Warum mag ich beide Geschlechter?

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Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich glaube echt nicht, dass ich das jetzt tue, aber ich muss es sagen, sonst bringt es mich noch um. Ich traue mich nicht, mit Freunden oder Familie darüber zu reden, denn sie würden es nicht verstehen. Seit einiger Zeit (ca. 2 Jahren) finde ich plötzlich beide Geschlechter nicht so schlecht. Am Anfang habe ich es auf die Pubertät geschoben, doch das geht nicht mehr. Ich finde Frauenkörper anziehender als Männerkörper, könnte mir aber niemals eine Beziehung mit einer Frau vorstellen, allerdings mit Männern. Für mich ist das ziemlich verwirrend und neu. Meine beste Freundin würde das niemals verstehen, sie würde mich abstoßend finden, deshalb belüge ich sie schon lange und sage, ich finde nur Männer anziehend. Deshalb beichte ich das hier, denn irgendwie nimmt mir das wenigstens ein bisschen die Last von den Schultern.

Beichthaus.com Beichte #00039326 vom 08.02.2017 um 15:23:56 Uhr (16 Kommentare).

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Kopfkino mit reizvollen Frauen

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Begehrlichkeit Wollust Partnerschaft

Jede reizvolle Frau, die mir begegnet, lässt unglaubliches Kopfkino in mir (m/46) aufleben. Mit Mitte vierzig, ewig und drei Tage in die Liebe meines Lebens verheiratet, Kinder, Haus, Katze, Klo, alles da. Und doch kann ich meiner Fantasie nicht Einhalt gebieten, wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00039325 vom 08.02.2017 um 09:44:45 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Du bist so schrecklich, ich muss kotzen!

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Begehrlichkeit Hannover

Es ist nun einige Jahre her, es war kurz vor den Abi-Endfeiern, die Prüfungen waren rum und es gab ziemlich viele Partys, wo wir Schüler uns am Abend trafen und gut abfeierten. Ich (m/18) war zu der Zeit furchtbar verknallt in eine Mitschülerin, blond, gut gebaut und immer irgendwie lustig drauf. Ich glaube, sie hatte auch eine gewisse Ahnung davon, schaute mich oft herausfordernd an, gerade, wenn wir mal irgendwo allein waren, aber irgendwie traute ich mich nie. Auf besagter Party, das war in einem Kirchenkeller, war klar, dass sie auch da war. Ich trank mir also etwas Mut an, um "den ersten Schritt" zu wagen, hatte aber nicht bedacht, dass Bier bei mir immer etwas auf den Magen schlägt. Nach zwei Bieren war ich aber immer noch nicht mutig genug, ich hatte sie schon gesehen, dachte aber, ach was, ein Bier noch...

Um in den Kirchenkeller zu kommen, musste man eine Wendeltreppe runtersteigen (oder eben auch rauf) und ich merkte nach dem 5. Bier, dass ich locker genug bin. Ich hatte sie beobachtet, sie war nach oben gegangen, nach draußen, also dachte ich: Jetzt gehe ich hinterher und dann kriege ich das schon irgendwie hin. Ich stiefelte also nach oben und merkte bei der 3., 4. Stufe, dass sich eine Katastrophe in meinen Eingeweiden anbahnte. Verstörenderweise kam sie mir ausgerechnet in dem Moment auf der Wendeltreppe entgegen. Auf der Treppe war aber nicht sehr viel Platz, um aneinander vorbeizukommen und ich hatte es auch furchtbar eilig mit meinem leider fast schon vollen Mund und meinen aufgerissenen Augen. Es war zu spät, ich göbelte also munter die Treppe runter (immerhin traf sie kein Tropfen) und als ich zu ihr hochsah, konnte ich in ihren Augen sehen, dass aus uns wohl nichts mehr wird. Wortlos drehte sie um und ging nach oben.

Später sagte mir eine ihrer Freundinnen, dass sie dachte, ich hätte sie so schrecklich gefunden, dass ich kotzen musste, als ich sie sah. Ich schwöre: So ist es nicht gewesen! Obwohl ich langjährig in einer tollen Beziehung lebe, denke ich oft an sie zurück. Ich habe sie bei einem Klassentreffen vor ein paar Jahren wiedergetroffen, sie ist in wechselnden Beziehungen, aber leider oft allein. Ich traue mich einfach nicht ihr zu erklären wie es damals war, ich bin ein Feigling und habe oft die Vermutung, dass ich schuld bin, dass sie mit ihren Beziehungen hadert. Ich befürchte, ich habe sie beziehungsunfähig gekotzt. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00039322 vom 07.02.2017 um 18:42:30 Uhr in 30161 Hannover (Voßstraße) (11 Kommentare).

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Freundin oder Geld?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Geld Partnerschaft

Wie die meisten von euch komme ich aus einem - um es schonender zu sagen - eher bescheidenem Elternhause. Meine Eltern sind 99 nach Deutschland gekommen und haben versucht hier Fuß zu fassen. Dies ist ihnen mehr oder weniger gut gelungen. Dafür haben sie natürlich hart gearbeitet und hier setzt meine Beichte an. Meine Mutter hat mir von klein auf gepredigt: "Geld regiert die Welt, mein Junge. Und je mehr du davon hast, desto besser." Immer und immer wieder. Ich kannte die finanzielle Situation meiner Eltern immer. Ich kannte die Höhe der Schulden, die sie hatten. Ich kannte die laufenden Löhne und Ausgaben meiner Eltern. Ich wusste was passiert, wenn das Geld nicht reicht. Meine Eltern haben sich ständig des Geldes wegen gestritten. Mein Vater hat sich daraufhin oft in Alkohol geflüchtet. In jungen Jahren hat sich also in meinem Gehirn eine Verbindung zwischen glücklich sein und möglichst viel Geld haben gebildet.


Leider konnte ich diese Denkweise nie wieder ablegen. Schule hat sich für mich als Zeitverschwendung angefühlt - ich konnte damit kein Geld verdienen. Bereits Anfang meiner Mittleren Reife wusste ich, dass mir Schule nur dann was "bringt", wenn ich mein Leben als stinknormaler Arbeitnehmer fristen will. Das wollte ich auf gar keinen Fall - ich wusste ja, was passieren kann. Versteht mich nicht falsch: Ich hatte für meinen minimalen Einsatz in der Schule sehr gute Noten - nur haben mich diese nie wirklich interessiert und das habe ich den Lehrern mit meinem Verhalten mehr als verdeutlicht. Es vergingen ein paar Jahre: Ich habe meinen Abschluss gemacht, wusste aber nie so recht wohin. Ich wollte ja Geld verdienen - viel Geld. Weiterführende Schulen habe ich auch besucht, aber aufgrund meines bereits erwähnten mangelnden Interesses wieder abgebrochen. Nebenbei habe ich immer wieder mal ein paar Sachen ausprobiert. In die erste Ausbildung gerutscht - abgebrochen. Ein wenig auf dem Bau gearbeitet, um liquide zu bleiben. Zweite Ausbildung angefangen.

Während der zweiten Ausbildung immer wieder mal ein paar Sachen nebenher gestartet und probiert. Jetzt bin ich kurz vor Abschluss meiner Ausbildung und hier beginnt mein eigentliches Problem. Ich bin bereits 23. Meine Freundin erwartet von mir einen sicheren Job, Wohnung, zusammenziehen - das übliche halt. Ich dagegen bin immer noch am Träumen. Ich kann und will mich nicht damit abfinden mein ganzes Leben als Arbeitnehmer zu knechten, um kurz nach Renteneintritt in den Sarg zu hüpfen. Ich kann mich nicht damit abfinden, ein lächerliches Gehalt zu bekommen. Ich kann mich nicht damit abfinden, jeden Tag jemanden zu haben, der mir sagt was ich zu tun habe. Der mich zusammenscheißt, weil ich eine Minute nach acht Uhr ins Büro komme. Ich habe so viele Geschäftskonzepte, die ich ausprobieren bzw. umsetzen möchte. Ich habe diesen Traum von finanzieller Freiheit. Ich meine nicht wie Bill Gates. Nein. Ich meine einfach jeden Morgen aufwachen und aufs Neue entscheiden können, was ich heute tun möchte, ohne sich darüber Sorgen machen zu müssen, ob mir das Geld diesen Monat für die Miete reicht, oder mich darüber zu sorgen, dass ich zu spät ins Büro komme. Und als Arbeitnehmer rückt dieser Traum in fast unerreichbare Ferne. Also muss ich es über die Selbstständigkeit probieren.

Bevor ihr jetzt mit: "Geld alleine macht nicht glücklich" kommt - stimmt, ihr habt recht. Aber Geld erkauft mir Freiheit. Die Freiheit, eben jeden Morgen aufs Neue entscheiden zu können. Und das würde mich glücklich machen. Ich fühle mich als Arbeitnehmer einfach in Ketten gelegt. Sowohl finanziell, als auch persönlich. Stellt euch doch die Frage, warum ihr jeden Morgen zur Arbeit geht? Ich denke, viele werden jetzt antworten: "Weil ich muss", oder "Ich muss Geld verdienen." Ich weiß nicht, ob ihr nachvollziehen könnt, wie ich mich fühle. Zusammengefasst: Meine Freundin wünscht sich einen bodenständigen Partner. Ich dagegen bin ein Träumer - vielleicht naiv. Mag sein. Ich muss mich also demnächst entscheiden - zwischen Freundin und Selbstständigkeit. Wähle ich meine Freundin, verliere ich meinen Traum. Warum? Ich hole mir einen Job, es kommt eine Wohnung, Heirat, Kinder, Verbindlichkeiten, aufgrund derer ich nicht das Risiko einer Selbstständigkeit eingehen kann und ehe ich blinzeln kann, bin ich 50 Jahre alt und das war es dann.

Wähle ich die Selbstständigkeit, laufe ich Gefahr in absehbarer Zeit meine Freundin zu verlieren. Sie beklagt sich ja jetzt schon, dass ich viel zu viel arbeite und kaum Zeit für sie finde (ist übrigens berechtigt). Und wenn ich erst mal an meinem eigenen Unternehmen in Vollzeit arbeiten kann, wird es nicht weniger. Sprich: In diesem Fall lebe ich meinen Traum und werde damit vielleicht erfolgreich, bezahle aber einen hohen Preis. Ich weiß nicht, was ich machen soll!

Beichthaus.com Beichte #00039321 vom 07.02.2017 um 20:20:50 Uhr (46 Kommentare).

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Meine Freundin, die oberflächliche Diva-Bitch-Prinzessin

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Vorurteile Begehrlichkeit Partnerschaft

Meine Freundin, die oberflächliche Diva-Bitch-Prinzessin
Ich (m/26) beichte, dass ich zwei Jahre lang mit einer total oberflächlichen Möchtegern-Diva-Bitch als Freundin verschwendet habe und mir erst jetzt die Augen aufgegangen sind. Der wirklich einzige Vorteil an ihr war ihr bombenmäßiges Aussehen, aber das eigentlich auch nur, wenn sie geschminkt und gestylt war. Sie hat sich die ganze Zeit wie ein verzogenes Prinzesschen benommen, hat mich immer total nervig mit "Schaaahaaatz" angeredet und mich, wenn wir auswärts gegessen haben, immer blamiert mit ihren Extrawünschen ("Einen Cheeseburger bitte, aber den Käse bitte separat und statt Gurke bitte Tomate und statt Cheddar bitte Gouda und dazu Mayo, aber in einem kleinen, separaten Glasschälchen, …"). Andere Leute haben wirklich Allergien und Unverträglichkeiten, aber sie hat diese Extrawünsche immer völlig ohne Grund gestellt, als wolle sie nur die Angestellten ärgern und sich als Diva hervortun.

Dann hat sie immer beim Sex so dümmliche, künstliche Seufz- und Quietschgeräusche gemacht und sich auch sonst benommen wie eine Porno-Darstellerin, hat wohl zu viele Pornos geguckt. Allgemein wusste man nie, was echt und was gespielt ist. Am Ende war sie auch noch Fitness-süchtig und ist total drahtig und verhärmt geworden, da war nichts Weiches, Weibliches mehr an ihr und darauf hat sie sich auch noch was eingebildet. Ich war total von ihrem Aussehen geblendet und bin erst auf dem Boden der Tatsachen angekommen, als ich ein total nettes, natürliches und intelligentes Mädchen kennengelernt habe. Sie schminkt sich überhaupt nicht, hat sich noch nie die Haare gefärbt oder Sonstiges, hasst shoppen, besitzt höchstens 5 Paar Schuhe und 2 Handtaschen, ist gerade richtig mollig und isst, worauf sie Lust hat, macht Sport wenn dann nur, um Spaß zu haben und ist einfach so, wie sie ist ohne sich zu verstellen oder sich um die Erwartungen der Gesellschaft zu kümmern.

Ich habe mit meiner Barbie-Freundin Schluss gemacht, bevor ich überhaupt wusste, ob die Andere sich für mich interessiert, und bin mit der Anderen auch noch nicht zusammen. Aber ich bin froh, dass ich die Tussi los bin. Sorry an alle netten, natürlichen Mädchen, denen ich früher in meiner verblendeten Oberflächlichkeit einen Korb gegeben habe. Ihr seid tausend Mal besser als solche künstlichen Fitness-Diät-Tussis.

Beichthaus.com Beichte #00039308 vom 04.02.2017 um 14:25:20 Uhr (43 Kommentare).

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