Das Image vom gefährlichen Macker

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Engherzigkeit Gesellschaft Karben

Ich (m/24) war früher nicht dick, aber sehr kräftig gebaut. Mit 16 fing ich dann an, Sport zu machen, weswegen ich mittlerweile einen extrem muskulösen Körper habe. Noch dazu habe ich viele Tattoos und eine Glatze - bin also ein Typ, von dem man sich gerne fernhält. Man würde mir nie ansehen, dass ich Psychologie studiere, als Altenpfleger arbeite und bei den alten Damen und Herren äußerst beliebt bin. Ich bin auch ein sehr ruhiger Mensch, habe eine tolle Frau, ein tolles Kind und ein sehr ausgeglichenes Leben. Aber, wenn ich in meiner Stadt bin - die voll ist, mit 15 jährigen Halbstarken - lasse ich gerne den gefährlichen Macker raushängen. Ich mache mich breiter, als ich eh schon bin, gucke böse und mache ihnen ein bisschen Angst. Es macht mir einfach unheimlich Spaß, ihre Gesichter zu sehen, wenn diese Halbstarken wieder andere Leute anpöbeln und ich dann um die Ecke komme. Das ist Gold wert!

Beichthaus.com Beichte #00032122 vom 26.10.2013 um 22:23:27 Uhr in Karben (10 Kommentare).

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Alternative zum Geldbeutel

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Diebstahl Dummheit Selbstsucht Habgier Shopping

Vor ungefähr einem halben Jahr war ich am Samstagabend allein unterwegs. Gegen 19 Uhr fiel mir dann ein, dass mein Kühlschrank leer war und ich nichts mehr zum Essen da hatte. Natürlich machte ich mich dann auf den Weg in ein größeres Einkaufszentrum, da ich dort mit Vorliebe einkaufe, um mich für das Wochenende zu verpflegen. Im Laden stellte ich zu allem Überfluss fest, dass ich meine Geldbörse vergessen hatte. Und das, kurz bevor die Geschäfte schließen - aber dass der Kühlschrank und die Küche komplett leer sind, konnte ich über das Wochenende kaum riskieren. Um kurz nach Hause zu fahren und den Geldbeutel zu holen, war ich zu weit entfernt. Deshalb beichte ich jetzt, dass ich mir an diesem Abend Lebensmittel im Wert von acht Euro unrechtmäßig angeeignet habe.

Beichthaus.com Beichte #00032118 vom 26.10.2013 um 09:34:16 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Gleitgel gegen Minderwertigkeitskomplexe

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Dummheit Verzweiflung Lügen Intim Sex

Leider muss ich gestehen, dass ich - als Frau mit fast dreißig Jahren - unter Minderwertigkeitskomplexen leide. Das ist so schlimm, dass ich zu Mitteln greifen muss, für die ich mich hinterher schäme. Vor einiger Zeit bin ich mit meinem neuen Freund intim geworden, aber leider war ich sehr verkrampft. Es wollte einfach keine richtige Stimmung aufkommen, obwohl ich ihn eigentlich sehr gut finde. Wir nestelten also aneinander herum und wollten es beide - aber mein Körper spielte mal wieder nicht mit, da ich mich auch nicht für sonderlich attraktiv halte. In seiner Enttäuschung erzählte er mir dann auch noch von seiner Ex, die bei der kleinsten Berührung sofort ansprang und nur so "vor sich hintriefte". Das verletzte mich so sehr, dass ich mir jetzt vor jedem Treffen eine Ladung von diesem ekelhaften Gleitmittelzeugs auftrage. Und das nur, damit er denkt, ich sei auch so.

Beichthaus.com Beichte #00032106 vom 24.10.2013 um 19:19:14 Uhr (20 Kommentare).

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Schlafraubende Mitbewohner

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Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Rache Falschheit WG Pasewalk

Ich habe wirklich einen sehr anstrengenden Tag und bin froh über jedes bisschen Schlaf, das ich bekommen kann. Mein Mitbewohner macht mir da allerdings gerne einen Strich durch die Rechnung. Er ist ein richtiges Muttersöhnchen und meinte eines Morgens um halb vier, mir meinen Schlaf zu rauben. Da er jedes Wochenende zu seiner Mutter fährt, und sie ihn am Freitagabend dann abholt, muss die Wohnung natürlich total sauber sein. Ich weiß nicht, warum er das macht, denn sie macht für ihn immer den Abwasch und wischt sein Zimmer aus. Aber egal - an dem besagten Morgen drehte er seinen Fernseher extrem laut, ließ seine Zimmertür offen und machte irgendwelche lauten Dinge. Kurzum raubte er mir meinen Schlaf mit knallenden Türen, lautem Rascheln und sogar krachende Geräusche blieben nicht aus. Total entnervt habe ich ihn dann angeschrien, ob er nicht mehr ganz klar im Kopf ist und was das soll. Nachdem er nicht antwortete, war es ganz klar, dass es hier um Schikane ging. Daher habe ich, kurz bevor seine Mama hier eintraf, in seinem Zimmer eine Zigarette angezündet. Es gab einen riesigen Streit und mich verdächtigte sie auch nicht, da jeder weiß, dass ich eigentlich gegen Drogen bin. Der Gesellschaft etwas vorzuspielen ist einfach nicht schwer.

Beichthaus.com Beichte #00032104 vom 25.10.2013 um 06:14:33 Uhr in Pasewalk (6 Kommentare).

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“Beichte

Abführmittel vom Mauerblümchen

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Boshaftigkeit Rache Dummheit Gewalt Partnerschaft

Ich lernte meinen späteren Ehemann kennen, als ich gerade 18 Jahre alt war. Ich war wohl das, was man als typisches "Mauerblümchen" bezeichnet - deshalb störte es mich auch nicht, dass er acht Jahre älter war als ich, denn es gefiel mir, dass sich überhaupt jemand für mich interessiert. Die ganze Beziehung stand jedoch unter keinem guten Stern. Wir waren gerade einmal vier Wochen zusammen, als er mich zum ersten Mal schlug. Wir fuhren im Auto und bekamen uns wegen irgendetwas in die Haare - deshalb rammte er mir mehrfach den Ellenbogen in den Bauch. Ich wollte dann aussteigen und zu Fuß weiterlaufen, nach langem Hin und Her ließ er mich dann auch raus. Aber als ich ging, kam sein Arm plötzlich von der Seite angeflogen. Er erwischte mich quer im Gesicht - mein Ohr brannte, das Auge tränte und ich stieg nach seinen Beschimpfungen und total gedemütigt wieder in das Auto. Ich hätte mich damals schon von ihm trennen sollen, aber ich traute mich nicht, da ich Angst hatte. Die Jahre vergingen, die Beschimpfungen, Schläge und Demütigungen jedoch nicht - sie wurden ganz im Gegenteil nämlich immer Schlimmer.


Ich heiratete ihn trotzdem, und wir bekamen zwei Kinder. Sie sind im Übrigen die Augensterne meines Lebens. Wirklich das Einzige, das an dieser Beziehung positiv war. Im Lauf der Zeit entfernte ich mich emotional immer weiter von ihm - ich wollte einfach weg, aber ich traute mich nicht. Inzwischen nutzte er auch die Kinder, um mich "unter der Knute" zu halten. Er drohte sogar damit, ihnen etwas anzutun, wenn ich "nicht spure". Da ich jedoch schon immer in der Pflege arbeitete und dadurch auch an verschiedene Medikamente herankam, überlegte ich mir etwas anderes. Ich nahm eine Flasche Abführmittel mit nach Hause und rührte es jeden Morgen in seinen Kaffee. Ich ignorierte hierbei auch die empfohlene Tropfenanzahl - er bekam immer das doppelte. Das Ganze ging über eineinhalb Wochen so, bis er sich bei mir über seine Verdauungsprobleme beklagte. Er käme von der Toilette einfach nicht mehr herunter. Natürlich wusste ich, woran es lag, ich sagte ihm aber nichts - die Flasche war ja irgendwann auch leer und ich ließ es bleiben. Bin ich nun ein schlechter Mensch, weil ich auf diese Art und Weise Rache übte? Übrigens: Wir sind seit zwölf Jahren geschieden, die Kinder sind teilweise schon volljährig und ich habe einen Menschen an meiner Seite, der mich auf Händen trägt - mein Leben hat sich also zum Guten gewandt.

Beichthaus.com Beichte #00032101 vom 23.10.2013 um 14:12:23 Uhr (21 Kommentare).

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