Telefonieren auf fremde Kosten

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Boshaftigkeit Betrug Kindergarten Telefon Weißenfels

An den Kindergarten bei uns im Ort grenzt ein großer Spielplatz, der für jeden zugänglich ist. Eines Tages habe ich mich (damals war ich etwa 14 Jahre alt) mit zwei Freundinnen dort getroffen. Es war gegen 6 Uhr abends, der Kindergarten war leer, natürlich waren auch keine Erzieherinnen mehr da. Wir saßen auf einer Bank auf dem Spielplatz, als mir ein Festnetztelefon auffiel, das auf der Bank lag. Anscheinend hatte eine der Erzieherinnen es dort liegen lassen. Wir haben uns dann einen Spaß daraus gemacht, ausländische Handynummern von Urlaubsbekanntschaften anzurufen, genauso wie teure Hotlines und die Auskunft. Einige Monate später habe ich mich dort für ein Praktikum gemeldet, welches ich von der Schule aus absolvieren musste. Da hatte ich auch einmal Telefondienst und musste das Gerät mit raus nehmen. Da sagte dann eine der Erzieherinnen zu mir, ich solle es auf keinen Fall draußen liegen lassen, das wäre schon einmal passiert und dann hätten sie eine Telefonrechnung von mehreren Hundert Euro bekommen. Ich gab mich empört, musste aber innerlich lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030429 vom 04.11.2012 um 13:34:51 Uhr in Weißenfels (Gebelstraße) (13 Kommentare).

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Meine Rache an Taschendieben

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Betrug Diebstahl Rache Geld Köln Hbf

Mir wurde vor einiger Zeit am Kölner Hauptbahnhof mein Portemonnaie aus der hinteren Hosentasche geklaut. Es da zu tragen war zwar leichtsinnig, es von da zu klauen ist aber einfach asozial. Zum Glück waren nicht alle Papiere und nur 60 Euro darin. Nun zur Beichte: Heute war es endlich so weit, mein Racheplan gegen die Zunft der kleinkriminellen Taschendiebe ist aufgegangen. Seit dem Tag, als mir mein Portemonnaie geklaut wurde, trage ich es nämlich immer in einer Innentasche, in der hinteren Hosentasche trage ich ein billiges Portemonnaie aus dem Ein-Euro-Laden. Dieses habe ich noch mit ein paar Scheinen meines Monopoly-Spiels gefüllt, eine Visitenkarte der Polizei ins Kartenfach gesteckt und, damit es eine runde Sache wird, habe ich noch ein paar, seit dem Euro wertlose, spanische Münzen ins Kleingeldfach gepackt. Am heutigen Tage wurde mir dieses Portemonnaie dann endlich geklaut. Ich habe es sogar gemerkt und den Dieb wegrennen sehen. Ich habe mich echt tierisch gefreut, leider konnte ich sein Gesicht nicht sehen, als er sich seine "Beute" angesehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030420 vom 01.11.2012 um 15:42:54 Uhr in Köln Hbf (24 Kommentare).

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Mit Lügen zur Beziehung

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Betrug Lügen Partnerschaft Internet

Ich (m/23) beichte, dass meine aktuelle Beziehung auf einer Lüge basiert. Vor etwa einem Jahr lernte ich ein nettes Mädel kennen und ich war ziemlich schnell in sie verschossen. Allerdings kam dann von ihr die übliche Leier, dass sie gerade erst aus einer Beziehung kommt, mich zwar sehr mögen würde, aber ihr eine Freundschaft erst mal lieber wäre. Um der Friendzone zu entkommen, wollte ich sie eifersüchtig machen. Nun bin ich nicht gerade ein Frauenheld und so erstellte ich ein wirklich gutes Facebook-Profil eines hübschen Mädels, gab sie als eine Kollegin aus und flirtete auf meiner Pinnwand mit mir selbst. Das Ganze war so eingestellt, dass nur mein Schwarm und mein Fake-Profil alles sehen konnten, damit ich bei Freunden nicht Rede und Antwort stehen musste. Und es hat dann auch tatsächlich funktioniert. Kaum bemerkte sie, dass eine Andere an mir Interesse haben könnte, wollte sie mich wieder treffen und meinte auf einmal, ich wäre ja doch so ein süßer Kerl und sie wolle es doch mal mit mir probieren. Zum Glück kam besagte "Kollegin" nie mehr zur Sprache und wir sind jetzt schon fast ein Jahr zusammen. Es tut mir leid, dass die Beziehung nur durch diese Lüge zustande kam, aber wir sind beide glücklich, also was solls.

Beichthaus.com Beichte #00030416 vom 01.11.2012 um 01:25:35 Uhr (21 Kommentare).

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Die ausgedachten Titel

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Betrug Lügen Missbrauch Gesellschaft Düsseldorf

Meine Freundin und ich (33 und 36) machen uns einen Spaß daraus, uns falsche Titel zuzulegen. Angefangen hat das vor etwa fünf Jahren. Ich habe mich immer wieder als Doktor ausgegeben, aber nicht um finanzielle Vorteile zu erlangen oder einen Posten zu bekommen, der mir eigentlich nicht zusteht. Auch nicht in meinem privaten Umfeld, wo ohnehin jeder weiß, dass ich diesen Titel nicht habe. Aber wenn ich im Restaurant einen Tisch reserviert habe, habe ich mich immer als Doktor ausgegeben. Es ist mehrmals passiert, dass meine Freundin anrief und ihr gesagt wurde, dass kein Tisch mehr frei sei. Als ich dann anrief und meinen (angeblichen) Doktortitel einfließen ließ, war plötzlich einer frei. Auch wenn ich im Hotel an der Rezeption eincheckte, änderte sich der Ton immer sofort, wenn mein Doktortitel ins Spiel kam. Meine Freundin gab sich oft als Gräfin aus und hatte denselben Erfolg. Nach einiger Zeit ging ich dazu über, mich am Telefon und in Briefen, zum Beispiel an Firmen, Versicherungen und Behörden, als "Geheimrat" zu benennen. Meine Freundin nannte sich "Generalfeldmarschallswitwe". Mehrmals kamen Briefe zurück, in denen in der Anrede diese Titel verwendet wurden, und bei telefonischen Rückrufen wurde gefragt: "Kann ich bitte den Herrn Geheimrat xxxx sprechen?" Vor etwa zwei Wochen reichte ich bei der Krankenversicherung einen Erstattungsantrag ein und nannte mich darin "Geheimer und Wirklicher Rat". In dem Antwortschreiben der Versicherung hieß es dann: "Sehr geehrter Herr Geheimer und Wirklicher Rat Dr. xxxx [...]." Ein bisschen tut es mir leid, dass ich manche Leute so verarsche.

Beichthaus.com Beichte #00030407 vom 29.10.2012 um 23:03:37 Uhr in Düsseldorf (Kopernikusstraße) (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mitarbeiterrabatt bei Baumarktkette

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Betrug Habgier Shopping Arbeit Gera

Ich fühle mich in gewisser Weise schuldig, weil ich mir bei einer Baumarktkette einige unerlaubte Vorteile verschaffen habe. Ich habe früher dort gearbeitet und muss beichten, dass ich meinen ehemaligen Arbeitgeber des öfteren betrogen habe. Ich habe sehr häufig Waren, die ich gerade gebrauchen konnte, abgeschrieben und mit nach Hause genommen. Das sah dann, zum Beispiel, so aus: Es war Sommer und mir war heiß Zuhause, also habe ich einen Säulenventilator genommen und ein kleines Stück herausgebrochen. Anschließend habe ich diesen dann so unter einer bestimmten Warengruppe abgerechnet. Darunter fielen alle Teile, die technisch in Ordnung waren, aber den Kunden nicht mehr verkauft werden durften. So bekam ich diesen Artikel für einen Cent. Dieses Spiel habe ich gefühlt 100 Mal gemacht. Des Weiteren habe ich meine private Post oder Pakete über die Firma abgerechnet. Auch gerne habe ich mein Arbeitszeitkonto zum Positiven verändert, wenn ich mal wieder in der Spätschicht alleine war und die Sekretärin ihren PC angelassen hatte. In gewisser Weise tut es mir jetzt, wie gesagt, leid, denn es waren auch nette Kollegen dabei.

Beichthaus.com Beichte #00030403 vom 29.10.2012 um 14:24:57 Uhr in Gera (14 Kommentare).

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