Alle Sachen, die ich hasse

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Hass Hochmut Zorn Vorurteile

Ich wohne in einer großen Universitätsstadt. Und ich hasse alle Studenten. Nicht, weil sie etwa eine bessere Bildung genießen als ich. Nein, weil sie Rucksäcke tragen und Fahrrad fahren. Außerdem sind die meisten verdammte Ökoterroristen. Ich hasse diese scheiß Radfahrer, sie nehmen mir Platz auf der Straße weg. Manchmal stelle ich mir vor, sie einfach umzufahren. Aber ich traue mich nicht. Immerhin will ich nicht, dass mein Auto Schaden nimmt.

Dann gibt noch viele Sachen mehr die ich hasse: Schwaben, Vorderpfälzerdialekt, meine Arbeit, Polizisten, Beamte an sich, Weiber die aussehen wie Nutten, Weiber die gut aussehen und sich an irgendwelche Küsschengangster ranschmeißen, dass ich nicht genug Geld habe um mich den ganzen Tag zu besaufen, Leute die wenn 50 erlaubt sind, nicht wenigstens 65 bis 70 fahren können, schlafen gehen, aufstehen, Termine wahrnehmen, Menschen die an Homöopathie glauben, Vegetarier, aufräumen, die Post, Menschen die im echten Leben "LOL" sagen und vieles vieles mehr. Trotzdem komme ich mit Menschen gut klar, zumindest werfe ich ihnen meinen Hass nicht direkt entgegen. Ich kann meine Aggressionen nicht zeigen, stattdessen fresse ich sie in mich hinein. Irgendwann läuft das Fass bestimmt über und ich verprügele jemanden wegen einer Nichtigkeit. Meine Freundin will, dass ich in Therapie gehe, sie hält mich für gestört und denkt, dass mich das alles sehr in meinem Alltag behindert. Aber auf Therapie habe ich auch keinen Bock.

Beichthaus.com Beichte #00023380 vom 14.02.2008 um 04:41:10 Uhr (38 Kommentare).

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Mündliche Nachhilfe im Deutschunterricht

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Schamlosigkeit Masturbation Begehrlichkeit Studentenleben Schule

Heute muss ich auch beichten, denn ich (m/Student) hatte Oralsex im Hörsaal. Letzte Reihe, die Vorlesung war eh saulangweilig und so kam es, dass ich dem Professor lauschte, während meine Freundin es mir untenrum besorgte. War super, aber nicht der Grund meiner Beichte. Aber lustigerweise erinnerte mich die Situation an meine Deutschlehrerin in der achten Klasse. Das war eine ganz Süße und jeder von uns Jungs war in sie verknallt. Ich gehe davon aus, dass während des Unterrichts sämtliche Piephähne der Jungs in der Hose zwickten, so auch meiner. Eines Tages, schon damals erkannte ich die Vorteile der letzten Reihe, öffnete ich meinen Reißverschluss zur Druckentlastung, um die bedrückende Enge der für Erektionen nicht ausgelegten Hose zu bekommen.

Allerdings musste ich dabei feststellen, dass ich sehr leicht an meinen Penis greifen konnte. Und so kam eins zum anderen, und ehe ich mich versah, wedelte ich mir unterm Tisch zur Lehrerin die Palme. Ich habe keine Ahnung, ob sie es mitbekommen hat, dass ich onaniere, auf jeden Fall muss sie Veränderungen an meinem Verhalten bemerkt haben, denn sie schaute sehr oft zu mir rüber. Vielleicht hat sie gedacht, dass mir schlecht geworden ist oder so etwas. Liebe Frau ****, es tut mir leid, ich hätte sie lieber direkt fragen sollen, ob sie mir in Deutsch meine Note durch mündliche Nachhilfe aufbessern hätten können, ich glaube, sie fanden mich auch geil.

Beichthaus.com Beichte #00023366 vom 13.02.2008 um 22:56:14 Uhr (11 Kommentare).

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Toilettenprobleme in der Bahn

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Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

Am Rosenmontag auf dem Weg zum Karneval nach Düsseldorf musste ich wirklich sehr, sehr dringend im Zug pinkeln. Dummerweise war das Klo abgeschlossen und ich stand vor Druck rumhampelnd in einem leeren 1. Klasse Wagon. In meiner Not habe ich dann in einen dieser kleinen aufklappbaren Mülleimer geschifft, welcher sogar fast überlief (Und die haben einen großes Volumen, ihr könnt euch nun den Druck vorstellen). Aber es war herrlich, ich konnte in Ruhe mein Geschäft erledigen, währenddessen die Aussicht aus dem Fenster genießen und danach ohne Schmerzen weiterfeiern. Eigentlich wäre ich nie auf die Idee gekommen, weil ich es sehr asozial finde, ich habe auch lange gezögert, aber letztendlich ging es einfach nicht anders. Nächstes Mal, liebe Bahn, schließt doch einfach die Toilette auf, dann muss niemand die Sauerei wegmachen.

Beichthaus.com Beichte #00023341 vom 13.02.2008 um 01:04:19 Uhr (10 Kommentare).

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Mein perfektes Leben ist nicht perfekt!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich würde alles anders machen! Ich war nie gut in der Schule, zu faul, und wollte immer Geld verdienen. Ich habe zwar einen Realschulabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung, bin zurzeit in einer Umschulung und auch noch nebenberuflich selbstständig und verdiene im Monat gut 3.000 netto, fahre ein dickes Auto, Boot, Motorrad und Quad, habe alle Führerscheine, eine tolle Freundin, komme relativ gut bei Frauen an und kann sonst auch eigentlich nicht meckern. Ich würde aber am liebsten alles zurückdrehen und alles anderes machen! Seitdem ich 18 bin, bin ich mit meiner Perle zusammen, eigene große Wohnung, usw.. Sie redet schon von Haus, Kinder kriegen und so weiter. War es das? Nicht, dass ich keine Kinder mag, aber Hallo?! Ich bin 25, seitdem ich 18 bin esse ich jeden Tag das Gleiche.

Ich bin ein bisschen neidisch auf meine Kollegen - die schleppen jedes Wochenende eine andere ab und erzählen mir dann, wie geil sie war! Manchmal filmen sie diese heimlich. Naja, wieder zurück zu meinen Sorgen, die gar keine sind! Mit 13 Jahren hatte ich mein erstes Mal und ab dann ging es bergauf mit den Mädels. Bis ich 18 wurde, da bin ich bei einer hängengeblieben! Sie ist echt eine super Frau und ich könnte mir auch vorstellen, mit ihr alt zu werden. Aber jetzt noch nicht! Am Liebsten würde ich sie einfrieren, zurück auf 18 Jahre spulen und dann mit 30 meine Perle wieder auftauen! So, genug mit dem Selbstmitleid. Ich weiß, es gibt echt Schlimmeres, aber...

Beichthaus.com Beichte #00023322 vom 11.02.2008 um 20:46:59 Uhr (13 Kommentare).

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Hakenkreuze im Kino

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Peinlichkeit Engherzigkeit Boshaftigkeit Schamlosigkeit Schule

Vor ungefähr einem halben Jahr mussten wir leider mit unseren Englisch-LK in so einen indischen Film. Naja, man kann sich vorstellen, dass man ohne die Einnahme von Drogen so einen Film nicht aushält. Da ich grundsätzlich keine Drogen nehme, mussten ich und ein guter Freund anders Abstand von dieser geistigen Vergewaltigung nehmen. Dazu muss man sagen, dass wir zwei recht kreative Köpfe sind und uns in so einer aussichtslosen Situation eigentlich so gut wie immer eine Lösung einfällt. Und da wir unsere Schulsachen dabei hatten, fanden wir auch schnell das richtige Werkzeug, um einen teuflischen Plan durchzuführen. Ein gewöhnlicher Edding 3300 sollte Großartiges verbringen. Das Opfer, Jürgen, war ebenfalls ein guter Freund. Der leider das unglaubliche Pech hatte, bei dem Film eingepennt zu sein. Ich denke, das bereut er heute noch. Also nahmen wir uns vor, sein Gesicht etwas zu verschönern - dies gestaltete sich nach unserer Meinung am Besten mit einem Zeichen, das seit etwa 60 Jahren in Deutschland nicht mehr benutzt wird.

So weit, so gut - der Film war zu Ende und wir gingen aus dem Saal. Und mit uns der Rest des Kinos, auch die anwesenden Lehrkörper. Alle, die jetzt an unserem wunderbar gut dekorierten Freund vorbeiliefen, mussten entweder lachen oder vor Empörung staunen. So auch seine Lehrerin. Das Dumme war, er wusste ja nichts von seinem Glück und dachte, alle würden ihn auslachen, weil seine Haare vom Schlafen durcheinander waren und er lachte fleißig in die empörten Gesichter der Leute, unter denen sich auch ausländische Mitbürger befanden. Glaubt mir, ich vergesse nie wieder, wie wir ihn ausgelacht haben und er noch mitlacht und wie ihn die Leute angeguckt haben. Aber da wir gute Freunde sind, haben wir ihm das nach knapp 15 Minuten gebeichtet, ihr könnt euch ja sicherlich vorstellen, dass er das nicht lustig fand. Aber ich muss zugeben, das hat mir den Kinobesuch sehr versüßt.

Beichthaus.com Beichte #00023321 vom 11.02.2008 um 06:34:05 Uhr (21 Kommentare).

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