Doppelleben als Medizinstudentin

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Lügen Falschheit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich (w/22) möchte etwas beichten, das schon viele Jahre zurückliegt. Ich war 15 und sah etwas älter aus, meistens wurde ich für 18 gehalten. An einem lauen Sommerabend war ich mit meinen Freundinnen in der Stadt. Man muss dazusagen, dass ich aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus komme, und deswegen schon immer in teureren, edleren Restaurants bzw. Bars unterwegs war, wo ich auch nie Probleme hatte, reinzukommen, weil ich wie gesagt älter aussah. Ich war also mit meinen Freundinnen etwas trinken, als mir ein gut gekleideter, attraktiver Mann auffiel, der mit einem anderen Mann am Tisch neben uns saß. Er war ein gutes Stück älter als ich, später fand ich raus, dass er 31 war. Er gefiel mir, ich warf ihm Blicke zu, lief öfters auch arschwackelnd an ihm vorbei. Irgendwann ging sein Gesprächspartner, er saß allein am Tisch und ließ mir einen Aperol Sprizz bringen. Ich setzte mich zu ihm, wir unterhielten uns, und er fragte mich ein bisschen aus, wer ich sei und so weiter. Dabei tischte ich ihm folgende Story auf: Ich bin 22, studiere Medizin, lebe in einer WG in der Innenstadt. Die Wahrheit war allerdings, dass ich 15 war, gerade in der zehnten Klasse, und mit meinen Eltern am Stadtrand wohnte. Er glaubte mir den ganzen Schrott und es entspann sich eine Affäre daraus. Wir trafen uns dann 1-2 Mal in der Woche.


Mit der Zeit trieb ich es immer weiter. Fuhr extra zur Uni, damit er mich dort abholen könnte. Ich gab das WG-Zimmer, der älteren Schwester meiner Freundin als meines aus, als ich in den Semesterferien den Schlüssel dafür hatte, als Blumen-Gieß-Beauftragte. Ich fuhr sogar mal mit seinem Auto. Es war eine richtig dicke S-Klasse - was für ein Schaden das gewesen wär, wenn ich die geschrottet hätte - und ich hatte nicht einmal einen Führerschein! Naja, auf jeden Fall, ging das einige Monate so. Ich war echt ziemlich dreist, ließ mir immer neue Storys aus der Uni einfallen, und fuhr sogar mit ihm in den Urlaub, während meine Eltern dachten, ich wäre mit meiner Freundin und ihren Eltern in Italien.
Irgendwann waren wir bei ihm und hatten gerade Sex gehabt - ich war ins Bad gegangen, um mich frisch zu machen. Als ich wieder rauskam, stand er mit versteinerter Miene vor mir, meinen Personalausweis in der Hand. Er hatte mir Make-up ins Bad bringen wollen, und dabei war mein Ausweis aus der Tasche gefallen. Ich habe ihm dann alles gebeichtet, er wollte natürlich nichts mehr von mir hören und hat mich rausgeworfen. Ich war echt am Boden zerstört, auch weil ich ziemlich verknallt war.


Ich beichte also, dass ich diesen Mann belogen habe, und dafür verantwortlich bin, dass er sich strafbar gemacht hat. Es tut mir leid. Gleichzeitig bin ich auch stolz, dass er nie Verdacht geschöpft hat, und mir meine Lügen immer abgekauft hat. Heute bin ich wirklich 22, studiere aber Psychologie und denke immer noch oft an ihn.

Beichthaus.com Beichte #00035962 vom 19.06.2015 um 08:36:34 Uhr (23 Kommentare).

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Peinliche Kinderfreundschaft

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Feigheit Peinlichkeit Kinder

Ich (m/21) hatte damals als Kind einen Kumpel, den ich damals recht lustig fand, weil er immer so schräge Ideen hatte. Er besuchte die Sonderschule, kam aber aus einer normalen Familie. Er war dort, weil er wirklich geistige Defizite hatte und auch immer noch hat. Er hat, wir waren damals ungefähr zehn Jahre alt, einen alten, großen Stofftier-Löwen auf dem Dachboden gefunden und mit einem Küchenmesser ein Loch in dessen Unterleib geschnitten. Dann ging das Rein-Raus-Spiel los. Ich fand das damals lustig. Einmal war auch ein anderer Kumpel dabei. Mitgemacht haben wir nicht, aber wir fanden es total schräg und lustig. Heute ist es mir peinlich, als Kind darüber vor Lachen fast in die Hose gemacht zu haben. Aber richtig unangenehm ist es mir, damals nicht verhindert zu haben, dass der besagte Kumpel bei einer alten Dame aus unserer Nachbarschaft die komplette Biomülltonne ausgekippt und den Inhalt in den Blumenbeeten verteilt hat. Ich bin weggelaufen, als er damit angefangen hat, und habe niemandem Bescheid gesagt. Ich glaube, ich mochte ihn trotz allem und wollte ihn nicht verpfeifen. Eine richtige Freundschaft würde ich es zwar nicht nennen, das gibt es unter Kindern ja noch nicht so oft, aber ich hing einfach gerne mit ihm ab, weil seine Aktionen für mich damals lustig waren. Ich hatte aber noch genug andere Freunde, er war einfach so speziell auf seine Art. Heute wohnt die Familie im Nachbarort und wir haben nichts mehr miteinander zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00035961 vom 18.06.2015 um 22:47:41 Uhr (1 Kommentare).

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Mein Hund ist eine bissige Bestie!

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Lügen Falschheit Vorurteile Tiere

Ich (w) hasse es, wenn ich mit meinem Hund draußen bin und irgendwelche Leute ankommen und ihn streicheln wollen. Es ist nun einmal so, dass er ein ziemlich hübsches und niedliches Tier ist und so wollen vor allem Kinder ihn ständig betatschen. Was ich ganz besonders hasse, sind Menschen, die auch noch versuchen, ihn anzulocken. Also wenn ich ihn an der Leine habe und dann irgendwer kommt: "Ja, was bist du denn für einer? Och - komm mal her, du Süßer. Ja, komm her!", vor allem, wenn diese Leute ganz genau sehen, dass ich weitergehen möchte und den Hund, der natürlich auf das Gesülze anspringt, an der Leine weiterzerre. Wie ich da ausrasten könnte! Natürlich habe ich schon versucht, die Leute darum zu bitten, das zu unterlassen, aber vor allem von Kindern höre ich dann nur noch ein Tuscheln hinter meinem Rücken, wie arm der Hund doch dran sei, weil er nicht gestreichelt werden darf. Und wie herzlos ich sei, weil ich ihn einfach so weiterzerre. Manchmal hat man mir das auch schon ins Gesicht gesagt.


Nun ja, irgendwann habe ich dann angefangen, den Leuten zu sagen, dass sie das lassen sollen, weil der Hund bissig sei. Ich stelle ihn als die schlimmste Bestie hin, damit die Leute Angst bekommen. Einige Kinder haben das auch schon in der Nachbarschaft rumerzählt, sodass ihn keiner mehr streicheln möchte. Man macht eher einen großen Bogen um meinen Hund und die Kinder flüchten relativ schnell, sobald sie ihn sehen. Wenn ich auf dem Spaziergang anderen Hunden begegne und die Besitzer Angst haben, dass das doch der bissige Hund sei, erkläre ich ihnen schnell die Lage, sodass mein Liebling trotzdem noch mit anderen Hunden spielen darf. Es ist wirklich nicht so, dass ich nicht möchte, dass mein Hund gestreichelt wird. Meine Freunde und Bekannten dürfen das jederzeit tun. Er ist aber ein sehr gutgläubiges Tier, das mit jedem, der etwas zu fressen hat und ihn ein wenig streichelt, mitgehen würde. Und um das zu verhindern, möchte ich einfach nicht, dass jeder wildfremde Trottel meinen Hund antatscht. Vor allem, da in meinem Ort Giftköder ausgelegt werden und ich meinen Kleinen daher einfach nur vor Fremden schützen möchte. Außerdem finde ich es sowieso unmöglich, dass fremde Menschen versuchen, fremde Hunde anzulocken, um sie zu streicheln. Das geht in meinen Augen sowieso schon mal gar nicht. Ich beichte also, dass die halbe Nachbarschaft Angst vor meinem wirklich liebenswerten Hund hat, der noch nie einer Fliege etwas zuleide getan hat, nur damit ich meine Ruhe beim Gassi gehen habe. Es tut mir leid, dass dich die Nachbarschaft für eine Bestie hält, mein Dicker.

Beichthaus.com Beichte #00035955 vom 18.06.2015 um 10:51:49 Uhr (15 Kommentare).

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Exhibitionist beim Toilettengang

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Schule

Ich (m/18) habe eine sehr eigenartige Angewohnheit. Immer, wenn ich in der Schule auf die Toilette muss, versuche ich, meinen Lümmel so früh wie möglich aus seinem Versteck zu holen. Ich sehe mich immer um, ob niemand zusieht, und packe mein Gemächt schon 10 Meter vor der Toilettentür aus und schleudere ihn durch die Luft. Mich hat noch niemand erwischt, aber ich möchte immer weiter mit meinem ausgepackten Freund laufen, was den Reiz erhöht. Es ist widerlich und ich sollte damit aufhören. Man vergebe mir.

Beichthaus.com Beichte #00035954 vom 18.06.2015 um 09:26:48 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Männer sollen mich begehren!

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Selbstsucht Falschheit Schamlosigkeit

Ich (w/18) brauche es einfach, dass mir Kerle hinterherrennen. Oft halte ich sie wochenlang hin und lasse mir süße, romantische Textnachrichten schicken, ohne dafür etwas zurückzugeben. Ich melde mich auch nie bei ihnen, weil es mir gefällt, wenn sie mich immer zuerst anschreiben und mir dann schreiben, dass sie mich vermissen. Da ich als Kind schon die Eigenschaft hatte, gut mit Worten umgehen zu können, und somit die Leute so manipulieren zu können, damit ich bekomme, was ich will, finde ich immer die richtigen Worte, um meine Spielchen noch eine Weile zu verlängern. Wenn einer der Jungs langsam die Hoffnung verliert und bemerkt, dass er mich niemals bekommen wird, mache ich ihm wieder neue Hoffnungen, sodass er mir weitere Wochen aus der Hand frisst.


Wie bereits erwähnt, gebe ich dafür nichts. Ich treffe mich lediglich mit den Jungs, lasse mich ins Kino einladen oder mache mir anderweitig einen schönen Tag mit ihnen, ohne dass sie auch nur einen Kuss dafür bekommen. Ich spiele dann das kleine, süße, schüchterne Mädchen, das noch nicht dafür bereit ist und das ist auch der Grund, wieso mir das keiner zutraut und sie alle denken, dass sie mich nach einer gewissen Zeit schon noch knacken könnten, sodass ich mich ihnen öffne. Ich beichte also, dass ich ein manipulatives Miststück bin, das Kerle ausnutzt und sie ewig hinhält, nur um zu genießen, wie sie mir aus der Hand fressen. Ich schätze mal, das liegt daran, dass ich ein Scheidungskind bin. Von meinen Eltern ignoriert und vom neuen Partner als Kind sexuell missbraucht, hole ich mir die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die mir als Kind gefehlt hat, jetzt wohl anderweitig. Ich weiß, dass es falsch ist und ich lieber eine Therapie machen sollte, statt unschuldige Typen zu verarschen. Aber so, wie ich momentan lebe, ist es eigentlich ganz angenehm und um ehrlich zu sein, will ich auch nicht die wertvolle Zeit eines Psychologen vergeuden, wenn mein einziges Problem ist, dass ich gerne Kerle verarsche. Es gibt schließlich Menschen, die diese Zeit viel sinnvoller mit ernsthaften Problemen nutzen können.

Beichthaus.com Beichte #00035953 vom 17.06.2015 um 22:30:26 Uhr (24 Kommentare).

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