Jugendsünde mit Folgen

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Masturbation Schamlosigkeit Dummheit Intim Familie Gießen

Als ich 16 war, habe ich mich vor meinen damals 8 und 10-jährigen Cousins selbst befriedigt. Ich habe hinterher mit Gewalt gedroht, sollten sie mich verraten. Der Kontakt zu der Familie ist abgebrochen, verständlich. Ich habe versucht, mich mit ihnen darüber zu unterhalten, die Sache zu klären, dies wurde abgelehnt, ebenfalls verständlich. Es hieß: "Dafür müsse ich einiges tun, um das wieder gut zu machen." Das wurde schnell revidiert, wie gesagt, es gibt keinen Kontakt mehr. Ich wäre zu allem bereit gewesen, um die Sache wieder gut zu machen. Ich habe mich bei der Familienberatungsstelle zur Therapie angemeldet, wurde dort aber nach 2 Sitzungen wieder entlassen.
Meine Eltern waren fast froh über diesen abrupten Abbruch der Beziehung, auch wenn der Auslöser dafür schlimmer nicht hätte sein können. Es bestanden schon immer Streitigkeiten zwischen beiden Familienteilen.
Eines Tages sah ich meine Cousins im Schwimmbad wieder, beide kamen auf mich zugerannt und freuten sich. Wir unterhielten uns eine Weile, ich bemerkte nicht, dass sie irgendwie Schaden gefunden haben, aber wer bin ich, um sowas beurteilen zu können? Ihr Vater sah es und packte schon die Sachen zusammen, als sie kamen.
Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen. 6 Jahre voller Schuldgefühle, die ich schon beim Pfarrer gebeichtet habe. Die ich mit Therapie und Entschuldigungsversuchen versuchte, auszumerzen. Ich fand mich damit ab und fand auch, dass ich es definitiv verdient habe.

Als mein Großvater gestorben ist, meine Eltern Alleinerben wurden und der andere Teil der Familie den Pflichtteil nicht ausgezahlt bekommt, da aus Unterlagen hervorgeht, dass zu Lebzeiten hinter den Rücken meiner Eltern erhebliche Geldsummen von meinem Großvater an den anderen Teil der Familie geflossen sind, versuchten sie mich zu erpressen. Sie riefen bei dem Jugendverein an, bei dem ich seit ich 5 war Mitglied bin. Sie versuchten, mich anonym bei meinem Gruppenleiter anzuschwärzen, der mich Gott sei Dank nicht verstoßen hat, meine Arbeit im Verein aber dermaßen einschränken musste, dass ich mich dort nicht mehr wohl fühle. Dies war wie eine 2. Familie für mich und momentan bin ich kurz davor, auszutreten.

Ebenso ging ein Brief an den Anwalt meiner Eltern mit der Forderung, sofort den Pflichtteil zu überweisen, andernfalls werde der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Unser Anwalt ging nicht darauf ein. Seitdem haben wir nichts mehr gehört, der Erbrechtsfall läuft noch. Ich habe eine Therapie, nochmals, bei ProFamilia gemacht, habe mit unserem Anwalt gesprochen, habe einen Jugendanwalt für Strafsachen konsultiert, der mir von einer Selbstanzeige abriet, ich habe mit einem Psychologen geredet, der sogar meinte, ich solle einfach alles leugnen. Ich habe Angst um meine Zukunft, ich möchte Lehrer werden. Das mag für viele Leute bei dem Kontext schlimm sein, aber es war quasi schon immer meine Bestimmung, schon lange vor dem Vorfall. Ein Anruf beim Schulamt und ich bin erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00028908 vom 06.05.2011 um 17:55:37 Uhr in Gießen (Alicenstraße) (41 Kommentare).

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Im Transportbataillon

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Faulheit Lügen Falschheit Zivi & Bund Lingen an der Ems

Es geschah 1999. Ich (damals 20) war mit zwei meiner Schulkameraden in derselben Kaserne untergekommen, um unseren Grundwehrdienst abzuleisten. Die Grundausbildung war vorbei und jetzt hieß es noch acht Monate rumzukriegen. Nach der Grundausbildung war wirklich nicht mehr viel los und man hing oft auf den Stuben herum und spielte Karten. Wir waren ein Transportbataillon und unser Zug hatte einen Fuhrpark von circa 15 LKW zu verwalten. Voll die alten Dinger. Es war wieder einer dieser Tage, wo nix los war und wir im schönen Tarnfleckanzug mit Kartenspielen die Zeit tot schlugen. Plötzlich der Schrei des Fahnenjunkers durch das Gebäude: "Erster Zug, raustreten!". Das bedeutet, dass aus jeder Stube ein Soldat auf den Flur anzutreten hat, um weitere Befehle entgegenzunehmen. Da ich mit meinem fetten Arsch am dichtesten an der Tür saß, bin ich rausgegangen. Der stellvertretende Zugführer, Fahnenjunker Knecht, informierte uns, dass gleich jeder auf dem Flur mitzukommen habe, um die fünf von einem Transport wiedergekehrten LKW zu warten. Und das liebe Freunde ist ein ganz langweiliges, nerviges Unterfangen. Vor allen Dingen mit der Fettpresse die ganzen Nippel schmieren. Und die Karre putzen. Und gucken, ob die technischen Anlagen funktionieren. Allein der Marsch zum Unterstand der Dinger war gefühlte 4 km entfernt. Jedenfalls würden wir in 5 Minuten rausgerufen werden und sollten uns bereithalten. Nein Freunde, dachte ich mir, aus der Nummer kommst du irgendwie raus. Ich wieder in die Stube. Die anderen fragten noch, was denn sei. Ich sagte: "Nichts besonderes, irgendeine Änderung im Dienstplan für kommende Woche."


Pünktlich wie ein Maurer schrie unser Fahnenjunker nach 5 Minuten über den Flur: "Erster Zug, raustreten!". Ich sagte: "Carsten, diesmal bist Du dran; ich war gerade." Carsten trat heraus und - nun was soll ich sagen. Er kam nach dreieinhalb Stunden mit einer ziemlichen Fresse wieder. Die anderen hatte ich inzwischen über meine List informiert und wir haben alle herzlich gelacht - außer Carsten. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00028891 vom 02.05.2011 um 15:30:21 Uhr in Lingen an der Ems (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bezahlt für nix

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Wollust Prostitution Verschwendung Betrug Last Night Hamburg

Ich war mit ein paar Freunden in Hamburg unterwegs. Als sich am späten Abend die Gruppe dann aufteilte, bin ich mit meinem Kumpel über den Kiez gezogen. Er wollte sich unbedingt ein paar Nutten im Laufhaus anschauen. Als wir dann dort waren, sind wir auch relativ schnell mit einer dieser Damen ins Gespräch gekommen. Wir wollten einfach nur schauen, kein Sex! Sie hat das auch gleich akzeptiert und uns den Vorschlag einer Lesbenshow gemacht. Wir willigten für 60 Euro pro Person ein. In das Zimmer kam dann auch ihre Freundin und wir sollten uns doch ein wenig "frei machen", dass war unser Problem, wir wollten es nicht voreinander. Also ist mein Kollege mit der einen in ein anderes Zimmer verschwunden.
Kurz darauf sollte dann meine Show beginnen. Nach einem kurzen Smalltalk hat sich dann mein Mädchen ausgezogen und es kam eine andere Freundin von ihr rein. Und da begann das Übel. Ich sollte zusätzlich nochmal Zahlen was ich nicht einsah. Nach einer kurzen Diskussion wollte ich dann wieder raus. Fehlanzeige. Ich sollte dann Beide nochmal extra bezahlen, obwohl ich keine Dienste erhalten habe. Ich saß in der Zwickmühle. Der Zuhälter war mittlerweile auch dabei und beteiligte sich an der Runde.

Der hat mir dann auch mitgeteilt, ich solle doch bitte die Damen bezahlen (besser gesagt ihn), weil ich sonst das Laufhaus nicht so verlassen würde, wie ich es betreten hatte. Als sich die Situation immer mehr zuspitze und ich komplett alleine war mit dem Zuhälter, habe ich bezahlt. Ich habe 500 Euro für meine körperliche Unversehrtheit hinlegen müssen! Die Quittung wurde natürlich so ausgelegt, als hätte ich den "Service" dieser beiden Damen in Anspruch genommen. Also brauche ich erst gar nicht zur Polizei. Mein Freund stand draußen und hat auf mich gewartet, ihn haben sie mehr oder weniger rausgeworfen. Ohne Grund versteht sich. Ich bitte um Vergebung, dass ich ein solches Etablissement betreten habe.

Beichthaus.com Beichte #00028889 vom 01.05.2011 um 17:31:37 Uhr in Hamburg (Reeperbahn) (19 Kommentare).

Gebeichtet von Mindszenty
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Die Lady von nebenan

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Begehrlichkeit Wollust Trägheit Neugier Nachbarn

Meine Frau will schon lange aus dieser Wohnung ausziehen und auch mir ist sie eigentlich schon viel zu klein und zu schäbig (2 kleine Zimmer in nicht gerade guter Nachbarschaft). Aber ich kann beim Haus, welches unserem gegenüber steht auf die Balkons gucken. In einer dieser Wohnungen wohnt eine junge Dame, die einfach nur scharf ist. Sie ist oben herum ziemlich gut ausgestattet und geht im Sommer häufig nur in einem knappen Bikini bekleidet auf den Balkon. Das ist immer ein herrlicher Anblick, der mich die schäbige Umgebung vergessen lässt. Ich würde meine Frau niemals betrügen, zumal die junge Dame eh in festen Händen ist. Aber ein wenig Träumen wird ja wohl noch erlaubt sein. Egal, ich beichte hiermit dass der einzige Grund warum ich mich nicht ernsthaft um eine andere Wohnung bemühe, die heiße Lady von gegenüber ist.

Beichthaus.com Beichte #00028887 vom 30.04.2011 um 21:25:05 Uhr (21 Kommentare).

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Kenny

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Boshaftigkeit Falschheit Drogen Schule Berlin

Die Geschichte ist schon einige Jahre her. Mitte der Neunziger. Als wir so 16 waren, gab es einen Jungen der war wie Kenny von Southpark. Er war unglaublich arm, wohnte in der miesesten Gegend und seine Mutter war bekannt als "die Matratze" weil sie besoffen Jeden drübersteigen ließ und auch uns regelmäßig anbaggerte, wenn wir zu Besuch waren. Aus diesem Grund haben wir ihn immer fertig gemacht und fiese Späße mit ihm getrieben. Einmal habe ich ihm Scheuerpulver als Speed verkauft. Während er so tat, als wäre er auf dem tollsten Trip, haben wir uns totgelacht. Die Menge an bösen Scherzen, die wir getrieben haben, lässt sich in einer einzigen Beichte gar nicht aufzählen. Jahre später bin ich aus Berlin weggezogen und habe ihn nie wieder gesehen.
Kürzlich, 15 Jahre später, habe ich nach alten Bekannten im Internet gegoogelt und habe ihn in einem Musikerverzeichnis wiedergefunden und festgestellt, dass er auf den Covern seiner CDs immer noch wie früher aussieht und den Verkaufszahlen nach zu urteilen eine Menge Schotter verdienen muss. Er macht Hiphop und seine Texte handeln vom Leben im Ghetto. Während er jetzt einen auf reichen Gangster macht, habe ich einen Harz-IV-Antrag eingereicht. Die Moral von der Geschichte; manchmal ist das Leben irgendwie seltsam.

Beichthaus.com Beichte #00028885 vom 29.04.2011 um 23:57:36 Uhr in 10967 Berlin (36 Kommentare).

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