Die Wahrheit über die Andere

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Basel

Mein Schatz und ich kennen uns nun knapp zwei Monate und anfangs lief es großartig. Doch dann begann es schon zu kriseln. So kam es, dass ich eine neue, junge hübsche Frau kennenlernte und wir uns trafen. Es war ein großartiger Abend, lange habe ich nicht mehr so gelacht. Ich fühlte mich rundum wohl. Zum Schluss gab es den üblichen leidenschaftlichen Abschieds-auf-ein-baldiges-Wiedersehen-Kuss. Zwei Tage darauf holte mich meine Freundin von der Arbeit ab und wollte wissen, wieso ich mich diese Woche nur selten gemeldet habe. Die Stimmung war gelassen und wir hatten einander im Arm. Sie fragte mich, mit einem breiten Grinsen: "Hast du eine Andere gehabt, diese Woche?" - Ich lüge nicht gerne, sollte an dieser Stelle gesagt werden. - Ich schaue ihr tief in die Augen und sage: "Ja!" Sie lächelt: "Soso, wie sah sie denn aus?" Es folgte eine detaillierte, wahrheitsgetreue! Beschreibung ihrer äußeren sowie inneren Merkmale inklusive einer Aufzählung sämtlicher Ereignisse des Abends. Auch von den intimeren Momenten! Tja. Denkste. Die Sau lacht laut, sieht mich an, sagt: "Aahaha! Ach was! Ich habe dich vermisst!" Darauf gingen wir gemeinsam was essen.

Beichthaus.com Beichte #00026271 vom 15.05.2009 um 12:59:36 Uhr in Basel (22 Kommentare).

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Die kochende Traumfrau in der WG

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Völlerei Maßlosigkeit Trägheit WG Studentenleben

Die kochende Traumfrau in der WG
Ich (m/24) denk mal, meine Beichte fällt eindeutig unter Völlerei! Wohne seit einem halben Jahr in einer WG und eine Mitbewohnerin, dessen großes Hobby das Kochen ist, bekocht mich praktisch täglich. So lecker alles auch ist, in diesem halben Jahr habe ich schon 23 kg zugenommen und mir einen ordentlichen Rettungsring angefuttert. Und ich habe irgendwie auch keinen Bock darauf, auf das Essen zu verzichten. Nicht nur das! Mein Appetit hat sich durchs häufige Überfüttern schon so vergrößert, dass ich meistens nachts noch Snickers oder Eis in mich hineinfuttere. Zum Glück bin ich nicht ganz alleine. Meine beiden anderen Mitbewohner haben auch schon einige Pfunde zugelegt, was vor Freunden immer ein lustiger Gag ist. Eine einzelne Frau im Haushalt, die kochen kann, und drei männliche Mitbewohner die langsam ein Pfund nach dem anderen zulegen.

Der Älteste von uns Dreien hat am meisten zugelegt und scheint, ähnlich wie ich, auch seinen Spaß daran zu haben. Aber wir geben schon einen lustigen Anblick ab. Meistens alle drei, oder zumindest zwei, auf der Couch, Jeans geöffnet, weil die schon längst wieder zu eng sind, voller, runder Bauch und das T-Shirt auch hochgeschoben, damit es nicht so kneift. In der einen Hand eine Fernbedienung, in der anderen eine ganze Schüssel frisch gemachter Schokoladen-Sahne Pudding. Noch dazu muss ich beichten, dass ich wahrscheinlich dabei bin, mich in unsere wundervolle kochende Mitbewohnerin zu verlieben. Habe selten eine Frau kennengelernt, die so fürsorglich und süß ist. Und noch dazu hat sie nichts gegen meine Gewichtszunahme, sondern gibt mir sogar Komplimente, dass es mir gut steht. Traumfrau. Ich liebe das Studentenleben!

Beichthaus.com Beichte #00026251 vom 13.05.2009 um 02:12:56 Uhr (35 Kommentare).

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Die Hundefängerin

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Essen

Ich (w/20) beichte hiermit, dass ich vor 2 Jahren den vermissten Hund von meinem Nachbarn eingefangen habe und ihn dann auf der Autobahnraststätte mitten in der Nacht einfach abgesetzt habe, weil er so laut gebellt hat und ich die Nerven verloren habe. Das tut mir unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00026245 vom 12.05.2009 um 03:29:31 Uhr in Essen (25 Kommentare).

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Rückwirkende GEZ-Gebühr

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Boshaftigkeit Zwietracht Geld Frankfurt

Nachdem jemand, den ich nicht ausstehen kann, die Meinung äußerte, mit 25 noch daheim zu wohnen sei cool, weil man da keine GEZ zahlen müsste, habe ich mir bei der Bank so ein Formular für die GEZ-Anmeldung besorgt. Mit diesem habe ich unter dem Namen dieser Person dessen Fernseher für drei Monate rückwirkend angemeldet.

Beichthaus.com Beichte #00026240 vom 11.05.2009 um 14:35:28 Uhr in Frankfurt (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin stolz darauf, dass ich mich Ritze!

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Selbstverletzung Hass Verzweiflung Hannover

Ich (w/20) bin stark suizidgefährdet. Seit etwa meinem siebten Lebensjahr habe ich Selbstmordgedanken und habe im Verlauf der Jahre mich mit Kabeln gedrosselt, mir die Arme geritzt und auch einmal mehrere Tabletten gleichzeitig genommen, die jedoch keine gravierende Wirkung auf mich hatten. Lebe ja noch. Ich habe mich immer selbst gehasst und tue es oft noch heute. Ich fühle mich manchmal wie ein Stück Scheiße, das es nicht verdient hat zu leben, herrühren tut das von meiner Kindheit. Ich bin ein ungewollter Bastard und habe das auch oft genug zu hören bekommen.

Meine Mutter hat mich und meine Schwester geschlagen, sie hat mir oft gesagt: "Schlampe halt die Fresse." Ich habe mich also ungewollt, ungeliebt und fehl am Platze gefühlt und auch gedacht ich hätte gar kein Recht darauf den Mund aufzumachen, weshalb ich ein sehr stilles, zurückgezogenes Kind war. Ich traute mich wirklich nie etwas zu sagen, weil ich Angst hatte, dafür angemacht zu werden und Spott zu ernten. Seit ungefähr meinem 13. Lebensjahr ritze ich mir die Arme. Damals war Ritzen noch keine moderne Trendart. In besonders schlimmen Momenten, wenn mich der todessehnsüchtige Schmerz erfasst, greife ich zum Teppichmesser, Rasierklinge, oder anderem Schnittwerkzeug und befreie mich vorm Schmerz, was mich so seltsam es klingt am Leben erhält.

Meine Mutter, Schwester, Oma wissen davon, ignorieren es aber wissentlich. Seit Tagen laufe ich mit Armen rum, die bis zum Ellenbogen geritzt sind und verhülle das nicht mal mit langen Ärmeln. Dem entsprechend sieht man es auch und wenn interessiert es? Niemanden! Ich schäme mich, weil ich mich diesmal wegen einem Typen geritzt habe, der mir auch nur das Gefühl vermittelt ein Stück Scheiße zu sein. Gerade fürs Bett bin ich ihm gut genug, aber mehr nicht. Und ich glaube, weil er mich so scheiße behandelt und abstößt, zieht es mich zu ihm hin und nicht weil ich ihn wirklich lieben würde.

Ich will nur geliebt werden! Meine Selbstmordgedanken gehen manchmal so weit, dass ich mich fast nicht beherrschen kann und mich richtig zerstümmeln würde. Bis jetzt hielt ich noch stand, früher saß ich sogar im Unterricht und hatte Mordfantasien an mir selbst, die grausamer nicht sein könnten.

Ich habe im Übrigen einen Großteil meiner Kindheit verdrängt, was wohl auch besser ist und ich finde es ätzend, dass heute die Vergangenheit nichts zählt, weil ich schon groß bin. Es interessiert keinen, dass unsere Mutter uns geschlagen hat. Sie tut es ja jetzt nicht. Außerdem wurde das früher als normal abgestempelt, bzw. meinte man, Kinder hätten ja Schläge verdient, wenn sie sich nicht benehmen können und wir sollen nicht der Mutter für alles die Schuld geben, wir sind ja schuld. Es zählt nicht das wir vernachlässigt wurden, dass sie sich null für uns interessierte und nicht mal das Essen regelmäßig auf dem Tisch stand, weshalb ich alles mögliche in mich reinstopfte und dabei fett wurde und deshalb Liebe durch Essen definierte.

Beichthaus.com Beichte #00026234 vom 09.05.2009 um 21:56:00 Uhr in Hannover (16 Kommentare).

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