Fisch im Kamin

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Boshaftigkeit Zwietracht Rache Nachbarn

Fisch im Kamin
Als ich mit meiner Frau noch in einer Wohnung wohnte und sich unser drittes Kind ankündigte, tickten die Vermieter aus: das war ihnen zu viel. Sie wohnten im Erdgeschoss, wir im ersten Stock, und sie warfen uns vor, wir würden uns wie die Karnickel vermehren, und dadurch würde ihre Wohnung zu stark abgewohnt. Sie drangsalierten uns, wo sie konnten: stellten die Heizung ab, schlossen die Haustür hinter uns ab, wenn wir den Müll rausbrachten und jagten uns ständig irgendwelche Rechtsanwälte auf den Hals. Es war die Hölle, vor allem für meine schwangere Frau. Ich war ja den Tag über arbeiten: sie musste die alte Hexe aushalten.

Aber wir haben dann ziemlich zeitnah ein Haus gefunden und sind umgezogen. Mann, war ich froh, diese Landplage an Vermietern los zu sein! Der Heizungskamin führte jedenfalls durch unser Schlafzimmer und hatte eine Wartungsklappe. Am Tag der Wohnungsübergabe ging ich vorher in einen Fischladen und kaufte einen ziemlich billigen Fisch - essen wollte ich ihn nämlich nicht: ich schmiss ihn nach der Wohnungsübergabe heimlich und vorsichtig in den Kamin. Jahre später hörte ich, dass diese Wohnung über anderthalb Jahre leer gestanden hat, weil es dort so fürchterlich stank, dass man es nicht aushalten konnte. Die Vermieter hatten die Geruchsquelle offensichtlich nie gefunden, obwohl es bei ihnen genauso stank.

Beichthaus.com Beichte #00027380 vom 06.01.2010 um 20:11:28 Uhr (39 Kommentare).

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Unsere kinderhassende Nachbarin

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Rache Zwietracht Nachbarn

Bei uns in der Wohnsiedlung wohnen eigentlich nur alte Menschen. Nur im Haus gegenüber von unserem, wohnt eine Familie mit Kindern. Als wir kleiner waren (ich war die älteste von uns mit 8 Jahren) fing unsere Nachbarin an auszuticken. Ihr Mann war kürzlich verstorben und sie hat uns Kindern daran die Schuld gegeben. Wie das nunmal oft so ist haben wir vor unserem Haus auf der Straße gespielt. Sind da mit unseren Treckern, Bobbycars lang gefahren, haben mit Kreide gemalt und Ball gespielt. Was kleine Kinder nunmal so machen. Irgendwann ist die alte Frau rausgekommen und hat uns angebrüllt. Wir sollten aufhören mit unserem Bobbycar auf ihrem Bürgersteig zu fahren, weil das die Pflastersteine kaputt machen würde. Damit es keinen weiteren Streit gibt, haben wir das also gelassen. Irgendwann hat die gute Frau dann Glasflaschen kaputt geworfen und die Scherben in das Blumenbeet, vor ihrem Haus, gesteckt. Sie wollte nicht, dass jemand von uns ihre Blumen kaputt macht. Das Blumenbeet war übrigens so im Bordstein eingelassen, jede Familie hat so etwas vor ihrem Haus und eigentlich gehört es der Stadt. Wir sind nie auch nur in die Nähe ihrer Blumen gekommen und ihr könnt euch vorstellen, dass unsere Eltern sichtlich sauer waren und versucht haben mit der Frau zu reden. Diese hat dann noch ein paar Lügengeschichten über uns aufgetischt. So sollte mein 4 Jähriger Bruder angeblich Sand auf ihre Fensterbänke gestreut und die Dachrinne kaputt gemacht haben. Wie auch immer ein 4 Jähriger zu sowas in der Lage ist, ist mir heute noch unbegreiflich.
Jedenfalls wurde es uns Kindern irgendwann zu bunt und wir haben angefangen "nette" Kreidebilder von der Frau auf die Straße zu malen. Frau K. in Liebestöter Unterwäsche, Frau K. die böse guckt, Frau K. mit Teufelshörnern/Grimassen etc. Alles was kleine Kinder halt so schlimm finden. Irgendwann kam die nette Frau K. dann raus und hat unsere Bilder gesehen. Wie die geschrien hat! Die ist für ihr Alter richtig abgegangen. Kam auf uns zugerannt und hat ihren Gehstock geschwungen.
Jedenfalls war die Aufregung dann wohl ein bisschen zuviel für sie und Frau K. erlitt einen Herzinfarkt. Überlebt hat sie es, aber sie musste danach in eine betreute Wohneinrichtung für alte Leute ziehen. Heute bin ich 19 Jahre und ich weiß, dass Frau K. nach ihrem Infarkt noch ganze 3 Monate voller Hass auf uns gelebt hat. Irgendwie tut sie mir heute einfach nur Leid und ich frage mich was gewesen wäre, wenn wir netter zu ihr gewesen wären.

Beichthaus.com Beichte #00027368 vom 02.01.2010 um 16:57:32 Uhr (26 Kommentare).

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Anti-Hornhaut-Creme

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Zwietracht Waghalsigkeit Familie Miltzow

Ich habe nach einem Streit mit meiner Schwester ihre Anti-Hornhaut-Creme in die Tagescreme gemischt. Nachdem sie diese benutzt hat, hat sie einen Ausschlag bekommen. Da es mir später Leid tat, habe ich die Creme verschwinden lassen.

Beichthaus.com Beichte #00027361 vom 31.12.2009 um 15:35:26 Uhr in Miltzow (11 Kommentare).

Gebeichtet von Chishiki
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Meine fleischfressende Familie

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Mord Ungerechtigkeit Zwietracht Westerwald

Ich (w) bin die kleine Prinzessin meines Papas. Jedoch habe ich in seinen Augen einen gravierenden Makel: Ich bin Vegetarierin! Warum, erklärt sich von selbst. Mein Papa ist ein Bär von einem Mann, groß, breitschultrig und leidenschaftlicher Hobby-Jäger. Wir haben […]
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Beichthaus.com Beichte #00027317 vom 15.12.2009 um 16:25:51 Uhr in Westerwald (60 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Streber

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Boshaftigkeit Zwietracht Engherzigkeit Schule

Als ich noch 14 Jahre alt war, gab es bei uns in der Klasse einen richtigen Streber/Schleimer, der schon in der achten Klasse mit einem Aktenkoffer in die Schule kam. Er war absolut unbeliebt und konnte auch uns nicht leiden. Wenn man sich zum Beispiel auf seinen Tisch gesetzt hat, schlug er nach einem und wischte danach gründlich seinen Tisch. Wir haben das dann, so wie Kinder halt sind, absichtlich gemacht. Dieser Schüler war auch für das Klassenbuch verantwortlich. Unser Klassenzimmer war circa 3,5 m hoch und hatte auch eine Schrankwand, die genau so hoch war. Eines Tages, ich war Schlüsseldienst und daher als letzter im Klassenraum, nahm ich das Klassenbuch und versteckte es im obersten Schrankteil. Am nächsten Tag fragte jeder Lehrer, wo denn das Klassenbuch sei. wir deuteten nur auf den Streber und sagten: "Er hats verschlampt!" Das ging immer so weiter.


Circa ein Jahr später räumten wir die oberen Schrankfächer auf. Dabei tauchte auch wieder das Klassenbuch auf. Dann sagten wir er habe es dort versteckt. Eines Tages rastete er total aus und schlug wild um sich. Er stieß einen Tisch einem Mitschüler so heftig gegen die Brust, dass dieser keine Luft mehr bekam und ins Krankenhaus musste. Daraufhin wurde er, obwohl er ein absoluter Einser-Schüler war, von der Schule geworfen. Neulich sah ich ihn als Obdachlosen auf der Straße sitzen. Er erkannte mich nicht, doch ich ihn. Im Nachhinein tut es mir unendlich Leid, besonders da wir früher beste Freunde waren. Als Kind denkt man nicht daran, dass man durch so etwas das Leben von jemandem zerstören kann.

Beichthaus.com Beichte #00027115 vom 15.10.2009 um 20:08:02 Uhr (40 Kommentare).

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