Zu heiß geduscht

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Dummheit Engherzigkeit Urlaub Schule Heiligengrabe

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich bei dem Skikurs unserer Oberstufe in Südtirol einen Tag, als ich schon früher als die anderen von der Piste zurück war, solange heiß geduscht habe, bis das Warmwasser leer war. Ich wusste nicht, dass es einen Heißwassertank gab, und ich bin davon ausgegangen, dass das Wasser elektrisch per Spirale heißgemacht wird. Jedenfalls durften die anderen 60 Leute nach mir lauwarm bis kalt duschen. Dass die Duschen kein warmes Wasser mehr gegeben haben, war ab diesem Abend das Thema Nummer eins. Alle fragten sich gegenseitig, ob sie auch nur kaltes Wasser gehabt hätten - und das nicht nur an diesem Tag! Ich habe mich über mich selbst sehr geärgert, das war nicht meine Absicht. An den folgenden Tagen habe ich nur ziemlich kurz geduscht, um den anderen nicht wieder die Laune nach dem Skifahren zu vermiesen.

Beichthaus.com Beichte #00032568 vom 13.01.2014 um 22:27:11 Uhr in Heiligengrabe (14 Kommentare).

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Die Hausaufgabe der Streberin

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Diebstahl Faulheit Betrug Selbstsucht Schule Berlin

Ich (w/19) war schon immer sehr faul, wenn es um die Schule ging. Dementsprechend war ich auch nicht gut in der Schule. Vor ein paar Jahren hatten wir dann eine ziemlich große Hausaufgabe in Politik auf, die meine Note gerettet hätte. Wir hatten ein halbes Jahr lang Zeit, um alles über die damaligen Bundestagswahlen zu sammeln, was wir finden konnten. Dazu gehörten unter anderen die Ergebnisse, diverse Zeitungsartikel etc. Da ich aber kein bisschen an Politik interessiert bin, und sehr faul war, schob ich diese Aufgabe immer wieder vor mir her, bis ich es irgendwann vergaß. Als unser Lehrer uns drei Tage vor den Abgabetermin daran erinnerte, dass die Hausaufgabe bald fällig war, geriet ich in Panik und tat etwas, das mir heute sehr leidtut. Ich saß damals neben einem Mädchen, das gemeinhin als Klassenstreberin bekannt war. Und wie Streber nun mal sind, hatte sie ihre Hausaufgabe bereits vor dem vereinbarten Abgabetermin fertig und brachte sie auch schon etwas früher mit zur Schule, um bei dem Lehrer einen guten Eindruck zu schaffen. Doch bevor dieses Mädchen ihre Hausaufgaben abgeben konnte, steckte ich mir die ganze Mappe heimlich in die Tasche. Zu Hause schrieb ich dann den gesamten, allerdings leicht veränderten Inhalt ab, und besorgte mir eine neue Mappe, damit niemand Verdacht schöpfte. Am nächsten Tag gaben wir alle unsere Mappen ab - ich bekam sogar eine Eins. Das Mädchen neben mir, das verzweifelt ihre Hausaufgabe gesucht hatte, allerdings eine Sechs wegen der nicht erbrachten Leistung. Im Nachhinein tut es mir wirklich sehr leid, und ich bin heilfroh, dass man nie herausgefunden hat, was wirklich mit der Mappe des Mädchens passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00032567 vom 13.01.2014 um 15:27:01 Uhr in 12159 Berlin (Perelsplatz) (21 Kommentare).

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Der Roller des Hausmeisters

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Feigheit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Schule

Ich (m) möchte heute etwas beichten, das ich damals in der Grundschule getan habe. Ich war in der zweiten Klasse und hatte jeden Dienstagnachmittag Gitarrenunterricht. Einmal hat mein ehemals guter Kumpel mich abgeholt und wir wollten zusammen nach Hause gehen. Auf dem Parkplatz sahen wir allerdings den Motorroller unseres Hausmeisters stehen. Klein, wie wir waren, fanden wir natürlich alles, das irgendwie mit Motorrädern zu tun hatte, unglaublich cool. Also haben wir uns daraufgesetzt und so getan, als ob wir gefahren wären. Wir haben uns wohl versehentlich zu weit auf eine Seite gelehnt, und so begann der Roller langsam zu kippen. Schließlich fiel er um. Uns war nichts passiert, aber wir standen daneben und wussten nicht, was wir tun sollten. Direkt nebenan war unsere Sporthalle, wo auch gerade die Leute vom Handball fertig waren. Als sie zur Tür rauskamen, bin ich schnell weggelaufen und habe mich in den Büschen versteckt. Leider hat mein Kumpel nicht so schnell geschaltet. Ich konnte beobachten, wie der Trainer des Handballteams zu meinem Kumpel gelaufen ist und mit ihm gesprochen hat. Anschließend hat mein Kumpel richtig Ärger und drei Wochen Hausarrest bekommen. Ich kam ungeschoren davon. Entschuldige Kollege! Ganz besonders möchte ich mich auch bei dem Hausmeister entschuldigen! Er hat seinen Roller seitdem immer im Gebäude abgestellt.

Beichthaus.com Beichte #00032546 vom 10.01.2014 um 15:45:28 Uhr (4 Kommentare).

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Der Schniepel am Schwarzen Brett

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Falschheit Engherzigkeit Stolz Rache Schule

Als ich 15 Jahre alt war, ging ich mit einem Typen von meiner Schule, der allerdings zu dem Jahrgang über mir gehörte. Als wir uns trennten, prahlte er überall rum, dass er mich entjungfert hätte - was allerdings nicht stimmte und ziemlich gegen meinen Stolz ging! Mit meiner besten Freundin startete ich dann eine Racheaktion. Da wir wussten, dass er in einem bekannten Chat angemeldet war, gaben wir uns als heißes Mädel aus und schrieben ihn an. Wir schickten ihm Bilder von einer vollbusigen Blondine, die wir bei Google gefunden hatten. Irgendwann tauschte er mit uns seinen Messenger-Nicknamen und schaltete seine Webcam an. Die vollbusige Blondine überredete ihn dann dazu, seinen Dödel auszupacken und sich vor der Cam "einen von der Palme zu wedeln" - was unser naives Kerlchen auch gleich tat. Er konnte ja nicht wissen, dass wir munter Screenshots machten, unter anderem auch von seinem Gesicht. Der Höhepunkt kam, als wir ihn baten, mal ein Lineal an seinen Schniepel zu halten - was dieser Trottel auch prompt tat! "Ganze" zwölf Zentimeter maß sein Würstchen im erigierten Zustand! Als er am nächsten Tag zur Schule kam, wunderte er sich sicherlich über die Menschentraube, die im Aufenthaltsraum vor dem Schwarzen Brett stand. Bevor die Lehrer die Screenshots entfernen konnten, hatte es schon fast die ganze Schule gesehen und abfotografiert! Tage später bin ich auf dem Schulhof an ihm vorbei und habe leise zu ihm gesagt: "Überlege dir demnächst, was für Unwahrheiten du verbreitest. Mit deinen 12 Zentimetern hast du garantiert noch nie jemanden entjungfert!"

Beichthaus.com Beichte #00032516 vom 04.01.2014 um 22:51:10 Uhr (34 Kommentare).

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Der unschuldige Schneemann

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Rache Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Kinder Schule

Als ich noch ein kleines Mädchen war, habe ich mich tierisch auf meine Einschulung gefreut. In meinem damaligen Kindergarten waren die Kinder in Gruppen aufgeteilt, die alle einen Tiernamen trugen. Ich war bei den Mäusen. Zwischen den einzelnen Gruppen herrschte jedoch kaum Kontakt und so blieben die jeweiligen Kinder unter sich. Aber zurück zur Einschulung. In meiner Klasse war ich unglücklicherweise die einzige Maus und den anderen anscheinend ein Dorn im Auge. Ich lief immer alleine nach Hause, da der Weg nicht weit war, und die anderen nichts mit mir zu tun haben wollten. Bis eines Tages sechs Kinder aus meiner Klasse auf mich warteten. Sie haben mich eingekreist und beschimpft. Was sie dann machten, weiß ich nicht mehr, denn ab da habe ich einen Filmriss und kann mich einfach nicht erinnern. Mit der Zeit wurden meine Peiniger dann immer kreativer. Sie versteckten sich zum Beispiel hinter den Bäumen und warteten darauf, dass ich vorbeikomme, um mich dann zu jagen. Ja - zu jagen. Sie haben dazu immer das schnellste Mädchen der Klasse auf ihre Seite gezogen, um mich auch ja zu erwischen. Das ging ungefähr ein Jahr lang so, und ich traute mich einfach nicht, mit jemandem darüber zu reden. Auch nicht mit meinen Eltern. Ich habe mir danach immer die Tränen abgewischt, bin nach Hause gelaufen und habe meiner Mutter erzählt, wie schön die Schule wieder war.


Eines Tages jedoch, als es wieder besonders schlimm war, konnte ich einfach nicht aufhören zu weinen und brach vor meiner Mutter in Tränen aus. Noch am selben Abend setzte sie sich mit meinem Vater zusammen und sie dachten sich eine Lösung aus. Mein Opa entschloss sich dann, mir zu helfen. Ein paar Tage später, als sie mir wieder aufgelauert und mich umstellt hatten, fingen sie an, mich zu beschimpfen. Mein Opa kam dann mit dem Auto um die Ecke geschossen und stieg aus, um die anderen richtig zur Schnecke zu machen. Zwei Mädchen fingen sogar an zu weinen. Eines kam dann zu mir, umarmte mich und sagte tatsächlich, dass es ihr leidtäte. Die nächsten Tage war ich noch skeptisch, aber es passierte nichts. Ein paar Monate später war Winter - meine liebste Jahreszeit. Die Kinder bauten dann, wie jedes Jahr, einen Schneemann auf einer großen Wiese. In dieser Zeit konnte ich mich immer gut wegschleichen, da sie mit dem Schneemann beschäftigt waren. In dem besagten Jahr wartete ich jedoch. Nach einer Woche war der Schneemann riesig und ein richtiges Kunstwerk. Und ich zerstörte und zerstampfte ihn, was mir für kurze Zeit Genugtuung brachte. Am nächsten Tag wartete ich dann wieder, um ihre Gesichter zu sehen. Gebracht hat es mir aber nichts.


Bis heute habe ich damit zu kämpfen. Jedes Mal, wenn ich an diese Zeit denke, wird mir schlecht. Ich bekomme Schweißausbrüche, mir kommen die Tränen und mein Herz rast. Ich frage mich immer noch, warum sie mir das antaten. Ich bin zum Einzelgänger geworden. Ich bin viel lieber allein und beschäftige mich mit mir selbst. Ich hasse große Menschenmengen, werde nervös - fast paranoid. Ganz schlimm ist es, wenn ich Bus fahre. Der wird immer so voll und ich fühle mich manchmal, als müsste ich ersticken. Mittlerweile habe ich Freunde gefunden, aber ich unternehme fast nie etwas mit ihnen, weil ich einfach nicht begreife, dass mich jemand mögen kann. Das verstehe ich generell nicht. Dass man sich gegenseitig mag erscheint mir völlig surreal. Was für ein Nutzen zieht man daraus? Aber naja. Im Endeffekt tut es mir leid. Der Schneemann konnte nichts dafür. Ich möchte mich an dieser Stelle aber noch bei meinem Opa bedanken. Du bist mein Held.

Beichthaus.com Beichte #00032478 vom 29.12.2013 um 00:27:32 Uhr (14 Kommentare).

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