Ich kann nicht ohne Internet!

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Sucht Verzweiflung Internet

Ich bin Internetsüchtig und kein Versuch, meinen Konsum zu reduzieren, hat geklappt. Meinen Internetprovider habe ich gekündigt, nur um inzwischen mein Handy als Hotspot zu benutzen. Diverse Internet-blockierende Programme und Addons bringen nichts, wenn ich sie kinderleicht umgehen kann. Auch die vielen Sitzungen mit meinem Therapeuten haben nichts gebracht. Die unzähligen verschwendeten Stunden online, auf Seiten wie dieser oder den vielen Nachrichtenseiten im Netz haben schon jetzt negativen Einfluss auf mein Leben. Meine Abschlussarbeit musste ich zwei Mal verlängern lassen und war trotzdem so schlecht, dass ich das Studium nicht hätte bestehen dürfen.

Soziale Kontakte und Hobbys sind zum Glück noch vorhanden, doch verschwindend gering im Vergleich zu meiner Onlinezeit. Ich halte praktisch keinen Tag mehr ohne Internet aus und meine Fähigkeit mich zu konzentrieren ist drastisch gesunken. In der Firma kommt es oft vor, dass ich lieber den ganzen Tag lang im Netz surfe, als zu arbeiten. Bis jetzt ist es noch nicht aufgeflogen, aber wohl nur eine Frage der Zeit. Am Liebsten würde ich meinen Laptop wegschmeißen und nie wieder einen Computer anfassen, aber das kann ich leider beruflich nicht tun. Ich bin wohl verloren.

Beichthaus.com Beichte #00039263 vom 24.01.2017 um 10:31:41 Uhr (6 Kommentare).

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Hilfe, mein Mann denkt ich sei sexsüchtig!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fremdgehen Partnerschaft

Ich bin seit elf Jahren verheiratet und eigentlich läuft alles super, nur gibt es für mich ein Problem: Mein Mann will kaum Sex, ständig zu müde, Erektionsprobleme, und, und, und. Ich habe ihn darum gebeten wenigstens Petting zu machen, aber dann kam nur als Antwort, dass ich sexsüchtig sei! Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich überlege die Ehe zu beenden oder mir den Sex woanders zu holen. Ich hoffe, ihr versteht mich.

Beichthaus.com Beichte #00039249 vom 21.01.2017 um 00:08:27 Uhr (17 Kommentare).

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Das Kind, das vor meinen Augen starb

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Verzweiflung Mord Unfall Kinder

Ich habe vor drei Jahren ein Kind angerempelt und dieses ist dabei auf die Straße gestolpert und wurde mit voller Wucht angefahren. Der kleine Körper flog praktisch über den Wagen. Das war aber keine Absicht von mir. Der Mann hinter mir hatte mich geschubst und so […]
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Beichthaus.com Beichte #00039248 vom 20.01.2017 um 22:04:23 Uhr (12 Kommentare).

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Mein Leben als Fahrlehrer

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Arbeit Geld Ruhrgebiet

Ich beichte, dass ich mich von meinen Arbeitgebern habe ausnutzen lassen. Ich bin Fahrlehrer und von der Tätigkeit her ist es der beste Job den es gibt, es macht richtig viel Spaß und man kann sich richtig selbst verwirklichen, mit anderen Menschen arbeiten und seinen Arbeitstag größtenteils selbst planen. Jetzt kommt das große ABER, denn die Arbeitgeber sorgen gekonnt dafür, dass die Motivation flöten geht und man sich jeden Tag ausgenutzt und abgezockt fühlt. Es wird vom Chef angeordnet, 45 Minuten vor Beginn des Theorieunterrichts in der Fahrschule zu sein, um für Fragen der Fahrschüler zur Verfügung zu stehen, aufzuräumen und alles mögliche - diese Zeit wird aber nicht bezahlt, da ja angeblich keine Einnahmen generiert werden und das von der Steuer her nicht funktionieren würde, was ich zwar nicht glaube, aber irgendwie hinnehme


Dazu kommt, dass wegen des Kassenbuchs eine tägliche Abrechnung der Fahrstunden erfolgt, dies dauert circa 15 bis 20 Minuten, die man auch nicht bezahlt bekommt. So hat man teilweise 65 Minuten unbezahlte Arbeitszeit pro Tag, wodurch der eigentliche Stundenlohn ordentlich gedrückt wird und da kommt im Monat und Jahr eine ordentliche Summe zusammen, bei der man sich abzocken lässt, weniger Freizeit und weniger Geld. Dazu kommt der Lohn fast nie pünktlich, teilweise muss man 10 Tage warten, bis endlich Geld auf dem Konto ist, trotz beschweren und anmahnen, dass das Geld doch pünktlich kommen muss, ändert sich nichts, man hat Rücklastschriften zu begleichen, rutscht ins Dispo und muss hohe Dispozinsen zahlen, der Telefonanbieter sperrt das Handy, da man die Rechnung nicht zahlen konnte... Ist das Geld dann endlich da, ist es auch wieder weg, da man erst einmal alles überweisen muss, zuzüglich Gebühren und da auch dabei regelmäßig zig Euro für nichts draufgehen, ist etwas ansparen erst recht nicht möglich.

Ich habe meinen Arbeitgeber bereits zwei Mal gewechselt, bei der ersten Fahrschule bei der ich war, wurde sogar verlangt, dass man den eigenen Laptop für den Unterricht nutzt und eigene Stifte für die Tafel kauft. Von einem Diensthandy, da man recht häufig und viel via WhatsApp, SMS und Anrufen mit den Fahrschülern, TÜV, etc. kommunizieren muss, darf man erst gar nicht träumen, man kann also auch nie abschalten und ist quasi immer erreichbar für den Chef und für die Schüler, und das ist ebenfalls ätzend. Aber was soll ich machen, arbeitslos sein ist ebenfalls keine Alternative und irgendwie läuft es bei allen Fahrschulen gleich oder ähnlich, ich kenne so viele angestellte Fahrlehrer, die zu spät Lohn bekommen und die bei den Stunden vom Chef abgezockt werden.

Weihnachtsgeld oder Gehaltserhöhungen sind nur im Reich der Fantasie zu finden und in diesem Beruf nicht anzutreffen. Man wird als Arbeitnehmer ausgequetscht bis zum Ende und man macht doch trotzdem weiter, weil die Arbeit mit den Fahrschülern Spaß macht und der Job einen eigentlich zufriedenstellt und arbeitslos sein halt auch keine Alternative ist. Daher will ich beichten: Ich lasse mich ausnutzen, abzocken und lasse mir viel gefallen, aber gehe trotzdem jeden Tag wieder zur Arbeit und versuche die Fahrschüler meinen Frust über die Rahmenbedingungen nicht spüren zu lassen und bin auf meine Arbeit stolz, da meine Quote fürs "Erste-Praktische-Prüfung-Bestehen" bei circa 85 % liegt und dies ein verdammt guter Wert ist.

Beichthaus.com Beichte #00039241 vom 18.01.2017 um 15:28:28 Uhr in Ruhrgebiet (11 Kommentare).

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Mit 14 Jahren prostituiert

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Prostitution Verzweiflung

Ich (w/18) beichte, dass ich trotz meines jungen Alters mit unendlich vielen Männern geschlafen habe, die größtenteils doppelt so alt waren wie ich. Mit 14 Jahren habe ich angefangen mich zu prostituieren, um mein Taschengeld aufzubessern. Für meine Entjungferung […]
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Beichthaus.com Beichte #00039240 vom 18.01.2017 um 13:50:28 Uhr (22 Kommentare).

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