Acht Jahre lang eine Sexbombe

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Lügen Falschheit Selbstsucht Internet

Ich möchte hiermit beichten, dass ich und meine beste Freundin einen Typen aus dem Internet mal acht Jahre lang verarscht haben. Alles fing ganz harmlos an - sie und ich (damals noch 12 und 14) entdeckten den Knuddels-Chat. Ich meldete sie dort an, da ich schon länger dort aktiv war, und zeigte ihr, wie alles funktionierte. Irgendwann kamen wir auf die Idee - wie wahrscheinlich jeder in seiner Chat-Karriere - uns ein Sexbomben-mäßiges Profil anzulegen und damit Typen zu verarschen. Wir suchten uns also das Profilbild einer megageilen Schnecke, gaben uns als 17 aus und taten so, als wären wir ein megageiles Partyluder, das sich gern von verschiedenen Typen flachlegen lässt. Wo der Witz dabei war? Keine Ahnung, wir fanden das damals lustig. Wir wollten nur ein bisschen mit ihnen schreiben und dann offline gehen. Anfangs war es noch relativ harmlos - wir saßen beide zu zweit kichernd vor dem PC und chatteten da mit ein paar Typen rum. Hauptsächlich chattete meine beste Freundin - sie schrieb irgendwann ein 16-jähriger Typ ziemlich flirty an. Und dann fing es an. Zuerst schrieben beide nur in Knuddels miteinander und meine beste Freundin hatte es noch ziemlich raus, die Rolle des versauten Partymäuschens aufrechtzuerhalten. Irgendwann tauschten beide ICQ-Nummern aus und so schrieben beide täglich in ICQ ein paar Stunden und lernten sich langsam wirklich kennen. Meine beste Freundin war damals für ihre 12 bzw. 13 Jahre schon überdurchschnittlich reif und erwachsen und dem Typen fiel es überhaupt nicht auf, dass sie viel jünger war als er. Ich hielt den Kontakt noch für harmlos - und anfangs war auch nichts geflunkert, außer dem falschen Profilbild und dem falschen Alter.

Und dann ging es los - ich schrieb ihn ebenfalls an und stellte mich als die beste Freundin vor. Ich machte mich zwei Jahre älter, nannte ihm aber meinen richtigen Namen. Und dann fingen wir an uns ein ganzes Lügengerüst aufzubauen - angefangen von einer fremden Stadt, in der wir lebten, eine Clique, zu der wir angeblich gehören würden, der "nervige Ex" meiner besten Freundin, der sie immer wieder nerven würde, und so weiter. Es war schäbig, ja. Aber es machte uns saumäßig viel Spaß und wir erfassten damals den Ernst der Lage nicht, da der Kontakt noch ziemlich oberflächlich war. Irgendwann mussten wir uns sämtliche Dinge und Erlebnisse aufschreiben, die wir ihm erzählten und uns, wenn wir unabhängig voneinander mit ihm geschrieben haben, Bericht erstatten, damit er keinen Verdacht schöpfte. Wie es aber so ist, wenn man mit jemandem jeden Tag ca. drei Stunden schreibt, wurden die Gespräche zwischen meiner besten Freundin und dem Typen immer tiefgründiger - immer ein wenig mehr. So verging ein Jahr, in dem sie dauernd mit ihm schrieb. Zwischen ihnen hatte sich eine richtige Chat-Freundschaft entwickelt. Ich schrieb auch des Öfteren mit ihm und unser Lügengerüst baute sich immer weiter auf - wir erzählten, dass wir zusammen in Amerika waren, dass ich nun einen Freund hätte, dass sie schwanger von ihrem Ex wäre. Mittlerweile war alles was wir ihm erzählten, erstunken und erlogen und ein riesiges Wirrwarr aus Lügen und Verarsche.

Noch ein Jahr verging - ich war mittlerweile 16 und meine beste Freundin 14. Sie schrieb immer noch mit ihm und da fing es nach und nach an, dass er vor ihr seine Maske fallen ließ und wir mehr erfuhren. Er schüttete ihr sein ganzes Herz aus. Um es kurz zu machen, er war echt eine extrem arme Sau und hatte ein richtig beschissenes Leben hinter sich: Die Eltern Alkoholiker, Drogensucht, massive Aggressionsprobleme - aber er gab nach außen hin immer den harten Kämpfer und ein wenig Macho, aber innerlich sah es wohl oft anders aus. Da haben wir uns schon mal scheiße gefühlt. Meine beste Freundin nahm sich vor, den Kontakt abzubrechen, aber immer wenn ihr langweilig war, schaltete sie wieder ICQ an und tischte ihm weitere Lügen auf. Irgendwann telefonierten wir dann mit ihm und erzählten ihm irgendeinen Quatsch von wegen dass wir zusammen in Arizona wären und so einen Kram. Er hat uns das ernsthaft abgekauft - und dabei war er überdurchschnittlich intelligent und sehr selbstbewusst, und vor allem kein Mensch, der vertraut. Außerdem erfand sie eine kleine Schwester seiner Traumfrau und schrieb mit ihm ebenfalls unter diesem Namen.

Dann gab es eine Phase, in der meine beste Freundin erkrankte und in der Zeit sehr viel mit ihm schrieb. Und es kam, wie es kommen musste - als sie dann 15 war, und ich fast 17, gestand er ihr, dass er sich total in sie verliebt hätte. Er hätte solche Gefühle noch nie für eine Frau empfunden, er sei sich sicher, sie sei diejenige, auf die er sein ganzes Leben gewartet hätte. Sie wäre so anders als alle anderen Frauen, die er kennen würde, und es sei auch nicht schlimm, dass sie ein Kind hätte, er würde sich freuen. Und er wüsste, dass es ihr genauso geht. Da saßen wir nun in unserem Dilemma, das wir angerichtet hatten. Wir entschieden uns für die Notbremse. Wir logen ein letztes Mal. Und zwar erzählte sie ihm, sie wolle ein Jahr in die USA auswandern und bräuchte Abstand von allem und jedem. Er war am Boden zerstört. Und sie löschte ICQ von ihrem PC und bemühte sich, nicht mehr in den Chat zu gehen.

Leider war ich noch regelmäßig in ICQ online und dachte nicht daran, dass er mich ja noch auf seiner Liste hatte. Sofort als ich online kam, fiel er über mich her: Wie es ihr in den USA geht, was sie macht, ob sie klarkommt etc. Er wollte ihr sogar Geld schicken, als ich unbedacht den Verdacht äußerte, sie würde gerade so über die Runden kommen. Er meinte es ernst - er sagte, er will zu mir nach "Berlin" kommen, bei mir übernachten und dann mit mir in dem Flieger in die USA reisen, sein Erspartes hätte er schon abgehoben. Ich schob extrem Panik und rief meine beste Freundin an. Sie versprach, es mit mir zusammen zu regeln. Letztendlich steckten wir in der nächsten Lüge. Ich sagte zu ihm, ich würde demnächst zu ihr fahren, sie besuchen und ihm dann Bericht erstatten.

Ja, die Chance hätte ich ergreifen müssen und danach einfach nicht mehr online gehen sollen, aber ich konnte nicht - ich erzählte ihm von unseren angeblichen Erlebnissen in den USA und von ihrem Kind, von ihr, von meinem Freund. Und notgedrungen erzählte er mir von seinen ganzen Sorgen, wie sehr er sie vermisse, dass er mit keiner anderen Frau mehr eine Beziehung eingehen könnte, weil er sie unbedingt sehen muss. Als ich 17 war, bekam ich einige sehr große Probleme in meinem Leben und ging überhaupt nicht mehr in ICQ online. Meine beste Freundin allerdings ging dann wieder ab und zu online - nach genau einem Jahr teilte sie ihm dann mit, dass sie wieder da wäre und das Spiel ging von vorne los. Als mit 18 bei mir dann wieder alles einigermaßen in Ordnung war, schrieb ich ebenfalls wieder mit ihm. Er war immer noch sehr verknallt und wollte nun unbedingt, dass wir beide ihn besuchen kämen. Er würde alles arrangieren und hätte schon ewig drüber nachgedacht, in seinen Wagen zu springen und zu ihr zu fahren, nur um ihr nahe zu sein.

Keine Ahnung, wie wir es gemacht haben, und es klingt unglaublich - aber der Typ hatte kurz darauf eine Menge mit seiner Arbeit zu tun und war ständig auf Montage. Meine beste Freundin und ich ergriffen die Chance- und der Kontakt verlief unglaublicherweise ein wenig im Sand und ein halbes Jahr später dachten wir nicht mehr wirklich an ihn. Unser Gewissen hat uns zu dieser Zeit extrem aufgefressen. Es tat uns unwahrscheinlich leid um den armen Kerl, der uns seine Gefühlswelt offenbart hat, auf der wir rumgetrampelt sind, indem wir ihm Lüge um Lüge über unser angebliches Leben auftischten, bloß weil uns zwei kleinen Mädchen langweilig war.

Beichthaus.com Beichte #00035950 vom 17.06.2015 um 03:37:28 Uhr (15 Kommentare).

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Der kalte Schweiß meiner Cousine

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Familie

Ich (w/24) bin eine sehr gute Freundin und Zuhörerin für meine Cousine und gute Freundin (32). Sie ist stark depressiv und in Behandlung. Durch die Depressionen weint sie auch sehr viel. Ich beichte, dass ich oft bei ihr bin und ihr zuhöre, sie aber nie in den Arm nehme. Ich ekle mich davor. Sie hat irgendwann aufgehört, sich zu duschen und bald darauf auch das normale Waschen sehr eingeschränkt. Es kann sein, dass sie mal drei Wochen lang nicht geduscht hat. Waschen tut sie sich auch nur sehr oberflächlich, und wenn ich bei ihr in die Wohnung komme, stinkt es nach Schweiß. Das hört sich extrem an, ist aber so - die ganze Wohnung riecht nach Schweiß.

Selbst wenn es richtig warm ist, ist es für sie bereits zu viel, sich wenigstens mal unter den Achseln zu waschen und danach ein Deo zu benutzen. Vor kurze Zeit hat unsere andere Cousine sie bereits auf das Hygieneproblem angesprochen, daher weiß sie es. Es ist mir auch ganz arg unangenehm, sie darauf anzusprechen. Und vor ein paar Monaten äußerte sich sogar mein Neffe (sie hat selbst keine Kinder) zu dem Geruch. Und er ist erst fünf Jahre alt. Das fand ich so peinlich für sie. Aber ich werde sie weiterhin nicht drücken - sie muss sich doch einfach nur Duschen und frische Kleider anziehen. Ich bin fast jeden 2. Tag drüben, helfe viel, höre zu, aber erst, wenn sich das Hygieneproblem geändert hat, kann sie sich in meinen Armen ausweinen. Bis dahin gibt es einen ordentlichen Sicherheitsabstand. Und ich weiß, wie gerne sie in den Arm genommen werden würde. Sie heult täglich mehrfach Rotz und Wasser und ich fühle mich dann immer ganz schlecht, wenn ich sie in diesem Moment nicht festhalte, aber ich kann es einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00035949 vom 17.06.2015 um 17:58:07 Uhr (9 Kommentare).

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Pornos machen mich glücklich

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Masturbation Maßlosigkeit Fetisch Sucht Medien

Das hier mag jetzt für einige wie eine billige Wichsvorlage wirken, aber es ist wirklich so: Ich (w/21) habe einen megamäßigen Pornokonsum. Morgens, wenn ich den PC anmache, suche ich mir gleich mehrere Pornos raus und gucke sie mir der Reihe nach an und ziehe mich dabei langsam aus - bei dem Letzten mache ich es mir dann. Das mache ich ungefähr eine Stunde lang. Zwei Stunden später kommt es mir wieder, da reicht es schon, wenn ich mir ein paar Bilder angucke. Gegen Nachmittag schaue ich mir wieder zwei-drei Pornos an und gegen Abend und nachts meistens auch noch einmal. Ich habe über 600 Pornos auf dem PC. Mein Freund weiß, dass ich welche gucke, aber er hat keine Ahnung wie oft und wie viele. Wenn ich draußen unterwegs bin, habe ich auch immer noch welche auf dem Handy, damit ich es auch zwischendurch auf dem Klo machen kann.


Ich bin eigentlich eine sehr kreative Person mit einer extrem weitreichenden Fantasie - da mein Alltag aber leider meistens stressig ist und ich gegen Abend sowieso müde bin, ist es für mich anstrengend mir selbst etwas auszudenken. Ich achte außerdem nicht auf die Männer in den Pornos, sondern kann mich vor allem für die Frauen begeistern. Ich gucke vor allem gern Frauen an mit größeren, schönen natürlichen Brüsten, die kurviger sind: Ich selbst habe auch ziemlich große Brüste und denke oft drüber nach, ob es daran liegt. Ich bin erst vor einem Jahr ausgezogen und habe die Anfangszeit hier in der Wohnung richtig genossen. Dass ich den ganzen Tag nackt hier durch die Bude rennen konnte und Pornos gucken konnte, wann immer ich Lust hatte, war genial.


Eine Zeit lang, als es mir scheiße ging und ich sehr depressiv war, war der Pornokonsum schon verzweifelt und richtig zwanghaft - aber mittlerweile habe ich es wieder gut im Griff. Ich bin nicht krank, verzweifelt oder Sonstiges: Ich gucke einfach nur gern Pornos. Ich beichte auch, dass ich mir gern Hentai-Pornos anschaue, obwohl ich Animes und Mangas hasse und ich damit normalerweise überhaupt nichts anfangen kann. Außer, dass ich mir auch gern angucke, wie kleine zierliche Mädchen von tätowierten Kerlen mit brutal großen Schwänzen übelst kaputtgevögelt werden und jüngere Mädchen, die von etwas älteren Kerlen durchgenommen werden. Ich habe wohl auch einen ziemlichen Vaterkomplex. Mein Freund und ich haben zwar ein gutes Sexualleben, er gibt mir, was ich brauche, allerdings sehen wir uns nur alle zwei Wochen und bis dahin müssen halt die Pornos herhalten. Er hat ebenfalls gern und oft Sex, findet es aber mittlerweile etwas besorgniserregend und krass. Weil es mir am PC oft zu anstrengend ist, habe ich schon überlegt, ob ich mir eventuell ein paar Porno-DVDs hole - aber die DVD-Abteilung gibt da leider nichts her, was meinen Wünschen entspricht.


Trotzdem kann ich nur ans Ficken denken - jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, so sehr, dass ich fast wahnsinnig werde. Früher mit 11 war es noch harmlos, mittlerweile bricht ein wahres Inferno in mir aus, wenn ich nur dran denke. Alles muss extrem sein. Wenn ich mir beispielsweise einen Gangbang-Porno angucke, muss die Frau nicht nur mit Sperma bespritzt sein, sie muss praktisch darin baden. Ich beichte, dass ich diesen Konsum wohl nie loswerde, weil ich ihm, seit ich 12 bin, genussvoll nachgehe. Ich bin oft am drüber nachdenken, ob das normal ist, aber falls nicht ist es mir auch egal - denn leiden tue ich nicht drunter.

Beichthaus.com Beichte #00035946 vom 17.06.2015 um 08:48:19 Uhr (23 Kommentare).

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Vom ersten Freund vergewaltigt

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Missbrauch Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit

Ich hatte bis jetzt erst einen einzigen Freund, ich war damals 16. Er war mein erster richtiger Freund und ich wollte mir Zeit lassen, um das alles zu entdecken. Er war ein bisschen älter und sexuell auch erfahrener, aber er meinte immer, dass das kein Problem für ihn ist. Einmal hat er mich auf eine Party mitgenommen - da waren nur Leute in seinem Alter, also mindestens 18. Irgendwann war ich ziemlich betrunken, ich weiß auch gar nicht mehr, wie wir nach Hause gekommen sind, aber als ich im Bett lag, spürte ich, dass mein Freund mich betatscht hat. Ich glaube, ich habe seine Hand weggedrückt, ich wollte schlafen, alles hat sich gedreht, aber er hat nicht aufgehört, er wurde immer grober, hat meine Hände festgehalten und ich hatte einfach keine Kraft, mich zu wehren. Er hat meine Beine auseinander gedrückt - jede Berührung hat so wehgetan. Ich habe die ganze Zeit geweint und versucht, mich zu wehren und ihn wegzudrücken. Er lag so schwer auf mir und hat mir ins Ohr geatmet. Ich konnte nur weinen, ich konnte nichts tun. Irgendwann war es dann vorbei und ich bin eingeschlafen.


Am nächsten Morgen wachte ich auf, zwischen meinen Beinen hat alles gebrannt, es war so unerträglich. Ich bin duschen gegangen, weil ich mich so eklig und dreckig gefühlt habe. Alles hat wehgetan, jeder Schritt, sogar Tage danach hatte ich noch Schmerzen, wenn ich auf die Toilette ging. Ich hab auch gesehen, dass auf dem Bettlaken Blut war. Ich habe Schluss gemacht, aber ich hab ihn nie angezeigt. Jetzt bereue ich es, aber wer weiß, was dabei rausgekommen wäre. Ich habe eigentlich mit niemandem darüber geredet, nur viel geheult und mich immer wieder geritzt, tagelang nichts gegessen, weil ich es einfach nicht wert war. Zumindest glaubte ich das. Letztes Jahr besuchte ich einen Fortbildungskurs und lernte dabei jemanden kennen. Innerhalb eines Jahres hatten wir immer wieder Kontakt, mal mehr, mal weniger. Aber es hat nie ganz abgerissen, obwohl der Kurs schon lange vorbei ist. Er ist ziemlich lustig und ich finde ihn eigentlich sehr süß. Ich hätte nicht gedacht, dass das jemals wieder passiert, aber ich habe auch schon Zeit mit ihm alleine verbracht, ohne dass eine Freundin dabei war.


Er weiß viel über mich, hat die Narben gesehen und weiß, dass ich unter meiner meist stillen aber doch recht fröhlichen Oberfläche ziemlich kaputt bin. Einmal, als ich ein Down hatte und niemanden sehen wollte, hat er mir ein Bild von ihm geschickt, auf dem er eine wirklich dumme Grimasse zog und mich so zum Lachen gebracht. Vor Kurzem haben wir wieder was zusammen gemacht und ich habe bei ihm übernachtet. Er hat mich an diesem Abend sogar geküsst. Es war so schön, aber leider viel zu kurz, und ich war auch viel zu überrascht, um den Kuss zu erwidern. Aber dann, als wir im Bett lagen und er ganz vorsichtig über meinen Rücken gestrichen hat, kamen die Erinnerungen wieder hoch und ich hörte das Atmen, wie damals, und hatte das Gefühl, erdrückt zu werden. Ich konnte nicht anders, ich habe versucht, es zu unterdrücken, aber ich begann zu weinen. Ich bekam so eine Angst, dass er mir dasselbe antun könnte, ich fühlte mich so ausgeliefert und hilflos und dachte nur daran, dass ich ihm körperlich komplett unterlegen bin. Ich drückte ihn weg und er kannte sich gar nicht aus, fragte immer wieder, was los sei. Und ich wollte es ihm wirklich sagen, aber ich konnte nicht, ich kann darüber nicht reden, immer noch nicht, obwohl das jetzt über vier Jahre her ist.


Am nächsten Tag zum Abschied hat er mich umarmt, aber er hat die ganze Zeit traurig geguckt. Es ist so, als wäre das ganze letzte Jahr umsonst gewesen, als ob das Vertrauen nie dagewesen wäre. Er hat sich seit dem Abend jeden Tag gemeldet, aber ich habe entweder kurz angebunden geantwortet oder ihn komplett ignoriert. Ich hab trotzdem Angst, dass er sich bald gar nicht mehr meldet. Er fragt immer wieder, wie es mir geht und ob wir reden können, aber ich wüsste nicht, wie ich ihm das sagen soll. Ich ritze auch wieder jeden Tag, bin nur am Heulen. Ich vermisse ihn, obwohl ich Angst vor ihm habe. Was wenn er wie mein erster Freund ist und mir auch so wehtut? Wenn ich an den Kuss denke, bin ich fast wieder glücklich. Dann breitet sich so ein schönes warmes Gefühl in mir aus. Aber dann denke ich an das, was danach kam und daran, wie ich alles kaputtgemacht habe. Ich bin es nicht wert. Es tut mir so unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035943 vom 16.06.2015 um 22:04:35 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Obermacho und die Naive

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Verzweiflung Dummheit

Ich habe eine sehr gute Freundin. Nur bringt sie mich gerade ziemlich zum Verzweifeln. Sie lässt sich von ihrem besten Freund ausnutzen. Die beiden kennen sich seit 15 Jahren - beide sind jetzt 24. Sie fand ihn schon immer attraktiv und anziehend. Aber sie hatte immer langjährige Beziehungen, die irgendwann in die Brüche gingen. Vor einem Jahr dann, als sie frisch getrennt war, versuchte sie ihren besten Freund des Öfteren zu verführen. Aber er ließ nicht mehr als Geknutsche zu. Sie suchte sich wieder einen anderen Freund, mit dem es ein bisschen weniger als ein Jahr funktionierte und nun sind sie wieder getrennt. Und seit ein paar Monaten lässt sie sich von ihrem besten Freund benutzen. Er ist der größte Obermacho und behandelt sie wie jede andere Tussi, die er durchvögelt. Er bumst sich durch Tinder - was absolut kein Ding ist, jedem das seine - und das weiß sie auch.


Er erzählt ihr immer von all seinen Errungenschaften und Sexgeschichten. Dann bestellt er sie zu sich, macht mit ihr rum, lässt sich von ihr oral befriedigen - aber er lässt es nie zum Sex kommen, da er nicht kann, weil sie ihm als beste Freundin zu wichtig sei. Meine Freundin ist verzweifelt und versteht nicht, wieso es nicht funktioniert. Hört aber auf keine Ratschläge und ignoriert jeden Vorschlag zur Vernunft zu kommen. Sie sagt selbst, sie will nur auf sexueller Ebene etwas mit ihm und sie seien ja nur Freunde, aber wenn sie dann betrunken ist, fragt sie nur noch nach ihm. Sie ist eine Person, die schnell "Gefühle" für Kerle entwickelt, mit denen sie was am Laufen hat. Aber das gesteht sie sich natürlich nicht ein. Er braucht nur zu schnipsen und sie macht alles für ihn. Alles, was ich sage, stößt auf taube Ohren. Er redet auch total abwertend über sie in ihrer Gegenwart. Macht Witze über sie, die wirklich unter die Gürtellinie gehen. Das nimmt sie entweder so hin oder ist dann zwar sauer, lässt sich aber mit einer Entschuldigung wieder besänftigen. Obwohl sie all seine Geschichten kennt und er sie so behandelt, kommt sie von ihm nicht weg. Ich beichte hiermit, dass ich mit meinem Latein am Ende bin und sie am Liebsten ihrem Schicksal überlassen möchte - was ich wahrscheinlich nicht machen werde und die Sache wird mich weiterhin belasten, wie schon seit Monaten.

Beichthaus.com Beichte #00035938 vom 15.06.2015 um 22:37:01 Uhr (14 Kommentare).

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