Der Störfaktor

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Fremdgehen Wollust Partnerschaft

Ich habe meinen Freund, mit dem ich vier Jahre zusammen war, für meinen besten Freund verlassen. Mein bester Freund war schon immer ein ziemlich großer Störfaktor in der Beziehung zu meinem Freund. Er funkte bereits dazwischen, als ich mit meinem Freund gerade mal […]
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Beichthaus.com Beichte #00029739 vom 23.01.2012 um 09:54:51 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von roccoz
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Mitternachts-Diebstahl

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Neid Diebstahl Habgier Studentenleben Silvester

Ich (w) habe in meinem vergleichsweise kurzen Leben viel zu beichten. Doch jetzt will ich meine letzte Sünde beichten. Um meine Beweggründe für die Tat die ich begangen habe etwas zu erläutern, muss ich etwas von meinem Leben erzählen. Ich stamme aus sehr armen Verhältnissen, meine Eltern sind nach Deutschland eingewandert als ich noch ein kleines Kind war, doch sie waren nie Schmarotzer. Sie haben immer ehrlich und hart gearbeitet, niemals gestohlen oder jemandem etwas böses getan, egal wie viele Schicksalsschläge uns das Leben bereitgestellt hat. Sie haben ihr bestes gegeben um mir eine gute Schulbildung und eine glückliche Kindheit zu schenken. Leider konnten sie das nicht wirklich. Meinen Vater sehe ich immer noch höchstens einmal die Woche, da er den Rest der Zeit weit weg von zu Hause verbringt um Geld zu verdienen. Meine Mutter hat den Großteil meiner Kindheit in Krankenhäusern verbracht, musste gegen Tumore und einen schweren Unfall kämpfen. Ich war zu dieser Zeit oft allein. Ich war ein sehr ruhiges Kind, brav, habe die deutsche Sprache schnell gelernt und wollte mich anpassen. Doch ich wurde nur mit Verachtung gestraft. Rassismus in der Schule, im Privatleben, Mobbing. Mit 9 Jahren hatte ich schließlich genug davon wie Abschaum behandelt zu werden und fing voller Verzweiflung und Frust und Wut über die Welt an mich an ihr zu rächen. In den nächsten Jahren habe ich viele schlimme Sachen gemacht auf die ich nicht stolz bin, doch eines Tages erkannte ich, dass es so nicht weitergehen konnte, wandte mich von meinen damaligen Freunden ab und konzentrierte mich auf meine schulische Laufbahn und darauf mein Abitur zu machen.


Man sollte wissen, dass ich in einer eher kleineren Stadt aufs Gymnasium gegangen bin. Ausländer konnte man an einer Hand abzählen. Der Rest der Schule wurde von reichen Kindern besucht. Schließlich freundete ich mich mit ihnen an, so gut es mir möglich war. Wie gesagt stamme ich aus sehr ärmlichen Verhältnissen, was mir immer wieder vorgehalten und unter die Nase gerieben wurde. Doch ich konnte damit umgehen und habe meine Wut für mich behalten und schließlich mein Abitur gemacht und in diesem Jahr angefangen zu studieren. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Zu Silvester bin ich wieder zurück gefahren um dort mit meinen Schulfreunden zu feiern. Dafür haben wir uns ein Haus gemietet am Stadtrand wo wir ungestört waren. Ein Freund von mir hat dafür das Geld eingesammelt und es war eine beträchtliche Summe die da zu Stande kam. Es floss natürlich reichlich Alkohol und wir waren alle nach einiger Zeit stark angetrunken und kamen auf das Thema Geld zu sprechen. Meine Freunde haben sich lauthals bei mir beschwert wie schwer sie es doch im Leben hätten, dass es ihnen überall an allem fehlt. Kann ich mir gut vorstellen, kann ja auch nicht anders sein, wenn man zum Geburtstag einen neuen Mercedes oder eine Wohnung in München für das Studium geschenkt bekommen hat. Muss schon schwer sein.


Ich habe den ganzen Sommer lang gespart und auf zwei Jobs gearbeitet um mir das verdammte Studium leisten zu können. Ich muss 600 Euro Studiengebühren zahlen, meine Freunde müssen nichts zahlen. Mein Antrag auf einen Platz im Studentenwohnheim wurde rigoros abgewiesen, da ich ja ein Einzelkind bin, meine Freunde wohnen fast alle in einem. Ich muss im schlechtesten Viertel der Stadt in einer Wohnung wohnen, die ich mir mit einem Junkie teile. BAfög bekomme ich lächerliche 150 Euro, wohingegen meine Freunde mit Geschwistern meist das dreifache bekommen. Ich habe es mir stundenlang angehört, habe mir immer wieder angehört, dass ich nichts vom Leben wisse, nicht wisse wie schwer es sein kann und so weiter und so fort. Betrunken wie ich war und wieder mal voller Wut wartete ich ab bis es Mitternacht war und alle rausgegangen sind zum schießen. Das war mein Moment. Ich schlich mich unbemerkt ins Haus, nahm die Taschen, sah sie durch und stahl alles Geld welches ich fand. Durch Zufall stieß ich auch auf den Beutel mit dem Geld für die Miete und alles. Ich nahm es. Ich ging wieder raus, setzte mein bestes Lächeln auf und gratulierte allen. Das witzige ist, niemandem ist am nächsten Tag etwas aufgefallen, außer natürlich, dass das Geld für die Miete fehlte. Niemand verdächtigte mich. Hiermit beichte ich, dass ich aus Frustration gegen die Ungerechtigkeit der Welt und aus Wut auf die Ignoranz der Menschen um mich herum um Punkt Mitternacht eine beträchtliche Summe gestohlen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029697 vom 08.01.2012 um 23:08:38 Uhr (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Stalking Täter

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Ex

Ich beichte, dass ich jahrelang meine Ex-Freundin gestalkt habe. Obwohl es schon nach einem halben Jahr gründlichst zwischen uns kriselte, hielten wir es knappe zwei Jahre miteinander aus. Ich weiß nicht so recht wie es dazu kam, dass ich, nachdem sie sich von mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00029691 vom 06.01.2012 um 14:23:55 Uhr (38 Kommentare).

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Die Verwandlung

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Zwietracht Engherzigkeit Unfall Gesundheit Partnerschaft Salzgitter

Ich bin seit ungefähr 10 Jahren mit meiner Frau verheiratet. Unsere Ehe entwickelte sich sozusagen aus einer etwas aus dem Ruder gelaufenen Sandkastenliebe. Meine Frau ist zwar wirklich wunderschön, aber ihr Charakter hatte sich in letzter Zeit sehr ins Negative gewandelt, sie war aufbrausend, herrisch und selbstgerecht. Ich tat alles dafür, sie glücklich zu machen, aber sie auch nur in irgendeiner Weise zufriedenzustellen grenzte zuletzt an ein Wunder. Insgeheim hatte ich schon mit meiner Ehe abgeschlossen, aber ich hätte es wohl nicht übers Herz gebracht, unseren beiden Kindern eine Trennung zuzumuten, obwohl meine Frau auch ihnen gegenüber unfair und willkürlich handelte. Ich hege außerdem den begründeten Verdacht, dass sie mehrere Affären hatte. Dann kam jedoch der Tag, an dem sich sprichwörtlich Alles veränderte. Meine Frau hatte einen Unfall auf unserem Gestüt beim Einreiten eines jungen Hengstes, mit dem umzugehen ich ihr abgeraten hatte. Sie hörte jedoch wie in so vielen Dingen nicht auf mich, und so kam es dazu, dass das Tier ihr mit voller Wucht gegen den Kopf trat. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen, und die Ärzte sagten mir, dass sie nur mit Glück überleben würde, und ich in diesem Fall mit Behinderungen und Persönlichkeitsveränderungen ihrerseits rechnen müsse. Es folgten mehrere Wochen Koma, aus dem sie schließlich mit partieller Amnesie erwachte.


Glücklicherweise konnte sie einigermaßen sprechen und sich bewegen, aber sie wusste nur noch schemenhaft wie ihre Lebensumstände gewesen waren. Am Anfang dachte ich, dass sich das zu meinem Vorteil das Sorgerecht für die Kinder betreffend nutzen ließ, wenn denn tatsächlich eine Scheidung bevor stünde. Mein Anwalt machte also alle Papiere fertig und ich fasste den Plan, sie ihr eines Tages in der Reha, wenn sie wieder soweit hergestellt war dass sie es verkraften konnte, zu überreichen. Ich kümmerte mich inzwischen um eine Bleibe für sie und darum, dass sie nach der Scheidung gut versorgt wäre. Mit diesen Gedanken fuhr ich zum ersten Besuch zu ihr in die Reha. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Sie sah mich erst ganz lange nur an, dann lächelte sie zaghaft. Das war so verletzlich und zerbrechlich zugleich, dass es mir fast die Sprache verschlug, denn ich hatte so etwas bei ihr vorher fast noch nie gesehen. Sie nahm meine Hand und hielt sie die ganze Zeit während des Besuches, als ich ihr alles erzählte, an das sie sich nicht mehr richtig erinnern konnte. Als ich dann schließlich gehen musste, musste ich ihr versprechen, am nächsten Tag wiederzukommen. Ich wartete anschließend monatelang darauf, dass meine Frau zu ihrem alten Selbst zurück fand, doch das passierte nie. Sie weinte als ich beim dritten Besuch wieder gehen musste, so herzzerreißend, dass ihre Pflegerin uns noch eine halbe Stunde mehr Besuchszeit gab. Außerdem bemerkte ich bei ihr im Umgang mit unseren Kindern das erste Mal wirkliche Liebe und Fürsorge. Irgendwann verbrannte ich die Scheidungspapiere im Kamin. Mittlerweile lebt sie wieder bei uns und sie ist wirklich wie ausgewechselt. Vor den Pferden hat sie jetzt etwas Angst, auch wenn sie sich an den Tag des Unfalls und diesen selbst nicht erinnern kann. Sie kuschelt sich jetzt jede Nacht an mich und fragt mich regelmäßig vorm Einschlafen, ob ich für immer bei ihr bleibe, und wie sie so einen Mann wie mich verdient hat. Unser Liebesleben ist neu aufgeflammt und besser denn je. Ich habe ihr nie gesagt, dass sie vor dem Unfall in meinen Augen eine derart schlechte Mutter und Ehefrau war, dass ich die Scheidung erwogen habe. Ich konzentriere mich darauf, ihr Geschichten der glücklichen Zeiten zu erzählen, und diese auszuschmücken. Sie hat mit der Frau vor dem Unfall nur noch das Aussehen gemein, aber ihre neue, nette und liebevolle Version gefällt mir um Längen besser. Ich glaube, dass ich mit ihr jetzt doch tatsächlich mein Leben verbringen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00029679 vom 03.01.2012 um 23:56:07 Uhr in Salzgitter (48 Kommentare).

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Meine Wochenend-Jogginghose

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Gesundheit

Ich habe mich an einem Montagmorgen in der Ambulanz vorgestellt, weil ich den Verdacht auf eine Bänderdehnung hatte. Praktischerweise ließ ich dafür meine Jogginghose an, wohl wissend, dass ich diese schon aus reiner Bequemlichkeit das ganze Wochenende über getragen hatte. Unter anderem hatte ich darin Sex mit meiner Freundin (Quickie eben), sodass gewisse Spuren im Genitalbereich, bzw. oben am Bund nicht ausbleiben konnten. Mein langes T-Shirt nützte mir nichts, als ich dann nach Anlegen einer Schiene auf dem Behandlungstisch lag, der Arzt mir unverhofft das T-Shirt hochzog, um mir das Verabreichen einer Thrombose-Spritze zu demonstrieren. So konnte das versammelte Team im Behandlungsraum auf das getrocknete Sperma/Vaginaflüssigkeits-Gemisch blicken. - Ich wäre am liebsten im Boden versunken.

Beichthaus.com Beichte #00029549 vom 23.11.2011 um 23:00:36 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von roccoz
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