Wen soll ich wählen?

66

anhören

Dummheit Feigheit Politik Beckum

Ich (w/25) beichte, dass ich keine Ahnung habe, wen ich am 24.9. wählen soll. Nach ausreichender Recherche, Mitwirken in diversen Diskussionsforen, dem Wahl-O-Mat und stundenlangen Gesprächen, bin ich noch verwirrter als zuvor. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie wählen war. Ich habe das alles nie ernst gesehen und es war mir egal, da meine Eltern mir genau das vorgelebt haben. Dafür schäme ich mich so! Mir gefällt diese Flüchtlingspolitik nicht, aber dennoch finde ich es falsch, die Menschen zu verstoßen, die wirklich Hilfe brauchen. Nur leider hat keiner dieser Flüchtlinge Papiere bei sich und daher weiß man auch nicht, ob die jetzt kriminell sind, oder nicht. Frau Merkel will ich nicht wählen, obwohl es wohl daraufhinaus läuft. Das Kanzlerduell war lächerlich und ich möchte wirklich weder sie, noch ihn als Kanzler haben. Ich bin verwirrt und es läuft wohl ganz darauf hinaus, dass ich eine Partei wählen muss, die es wegen unzureichender Stimmen nicht einmal in den Bundestag schafft. Das heißt, meine Stimme wäre dadurch in den Wind geschossen. Das tut mir leid und ich schäme mich. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00040292 vom 09.09.2017 um 10:31:36 Uhr in Beckum (66 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Verliebt in die Zeitungsausträgerin

67

anhören

Verzweiflung Begehrlichkeit Schamlosigkeit 50+

Diesen Sommer, als es früh hell wurde, da habe ich sie aus Zufall zum ersten Mal gesehen, unsere Zeitungsausträgerin. Sie ist eine wunderschöne Frau, geschätzt Mitte 30. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Bisher hatte ich mit meinen 60 Jahren kaum Kontakt zu Frauen, da ich wohl nicht sehr attraktiv bin und mich auch nicht genug darum bemüht habe. Gearbeitet habe ich unter Tage und bin da natürlich auch nicht unbedingt mit dem weiblichen Geschlecht in Kontakt gekommen. Huren aufzusuchen war mein einziges Freizeitvergnügen. So ist die Zeit vergangen und ich bin dann irgendwann früher in Rente und habe gemerkt, dass ich doch sehr vereinsamt bin. Die Kontakte, die übers Internet oder Printmedien zustand kamen, waren alle nichts für mich. Entweder waren die Frauen unerträglich hässlich oder verbraucht, viele hatten erwachsene Kinder. Außerdem wollte ich irgendwie von vorne anfangen und dazu nützt mir so eine alte Frau nichts.

Jetzt habe ich diese atemberaubende Frau kennengelernt. Sie hat sehr freundlich gegrüßt, daraus schließe ich, dass sie aufgeschlossen ist. Auch am nächsten Morgen stand ich parat um die Zeitung direkt in Empfang zu nehmen. Sie trägt keinen Ring und hat in ihrem Auto keinen Kindersitz. Als ich sie angesprochen habe, ob sie mal bei mir Frühstücken wolle, war sie nur kurz angebunden und sagte, dass sie schnell weiter müsse. Als ich sie an einem anderern Morgen gefragt habe, ob ich ihr helfen kann, meinte sie, dass sie das alleine schafft. Dann wollte ich ihr ein Trinkgeld geben, weil sie so fleissig ist, sie hat die 20 Euro abgelehnt, mit der Begründung, das sei ihr Job. Leider habe ich sie dann einige Zeit verpasst, weil sie früher gekommen ist. Darauf angesprochen meinte sie, dass sie die Straßen jetzt anders eingeteilt hat. Wenn ich sie sehe, muss ich von meiner Wohnung schon noch 3 bis 4 Minuten nach unten laufen um sie rechtzeitig anzutreffen. Jetzt, wo es kühler wird, kann ich auch nicht jeden Morgen vor dem Briefkasten auf sie warten. Sie weigerte sich vor kurzem, mir ihren Namen zu sagen, obwohl ich sie nett darum gebeten hatte. Als ich bei der Zeitung nachgefragt habe, gab man mir keine Auskunft, was ich ja auch halbwegs verstehen kann.

Jetzt hat sie sich aber etwas erlaubt, was mich sehr enttäuscht hat. Gestern habe ich wieder unten gewartet und dann kam sie, aber nicht alleine. Sie hatte eine Frau dabei, die sie, auf Nachfrage, als ihre Schwester ausgab. Dann sagte doch die angebliche Schwester zu mir, dass ich aufhören soll, morgens hier herumzulungern um die Leute zu belästigen. Das hat mich auf die Palme gebracht, ich habe niemandem etwas getan. Ich sagte ihr, dass sie sich verpissen soll, bevor ich unangenehm werde. Daraufhin habe ich mich bei der Zeitung vehement beschwert, dass ich von der Zeitungsausträgerin beschimpft worden sei. Jetzt tut mir das aber leid, weil es ja ihre blöde unverschämte Schwester war. Das musste ich jetzt unbedingt beichten. Heute kam jemand anderes mit der Zeitung, viel später als sonst, der Mann konnte kaum deutsch. Ich bin am Ende, wenn ich sie nicht mehr sehen kann. Ich habe nur die Fotos als Erinnerung, die ich von ihr gemacht habe. Es tut mir so leid, aber ich habe niemanden, mit dem ich darüber sprechen kann und der mir Trost spendet.

Beichthaus.com Beichte #00040260 vom 01.09.2017 um 10:53:43 Uhr (67 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Laktoseintoleranz und ihre Symptome

7

anhören

Peinlichkeit Ekel Ex Thun

Mein damaliger Freund und ich waren vor Jahren in Thun in der Schweiz unterwegs. Er verträgt Milchprodukte nicht so gut. Das war mir aber damals nicht richtig bewusst - bis zu diesem Tag. Wir gingen Richtung See und dort hat es keine Toiletten. Da musste er laut furzen und rannte Richtung Busch. Ab da realisierte ich, dass der Furz mit Nachgeburt verbunden war. Jetzt kommt die Beichte. Der Busch befand sich gleich neben einem Spielplatz, der gut besucht war. Als er sein Geschäft beendet hatte, kam er mit Beweisspuren am Bein zurück. Das Bein reinigte er am Wasser. Wenn ich zurückblicke, hoffe ich, dass kein kleines Kind das Geschenk entdeckt hat. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, da ich nichts gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040116 vom 27.07.2017 um 23:54:16 Uhr in Thun (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich verheimliche meiner Familie mein selbstverletzendes Verhalten

6

anhören

Selbstverletzung Lügen Neurosen Verzweiflung Rostock-Gehlsdorf

Ich habe in der sechsten Klasse angefangen, mich selbst zu verletzen. Da hatte man noch kein Wort dafür, so wie heute (self-harm, ritzen, etc.). Anfangs habe ich mir Poren aufgedrückt, die Haut blutig gekratzt und generell an mir rumgepickt, bis das zu auffällig wurde. Dann habe ich mich mit Klingen, Schlüsseln oder anderen Sachen, die so rumlagen, die Oberschenkel und z. B. die Achseln verletzt, da man diese Stellen nicht so häufig sieht. Hauptsächlich, weil ich heftig gemobbt wurde. Andere Mitschüler sind auch handgreiflich geworden oder haben meine Sachen kaputtgemacht.

In der 11. Klasse habe ich dann das erste Mal konsequent aufgehört, da ich mir Sorgen um meine Zukunft gemacht habe. Ich war auch ab dann "clean", bis vor zwei Monaten. Mein fester Freund ist verstorben. Aufgrund des Schicksalsschlags und dem Stress, der damit verbunden ist, habe ich wieder angefangen. Wenn ich die Narben auf meiner Brust und meinen Armen sehe, schäme ich mich zutiefst. Ich denke, niemand wird mich jemals schön finden oder lieben können. Ich lüge meine Familie an. Sie glauben alle, dass ich immer noch clean bin. Könnten aber nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Manchmal habe ich auch Suizidgedanken - ich würde mir aber nie selbst das Leben nehmen (hat diverse Gründe.) Ich kann meiner Familie niemals die Wahrheit sagen.

Beichthaus.com Beichte #00040113 vom 27.07.2017 um 22:13:52 Uhr in Rostock-Gehlsdorf (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Hilfe, meine Mutter ist in einer religiösen Sekte

23

anhören

Lügen Falschheit Familie Unglaube Zwang Münster

Ich (25) habe wohl eine Art des Stockholm-Syndroms. Meine Mutter ist in einer Religion, die ihre Regeln, die 10 Gebote usw. sehr ernst nehmen. Sie versuchen immer danach zu leben. Kein Sex vor der Ehe, nicht Lügen, keinen Krieg führen, Jesus nachfolgen. Ich denke jetzt können sich viele schon denken, welche Religion ich meine. Ich war 9 oder 10, als sie konvertiert ist. Davor kannte ich Religion nur aus der Schule und da haben wir meistens Bilder ausgemalt und die sieben Tage der Wertschöpfung gebastelt. Ich besuchte den evangelischen Religionsunterricht, also keine Kommunions-Vorbereitung oder sonstiges. Jedenfalls will ich meiner Mutter, seit ich denken kann, immer gerecht werden. Ich wollte, dass sie stolz auf mich ist. Also bin ich mit zu ihrer Religion. Meine zwei kleinen Schwestern wurden ja auch mitgeschleppt. Die eine war damals noch ein Säugling und die andere sechs oder sieben Jahre alt. Wir hatten wenig Wahl. Also eigentlich gar keine, da unser Vater damals immer dachte, dass er nur seine Familie ernähren können muss. Er hat immer gearbeitet und hat nebenbei unser Haus gebaut. Wir haben ihn kaum gesehen und meine Babyschwester kannte ihn nicht. Sie hatte Angst vor ihm. Was ich eigentlich damit sagen will, unser Papa hat die Erziehung der Kinder in die Hände der Mutter gelegt. So wie es in vielen osteuropäischen Familie der Fall ist.

Ich wollte meiner Mutter gerecht werden, bin mitgegangen, habe mich nie beklagt. Ich wollte sie stolz machen, da sie ganz oft mit mir geschimpft hat damals. Ab und zu wurde ich auch mit dem Ledergürtel verhauen, wenn ich ihr eine schlechte Note verheimlicht habe, oder eine schlechte Note geschrieben habe und es ihr gesagt habe. Wenn ich, statt zu lernen, gespielt habe. Ich wurde verhauen. Und habe sofort alles daran gesetzt, dass sie mich wieder lieb hat und damit sie stolz ist. Das ging jahrelang so. Ich habe mich mit 14 in ihrer Religion taufen lassen. Nur damit sie stolz ist. Ich habe mir ein Leben mit diesen Menschen aufgebaut. Hatte Freunde - und doch wusste ich immer, dass ich da nicht hingehöre. Wie ein Mensch, der schon immer weiß, dass er homosexuell ist, oder transsexuell. Ich wusste, dass ich da nicht hingehöre. Ich wollte da weg, aber ich konnte nicht. Einfach aus dem Grund, weil ich dann meine Mutter enttäuschen würde. In der Religion ist es ein Muss, dass wenn jemand austritt, niemand mehr Kontakt zu der Person haben darf. Nicht mal die eigene Familie. Ich habe das Ganze mit 16 Jahren bei meinem besten Freund miterlebt. Er ist ausgetreten. Ich durfte keinen Kontakt mehr zu ihm haben, ich durfte ihn nicht mehr sehen. Er wohnte 30 km von mir entfernt und meine Mutter hat mich so kontrolliert, dass ich nicht mal 10 Minuten aus dem Haus gehen durfte, ohne dass sie wusste wo ich bin.

Mit 16 habe ich aber auch einen Fehler gemacht. Ich habe mich verliebt. Generell sind Beziehungen erst ab 18 erlaubt, ab dem Alter wo man gesetzlich heiraten darf. Ich habe mich jedenfalls verliebt, Jugendliebe und so. Ich hatte mehr Zeit, da ich sofort nach der Schule eine Ausbildung in der nächsten Stadt angefangen habe. Mein Freund damals, war 18 mit Führerschein und Auto. Er hat mich zur Arbeit gebracht und meine Pause haben wir zusammen mit ihm in seinem Auto verbracht. Alles geheim. Niemand wusste es. Bis meine Mutter es dann doch erfahren hat, weil sie den Einzelverbindungsnachweis meines Handys gelesen hat. Klar rief sie die Nummer meines damaligen Freundes an. Er ging nichts ahnend dran und sie wusste dann alles. Mein Handy wurde mir weggenommen, mein Freund gab mir ein altes von sich. Das hat sie zum Glück nicht gefunden. Ich verlor wegen dem Stress zu Hause meinen Ausbildungsplatz, weil ich ständig total neben der Spur war. Da habe ich eingesehen, dass solange ich noch nicht volljährig bin, ich nicht von meiner Mutter wegkomme. Also habe ich schweren Herzens mit meinem Freund Schluss gemacht. Nach 1,5 Jahren, aber immer noch als Jungfrau, obwohl wir viele Gelegenheiten hatten - aber versucht mal Sex zu haben, mit dem ständigen Bild der Mutter vor Augen. Ich fand eine neue Stelle, beendete meine Ausbildung und hatte in der Zeit keinen Kontakt mehr zu meinem Ex. Ich habe ihn mit der Zeit irgendwie vergessen.

Ich wurde älter und habe eingesehen, dass jemand, der mit 18 weder die Schule besuchte, um seinen Hauptschulabschluss nachzuholen, noch sich irgendwie bemühte eine Ausbildung zu machen, einfach nicht zu mir passen konnte. Denn ich meisterte mich zu einer Karrierefrau. Um meine Mutter glücklich zu machen, stieg ich in der Religion auf und arbeitet nebenbei Vollzeit. Und das alles mit 20! Ich war quasi auf mich alleine gestellt. Habe alles getan um sie glücklich zu sehen. Ich habe keine Freizeit mehr für mich gehabt. Wenn ich nicht gearbeitet habe, war ich in die Tätigkeiten der Religion eingebunden. Auch am Wochenende, vor allem am Wochenende, denn da hat man ja viel Zeit. Ich habe Lob bekommen von ihr. Sie hat mich geliebt und ich habe es gemerkt. Sie war stolz auf mich. Und als ich auch noch eine "Beziehung" zu einem Glaubensbruder anfing, plante sie direkt unsere Hochzeit, denn in der Religion ist man nicht erstmal zusammen um sich kennenzulernen, man zieht auch nicht zusammen, um zu sehen, ob ein gemeinsames Leben klappen könnte. Man durfte sich nicht mal zu Zweit treffen, weil alle direkt dachten, dass man Sex haben könnte! Also kam man zusammen, las zusammen via Telefon jeden Tag in einem verdammten Buch über Familie, betete um Anleitung das Richtige zu tun und heiratete 3-9 Monate später, um dann ein Jahr später den ersten Nachwuchs in die Welt zu setzen.

Das alles war der Lebenslauf vieler meiner Freundinnen. Manche von ihnen waren schon fast verzweifelt, wenn sie mit 20 noch nicht verheiratet waren. Jedenfalls musste ich neben Job, Gemeindenarbeit und meiner wenigen Freizeit, in der ich verdammt gerne, sehr dicke Bücher (Twilight, Harry Potter - alles was ich laut Glauben und Religion nicht lesen durfte) gelesen habe, auch noch meinen 10 Jahre älteren Freund unterbringen. Es kam wie es kommen musste, für eine 21-Jährige, die unter Druck steht: Ich bekam Burn-out und trennte mich von dem Mann. Depressionen waren für meine Mutter immer ein rotes Tuch und es war eine Schande daran zu erkranken. Ich erkrankte. Kam in eine Klinik. Und hatte zum ersten Mal in meinem Leben Ruhe! Posttraumatische Belastungsstörung wurde diagnostiziert. Denn ich litt auch an Albträume über meine Vergewaltigung mit vier Jahren. Ich habe bis zu dem Tag in der Klinik mit der Therapeutin noch nie darüber geredet. Zwischenzeitlich war das Ganze vergessen. Aber dann kam alles wieder. Meine Mutter hat mir übrigens weiter zugesetzt, als ich in der Klinik war. Als ich zwei Wochen da war, wollte ich etwas Ruhe und habe mein Telefon abgestellt. Ich habe den Pflegekräfte gesagt, dass, sollte meine Mutter anrufen, ich nicht mit ihr reden möchte. Dann kam meine Mutter in die Klinik, da sie wohl zwei Mal abgewiesen wurde.

Sie kam in die Klinik, wütend. Ich hatte solche Angst vor ihr. Ich ging mit ihr in mein Zimmer und knallte ihr vor den Latz, dass der Typ, den sie in unser Haus geholt hatte weil er es bei seiner Mutter so schwer hatte, mich mit vier Jahren über Monate hinweg vergewaltigt hatte und ich jede einzelne Sekunde des Ganzen noch weiß. Da brach sie zusammen. Ich denke, sie hatte das geahnt. Schon damals. Jedenfalls brach sie zusammen und es war nicht das erste Mal, dass ich sie zusammenbrechen sah. Nur war es das erste Mal, dass ich mich dabei irgendwie gut gefühlt habe. Das tut mir schrecklich leid, ich meine, sie ist meine Mutter! Absolution von euch Lesern kann ich nicht verlangen. Selbst wenn ich die bekomme, kann ich sie nicht annehmen, denn ich werde mir dieses Gefühl niemals verzeihen können.

Trotzdem, seit diesem Tag hat sich etwas in mir verändert. Ich habe nicht mehr alles getan, damit sie stolz auf mich ist. Ich habe ihr nicht mehr alles durchgehen lassen, was sie mir ins Gesicht geklatscht hat. Ich verließ die Religion, nicht komplett. Ich gehe da lediglich nur nicht mehr hin und führe quasi ein Doppelleben für meine Mutter. Nur damit sie nicht wieder so enttäuscht von mir ist. Ich habe einen wundervollen Mann kennengelernt. Ich bin zu ihm gezogen, ohne dass meine Mutter es weiß. Sie denkt, ich würde in einer WG mit einer Freundin wohnen. Aber das ist mir egal. Soll sie denken, was sie will. Heute will ich ihr nicht alles recht machen, heute will ich einfach nur, dass meine eigene Mutter mich akzeptiert und nimmt wie ich bin und dass sie einsieht, wie glücklich ich bin. Mit meinem Freund bin ich nun 2 Jahre und 7 Monate zusammen. Ich weiß nicht, ob wir heiraten werden oder nicht, aber ich weiß dass ich ihn liebe und er mich und ich zum ersten Mal, seit ich mich erinnern kann, glücklich bin.

Worum ich jetzt bitte, ist lediglich Absolution deswegen, weil ich meine Mutter seit fast einem Jahr anlüge. Aber würde ich ihr die Wahrheit sagen, dass ich vorehelichen Sex habe, dass ich mit einem Mann zusammenlebe und dass ich dieses Leben mehr liebe als das, was ich in der Religion hatte, dann würde meine komplette Familie mich verstoßen. Ich dürfte nie wieder Kontakt zu ihnen haben...

Beichthaus.com Beichte #00040102 vom 26.07.2017 um 16:07:36 Uhr in Münster (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht