Die süße Kassiererin

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Vorurteile Eitelkeit Hochmut Studentenleben

Ich (m/26) komme aus einer Familie mit relativ niedrigem Einkommen und bin daher auch sehr stolz darauf, dass ich es trotz vieler Hindernisse geschafft habe, zu studieren (mache gerade meinen Master) und einmal gute Aussichten auf einen gut bezahlten Job habe. Obwohl meine Eltern immer alles dafür getan haben, dass es uns gut geht, fehlte es uns trotzdem oft an allen Ecken. Ich hatte eine tolle Kindheit und bin meinen Eltern sehr dankbar, versteht das nicht falsch, aber für meine eigenen Kinder wünsche ich mir etwas besseres. Früher ging ich nebenbei jobben, inzwischen finanziere ich mich aber ausschließlich durch einen Studienkredit, weil ich sonst mein Studium nicht packen würde.


Wir hatten in unserem lokalen Supermarkt eine wirklich süße Kassiererin, hübsch, schöne Stimme, tolle Figur und etwa in meinem Alter. Als ich sie einmal in der Stadt traf kamen wir ins Gespräch und ich dachte mir, dass die Kleine wirklich zu intelligent ist für ihren Job. Erst tat sie mir leid, dann dachte ich mir "Tja, selbst Schuld!" Sie fragte mich, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen wollen und ich lehnte ab mit der Lüge, ich hätte eine Freundin. Nicht, weil sie mir nicht gefiel, sondern weil ich einfach einmal eine Frau haben möchte, die etwas aus ihrem Leben macht, die nicht einfach in einem saulangweiligen Job versauert, wenn sie augenscheinlich doch mehr drauf hat. Gesagt habe ich das natürlich nicht, aber ich habe mich ziemlich schnell verdrückt, weil es mich irgendwann echt wütend gemacht hat, dass das Mädel offenbar einfach zu faul war, etwas aus sich zu machen. Wenn ich das kann, schafft sie das auch. Sowas kotzte mich an!


Ein paar Wochen später wollte ich mir in der Uni mit einem Kumpel im Nebengebäude meiner eigenen Fakultät einen Kaffee holen. Wir saßen dort an einem Tisch und schlugen mehr oder weniger die Zeit bis zur nächsten Vorlesung tot, als eine Mitarbeiterin uns bat, den Flur zu verlassen, da gerade mündliche Prüfungen zum ersten Staatsexamen der Juristen stattfanden (das ist praktisch die wichtigste Prüfung nach circa 9 Semestern). Da es recht warm war, setzten wir uns auf die Treppe vors Gebäude. Nun könnt ihr euch sicher denken, wer eine halbe Stunde später freudestrahlend aus dem Gebäude kam, mit einem dicken Schönefelder unterm Arm? Die hübsche Kassiererin.
Es stellte sich heraus, dass sie soeben ihre erste juristische Prüfung abgelegt hatte. Sie war gar nicht faul - de facto war sie sogar fleißiger als ich, da sie neben ihrem Jurastudium noch im Nebenjob gearbeitet hat, während ich mir jeden Monat 600 Euro von einer Bank leihe. Ich habe mich unendlich für meine Überheblichkeit und meine Vorurteile geschämt. Es tut mir leid, dass ich mich für etwas besseres gehalten habe!

Beichthaus.com Beichte #00031014 vom 11.04.2013 um 11:24:13 Uhr (29 Kommentare).

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Die Holländerin

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Begehrlichkeit Wollust Studentenleben

Die Holländerin
Ich habe eine Freundin, mit der ich auch zusammen wohne und die ich sehr liebe. Aber jedes mal, wenn ich in der FH bin und diese geile Holländerin sehe, wie sie ihre festen Brüste in der Bluse so hoch pusht, dass sie fast rausfallen, will ich sie einfach nur durchnehmen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00031003 vom 10.04.2013 um 10:12:04 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Angst vor Kontakten

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Feigheit Verzweiflung Gesellschaft Studentenleben Hamburg

Ich (w/19) wohne seit Kurzem in einem Studentenwohnheim, studiere im zweiten Semester BWL, habe einen festen Nebenjob mit Chance auf eine spätere Übernahme und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, Feiern und Shoppen. Ein ganz normales Leben also, und eigentlich voll an Gelegenheiten, um viele nette neue Leute kennenzulernen.
Aber ich habe ein ziemliches Problem, mit anderen Menschen umzugehen. Ich war schon früher in der Schule sehr schüchtern und wurde deswegen und wegen meiner guten Noten - an einem Gymnasium ist das eigentlich echt traurig - gemobbt, wodurch ich ein echt geringes Selbstbewusstsein habe. Immer, wenn ich also auf andere Menschen treffe, frage ich mich die ganze Zeit, warum sie sich mit mir abgeben und was ich wohl sagen und wie ich mich geben muss, damit sie mich wenigstens ein bisschen mögen. Bei jedem Gespräch bete ich verzweifelt, dass mein Gegenüber viel zu erzählen hat, sodass ich nicht viel reden muss, weil mir mein Leben so langweilig vorkommt und ich niemanden mit öden Geschichten vergraulen will. Weil das aber auf die Dauer sehr anstrengend ist, habe ich es mir angewöhnt, Menschen generell aus dem Weg zu gehen. Heißt: Wenn mich meine Kollegen aus dem Büro zur Mittagspause einladen, täusche ich vor, dass ich bereits eine Verabredung mit Kommilitonen habe; wenn meine Kommilitonen fragen, ob ich mit ihnen lernen will, bin ich, oh Wunder, mit meinen Arbeitskollegen verabredet. Bevor ich im Wohnheim die gemeinsam genutzte Küche oder das Bad betrete, stehe ich ewig an meiner Tür und lausche, ob meine Mitbewohner sich eventuell da aufhalten, und komme nur dann raus, wenn das Licht in den Räumen aus ist und keiner da ist. Auch wenn mich Typen in einem Club ansprechen oder antanzen und mich auf einen Drink einladen wollen, ergreife ich panisch die nächste Möglichkeit zur Flucht. Ich beichte, dass ich in Selbstmitleid versinke, weil ich nicht in der Lage bin, meine Einstellung zu verändern und dadurch alle meine Bekanntschaften, ob bereits bestehende oder zukünftige, zerstören werde und ich deswegen allein sterben werde.

Beichthaus.com Beichte #00030945 vom 28.03.2013 um 22:54:35 Uhr in Hamburg (Grindelallee) (18 Kommentare).

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Der Womanizer in Japan

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Fremdgehen Morallosigkeit Studentenleben Japan

Ich (m/21) war bis vor einiger Zeit Austauschstudent in Japan, in der Nähe von Osaka. Bevor ich abflog, war ich in einer recht langen Beziehung, die ich aber ohnehin satt hatte und daher beendete. Schnell entdeckte ich in Japan eine Womanizer-Seite an mir, die ich so noch nicht kannte. Ich lebte in der Nähe eines Ortes, der viele junge Backpackerinnen aus aller Welt anzog, sowie auch japanische Touristinnen - ein sehr flirt-freundliches, liberales Umfeld also. Dieses nutzte ich aus, um mit jungen Tokio-Ladies, Amerikanerinnen, Spanierinnen und so weiter im Bett zu landen. Eines Tages entdeckten ich und ein Freund eine absolut heiße Japanerin in einer Bar, deutlich älter als wir und ihrem Stil nach zu urteilen auch deutlich reicher und gebildeter, mit fantastischen Englischkenntnisse und noch einigen anderen Sprachen im Repertoire. Mein Kumpel unterhielt sich nun gepflegt mit ihr und beeindruckte sie mit seinem Japanisch, während ich mit Tanzen und Trinkspielen beschäftigt war.
Irgendwann gratulierte ich ihm zum Gespräch und schlug vor, mehr zur Sache zu gehen, woraufhin er mir sagte, dass das aussichtslos sei, da sie 33 und mit einem Amerikaner verheiratet war, der Firmen in Tokio leitete und gar einen fünfjährigen Sohn mit ihr hatte. Später in dieser Nacht gingen alle, die noch in der Bar waren, gemeinsam essen - asiatische Straßensnacks. Besagte Lady sprach mich dabei auf meinen rockigen Stil an, worauf ich sie ganz unverfroren anbaggerte und fragte, ob sie mal Sex mit so einem Typen hatte. Ich versprach mir nichts von der ganzen Geschichte, doch sie schien am nächsten Abend sehr interessiert an mir, sodass ich mich älter log und sie offensiv anflirtete. Und so kam es, dass wir zum ersten Mal im Bett landeten und ich mich am nächsten Tag wie Gott fühlte, eine asiatische Angelina Jolie zum Kreischen gebracht zu haben. Ende der Geschichte ist: Diese Affäre hielt sich über Monate und gemeinsam verprassten wir das Geld, das ihr Mann verdiente, für Drinks und teure Hotels. Sie zahlte gar Flüge für mich, um Zeit mit mir zu verbringen. Zwischendurch hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie mit ihrem Mann telefonieren hörte. Dennoch: Ich bin 21 und genau jetzt ist die Zeit, die Welt zu erleben, zu erobern und die unfassbarsten Dinge durchzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00030937 vom 27.03.2013 um 16:45:39 Uhr in Japan (Osaka) (43 Kommentare).

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Wohin mit den Taschentüchern?

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Waghalsigkeit Dummheit Unreinlichkeit Studentenleben Remda

Wohin mit den Taschentüchern?
Ich (m/22) sitze hier gerade in der Bibliothek an meiner Bachelorarbeit und bin voll erkältet. Ständig muss ich mir die Nase putzen. Da hier jedoch kein Mülleimer in der Nähe ist, stopfe ich die vollgerotzten Taschentücher einfach in die Spalte zwischen Wand und Boden. In unserer Bibliothek sind die verschiedenen Stockwerke wie Balkone und die Tische entlang des Balkonrandes aufgereiht. Wenn man aufsteht und sich vorbeugt, sieht man die Leute, die auf dem Balkon darunter arbeiten. Gerade ist mir jedoch aufgefallen, dass die Spalte zwischen Balkonwand und Boden gar keinen Boden hat und dass meine vollgerotzten Taschentücher nicht mehr zu sehen sind. Ich bin also ein Stockwerk weiter runter gegangen, um zu sehen, welches arme Schwein die ganze Zeit schon meine vollgerotzten Taschentücher auf den Kopf bzw. den Tisch bekommt. Zum Glück sitzt auf dem Platz genau unter mir keiner, aber da liegt jetzt ein Haufen Taschentücher und die Leute, die da unten ein paar Plätze weiter sitzen, haben die Taschentücher bestimmt runtersegeln sehen. Der Taschentuch-Haufen ist beträchtlich. Ich hoffe, ich kriege keinen Ärger.

Beichthaus.com Beichte #00030922 vom 23.03.2013 um 18:23:24 Uhr in Remda (18 Kommentare).

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