir dann weiter einen gebl**** als ob nichts gewesen wäre. Sie war schon so voll, dass sie nicht gemerkt hat, dass ich sie erwischt hatte. Danach stieg ich ins nächste Taxi und ließ mich heimbringen. Ich dachte noch belustigt daran, wie sie nichts ahnend mit Kotze in den Haaren und am Rücken zurück zu ihren Freundinnen geht. Mein Samen in ihrem Magen war das Sahnehäubchen. Am nächsten Tag bereute ich es aber. Es tut mir leid, dass ich sie nicht darauf hingewiesen habe, dass sie so eingesaut war. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032098 vom 23.10.2013 um 01:19:39 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Verräterische Ex-Kollegen

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Verrat Kollegen

Ich möchte gerne etwas beichten, allerdings bin ich mir jetzt schon sicher, keine Absolution zu erhalten, da ich selber weiß, wie mies und hinterhältig das war. Es geht um eiskalte Rache. Einer meiner Kollegen erzählte hinter meinem Rücken offenbar sehr viele derbe Sachen über mich, was tatsächlich auch so weit ging, dass mein Chef mir nahelegte, einen anderen Arbeitgeber zu wählen. Dabei hatte ich mir nie etwas zuschulden kommen lassen. Offenbar glaubte man dem besagten Kollegen allerdings mehr als mir, was meinen Ruf ruinierte. Hinzu kam, dass er vor mir immer den netten Kollegen spielte. Dank seiner Lügen wechselte ich noch im selben Jahr meine Arbeitsstelle. Den Kontakt zu meinem Kollegen hielt ich allerdings aufrecht, um mich irgendwann an ihm zu rächen. Und dieser Tag kam tatsächlich. Mein Ex-Kollege rief mich am Abend an und erzählte mir, dass er auf unbestimmte Zeit unbezahlten Urlaub hat. Der Grund: Er belästigte eine Kollegin am Arbeitsplatz mit sexistischen Äußerungen. Und eine ältere Kollegin meldete ihn deshalb. Dieser ungewollte Urlaub diente dazu, von dem Betriebsrat die "Genehmigung" für eine wirksame Kündigung zu erhalten. Sein Job stand also auf der Kippe.


Am Telefon erzählte er mir, er habe seit Wochen Nachrichten jener Kollegin auf sein Handy erhalten, in denen sie ihn offensichtlich anmachte, inklusive freizügiger Fotos. Durch diese Nachrichten erschien natürlich alles in einem anderen Licht. Auf Nachfrage bei einem Anwalt bekam er zu verstehen, dass er durch diese Nachrichten die Kündigung umgehen kann, da die entsprechende Azubine nicht schuldlos war. Mein Ex-Kollege ging also gerichtlich gegen diese Entscheidungen vor - was ich mir zunutze machte, um mich zu rächen. Da wir mittlerweile beinahe ein freundschaftliches Verhältnis pflegten, besuchte ich ihn zwei Wochen vor seinem Gerichtstermin. Als er dann den Raum verließ, nahm ich sein Handy, dessen PIN ich abgeschaut hatte, und stellte es einfach auf den Werkszustand zurück. Ich packte meine Sachen und ging mit einem hämischen "Tschau, viel Spaß und Glück vor Gericht!" Dank der fehlenden Beweise wurde die Kündigung von dem Richter bestätigt und mein werter Ex-Kollege verlor letztendlich seinen Job. Mich plagt noch heute mein schlechtes Gewissen, auch wenn er nicht ganz unschuldig an der ganzen Sache war. Ich finde es im Nachhinein nicht richtig, aber ich kann es nicht mehr rückgängig machen, obwohl es mir sehr leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00032091 vom 22.10.2013 um 13:41:59 Uhr (19 Kommentare).

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Affäre mit Mann meiner Freundin

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Betrug Selbstsucht Ehebruch Falschheit Bad Bodenteich

Ich habe einer guten Freundin den Mann ausgespannt. Das Ganze ist schon ein paar Jahre her, aber heute tut es mir sehr leid. Ich wusste schon länger, dass er hinter mir her ist. Er rief ständig an, kam auf einen Kaffee vorbei und machte mir ständig Komplimente. Schließlich sei ich doch seine Traumfrau. Nachdem ich mir das knapp drei Jahre lang angesehen hatte, wurde ich dann wirklich schwach und fing eine Affäre mit ihm an. Dazu muss ich aber sagen, dass ich von ihm verlangte, dass er mit seiner Frau darüber spricht, ehe etwas zwischen uns beiden lief. Was er auch tat. Auch ich rief sie an und wollte ihr den Sachverhalt erklären - was natürlich komplett in die Hose ging. Er trennte sich dann tatsächlich von ihr und wir wurden ein "Paar". Und zwar für genau zwei Wochen. Mein schlechtes Gewissen verhinderte allerdings, dass ich mich auf diese Beziehung einlassen konnte. Ich beendete es nach dieser Zeit und erklärte ihm, dass das Ganze ein riesengroßer Fehler war und das er alles daran setzen sollte, um seine Frau zurückzubekommen, da sie zusammengehören. Dann ging ich.

Allerdings fing er dann damit an, um mich zu kämpfen, statt um seine Frau. Das ging dann knapp drei Monate lang so. In der Zwischenzeit lernte auch seine Frau einen anderen Mann kennen. Und trotzdem sah ich irgendwann, dass ihr Mann wieder bei ihr eingezogen war. Ich war unglaublich erleichtert, auch wenn mein schlechtes Gewissen dadurch nicht gemildert wurde. Wir wohnen schließlich auch in einem Ort, in dem jeder jeden kennt - ich fürchtete einfach, dass ich jetzt ausgestoßen werde. Von meiner Nachbarin hörte ich dann allerdings, dass er sie schon öfters betrogen hat und seine Frau ihn trotzdem immer wieder in Schutz nimmt. Die besagte Nachbarin erzählte mir auch, dass seine Ehefrau mir verständlicherweise die Pest an den Hals wünscht - weil ich ihren schwachen Ehemann verführt habe. Ich hatte Glück und die Leute hielten zu mir, da sie schon lange bemerkten, dass dort etwas im Busch war. Natürlich habe ich einen Fehler gemacht, aber den Beiden geht es wohl öfters so. Vor diesem Betrug kannte ich sie im Übrigen knapp fünf Jahre lang und eigentlich waren wir bis dahin wirklich gute Freunde. Von diesen "Missständen" haben sie mir aber dennoch nie erzählt. Heute werden sie überwiegend gemieden, was mir auch sehr leidtut. Ich werde so etwas nie wieder tun. Es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00032090 vom 22.10.2013 um 09:02:59 Uhr in 29389 Bad Bodenteich (Schützenstraße) (10 Kommentare).

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Der Sprung von der Klippe

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Hochmut Waghalsigkeit Zwang Blender

Ich muss gestehen, dass ich immer, wenn ich an einem Abgrund stehe, drauf und dran bin, zu springen. Und das, obwohl es mir eigentlich ganz gut geht. Es ist nicht die Angst zu fallen, es ist der Gedanke, dass ich wirklich springen könnte, wenn ich wollte. Ich weiß nicht, ob ich ganz klar im Kopf bin, aber das Gefühl, an einer Klippe zu stehen und zu wissen, dass ich könnte, wenn ich wollte, löst in mir ein unbeschreibliches Gefühl aus. Es gab sogar mal eine Situation, in der ich tatsächlich kurz davor war. Adrenalin? Ich bin 35, arbeite in einer Führungsposition und habe Frau und Kind. Deshalb verstehe ich diese Gedanken erst recht nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032089 vom 22.10.2013 um 11:08:23 Uhr in Blender (21 Kommentare).

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