Gegen eine Glastür gelaufen

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Zwietracht Verrat Vorurteile Gesundheit Hamburg

Vor einem Jahr habe ich als Sprechstundenhilfe bei einem allgemein Arzt gearbeitet. Da gab es mehr als einen durchgeknallten Fall, aber eine Frau bzw. ihr Ehemann regen mich heute noch auf. Erstens kommt mir die Krankengeschichte der Frau sehr komisch vor. Insgesamt über sechs Monate krankgeschreiben, zwischendurch mal 2 bis 3 Tage gearbeitet. Nur hatte sie keine chronische Krankheit oder so. Sie hatte die ersten drei Monate, um sich von einem Unfall zu erholen, was ja okay ist. Nur danach wird es komisch. Das weitere Krankenblatt las sich so: Erkältung, Erkältung, Erkältung, Durchfall, Kopfschmerzen, Erkältung, Rückenschmerzen, Durchfall, Erkältung, Erkältung. Die Krankenkasse fand das natürlich auch komisch und wollte nicht zahlen.

Deshalb tanzte jede Woche ihr gestörter Ehemann an, der am Tresen stundenlang Vorträge über Jesus oder eben die Krankenkasse hielt. Der Typ ist so bescheuert, dass ich sogar vermute, dass der Ehemann die Frau zwingt, sich krankschreiben zu lassen, um zu Hause irgendwelchen gestörten Sachen mit ihr zu machen. Einmal kam die Frau (zwischen einmal Durchfall und einmal Erkältung) mit einer fetten Beule zu uns in die Praxis. Ihr Mann, der selbstverständlich dabei war, sagte, sie wollte das Fitnessstudio verlassen und hätte nicht gesehen, dass die Glastür zu ist. Ich dachte zwar immer der Code für "Mein Mann schlägt mich" heißt "Ich bin die Treppe runtergefallen.", aber okay.

Beichthaus.com Beichte #00025136 vom 17.11.2008 um 00:39:16 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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Mit Rückenschmerzen zum neuen Job

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Falschheit Boshaftigkeit Chef

Ich bin in meiner Firma seit drei Wochen krankgeschrieben. Ich bin aber nicht wirklich arbeitsunfähig - ich habe zwar starke Rückenprobleme, könnte aber mit Tabletten arbeiten. Ich habe mir in dieser Zeit eine neue Stelle gesucht. Warum? Weil mein Chef ein dummes Arschloch ist, das keine Ahnung von der Arbeit hat. Weil meine Kollegen ein Rennen veranstalten, wer dem Chef am tiefsten hinten reinkriechen kann. Und weil ich unterbezahlt bin. Der wird am Montag dumm schauen, wenn ich auf dem Weg zur neuen Arbeit meine fristlose Kündigung in den Briefkasten werfe. Und er wird sie annehmen, denn ich weiß was, wovon er nicht weiß, dass ich es weiß. Und damit gehe ich notfalls vor ein Arbeitsgericht.

Beichthaus.com Beichte #00025118 vom 13.11.2008 um 16:18:38 Uhr (13 Kommentare).

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Der Froschmann

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Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe eine Freundin verlassen, weil sie, nachdem ich aus dem Bad kam, "Na, da ist ja mein Froschmann!" sagte, als sei ich ihr Kind oder Hundchen. Diese Szene hat mich so sehr verstört, dass ich ihr von da an nur noch aus dem Weg ging, ohne mich jemals zu erklären. Sie hat eine Zeit lang genervt, aber wie soll man so jemanden noch respektieren können.

Beichthaus.com Beichte #00025092 vom 10.11.2008 um 21:39:10 Uhr (36 Kommentare).

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Wie die Flasche in den Hintern kam

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Morallosigkeit Neugier Peinlichkeit Kollegen

Wie die Flasche in den Hintern kam
Ich bin Arzt im Praktikum im Klinikum meiner Stadt. Zur Zeit habe ich Dienst in der Notaufnahme. Es vergeht kaum ein Abend, an dem nicht irgendein Typ breitbeinig, mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Tür hereingehumpelt kommt, dem irgendwas im Hintern steckt. Meistens sind es irgendwelche Gemüsesorten, Karotten oder Gurken. Manchmal auch Glühbirnen oder kleine Flaschen. Den Rekord hält ein Kerl, der es geschafft hat sich eine Bierflasche (0,5l) derart in den Hintern zu schieben, dass sie von außen nicht mehr zu sehen war und operativ entfernt werden musste. Ich habe bei dem Eingriff assistiert. Die Flasche hatte sich am Übergang vom Sigma zum absteigenden Colon des Dickdarmes verkeilt und hätte die Darmwand fast aufgerissen.
Die Ausreden, die diese besonderen Patienten bringen sind immer die gleichen: "Ich bin draufgefallen beim ..., die Flasche stand auf einem Stuhl und ich habe mich aus Versehen daraufgesetzt" etc. Wenn also mal wieder ein Typ breitbeinig reingestelzt kommt wird unter dem Personal blitzschnell eine Wette abgeschlossen. Das läuft ähnlich wie an der Börse ab, komplett nonverbal, mit festgelegten Gesten. Die Einsätze sind auch festgelegt. Gewettet wird, was der Mann im Hinterstübchen hat, wie es angeblich da reingekommen ist und ob es ambulant oder chirurgisch entfernt werden muss. Wer richtig liegt bekommt seinen Einsatz doppelt zurück, das übrige Geld wird in eine besondere Kasse eingezahlt, in der sich mittlerweile über 500 Euro befinden. Der komplette Inhalt dieser Kasse wird an den Mann ausbezahlt, der ehrlich sagt, wie die Flasche/Gurke oder was auch immer in seinem Allerwertesten gelandet ist. Folgender Wortlaut ist dabei wünschenswert: "Leute, ich hab ne Pulle im Arsch. Die hab ich mir da reingesteckt, weil ich es geil fand. Jetzt bekomme ich sie nicht mehr alleine raus, bitte helft mir!" Ich hoffe, dass ich diesen Tag erleben darf. Also Leute, seid ehrlich zum Onkel Doktor, es lohnt sich. Ach ja, meine Beichte: Ich beichte, dass ich schon oft richtig lag mit meiner Wette. So oft, dass der Gewinn den Verlust mehr als ausgleicht. Vom gewonnen Geld habe ich mir Sexspielzeuge gekauft.

Beichthaus.com Beichte #00025090 vom 10.11.2008 um 09:32:00 Uhr (75 Kommentare).

Gebeichtet von Biohazard85
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“Beichte

Glühwein im Wasserkocher

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Trunksucht Peinlichkeit Arbeit

Ich war Azubi in dem größeren Rechenzentrum, eines größeren Softwarehauses und musste am 24. Dezember bis 16 Uhr arbeiten und hatte zudem Bereitschaft. Mein Abteilungsleiter, ein weiterer Azubi und ein Kollege mussten auch bis 16 Uhr arbeiten. Um uns bei Laune zu halten, hatte unser Chef Glühwein mitgebracht, den wir im Wasserkocher erhitzten. Insgesamt war der Tag recht lustig und wir gingen alle total besoffen nach Hause. Am 27. Dezember kam dann eine Rundmail des Chefs. Er erkundigte sich, warum der Wasserkocher so widerlichen Nachgeschmack erzeugt, warum die Toiletten vollgekotzt seien, und wer die privaten Urlaubsbilder seiner Frau und ihm beschmiert und an alle Mitarbeiter verschickt hätte. Keine fünf Minuten später stand er dann bei uns auf der Matte und forderte, dass wir den Verursacher auftreiben. Ich weiß nicht, wie, aber unser Abteilungsleiter erzählte ihm, dass es irgendein Angriff gewesen sei. Seit diesem Tag gab es dann auch ein striktes Alkoholverbot in unserer Abteilung.

Beichthaus.com Beichte #00025078 vom 06.11.2008 um 15:48:07 Uhr (11 Kommentare).

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