Meine Rolle als Baum

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Dummheit Peinlichkeit Schule Gesundheit

Meine Rolle als Baum
Als ich (m) in die Grundschule ging (1. oder 2. Klasse) war ich in der Theater AG der Schule. Weil ich mir nie richtig den Text merken konnte (wollte), kriegte ich immer die doofen Rollen. Eine davon war die Rolle als Baum. Ich musste einfach nur da stehen und nix machen. Als die Vorstellung war, bin ich umgefallen, weil man mich in was ganz enges rein gesteckt hatte und mich nicht bewegen konnte. Das war mir so peinlich. Nicht nur, dass ich hingefallen bin, sondern auch weil ich den doofen Baum spielen musste.

Beichthaus.com Beichte #00027542 vom 21.02.2010 um 02:16:45 Uhr (40 Kommentare).

Gebeichtet von MrRoyal
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Mein Gespräch mit Günther Jauch

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Zwang Peinlichkeit Neurosen

Ich möchte hier beichten, dass ich nicht mehr ganz normal bin. Wenn ich im Fernsehen Dokumentationen sehe, dann wünsche ich mir manchmal, dass ich genau diesen Beruf habe, der da gerade gezeigt wird. Wenn also irgendetwas über die Polizei kommt, dann stelle ich mir vor, wie es wäre, Polizist zu sein. Aber bei der Vorstellung bleibt es nicht. Ich stehe dann vom Sofa auf und denke mir eine Szene aus, wie sie ablaufen könnte. Das heißt im Klartext, ich halte in meiner Wohnung einen fiktiven Raser an und kontrolliere ihn. Auch habe ich schon mal einem Verbrecher Handschellen angelegt. Wenn etwas über den Rettungsdienst kommt, dann werde ich zum Sanitäter und verarzte eine verletzte Person, die auf meinem Zimmerboden liegt. Nebenbei bemerkt, ich bin männlich und werde bald 23 Jahre alt. Normal ist das sicher nicht in dem Alter, es weiß auch niemand davon. Die Situationen spiele ich dann nicht in einer Art Stummfilm, sondern erzähle z.B. meinem fiktiven Gegenüber, dass er zu schnell gefahren ist und dass ich gerne seine Fahrzeugpapiere sehen würde. Ein ähnlicher Tick bezieht sich auf Talk-Shows. Ich stelle mir vor, irgendetwas Großartiges vollbracht zu haben und daraufhin z.B. bei Stern-TV eingeladen zu sein. Ich führe dann auf meinem Sofa ein Gespräch mit Günther Jauch, der mir Fragen stellt und die ich dann beantworte. Vielleicht kommt es daher, dass ich zu viel alleine bin. Ich bin Student und wohne alleine in einer Wohnung. Da kann man schon mal auf solche Ideen kommen, wenn man niemandem zum Reden hat. Auch wenn ich natürlich weiß, dass das alles absoluter Schwachsinn ist, mache ich es immer wieder. Auf der Straße oder an der Uni bin ich ein "ganz normaler" junger Mann, kein Schwein würde auf die Idee kommen, dass ich zu Hause Selbstgespräche in Form von Dialogen mit fiktiven Personen führe. Da kamen schon Leute für weniger in die Klappsmühle. Aber solange das nicht rauskommt, werde ich auch weiterhin meine Unterhaltungen führen.

Beichthaus.com Beichte #00027528 vom 17.02.2010 um 19:52:35 Uhr (64 Kommentare).

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Leberwurstbröckchen in den Löckchen

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Rache Ekel Zwietracht WG Lilienthal

Situation damals: mein Mitbewohner (Zweck-WG), ein 18-jähriger Möchtegern-Beau, der zwar betont nett, aber in seinem Horizont doch sehr begrenzt war, ging mir fürchterlich auf die Nerven. Neben seiner Art war es vor allen Dingen auch sein dem schönen Schein so ganz widersinnlicher Umgang mit der Küche. Im Kühlschrank vergammelten regelmäßig seine Wurstvorräte und Käseklumpen. Er ging dann doch meistens bei Mama essen. Wenn er dann doch mal eine Nudelsuppe kochte, dann weichten die Reste so lange ein, bis die Matsche schimmelte und ich sie in den Müll warf, den er auch nie rausbrachte. Umso mehr regte es mich auf, als ich bemerkte, dass meine Kosmetika im Bad langsam schwanden.

Rasierschaum, Duschgel, mein teures Haarshampoo waren dem Herrn nicht zu schade. Auf Thema Küche sowie Bad hatte ich ihn natürlich schon mal angesprochen, aber ohne Erfolg. Als ich mich für eine Woche in den Urlaub verabschiedete, lies ich meine Sachen im Bad. Jedoch nicht, ohne sie vorher zu leeren und mit eigens von mir kreierter Rezeptur neu zu befüllen! Ich nahm dazu zur Hand: sein Glas mit der angegammelten Leberwurst, seine Ajoli-Mayo, die den Kühlschrank schon seit Tagen vollstank, dazu etwas Öl für die richtige Konsistenz. Ich hatte einen Riesenspaß dabei. Erwähnt hat er mir gegenüber nichts, als ich wieder kam, aber ich stelle mir bis heute mit Freude die Leberwurstbröckchen in seinen Löckchen vor.

Beichthaus.com Beichte #00027522 vom 16.02.2010 um 21:12:12 Uhr in Lilienthal (31 Kommentare).

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Das Video meiner Großeltern

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Masturbation Sex Morallosigkeit Familie 50+ Intim Münster

Das Video meiner Großeltern
Ich habe letztes Jahr ein selbst gedrehtes Pornovideo meiner Großeltern gefunden. Es ist uralt und die beiden müssten da so um die 50 Jahre alt gewesen sein. Ich beichte, dass ich mir bestimmt schon hundertmal darauf einen gekeult habe. Oma macht es ihm zuerst Weltklasse mit dem Mund und zur Belohnung nimmt er sie danach in allen Stellungen so richtig hart ran. Die gehen voll ab die beiden. Ich schäme mich immer ein bisschen, aber es ist einfach zu geil, wie die beiden es Vogelwild treiben. Und wer hätte das gedacht, Omi war rasiert! Ich habe auch schon Kopien für meine Kumpels davon gezogen. Alle finden es geil. Es kann locker mit den Filmen mithalten, die man sich täglich im Web ziehen kann. Aber das hier ist geiler, denn es ist echt! Man sieht in einer Einstellung deutlich die Uhr, die im Schlafzimmer an der Wand hängt, die wir geerbt haben und jetzt bei uns im Hobby-Raum hängt. Lustig. Dennoch, es sind meine Großeltern und es ist irgendwie auch komisch. Hilfe!

Beichthaus.com Beichte #00027518 vom 15.02.2010 um 12:26:17 Uhr in Münster (88 Kommentare).

Gebeichtet von katharnavas
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Zufallsbeichte
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Taxiuhren manipuliert

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Betrug Schamlosigkeit Arbeit Chef Studentenleben

Ich bin Student und jobbe nebenbei als Taxifahrer zusammen mit 7 anderen Studenten. Da wir unter der Woche genug feiern und der Dienst unter der Woche von den Festangestellten und dem Chef geleistet wird, übernehmen ausschließlich wir Studenten den Dienst von Freitag Abend bist Sonntag Nacht, inklusive Zentrale, also Anrufentgegennahme und Koordination der anderen Taxis. Im Großen und Ganzen ist es ein extrem entspannter Job. Man hat zwar hier und da mal ein paar aggressive Besoffene, aber die meisten sind friedlich und nett und in Partystimmung.
Was uns aber stört ist die Art und Weise, wie unser Chef mit uns umgeht. Er ist ein extremer Choleriker, der wegen jeder Kleinigkeit ausrastet z.B. wenn jemand von uns mal einen Unfall baut. Damit meine ich keinen Totalschaden, sondern kleine Schrammen, was durchaus mal vorkommen kann, wenn man 12 Stunden am Stück Auto fährt und man beim Rangieren auf einen kleinen Hof mal nicht 100%-ig konzentriert ist. Da gibt es noch einige andere Sachen, die uns an unserem Chef stören. Deswegen wollte wir Studenten geschlossen zu ihm gehen und sagen, dass es so nicht weitergeht und andernfalls kündigen würden. Das hätte auf jeden Fall was gebracht, weil dadurch das lukrative Wochenendgeschäft versaut werden würde und er ohnehin noch weitere Fahrer sucht, weil er noch mindestens 2 weitere Taxis kaufen will. Also hätten wir sonst was fordern können und er wäre mit Sicherheit darauf eingegangen, bevor 7 Fahrer auf einmal kündigen.


Durch einen blöden Zufall haben wir aber in den Taxis versteckte GPS-Tracker gefunden. Für die, die nicht wissen was es ist: GPS-Tracker speichern in bestimmten zeitlichen Abständen (ca. einmal pro Minute) die aktuelle Position. Diese GPS-Tracker kann man am Computer auslesen und dadurch nachverfolgen, wer wann wo war.

Daraufhin ist uns der Kragen endgültig geplatzt, weil wir hier nicht in der DDR sind und uns nicht Stasi-mäßig bespitzeln lassen wollen. Als Folge daraus haben wir uns was einfallen lassen, womit ich zu meiner/unserer Beichte komme:


Unser technisch versierter Informatikstudent ist in der Lage sowohl die GPS-Tracker, die (digitalen) Kilometerstände als auch die Taxiuhren der Taxis zu manipulieren. Dadurch sind Schwarzfahrten nun für uns an der Tagesordnung. Im Schnitt fahren wir pro Wochenend-Nachtschicht 300€ pro Taxi ein. Merkwürdigerweise sind es seit ca. 2 Monaten nur noch max. 200€ pro Taxi. Denn der Rest wandert konsequent in unsere eigenen Taschen dank der Manipulation der Taxis. Unser Chef ist zwar komplett am durchdrehen und sucht die ganze Zeit die Gründe für die Umsatzeinbußen, kann es aber kein Stück nachvollziehen und solange werden wir auch fleißig weitermachen, wenn er nicht bald mal vernünftig mit uns umgeht.

Eigentlich haben wir auch keine festen Pausen, sondern können mal einen Kaffe trinken gehen, wenn mal nichts los ist. Das ist eigentlich auch OK so, weil die Zeit ja auch schneller vergeht, wenn man was zu tun hat. Zeit sich aus der Tanke einen Kaffee zu holen hat man immer und wenn man mal ein Leerfahrt hat, kann man auch mit offenen Fenster eine rauchen, was man ja offiziell in Taxis nicht darf.
Allerdings machen wir mittlerweile willkürlich Pausen, die Locker mal eine Stunde dauern können, obwohl das Telefon in einer Tour klingelt. Naja, wir geben dann halt gerne mal 2 Stunden Wartezeit. In diesen Pausen fahren wir gerne mal auf Partys unserer Kommilitonen oder gehen für ein Stündchen in den Club, wo wir dank unserer Bekanntheit als Taxifahrer umsonst, ohne uns anstellen zu müssen problemlos an den Türstehern vorbeikommen.

Tja, das Unternehmen unseres Chefs könnte so viel besser Laufen und viel mehr Kohle abwerfen, wenn er halt nicht so ein asozialer Penner wäre und jede Gelegenheit nutzen würde auszurasten und uns anzuschreien.

Beichthaus.com Beichte #00027512 vom 14.02.2010 um 13:32:21 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von gustaf
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