Kleines türkisches Mädchen in der Vorschule

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Ungerechtigkeit Misstrauen Zwietracht Kindergarten

Ich möchte jetzt auch mal etwas beichten, dass mich heute noch beschäftigt. Als ich in der Vorschule war, wohnten wir noch in Berlin-Kreuzberg. Weil meine Vorschule aber katholisch war und dort fast nur deutsche Kinder angemeldet waren, waren wir alle dementsprechend überfordert, als eines Tages ein türkisches, kleines Mädchen von ihrem Vater angemeldet wurde. Die Kleine hatte kurzgeschnitte Haare und wie das bei Kindern häufiger mal der Fall ist, konnte man sie nicht sofort einem Geschlecht zuordnen.
Da der Vater nur Türkisch sprach und nur die Kleine deutsch konnte, glaubten ihr die Erzieherinnen und auch die Kinder nicht, dass sie ein Mädchen ist. Der Vater war total verzweifelt, da keiner seiner Tochter glauben wollte. Sie versicherte immer wieder ein Mädchen zu sein und doch wurde sie immer gezwungen bei Gruppenteilung in der Jungengruppe zu bleiben. Alle hatten irgendwann Zweifel, nur ich war mir sicher einen Jungen vor mir zu haben und bekräftigte dies immer wieder mit allen möglichen Argumenten (ich konnte schon immer überzeugende Reden führen - nichts worüber ich stolz bin).
Eines Tages ging das kleine Mädchen dann auf die Mädchentoilette und ich verpetzte sie bei einer der Erzieherinnen. Diese war total aufgebracht, schimpfte die Kleine aus und brummte ihr alles mögliche auf. Natürlich unterstützte ich kleines Monster sie dabei. Die Kleine war so verzweifelt, verletzt und fühlte sich so hilflos, dass sie weinend in den Aufenthaltsraum rannte und ihre Hose herunterlies. Von diesem Tag an war klar, dass sie die Wahrheit gesagt hatte. Danach hatte sie allerdings eine Menge Ärger mit ihrer Familie, da sie die Familie beleidigt hatte mit ihrer Entblößung. Ich weiß nicht was genau die Folgen waren, da ich damals noch zu klein war, um alles zu erfassen. Aber noch bis heute bereue ich unglaublich Mitschuld daran zu haben, dass ein kleines Mädchen so gelitten hat und so viel erdulden musste!

Beichthaus.com Beichte #00027111 vom 15.10.2009 um 10:19:03 Uhr (27 Kommentare).

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Meiner Kollegin in den Kaffee gespuckt

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Rache Zwietracht Kollegen Ulm

Ich (w/22) versüße meiner lieben Kollegin regelmäßig morgens den Kaffee. Wie ich das mache?
Wenn sie aus dem Büro geht, spucke ich ordentlich rein und rühre schön um damit sich das ganze Aroma verteilt. Ich weiß es ist echt ekelhaft und so was macht man nicht aber Strafe muss sein. Außerdem hat sie sich bis jetzt noch nie beschwert, dass ihr Kaffee komisch schmeckt im Gegenteil sie ist fest davon überzeugt, wenn sie ihn macht und zwar nur sie alleine, schmeckt er am besten.
Sie lästert über mich und andere sobald diese aus dem Büro sind und haut mich bei jeder Gelegenheit in die Pfanne beim Chef. Ihr hab ich es auch zu verdanken, dass ich in eine andere Abteilung versetzt worden bin (Deppenarbeit machen). Da bringt "ein offenes Gespräch" auch nichts mehr. Ich lasse lieber Taten sprechen. Diese Frau ist die Falschheit in Person. Und aus diesem Grund werde ich Ihr ihren Lieblingskuchen backen wenn sie Geburtstag hat. Mit einer Spezialzutat natürlich. Weiße klebende Soße aus dem Spritzbeutel meines Freundes wenn ihr versteht was ich meine. Das ich dann noch reinspucke und andere eklige Dinge rein tue versteht sich von selbst.

Beichthaus.com Beichte #00026907 vom 26.08.2009 um 15:21:56 Uhr in Ulm (42 Kommentare).

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“Beichte

Erlebnisse eines Nachtportiers

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Hass Zwietracht Vorurteile

Ich arbeite neben dem Studium in einem Hotel als Nachtportier. Das Hotel ist so ziemlich das Beste, was diese Stadt an der Nordsee zu bieten hat, ein Vier-Sterne-Hotel und wird von einem gepflegteren Publikum besucht - gerne ältere Menschen, die ein paar Tage entspannen […]
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Beichthaus.com Beichte #00026821 vom 07.08.2009 um 14:05:21 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von Kohli18
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Kinderwagen im Treppenhaus

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Zwietracht Nachbarn Hamburg

Mein Nachbar regt sich immer darüber auf, dass wir unseren Kinderwagen im Treppenhaus parken. Ständig meckert er, wir sollten den Wagen gefälligst mit in die Wohnung nehmen. Die ist aber klein und zudem im dritten Stockwerk. Neulich habe ich ihn in einer passenden Situation vor fast der gesamten Hausgemeischaft zusammengeschissen (Stichtworte: Kinder, Zukunft, meine schmächtige Frau, Rücksicht, etc.). Offenbar habe ich die richtigen Worte gewählt, denn er hat klein beigegeben und die anderen Mieter sind auf meiner Seite. Delikat: In der Hausordnung steht eindeutig, dass wegen der Fluchtwege im Treppenhaus keine Kinderwagen stehen dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00026792 vom 04.08.2009 um 09:26:01 Uhr in Hamburg (76 Kommentare).

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Speicher putzen

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Zwietracht Rache Nachbarn

Speicher putzen
Vor ein paar Jahren bin ich (w/32) umgezogen. Der Vermieter warnte mich gleich vor den alten Leuten im Erdgeschoss und meinte, ich soll mich mal lieber vorstellen gehen und fragen, wann ich mit Speicher putzen und so dran bin. Da ich keinen Bock auf Ärger mit den Nachbarn hatte, habe ich das auch schön brav gemacht. Es war dem alten Hausdrachen aber nicht möglich, mir eine genaue Auskunft zu geben. Ich habe noch ein paar Mal nachgefragt aber immer nur blöde Antworten bekommen, sie könnte mir das nicht sagen und oder ich würde das schon merken. Der Nachbarin unter mir hat sie wohl auch keinen Termin nennen können oder wollen. Also haben wir beide den Speicher nicht geputzt. Erstens putze ich sowieso nicht gerne und zweitens schon gar nicht, wenn ich vielleicht gar nicht damit dran bin.

Eines schönen Abends komme ich nach Hause und da klebt an den Briefkästen schön für alle sichtbar eine Nachricht für mich und die Frau unter mir: "Frau K. und Frau D., Speicher putzen!" Ohne Absender, aber der war ja eh klar. Für jeden anderen Mist hat sie einem immer im Treppenhaus aufgelauert, aber das musste jetzt schriftlich sein. Also habe ich erst einmal einen Stift genommen und "zur Kenntnis genommen, K. " mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift drauf geschrieben und bin in meine Wohnung. Dort habe ich sie dann im Treppenhaus meckern hören, was für eine unverschämte Person ich doch wäre. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen, deswegen habe ich mir sofort einen Besen und Putzzeug geschnappt und bin hoch auf den Speicher. Ich wusste ja, dass ihre Wäsche dort hing. Noch nie in meinem Leben habe ich so schwungvoll gefegt. Beim Wischen hat das Putzwasser ordentlich gespritzt. Nachdem der Speicher blitzte und blinkte, bin ich dann runter und habe "Erledigt" auf den Zettel geschrieben, wieder mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift. Ihre Wäsche hat sie dann wohl noch mal waschen dürfen, aber das kommt davon, wenn man die Leute nicht direkt darauf anspricht. Dann passieren eben schon mal solche "Missverständnisse".

Beichthaus.com Beichte #00026787 vom 03.08.2009 um 15:02:45 Uhr (36 Kommentare).

Gebeichtet von DerAnonyme
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