Eine Alibi-Freundin zum Tod meiner Oma

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Falschheit Lügen Feigheit 50+ Bonn

Meiner Oma geht es in letzter Zeit sehr schlecht, sie liegt im Krankenhaus und wird wohl leider bald sterben. Ich (m/17) stehe ihr sehr nahe, sie bedeutet mir sehr viel und ich wünsche ihr ein Ende in Frieden. Schon lange fragt sie, ob ich eine Freundin hätte, alle ihre Enkel wären in einer Beziehung, und sie würde mich auch gerne mit einer Freundin sehen. Was sie nicht weiß, ist, dass ich schwul bin. Da ich nie vorhatte, ihr das zu erzählen und auf keinen Fall mit meinem Freund im Krankenhaus antanzen wollte, ihr aber doch einen Gefallen tun wollte, habe ich einfach eine Schulfreundin mitgenommen und sie ihr als meine Freundin vorgestellt. Das hat meine Oma sehr gefreut, sie war richtig glücklich. Aber jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, sie in ihren letzten Tagen noch angelogen zu haben. Ich habe überlegt, ihr noch die Wahrheit zu sagen, bevor es zu spät ist, aber das würde sie noch unglücklicher machen.

Beichthaus.com Beichte #00035504 vom 20.04.2015 um 15:07:31 Uhr in 53113 Bonn (Prinz-Albert-Straße) (8 Kommentare).

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Die Mobberin, die mich ein Jahr meines Lebens kostete

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Aggression Zorn Rache

Ich saß mit einer Freundin ganz normal in der Cafeteria der Uni, schaue aus dem Fenster und erblicke tatsächlich niemand Geringeres als die Dame aus Schulzeiten, die mich früher gemobbt hat. Damals hat so gut wie die ganze Klasse mitgemacht, aber sie und ihre Clique waren immer ganz vorn dabei, mich zu verarschen. Sogar nachdem ich die Klasse, durch daraus resultierendem Notenabfall, wiederholen musste. Seit Freitag plagen mich übelste Rachegedanken. Vielleicht stelle ich sie im Uni-Netzwerk mal so richtig schön bloß und offenbare, was damals ablief. Heute ist Mobbing ja zum Glück ein ernsteres Thema als früher. Sollen doch ihre neuen Uni-Freunde so über ihr wahres Wesen erfahren. Die wird sich noch umschauen! Vergebt mir diese Gedanken, aber diese Aktionen haben mich damals so viel Zeit und Nerven gekostet, ja ein ganzes verflixtes Schuljahr sogar. Ein später Ausgleich ist mehr wert als gar kein Ausgleich.

Beichthaus.com Beichte #00035502 vom 19.04.2015 um 22:04:40 Uhr (14 Kommentare).

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95% Ausländer an meiner Schule

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Vorurteile Hass Verzweiflung Schule Gesellschaft

95% Ausländer an meiner Schule
Meine Schule hat einen furchtbar schlechten Ruf. Und das wusste ich schon, bevor ich mich entschieden habe, dort zur Schule zu gehen. Aber ich dachte, dass alle übertreiben. Der schlechte Ruf liegt ganz einfach an den ganzen Ausländern. 95% der Schüler sind Türken. Ich selbst war nie rassistisch. Bis ich auf diese Schule kam. Ich beichte hiermit, dass ich es besser fände, wenn die ganzen Ausländer dahin gehen, wo sie herkommen. Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Überall wo die Ausländerrate hoch ist, ist die Kriminalitätsrate unweigerlich gestiegen. Jeder, der das nicht sieht, will es einfach nicht sehen. Am schlimmsten ist auch noch, dass die ganzen Türken Deutschland nicht mögen, genauso wie die Deutschen an sich. Es ist eine Schande, dass man heute auf einer deutschen Schule in Deutschland von den Ausländern gemobbt wird. Früher war es umgekehrt, nicht, dass ich das gut fand, aber es war halt so. Ich versuche es immer zu ändern, aber das ist leider unmöglich. Ich will kein schlechter Mensch sein.

Beichthaus.com Beichte #00035500 vom 19.04.2015 um 20:52:38 Uhr (35 Kommentare).

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Meine Großeltern haben kein Telefon

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Engherzigkeit Zorn Telefon Familie

Meine Großeltern treiben mich zur Weißglut. Ich liebe sie sehr und sie waren immer die Großeltern, die sich Kinder nur wünschen können. Aber ihre sture Weigerung, sich ein Telefon zuzulegen, macht mich echt wahnsinnig. Sie hatten vor x-Jahren einen Telefonanschluss. Dann sind sie in den 80er-Jahren, zu der Zeit ungefähr, als ich zur Welt kam, in ihr jetziges Haus gezogen. Es ist ein sogenannter Einsiedlerhof, den sie damals gekauft haben, fünf bis zehn Gehminuten - je nach Laufgeschwindigkeit, für die meisten etwa sieben Minuten - entfernt vom eigentlichen Ort. Im neuen Heim konnten sie die alte Telefonnummer nicht behalten. Dann sagten sie, lieber kein Telefon, als eins mit einer neuen Nummer, die alte war so einfach zu merken. Seither treiben sie nicht nur uns aus der restlichen Familie, sondern auch die Nachbarn zur Weißglut, da man jedes Mal, wenn man sie sprechen muss, zu ihnen hindackeln muss. Wenn ich Oma und Opa etwas Wichtiges mitteilen will, muss ich das über die Nachbarn tun.


Davon abgesehen ist da noch der extreme Leichtsinn: Wenn mal was passiert, sind die beiden aufgeschmissen. Ein Handy haben wir den beiden geschenkt, ein Seniorenhandy, aber da haben sie auf dem Einsiedlerhof keinen Empfang, und es wird nie eingeschaltet. Irgendwann gab man es auf, es auf dem Handy zu versuchen. Davon abgesehen sind sie liebevolle Leute, bei denen ich als Kind für mein Leben gerne die Freizeit verbracht habe, denn der Hof ist ein wunderbarer Abenteuerspielplatz in der herrlichen Natur. Aber der Umstand, sie einfach so gut wie nie erreichen zu können, nervt nicht nur mich als Enkelsohn extrem. Vor allem machen wir uns Sorgen, wenn mal ein Unglück passiert. Es musste Abhilfe geschaffen werden und so haben wir gestern - die Großeltern sind zu Besuch bei meiner Tante und deren Mann - den Plan geschmiedet, ihnen auf so erschreckende Art und Weise zu zeigen, wie gefährlich, altersstarrsinnig und leichtsinnig ihr Verhalten ist. Wir wissen nur noch nicht, was wir genau machen.


Wir wollen irgendein Szenario fingieren, sodass sie dann dringend telefonieren müssen, aber leider, leider ist niemand aus der Familie, dem Freundeskreis und den Nachbarn zu Hause. Dann stehen sie nämlich da - die nächste Telefonzelle ist meilenweit weg und ein Auto haben sie derzeit auch nicht, das alte war schrottreif. Dann merken sie, dass man ein Telefon braucht, vor allem, wenn man so abgelegen wohnt. Die zündende Idee fehlt noch, es muss nur wirklich erschreckend sein. Hoffentlich bekommen wir Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035497 vom 19.04.2015 um 20:04:17 Uhr (9 Kommentare).

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Ein Date mit meinem Freier

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Prostitution Schamlosigkeit Peinlichkeit Dating Redefin

Ich (w/21) möchte hiermit beichten, dass ich mich vor Kurzem prostituiert habe. Nicht nur wegen des Geldes, auch weil es mich irgendwie gereizt hat. Ich habe ziemlich viele Nachrichten bekommen, von verschiedenen Männern. Ich habe mir natürlich nur die gut aussehenden und sympathischen Männer rausgepickt. Das erste Mal war mit einem 26-Jährigen, der mich lecken wollte, was er auch echt gut konnte! Dafür gab es dann 100 Euro und ich bin sogar gekommen. Schlecht habe ich mich danach nicht unbedingt gefühlt. Deswegen habe ich noch ein Treffen mit einem 23-Jährigen arrangiert. Er wollte einen Blowjob - und wenn beide wollen, auch mehr. Zu meiner Überraschung war er sehr sympathisch und es war alles sehr locker und angenehm. Wir haben uns viel unterhalten und irgendwann sind wir dann zur Sache gekommen.


Er hat mir zuerst die ausgemachten 160 Euro gegeben. Ich habe ihm einen geblasen, er hat mich geleckt und wir hatten Sex. Ich bin sogar drei Mal gekommen! Danach hat er mich nach Hause gebracht und mir nachher noch eine Nachricht geschrieben, dass es ihm sehr gefallen hat und gerne Nummern austauschen will, weil man dort so schlecht schreiben konnte. Also habe ich ihm meine Nummer gegeben, damit wir so weiterschreiben konnten. Seitdem sind wir so gut wie durchgehend am Schreiben und wir verstehen uns echt gut! Wir wollen uns nächste Woche auf ein normales Date treffen. Ist das nicht strange?! So etwas kann man doch keinem erzählen! Er war der perfekte erste "Freier", mit dem ich geschlafen habe. Ist das nicht romantisch?

Beichthaus.com Beichte #00035496 vom 19.04.2015 um 16:17:49 Uhr in Redefin (22 Kommentare).

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