Affäre mit verheiratetem Mann

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Ehebruch Verzweiflung Begehrlichkeit Waldkappel

Ich bin vor gut einem halben Jahr in ein anderes Land gezogen und bin hier mehr als glücklich. Dennoch geht mir eine Sache nicht aus dem Kopf. Ich (w/20) bin in einem eher kleinen Nest aufgewachsen und das Dorf in dem ich die meiste Zeit meines Lebens verbrachte, hat nur knapp 200 Einwohner. Heißt also, jeder kennt jeden und genügend Dorfklatsch gibt es auch. Vor einigen Jahren hat sich in unserem Dorf eine Art Freizeit Fußballverein gegründet und da ich immer schon gerne Fußball gespielt habe, nahm mich mein Vater eines Tages mit zum kicken. Es dauerte nicht lange und auch ich bin in diesen Verein eingetreten. Dazu ist wichtig zu erwähnen, dass in diesem Verein ausschließlich männliche Mitglieder (außer mir) sind. Mit einem von ihnen verstand ich mich von Anfang an recht gut und wir alberten andauernd rum. Er war 23 Jahre älter als ich, verheiratet und hat ein Kind. Schnell sickerte durch, dass auch in seiner Ehe nicht alles Gold ist was glänzt und er suchte so oft wie möglich einen Ausweg aus dem tristen Ehemann da sein und immer wieder verabredeten sich einige der Jungs zum kicken, meist war auch ich mit dabei. Wir alberten mehr rum und langsam hatte ich das Gefühl mich zu ihm hingezogen zu fühlen. Ich dachte mir aber: "Nein, das darfst du nicht, das kann nicht sein!" und verwarf den Gedanken schnell wieder. Als wir dann mit dem Verein den Geburtstag meines Vaters feierten, kam es wie es kommen musste. Wir (er und ich) hatten zusammen gerade die dritte Flasche Wein entkorkt, als ich schnell in Richtung Wäscheraum verschwand um mein Oberteil zu wechseln (es war Winter und wir hatten den Kamin angefeuert, mir war es einfach zu warm geworden in meinem Pulli), als er auf einmal vor mir stand. Er nahm mich in den Arm, schließlich küsste er mich. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte, genoss es aber schließlich. Für mich war es in diesem Moment wie ein Abenteuer, das Verbotene zu tun und der Nervenkitzel eventuell erwischt zu werden waren einfach unwiderstehlich und dazu noch er. Recht schnell löste ich mich aber wieder aus seiner Umarmung und ging zurück zu den restlichen Gästen. Ich wusste danach einfach nicht wo mir der Kopf steht und wie ich damit umgehen sollte, also bin ich noch einmal von der lärmenden Partymeute verschwunden um ein Glas Wasser zu trinken. Wieder stand er vor mir, diesmal wollte er wissen, ob ich sauer auf ihn sei. Ich antwortete, dass ich es nicht sei. Ich war ja auch nicht sauer auf ihn, ich wusste einfach nur nicht damit umzugehen. Ich war gerade vor ein paar Monaten 18 geworden.



Bald darauf folgte Karneval und wir wanderten mit unserer kleinen Dorfgemeinschaft zusammen zum Alljährlichen Karnevalsumzug, bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nichts mehr von ihm gehört, was mich umso mehr verunsicherte. An diesem Tag traf ich ihn aber wieder, mit seiner Frau und seinem Sohn. Sein Sohn mit dem ich mich immer sehr gut verstanden hatte, begrüßt mich wie immer fröhlich mit den neusten Geschichten. Seine Frau, von der ich wusste, dass sie mich auf den Tod nicht ausstehen kann, wurde ich mit bösen Blicken empfangen. Ich hatte an diesem Tag nicht die Gelegenheit mit ihm zu sprechen, konnte dennoch einige spitze Bemerkungen fallen lassen, denn ich war irgendwie schon gekränkt, dass er nicht den Schneid hatte, die ganze Situation aufzuklären. Bald darauf zog ich bei meinen Eltern aus, wir waren durch den Fußball wieder in ärgerem Kontakt und eines Tages stand er bei mir vor der Tür. Diesmal kamen wir uns wieder näher, aber es blieb beim "Vorspiel". Danach kam er regelmäßig vorbei, jedes Mal beließen wir es dabei, keinen Sex zu haben und obwohl ich sehr gerne wollte, respektierte ich seine Entscheidung, dass er das aufgrund seiner Familie nicht könnte. Ich wurde immer mehr gefrustet, denn zu einer "Aussprache" war es immer noch nicht gekommen. Ich fühlte mich immer mehr zu ihm hingezogen und hatte mich wahrscheinlich auch ein wenig verliebt. Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich mich meiner besten Freundin anvertraute. Die Treffen fanden weiter regelmäßig statt, dennoch konnte ich einfach nicht mit ihm reden, was ich fühlte, was er fühlte oder was das zwischen uns war, habe ich nie heraus gefunden. Schließlich zog ich für ein halbes Jahr in eine andere Stadt, er ging mir nicht aus dem Kopf und doch wusste ich, das war es, er war immer unerreichbar für dich und er würde niemals seine Familie für mich verlassen. Ich kehrte also nach einem halben Jahr wieder in meine Heimat Gemeinde zurück und mied jeglichen Kontakt oder jegliche Plätze an denen ich ihn hätte treffen können. Im Dorf hatten sich eh schon genügend Gerüchte breit gemacht und das letzte was ich wollte, war seine Familie zu zerstören. Nachdem ich wieder einige Monate bei meinen Eltern gewohnt hatte, stand fest, dass ich ins Ausland gehen würde und recht passend fand kurz vor meiner Abreise ein Polterabend im Dorf statt. Ich traf ihn wieder und all die Gefühle, die ich versucht hatte zu verdrängen kamen wieder hoch. Schnell machte sich auch die Nachricht breit, dass ich bald in die große weite Welt ziehen würde und er suchte das Gespräch mit mir. Schließlich trafen wir uns am nächsten Abend, ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass er kommen würde, doch er war da. Es folgte das übliche und schließlich kam es endlich zur lang ersehnten Aussprache. Ich fühlte mich danach so befreit und heute bin ich mir im Klaren darüber, dass ich ihm einfach verfallen bin und nichts dagegen tun konnte. Ich brauchte dieses Abenteuer und ich genoss das Gefühl begehrt zu werden und ja, vielleicht war ich auch verliebt. Aber mittlerweile weiß ich, und dazu brauchte ich einige Zeit und schlaflose Nächte, dass ich so sehr ich mich in diesen Traum verlebt hatte, niemals eine Zukunft mit diesem Mann gehabt hätte.


In ein paar Monaten werde ich wieder nach hause fliegen und vielleicht werde ich auf ihn treffen und ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob ich ihm widerstehen könnte, falls er mir nicht widerstehen kann. Diese Geschichte ist bisher ein gut gehütetes Geheimnis gewesen. Ich hatte über 2 Jahre eine Affäre mit einem verheirateten Mann und ich weiß, dass ich nur den Mund aufmachen müsste um sein Leben zu zerstören, denn man würde mir ohne weiteres glauben. Das ich alleine mit diesem Gedanken spiele, tut mir Leid, denn im Endeffekt ging es von uns Beiden aus. Trotzdem ist dieser Gedanke manchmal da. Die ganze Sache tut mir nicht Leid und ich kann ihn sehr gut verstehen. Er hat vor einigen Jahren einen Drachen geheiratet und aus dessen Fängen kommt er nicht mehr raus.

Beichthaus.com Beichte #00029606 vom 09.12.2011 um 16:37:08 Uhr in Waldkappel (12 Kommentare).

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Anzeige von meiner Ex

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Falschheit Boshaftigkeit Zwietracht Ex Kassel

Die Vorgeschichte zwischen dieser einen Ex und mir ist lang, komplex und hier nicht von Bedeutung in allen Einzelheiten. Ich kann es aber in einem Satz zusammenfassen: Sie war die große Liebe und hat mir zuerst derart tiefe Gefühle gezeigt, wie mich danach auch verletzt, auf Arten, wie ich es vorher nicht für möglich hielt. Meine Trauer über diesen Verlust, den Betrug und den zerstörten Lebensplan dauerten Monate, sogar wenige Jahre. Mit endlosem Hin- und Warmhalten. Mit endlosen Spielen mit Gefühlen und regelrechtem Terror. Aus Trauer wurde irgendwann Wut. Dann Hass. Dann Rache. Vor kurzem war die Gerichtsverhandlung.


Die sexuelle Anziehung war beiderseitig stets und nach wie vor vorhanden. Auch lange nach der Trennung. Sie hatte wieder einen Neuen. Aber ich wusste sowohl wie sie tickt, die Hellste war sie leider nie, als auch von meiner rein körperliche Wirkung auf sie. Ich kann heute noch nicht fassen, dass es funktioniert hat. Aber bei dem Treffen lief alles wie geplant: Wir landeten in der Kiste. Sie betrog ihren Neuen mit mir, ihrem Ex. Himmel, wie ich sie hasse. Danach war das Geheule groß. Ich dürfe ihm nichts sagen, sie warne mich.
Auf die Frage welches Datum wir hätten antwortete sie in ihrem Zustand zwar verdutzt aber wahrheitsgemäß. Damit war es an der Zeit ihr zu offenbaren, dass ich ihrem Typen am nächsten Tag alles per Mail mitteilen werde. Der Ex war damit vollkommen in Rage, hat mir gedroht, mich beschimpft und noch mehr geheult. Mein Stichwort: "Was willst Du dann machen, mich wegen Vergewaltigung anzeigen?". Kachelmann sei dank, wusste ich ihre Meinung zu geprellten Frauen und wie sie darüber denkt, dass Frauen die Justiz für derartige Machtspielchen ausnutzen darf. Wie gesagt, sie ist einfach zu durchschauen.


Bingo. Am nächsten morgen, sehr früh, bekam der Typ eine ausführliche Mail über den Beischlaf. Er war Kollateralschaden. Er hat direkt morgens einen riesigen Aufstand am Telefon bei ihr gemacht und sich getrennt.
Daraufhin hat sie ihr Stichwort vom Vorabend in ihrer naiven Art mit zerrissenen Klamotten und selbst zugefügten blauen Flecken untermauern wollen. Alles inszeniert, aber scheinbar glaubhaft. Gegen frühen Abend stand die Polizei vor meiner Tür und hat mich für ein Verhör auf das Revier mitgenommen. Beschuldigt wegen sexueller Nötigung und eventuell sogar Vergewaltigung. Ich war eine Woche in Untersuchungshaft. Das war soweit okay und eingeplant. Aber dann doch genug.
Urplötzlich schauspielerte ich dann einen Geistesblitz gegenüber dem Haftrichter: Eine Tonbandaufnahme inklusive Datumsangabe meiner Ex. Deshalb die Frage nach dem Datum oben, welche meine Unschuld beweist. Wie erklärt? Ganz einfach: Ich lasse eine Webcam mit Mikrofon rund um die Uhr laufen und streame die Daten für einen Zeitraum von drei Wochen auf meinen PC. In meiner Wohnung kann ich aufnehmen soviel ich will, ohne sinnvolle Begründung, und was den Sex und alles andere betrifft war es wirklich nur eine reine Tonaufnahme, aber das reichte aus. Da ich Informatiker bin, war die Begründung für die Daueraufnahmen, das Langzeittesten von Kompressionsalgorithmen für Video- und Audiostreams.


Die Richter haben die Sache wohl durchschaut. Aber ihnen waren die Hände gebunden was mich betrifft. Erstens konnte mir in meinem Vorhaben nichts nachgewiesen werden, zweitens hat meine Ex sich einer falschen Verdächtigung schuldig gemacht. Und zwar nachweisbar und entgegen meiner Unschuldsbeteuerungen während der Untersuchungshaft. Das Ende vom Lied: Meine Ex hat ein halbes Jahr auf Bewährung sowie eine hohe Geldstrafe bekommen, weil mit falschen Verdächtigungen im Bereich sexueller Gewalt nicht mehr milde umgegangen wird. Sie ist Single und Einsam. Ihr Arbeitgeber hat ihr unter Vorwand gekündigt als die Sache bekannt wurde. Der gemeinsame Freundeskreis hat sich von ihr abgewandt. Herzen zu brechen kann folgen haben. Merkt euch das.

Beichthaus.com Beichte #00029589 vom 04.12.2011 um 04:38:51 Uhr in Kassel (37 Kommentare).

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“Folge

Ich arbeite zu schnell

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Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit

Ich arbeite zu schnell
In meiner Firma wird die erbrachte Leistung an der Zeit gemessen, die man in der Firma verbringt. Da ich leider ziemlich effektiv arbeite und somit recht schnell mit meinen Aufgaben fertig bin, werde ich falsch bewertet. Habe ich früher meinen zeitigen Feierabend genossen, während andere noch über profanen Excelformeln brüteten oder Werte in den Dokumenten gar mit einem Taschenrechner addierten (leider wahr), kam leider die Auffassung auf, ich würde viel weniger arbeiten, da ich ja so früh das Büro verlasse, alle anderen würden wesentlich mehr arbeiten. Ich habe mich dahingehend angepasst, dass ich im Schnitt genauso lange da bin wie alle anderen. Ich arbeite meine eigentlichen Aufgaben immer noch genauso effektiv ab, 70 Prozent meiner Arbeitszeit verbringe ich aber mit surfen, Bearbeiten von privaten Projekten (dadurch ergibt sich auch ein netter Nebenverdienst) und rumgammeln. Mancher mag jetzt sagen "Wieso sprichst Du nicht mit Deinem Chef?". Alles schon passiert, mit dem Resultat, dass ich dann tatsächlich weitere Aufgaben bekommen habe und damit andere Kollegen entlastet habe. Aber da sich das weder in der Bezahlung widerspiegelt oder zumindest der (sozialen) Anerkennung der Kollegen, habe ich mich mit der Zeit nach außen der Durchschnittsblödheit angepasst, mache vom Pensum her das gleiche wie der Rest und bekomme meinen verdienten Zusatzverdienst eben auf andere Weise.

Beichthaus.com Beichte #00029539 vom 21.11.2011 um 20:14:57 Uhr (34 Kommentare).

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Mein altes Leben

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Maßlosigkeit Wollust Peinlichkeit

Ich (w/24) würde gerne mein früheres Leben ungeschehen machen. Als ich ein Teenager war, habe ich ziemlich exzessiv gelebt: geraucht, gesoffen, und in der Gegend herumgeflirtet. Okay, oft genug ist es nicht beim bloßen Flirten geblieben. Ich habe Jungs angebaggert […]
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Beichthaus.com Beichte #00029529 vom 17.11.2011 um 12:02:45 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von guenclau
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Den Vogel abgeschossen

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Mord Tiere Unfall Freizeit

Ich bin hobbymäßiger Armbrustschütze und habe in unserem Garten eine Zielscheibe, auf die ich immer feuere, wenn ich mal Zeit und Lust dazu habe. Doch letzte Woche ist mir etwas passiert was ich bis dato für absolut unmöglich hielt. Ich machte mal wieder ein paar […]
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Beichthaus.com Beichte #00029203 vom 28.07.2011 um 13:02:59 Uhr (38 Kommentare).

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