Der Ochsenfrosch nachts am Straßenrand

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Zorn Ungerechtigkeit Polizei

Ich (w/21) bin Montagnacht zu sehr später Zeit mit dem Auto losgefahren, um meinen Freund vom Bahnhof abzuholen. Es war natürlich nichts mehr auf den Straßen los - aber dann stand da so eine gelangweilte Polizeistreife einsam am Rand und hielt mich an. Der Polizist kam also ran, ich machte das Fenster nur einen kleinen Spalt runter und er wollte meine Papiere und den Führerschein sehen. In ziemlich unfreundlichem Ton. Ich gab daraufhin zurück, dass ich erst mal seinen Ausweis sehen will. Das schmeckte ihm schon gar nicht. Natürlich folgte die Rache prompt, ich durfte aussteigen, Warndreieck und Co. zeigen und währenddessen fragte er mich direkt, wo ich denn um die späte Uhrzeit noch hinwolle. Das empfand ich als tierisch unverschämt und fragte ihn auch, was ihn das zu interessieren habe. Der Bulle pumpte sich ab da schon auf wie ein Ochsenfrosch, blieb aber halbwegs cool und pampte mich nur weiter an.

Ob ich was getrunken hätte? Ja klar, sagte ich. Apfelsaft, einen Kaffee. Dem Typen platzte fast eine Ader und er wollte rund heraus wissen, ob ich frech werden wolle. Pustekuchen, ich wollte nur einfach zum Bahnhof und lenkte dann auch ein und fragte, ob ich jetzt weiterfahren dürfe. Der Macker musste natürlich das letzte Wort haben und ätzte noch ein überbelehrendes, nicht freundliches, sondern wirklich Verächtliches: "Und fahren Sie vorsichtig!" Zu deiner Information, Fettsack: Tue ich immer. Im Nachhinein habe ich mich richtig geärgert und beichte in erster Linie, dass ich mich zuletzt doch ein bisschen von dem Blödhammel und seiner staatlichen Genehmigung zum A*schlochtum habe einschüchtern lassen. Eigentlich bin ich sehr schlagfertig.

Beichthaus.com Beichte #00033759 vom 13.08.2014 um 20:25:51 Uhr (22 Kommentare).

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Das ungewollte Kind

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Verzweiflung Hass Falschheit Familie

Ich (w/21) verfluche meine Mutter. Warum? Folgende Geschichte dazu: Als ich drei Jahre alt war, trennten sich meine Mutter und mein Vater. Ich wohnte als Kleinkind mit meiner Mutter alleine. Sie heiratete dann erneut einen Mann und der Kontakt zwischen meinem Vater […]
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Beichthaus.com Beichte #00033734 vom 08.08.2014 um 09:27:46 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Fahrerflucht?

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Verzweiflung Feigheit Auto & Co. Unfall

Ich möchte hier endlich mein schlechtes Gewissen, das mich seit Jahren belastet, erleichtern. Und ich hoffe natürlich auch auf ein paar aufmunternde Worte, obwohl ich glaube, Fahrerflucht begangen zu haben. Vor vielen Jahren war ich mit drei "Freunden" nachts nach dem Feiern unterwegs. Ich hatte drei Stunden zuvor einen Likör getrunken und sollte meine Leute noch an einen anderen Ort fahren. Es hat geregnet, deshalb war ich mitten in der Stadt nur mit maximal 40 Sachen unterwegs. Auf der Straße war rechts und links ein Gehsteig, ich habe nur ganz kurz nach unten geschaut, und plötzlich war da mitten auf der Fahrbahn eine Gestalt! Es war wie in einem schlechten Horrorfilm. Ich hatte keine Chance. Er ist mir in die Windschutzscheibe geflogen. Völlig unter Schock bin ich ausgestiegen und wollte ihn ins Krankenhaus fahren. Er hat sich jedoch erst einmal nur ins Auto gesetzt, eine geraucht und dann gesagt, dass er das nicht wolle, er wollte auch keine Polizei. Nach einer halben Stunde beschloss einer meiner "Freunde" dann, ihn nach Hause zu bringen, weil die Polizei nicht gut wäre, da ich ja gesoffen hatte und so weiter. Dabei hatte er nur Angst. Denn er hätte es seiner Ehefrau nicht erklären können, wenn er bei der Polizei eine Aussage hätte machen müssen. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt übrigens nichts von einer Ehe! Jedenfalls hat er ihn dann nach Hause begleitet, da sie recht nah beieinander wohnen und für mich war damit alles geklärt - bis am nächsten Morgen in der Zeitung nach meinem Auto gesucht wurde. Seitdem lässt mich das Ganze nicht mehr los. Ich habe wohl einen Fehler gemacht, obwohl ich mich um ihn gekümmert habe, anständig fuhr und nüchtern war. Bis heute weiß ich nicht, was er nachts mitten auf der Straße zu suchen hatte, oder wie er dahin kam. Es tut mir leid, dass ich wohl falsch reagiert habe. Ich wusste es nicht besser. Entschuldigung!

Beichthaus.com Beichte #00033715 vom 05.08.2014 um 15:23:09 Uhr (11 Kommentare).

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Dreijährige nachts alleine auf der Straße

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Zorn Dummheit Auto & Co. Kinder

Dreijährige nachts alleine auf der Straße
Es ist zwar schon fünf Jahre her, aber damals war ich (m/35) mit dem Auto unterwegs: mit 30 Sachen in einer normalen 50er-Zone, da ich mich in dieser Straße nicht auskannte. Ich fahre generell sehr umsichtig, aber an diesem Tag war ich wirklich sehr langsam unterwegs. Es war etwa 23 Uhr und dementsprechend leer auf den Straßen. Doch dann sprang ein dreijähriges Mädchen auf die Straße. Man sah sie fast nicht - sie kam aus einer Seitenstraße und wäre mir um ein Haar ins Auto gelaufen. Sie war auch nach dem Bremsvorgang total vergnügt und Quietschfiedel. Es war ja auch nichts passiert, da ich noch rechtzeitig vor ihr scharf bremste und sie nicht erwischte. Anscheinend war das Kind auch nicht unbedingt schreckhaft. Bin dann ausgestiegen und habe die Kleine mit zur nächsten Polizeiwache genommen. Zum Glück kannten die diensthabenden Beamten die Eltern! Sie sind dann mit dem Kind dorthin, und ich kam auch mit. Als wir vor der Tür standen, waren die Eltern keineswegs aufgeregt und schlossen das Kind erleichtert in die Arme, sondern guckten wie Autos - sie hatten nicht bemerkt, dass das Kind aus der Wohnung gegangen war. Der Gesichtsausdruck der Eltern, die wach und im Wohnzimmer waren, machte mich unglaublich aggressiv. Wie kann man so blöd sein und quasi dafür sorgen, dass ein dreijähriges Kind aus der Wohnung geht?! Man schließt die doch ab, wenn man ein Kind in dem Alter hat, und legt den Schlüssel so ab, dass das Kind nicht drankommt!

Ich möchte beichten, dass ich den Eltern auch genau dies ins Gesicht keifte. Es war nicht ganz Brüllen, aber doch schon recht nah dran. Ich war dermaßen fertig, weil ich genau wusste, dass das Kind, wenn ich schneller gefahren wäre, jetzt schwerstverletzt oder gar tot gewesen wäre! Ich wurde zwar nicht beleidigend, aber ich sagte denen doch klipp und klar, was ich von ihnen als Eltern halte. Leidtut es mir nur für die Maus, die dann geweint hat, weil sie hörte, dass ich schimpfe. Ich bin sonst sehr ruhig, aber ich konnte nicht mehr. Für mich waren diese Leute in dem Moment mehr als hirnverbrannt. Sie glotzten mich übrigens nur an, und haben sich letztendlich kleinlaut bedankt. Dann war mein cholerischer Anfall auch wieder vorüber, ich habe ihnen noch empfohlen, in Zukunft mal über den Gebrauch von Wohnungsschlüsseln nachzudenken, und die Sache war gegessen. Trotzdem hoffe ich auf Absolution von dem einen oder anderen.

Beichthaus.com Beichte #00033587 vom 11.07.2014 um 18:30:37 Uhr (16 Kommentare).

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Die Lüge über den mutmaßlichen Vergewaltiger

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Lügen Falschheit Selbstsucht Ex

Ich (w/21) beichte, dass ich das Schlimmste getan habe, was ein Mensch tun kann. Ich war ungefähr drei Jahre lang mit meinem Ex zusammen. Wir haben uns oft gestritten, aber ich habe ihn trotzdem über alles geliebt - was ich heute noch tue. Er hat mich jedoch längere Zeit mit meiner damals besten Freundin betrogen und hat dann irgendwann mit mir Schluss gemacht, weil er mit ihr zusammen sein wollte. Ich war ziemlich verletzt und bin im Affekt zur Polizei, wo ich ihn wegen Vergewaltigung angezeigt habe. Er saß eine ganze Weile in Untersuchungshaft und wurde glücklicherweise aus Mangel an Beweisen freigelassen. Ich bereue es heute noch und bin einfach froh, dass er freigelassen wurde. Das Schlimmste an der Sache ist, dass er inzwischen weggezogen ist, weil er den Hass auf ihn, den "mutmaßlichen Vergewaltiger", nicht ertragen konnte. Ich wünschte wirklich, ich könnte diese dumme Tat rückgängig machen, weil er das echt nicht verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00033580 vom 10.07.2014 um 12:11:33 Uhr (27 Kommentare).

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