Gefrustet und vandaliert

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Aggression Trunksucht Vandalismus Auto & Co. Silvester Waldkirch

Ich möchte eine Sache beichten, welche nun mehr als 10 Jahre zurückliegt. Auf einer Silvesterparty wollte ich ein Mädchen aufreißen, auf das ich schon länger ein Auge geworfen hatte. Nur leider ist Sie auf besagter Party mit ihrem Freund erschienen. Ich war so was von gefrustet, dass ich mir hemmungslos die Kante gegeben habe. Bereits um 2 Uhr musste ich daher den Rückzug antreten. Ich weiß nicht was mich auf dem Nachhauseweg geritten hat. Jedenfalls habe ich mein Butterfly rausgeholt und angefangen bei Autos die Reifen aufzustechen und das Blech zu zerkratzen. Am nächsten morgen konnte ich mich noch schemenhaft daran erinnern. Umso größer der Schreck, als ich die Lokalzeitung der nächsten Woche ansah. Ich hatte es aufs Titelbild geschafft und war wohl wochenlang der meist gesuchte Täter in der Stadt. Der Sachschaden war im fünfstelligen Bereich mehr als deftig. Da an diesem Silvesterabend jedoch heftiger Schneefall und starker Wind eingesetzt hatte, hat mich niemand gesehen. Ich kam nochmal davon. Jedenfalls bereue ich diese Tat zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00030221 vom 28.08.2012 um 15:58:32 Uhr in Waldkirch (Freie Straße) (24 Kommentare).

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Mein Geld kriegt Ihr nicht

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Geiz Feigheit Geld Gühlen-Glienicke

Mein Geld kriegt Ihr nicht
Ich habe vor einiger Zeit eine größere Summe Geld gewonnen. Es war jetzt kein Millionengewinn, aber eine fünfstellige Summe für die ich als einfacher Arbeiter schon eine Weile schuften müsste. Als ich davon erfahren habe, war ich ein paar Tage erstmal verwirrt, man rechnet ja nicht damit das man tatsächlich mal was gewinnt. Danach begann ich zu grübeln was ich jetzt mit dem Geld tun sollte. Sollte ich es mit meiner Familie und Freunden teilen? Eigentlich hab ich mein Leben lang ja immer gerne geteilt. Aber was habe ich zum Dank bekommen? Meistens nur einen Arschtritt! Außerdem kennt man das ja, gibt man einem was ab beschweren sich alle anderen und wollen auch was bis nichts mehr übrig bleibt. Einige Mitglieder meiner Familie haben Schulden, weil sie absolut nicht mit Geld umgehen können. Würde ich ihnen Geld leihen, würde ich es wahrscheinlich nie wieder sehen. Deshalb habe ich das Geld für mich behalten und niemandem was davon erzählt. Da ich alleine lebe war es nicht schwer das zu verheimlichen. Allerdings hab ich jetzt mehr Zeit für mich. Früher hab ich ständig Überstunden gemacht damit ich wenigstens etwas Geld am Ende des Monats zum Sparen übrig hatte. Das mache ich jetzt nicht mehr. Vielleicht finden einige das egoistisch, aber das ist mir egal.

Beichthaus.com Beichte #00030217 vom 27.08.2012 um 22:22:16 Uhr in Gühlen-Glienicke (46 Kommentare).

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“Beichte

Das abgewiesene Mädchen

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Ekel Rache Ungerechtigkeit

Damals als ich noch auf der Grundschule war (mit 9 etwa), gab es nebenan im Kindergarten am Nachmittag immer eine Hordgruppe, in die ich nach der Schule auch ging. Dort konnten wir Hausaufgaben machen, etwas essen und uns beschäftigen. Meine Eltern arbeiteten lange und holten mich dann immer um 16 Uhr nach der Arbeit dort ab. Wir waren eine relativ große Gruppe, die jedoch zum größten Teil aus Kindergartenkindern bestand. Nur etwa 5 Kinder, zu denen ich auch gehörte, gingen zur Grundschule. Zu der Zeit war ich ein ziemlich aufständiges Kind und stellte dementsprechend mit meinen anderen 3 Grundschulkollegen ziemlich viel Blödsinn an. Die 5. im Bunde war ein Mädchen, das wir alle ziemlich komisch fanden. Keiner von uns mochte sich so recht mit ihr beschäftigen und deshalb war sie die meiste Zeit alleine.


Eines Tages, nachdem wir Sie mal wieder abgewiesen hatten mit uns zu spielen, hörten wir ein lautes Brüllen unserer Kindergärtnerin. Sie stürmte in den Aufenthaltsraum und griff sich meinen besten Freund, der damals der schlimmste von uns 4 war. Sie zerrte ihn in die Jungentoilette. Wir rannten hinterher und was wir da sahen, lies uns den Linseneintopf vom Mittagessen hochkommen. Braune Sauce war überall in einer der Kabinen des Jungenklos verteilt. An den Wänden, dem Klodeckel, dem Spülkasten, sogar von außen an der Tür. Man sah deutlich, dass jemand die Fäkalien mit den Händen dort verteilt hatte.
Von uns war es keiner gewesen und die Kindergartenkinder gingen damals immer auf separate Klos. Die Kindergärtnerin verdächtigte jedoch ihn, also bekam mein Kumpel Putzsachen in die Hand gedrückt und durfte alles schön saubermachen. Irgendwann war das Mädchen es wohl Leid gewesen und wollte uns so richtig eins reinwürgen. Ich kann nur vermuten was dort auf der Toilette passiert ist, denn ich kenne nur das Resultat, aber dabei gewesen wäre ich nicht gerne. Ich beichte nun also, dass ich meinen Kumpel die Mädchenscheiße schön habe allein wegmachen lassen. Sorry, aber das ganze war damals einfach viel zu ekelig.

Beichthaus.com Beichte #00030213 vom 27.08.2012 um 16:03:26 Uhr (10 Kommentare).

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Doof Chef

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Boshaftigkeit Zwietracht Arbeit Chef

Mein letzter Chef ist nur aufgrund seiner Erfahrung nach oben gefallen. Führen konnte er nicht, kognitive Fähigkeiten hat er nie gezeigt und auch sonst war er nicht der hellste. Ich habe es mir dann zum Spaß gemacht, jedes Wochenende ein neues Wort aus dem Fremdwörterduden zu lernen und habe es in der darauf folgenden Woche in 1:1-Gesprächen mit meinem Doof-Chef einfließen lassen. Später habe ich dies dann auch in Besprechungen und großer Runde getan, nur um ihn bloß zu stellen, was auch mehrmals geklappt hat.

Beichthaus.com Beichte #00030211 vom 27.08.2012 um 14:00:51 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Affäre mit meiner Englischlehrerin

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Rache Habgier Ehebruch Partnerschaft Schule

Kurz nach dem Abitur hatte ich eine Affäre mit meiner Englischlehrerin. Sie war Anfang 40, verheiratet und hatte zwei Kinder. Sie sah nicht überragend gut aus. Und es ging mir auch nicht darum, meine (ehemalige) Lehrerin ins Bett zu bekommen und damit vor meinen Kumpels zu prahlen. Ich mochte sie einfach sehr. Wir haben uns unglaublich gut verstanden, ich hatte bis dahin noch nie eine Beziehung gehabt und sehnte mich danach. Wir trafen uns zweimal, um uns über die Schule und Literatur zu unterhalten. Irgendwann nahm sie meine Hand und die Sache ihren Lauf. Nach sechs Wochen habe ich unsere Affäre wieder beendet. Sie war so naiv gewesen, ihrem Mann von uns zu erzählen, die beiden Töchter bekamen es auch mit. Die Familie begann sich zu zerlegen. Und ich litt darunter, dass ich dafür mindestens der Auslöser war. Als meine Lehrerin unter dem Druck dann auch noch unerträglich anstrengend und fordernd wurde, trennte ich mich.


Sie wollte sich damit nicht abfinden. Von Stalking zu sprechen, wäre zu viel, aber sie bombardierte mich mit Briefen, rief auf meiner Zivi-Dienststelle an, und sie machte ausschließlich mich dafür verantwortlich, dass es ihr nun so schlecht gehe. Ich hätte meine Gefühle nur geheuchelt, ich hätte nur mit ihr ins Bett gewollt und so weiter. Mir machten die Vorwürfe anfangs schwer zu schaffen. Irgendwann ließ ihr Drängen nach, sie schrieb nur noch alle paar Monate eine E-Mail. Doch drei Jahre nach unserer Trennung schrieb sie dann plötzlich meiner damaligen Freundin. Die war ebenfalls ihre Schülerin und wie für mich war sie auch für meine Freundin eine wichtige Lehrerin gewesen. Ich sagte meiner Freundin, sie solle die Mail einfach ignorieren. Sie tat es nicht, antwortete zweimal - bis ihr klar wurde, was da passierte. Meine ehemalige Lehrerin versuchte, meine Freundin zu manipulieren. Sie redete ihr ein, ich sei psychisch krank, ich bräuchte Hilfe, und meine Freundin sei noch lange nicht reif genug für eine Beziehung mit mir. Ich war unfassbar wütend und nahm mir vor, mich irgendwann zu revanchieren.


Letztes Jahr dann, unsere Beziehung lag mittlerweile zehn Jahre zurück, brauchte ich dringend Geld. Ich war unverschuldet in Not geraten, hatte mir schon von Freunden Geld geliehen, doch das reichte nicht. Dann kam ich auf die Idee, es bei meiner ehemaligen Lehrerin und späteren Affäre zu versuchen. Sie hatte immer wieder versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen und ich war mir sicher, dass sie mich noch immer liebte. Also schrieb ich ihr zum ersten Mal nach vielen Jahren zurück. Wir trafen uns, anfangs benahm sie sich noch so albern abweisend wie ein Teenager, aber schon ein paar Tage später schrieb sie mir Mails, in denen sie mir ihre noch immer vorhandene Liebe gestand. Ich hatte mir geschworen, für das Geld weder mit ihr zu schlafen, noch sie zu küssen. Doch auch so ging es mir nicht gut, alles war mir zuwider. Nicht, weil ich heuchelte. Sondern weil sie so unerträglich selbstsüchtig war, fast nur über sich sprach, ihre Lehrergeschichten so wahnsinnig wichtig nahm, mich außerdem fortwährend mit Mails überhäufte und umgehend Antworten erwartete.


Nach zwei Wochen schrieb ich ihr, dass auch meine Liebe für sie wieder da sei - ich aber noch ein wenig Zeit bräuchte, um ihr das auch körperlich zu zeigen. Außerdem bedrängte mich gerade ein großes Problem, ich würde unter enormem Druck stehen. Sie wollte wissen, worin das Problem bestand; doch zunächst sagte ich ihr, ich wolle sie damit nicht belasten. Dann machte ich seltsame Andeutungen, die darin gipfelten, dass ich schrieb: "Wir dürfen uns nicht mehr in der Öffentlichkeit treffen. Das ist zu gefährlich für dich." Nun wollte sie unbedingt erfahren, was der Grund dafür war - und ich sagte es ihr. Ich hätte mir bei einem dubiosen Russen 5.000 Euro geliehen, weil ich in großer Geldnot gewesen sei. Nun wäre der Tag der Rückzahlung gekommen - aber ich hätte nur 2.000 Euro zusammen bekommen. Der Russe, das sei bekannt, würde säumigen Schuldnern und deren Partnern nicht nur Gewalt androhen - er würde sie auch ausüben. Und je länger ich in Verzug geraten würde, desto härter wären die körperlichen Konsequenzen.
Die ganze Geschichte war natürlich völliger Unfug. Aber sie, offenbar von mir besessen, nahm mir den Blödsinn ab. Als ich dann auch noch sagte, ich müsse die Stadt verlassen, wir könnten uns für eine Weile überhaupt nicht mehr sehen, bot sie sofort an, mir die fehlenden 3.000 Euro zu geben. Und sie hielt Wort: Einen Tag vor Ablauf der angeblichen Rückzahlungsfrist überwies sie mir 3.000 Euro.


Als das Geld auf meinem Konto war, bedankte ich mich per Mail ganz herzlich bei ihr - und schrieb dann, dass diese Worte die letzten seien, die sie je von mir lesen würde. Ich teilte ihr mit, dass ich ihr das Geld zurückzahlen würde - aber erst dann, wenn ich so viel verdient hätte, dass es mir nichts mehr ausmachen würde. Und dann schrieb ich ihr, dass ich keinerlei schlechtes Gewissen hätte, weil die Art, wie sie mich nach der Trennung behandelt habe und schließlich versucht hatte, die Beziehung zu meiner Freundin zu sabotieren - diese Art sei wirklich das Allerletzte gewesen. Sie antwortete mit allerlei Beschimpfungen und den Worten, sie wolle mich nie wieder sehen - was ja auch genau meinem Wunsch entsprach. Ich schrieb ihr, wie angekündigt, nie mehr zurück. Die wenigen Leute, denen ich diese Geschichte erzählt habe, reagieren alle gleich: "Diese Frau hat doch ein Problem! Die ist doch nicht mehr ganz dicht! Verheiratet, zwei Kinder, und nach zehn Jahren will die immer noch was von dir." Dass meine Englischlehrerin ein Problem hat, steht wohl fest. Ob es auch ein Problem ist, für das ein Arzt einen Namen hätte, weiß ich nicht. Es ist mir aber auch vollkommen egal.

Für mich zählt: Mit den 3.000 Euro von ihr konnte ich meine finanziellen Probleme lösen. Und die Wut auf sie, die all die Jahre immer wieder hochgekommen ist, habe ich vollständig überwunden. Obwohl ich nicht stolz bin auf das, was ich getan habe, bin ich auch ein Jahr später noch sehr froh darüber, dass ich diesen Weg der Rache gewählt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030210 vom 26.08.2012 um 02:15:57 Uhr (31 Kommentare).

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