Katastrophen Küche

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Vandalismus Dummheit

Vor einiger Zeit war ich (w) abends bei meinem besten Freund, dessen Eltern für zwei Wochen im Urlaub waren. Irgendwie hatte ich Lust was zu kochen. Er aber nicht, deswegen behauptete ich, dass ich eine gute Köchin bin, was absoluter Quatsch ist. Er solle sich doch mit seinem Kumpel, der auch noch da war, ins Wohnzimmer setzen und fernsehen und mich etwas kochen lassen. Ich beschloss dann Nudeln mit Tomatensoße zu machen und als Nachtisch Pudding. Nach nur wenigen Minuten glich die Küche schon einem Schlachtfeld, da ich überall Zeug stehen hatte und alles volltropfte und einsaute.


Ich versuchte alles gleichzeitig zu machen. Der Topf mit der Milch für den Pudding stand hinter der Platte mit der Soße (das Rezept hatte ich mir selbst ausgedacht). Als die Milch zu kochen begann, stellte ich den Soßentopf hastig auf ein Geschirrtuch neben dem Herd und begann das Puddingpulver in die Milch zu rühren, verspritzte dabei Milch über die heiße Herdplatte, erschrack und stieß deshalb den Soßentopf um, dessen Inhalt sich über den gesamten Webteppich am Boden und auch den Herd verteilte. Ein paar knallrote Spritzer erreichten sogar die Wand gegenüber. Vor Schreck und Hast packte ich einen Wischlumpen aus irgendeinen komischen Material um die Soße und Milch hastig vom zischenden Herd zu wischen, bevor das Zeug eintrocknete. Dabei war die Platte so heiß, dass das Material schmolz und stinkend und rauchend auf dem Herd kleben blieb und ich ein dickes Loch durch den Lumpen geschmort hatte.


Erst jetzt schaltete ich den Herd aus und mein Kumpel kam geschockt von dem chaotischen Anblick in die Küche, wies mich an ruhig zu bleiben und zu versuchen die Schäden zu beseitigen. Als ich versuchte es wieder in Ordnung zu bringen stieß ich noch einen Messbecher Wasser um und warf dreckiges Besteck auf den Boden. Schließlich schrubbten wir den Teppich und drehten ihn um. Den Herd bekamen wir nicht sauber, das schaffte mein Kumpel erst Tage später nach langem Schrubben und vielen verschiedenen Mitteln. Den Pudding haben sie nur bis zur Hälfte gegessen und obwohl mein Kumpel nicht sauer war - ich hatte noch tagelang ein schlechtes Gewissen und Angst, dass ich richtig Ärger von den Eltern bekomme. Die haben das bis heute nicht mitbekommen. Ich beichte, dass ich der wohl größte Idiot der Welt bin, und durch einmal Kochen eine ganze Küche zeitweise ruiniert habe. Es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00029320 vom 29.08.2011 um 22:35:47 Uhr (24 Kommentare).

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Glimmstängel

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Dummheit Neugier Waghalsigkeit Vandalismus Saarland

Ich hatte vor ein paar Tagen den großen Drang das erste Mal zu Rauchen.Ich hab mir meine Hunde, eine Kippe und ein Feuerzeug geschnappt. Es war höllisch heiß, was später auch mehr oder weniger mein Verhängnis wurde.
Ich setzte mich auf eine Wiese ganz in der Nähe. Nun habe ich ein bisschen geraucht. Eklig. Weil ich schließlich keine Lust mehr hatte, schmiss ich die Zigarette auf die furztrockene Wiese.
Wie gesagt,es war extrem heiß und meine Kippe glühte noch. Nach einer Stunde war bei uns also ein
Feuerwehr-Großeinsatz. Die ganze Wiese hat in Flammen gestanden. Der Bauer tut mir Leid, sein ganzes Heu ist abgefackelt.

Ich fühle mich so schuldig. Das alleine wird mich nicht mehr zum Rauchen verführen.Verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00029296 vom 22.08.2011 um 20:06:10 Uhr in Saarland (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schul-PC hacken

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Boshaftigkeit Vandalismus Schule

Vor einigen Jahren entdeckte ich eine reißerische Überschrift auf einem Computermagazin: "Windows-Kennwörter in Sekunden geknackt". Ich habe mir dieses Heft gekauft, den Tipp auf meinem PC getestet und siehe da: Es hat funktioniert. Mir kam sofort die Idee, das mit unserem neuen Schulnetzwerk zu testen. Dazu bin ich mit einem Freund in die Schulbibliothek gegangen, wo man in den Freistunden am PC arbeiten kann. Wir haben die benötigten Dateien kopiert und zu Hause die Passwörter geknackt. Allerdings gab es ein Problem: Wir hatten damit nur die lokalen Passwörter erbeutet. Das Passwort für den Server war ein anderes. Immerhin konnten wir damit die PCs von anderen Schülern und Lehrern herunterfahren und neue Programme installieren.

Da das Schulnetzwerk noch recht neu war und der Administrator unserer Schule sich oft an Schüler-PCs mit dem Server-Admin-Kennwort anmeldete, um Software zu installieren, kam mir die Idee, die Passwörter bei der Anmeldung zu speichern. Ich habe dazu ein Programm geschrieben, was sogar erstaunlich einfach war, da Microsoft einem fast schon den vollständigen Quelltext lieferte. Wer mehr darüber wissen möchte: msgina.dll. Die Passwörter wurden (sehr einfach) verschlüsselt und in einer Datei gespeichert, die so ähnlich hieß wie eine Systemdatei. Wir nahmen dann ab und zu auf den infizierten PCs die Passwörter mit nach Hause um sie dort zu entschlüsseln. Über Monate hatten wir so hunderte Schülerkennwörter erbeutet (die oftmals erschreckend einfach waren).

Irgendwie schafften wir es aber nicht, dass sich mal der Administrator an einem der „besonderen“ PCs anmeldet. Da wir Angst bekamen, dass es auffliegen könnte, haben wir irgendwann beschlossen, aufzuhören. Wir nahmen dann wann immer wir an einem der infizierten PCs waren die letzte Passwortdatei mit nach Hause und löschten anschließend das nette Programm. Doch dann, beim Inspizieren dieser letzten Passwortdateien, war wirklich das Server-Admin-Kennwort dabei! Unser Ziel war nun, auf dem Server, der Tag und Nacht läuft, ein Programm zu installieren, um ihn von zu Hause aus fernsteuern zu können. Denn das bedeutete auch, dass wir alle PCs von diesem aus steuern könnten! Das haben wir aber letztendlich doch nie wirklich umgesetzt, da es uns einfach zu riskant war.

Dafür haben wir aber etwas anderes gemacht: Als wir mal nachmittags sehr langweiligen Unterricht im Computerraum hatten, haben wir einen ungenutzten PC heimlich eingeschaltet. Auf diesem haben wir uns mit dem erbeuteten Kennwort eines Schülers angemeldet, damit keine Spuren auf uns zurückzuführen sind. Dann haben wir diesen PC von unserem PC aus ferngesteuert: Wir haben uns auf dem Server angemeldet und ihn so eingestellt, dass er in einer halben Stunde herunterfährt (nicht sofort, da zu auffällig). Der Unterricht war nämlich fast zu Ende. Wir gingen nach Hause und dachten schon darüber nach, was nun wohl so alles passieren würde.

Am nächsten Tag hatten wir in der ersten Stunde Mathe bei dem Lehrer, der auch Administrator des Schulnetzwerks ist. Schon am Anfang der Stunde kam eine Lehrerin herein die meinte, er solle mal schnell herkommen. Er war dann fast die ganze Stunde weg, und ständig kamen andere Leute herein, die fragten, wo denn der Administrator ist. Wir erfuhren dann, dass sich keiner mehr am Server anmelden konnte. Und bei lokaler Anmeldung gab es keinen Internetzugang. Am Ende der Stunde, als unser Lehrer wieder da war, fragten einige Schüler, was denn passiert sei. Der Lehrer sagte nur: „Etwas, was eigentlich niemals passieren dürfte.“ Er hat auch oft zu meinem Freund und mir geschaut, wahrscheinlich ahnte er was. Aber er hat uns nie drauf angesprochen.

Später am selben Tag hatten wir noch Englisch. Unsere Lehrerin meinte, sie sei ziemlich gereizt weil heute Morgen alles ziemlich blöd gelaufen ist: Einige ihrer Schüler sollten eine Klausur nachschreiben. Dazu hat sie sich die Klausur per E-Mail geschickt um sie dann in der Schule auszudrucken. Da ja aus mysteriösen Gründen der Server nicht mitspielte, mussten sie ihre Klausur dann noch später schreiben. Wir hatten eigentlich vor, mit der Zeit alle Spuren unserer Programme aus dem Schulnetzwerk zu entfernen, doch eines Tages wurden alle PCs durch neue Hardware ausgetauscht. Keine Ahnung wo diese PCs jetzt stehen, aber vielleicht leben unsere Programme ja immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00029286 vom 19.08.2011 um 00:22:57 Uhr (16 Kommentare).

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Erdbeerkörbchen

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Politik Freunde Bielefeld

Eines Abends im Sommer haben 4 Freunde und ich (m/17) zusammen gegrillt und getrunken. Als wir alle schon ziemlich betrunken waren, sind wir noch ein bisschen durch den Ort geschlendert. Bald sahen wir einen Verkaufsstand für Erdbeeren, der auch wie eine Erdbeere geformt war. Wir wurden neugierig und wollten wissen, ob er abgeschlossen war. Zu unserer Überraschung war er das nicht! Also haben wir ihn durchsucht, aber außer ein paar Holzkörbchen war dort nichts mehr zu finden. Aus Frust darüber, fingen wir an, die Körbe raus zu räumen und schmissen sie auf die bei Nacht wenig befahrene Straße und gingen wieder. Wir dachten, die Sache hätte sich jetzt erledigt, bis wir ein Polizeiauto sahen. Zwei von uns bekamen Panik, rannten los und sprangen in ein Gebüsch, die zwei anderen hauten auch ab. Ich hatte natürlich das Gleiche vor, aber weil ich ziemlich voll war, stolperte ich und die Bullen packten mich. Weil ich mich nicht ausweisen konnte, nahmen sie mich kurzerhand mit. Weil sie zunächst nichts von den Körben auf der Straße sagten, dachte ich noch, dass es halb so schlimm sei. Während der 10-minütigen Fahrt schlief ich ein. Mir war unglaublich übel. Als wir dann im Büro saßen und sie mich nach den Körben fragten, worauf ich jedoch nicht antworten konnte, merkte ich, wie mir das Grillfleisch langsam wieder hoch kam. Also stand ich mit den Worten "Ich muss mal kurz raus" auf und ging zur Tür. Die Herren in grün fanden das aber nicht so lustig. Einer packte mich und drückte meine Arme auf den Rücken. Dann konnte ich nicht mehr und reierte seinem Kollegen auf die Schuhe. Dann hat sich die Sache schnell erledigt, die haben meine nicht sehr begeisterten Eltern angerufen und mein Vater hat mich abgeholt. Das Verfahren wurde später eingestellt, weil die anderen 4 sich am nächsten Tag bei der Polizei gemeldet haben. Die Korb-Aktion tut mir Leid, dass ich den Bullen angekotzt habe, macht mich aber irgendwie stolz!

Beichthaus.com Beichte #00029278 vom 16.08.2011 um 16:32:33 Uhr in Bielefeld (17 Kommentare).

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Blumendekoration

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Ekel Dummheit Vandalismus Peinlichkeit Stadionstraße

Als Kind waren wir in den Ferien oft bei meiner Oma.
Eines Tages hatten meinen Freundinnen dort und ich eine tolle Idee,
und so begannen wir Hundekot eines Grünstreifens an eine Laterne zu schmieren.
Diese Idee kann man nur als Hirnfurz betrachten.
Es hat furchtbar Freude gemacht, weil ich eigentlich ein braves Kind war.
So einen Unfug zu machen und das tolle Gefühl dabei, war mir fremd.
Als Krönung pflückten wir Kirschblüten vom nahe gelegenen Baum und drapierten diese an der Scheiße, damit es nicht so stinkt, wohlgemerkt.
Der Kirschbaum gehörte unglücklicherweise zu einem Garten und die Besitzerin hat das dann mitbekommen und wir sind natürlich schnell weggerannt.
Wie der Zufall so will, trafen wir in dem Weg auf meine Oma, Mutter, Onkel, die vom Spaziergang kamen.
Na super, ich dann mit denen gemütlich Heim gelaufen, unschuldig getan, aber die andern Mädels wurden dann erwischt und mussten die nette Deko wegmachen.
Ich beichte, dass ich die beiden in der scheiß Situation allein gelassen habe!

Beichthaus.com Beichte #00029277 vom 16.08.2011 um 12:59:29 Uhr in Stadionstraße (47533 Kleve) (8 Kommentare).

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