Mobbing in der Kleinstadt

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Engherzigkeit Hass Verzweiflung Schule

Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, jedoch hatte ich keine einfache Kindheit und Jugend aufgrund familiärer Ereignisse. Dies führte auch dazu, dass ich nicht normal sozialisiert wurde und dementsprechend dann in der Schule auch zum Mobbingopfer wurde, da ich gar nicht so wirklich wusste, wie ich mich anderen gegenüber geben muss. Ich war eben still und eher in mich gekehrt, habe jedoch immer sehr gute Noten gehabt. Nur im Umgang mit anderen hing ich leider etwas hinterher und wusste nicht, dass man vorgeben muss, extrovertiert zu sein. Das Mobbing bestand meist nur aus Worten, trotzdem war es zutiefst verletzend, "unglaublich fett" und andere Dinge genannt zu werden, wenn man maximal ein wenig pummelig war. Ich leide heute, gut fünfzehn Jahre später, noch unter den Folgen dieser Beleidigungen und vermutlich werde ich das alles nie komplett abstreifen können.


Vor einigen Jahren bin ich dann in eine Großstadt gezogen und habe bis auf meine Familie keinerlei Kontaktpersonen mehr in meinem Heimatort, da ich nie wirklich Freunde in der Schule gefunden hatte und diejenigen, die ich dann in der Oberstufe kennengelernt hatte, wohnen auch längst nicht mehr dort. Was ich aber beichten möchte: regelmäßig, ungefähr jeden zweiten Monat gebe ich die Namen dieser ganzen Leute bei sozialen Netzwerken ein, sehe mir an, was sie machen, wie sie gerade aussehen, und versuche, möglichst viel herauszufinden. Viele haben fast alles öffentlich sichtbar, manche gar nichts. Und so fühle ich mich ein wenig, als würde ich das Leben dort in der Kleinstadt miterleben, als hätte ich noch irgendeine Verknüpfung zu meinem Heimatort. Besonders die Leute, die mich am Schlimmsten gemobbt haben, verfolge ich genau. Ihre lachenden Gesichter auf ihren Profilbildern sind für mich blanker Hohn. Von einer weiß ich, dass sie starke Depressionen hinter sich hat. Leider verschafft mir das nicht annähernd Genugtuung und ich werde ihnen vielleicht nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00033924 vom 11.09.2014 um 16:02:36 Uhr (16 Kommentare).

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Zum Arschloch umerzogen

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/25) bin seit knapp elf Monaten in einer Beziehung. Da ich ein sehr lieber und braver Mann war, hat meine Freundin begonnen, mich zu einem Arschloch umzuerziehen, was ich allerdings sehr bald durchschaut habe. Ich habe mich daher nicht ändern lassen - bis meine Freundin mir gestanden hat, mich betrogen zu haben - damals waren wir gerade mal einen Monat zusammen. Irgendetwas in mir hat sie damit verändert. Ich beichte daher, mittlerweile ein riesiges Arschloch zu sein. Inzwischen kann ich mich deshalb nicht einmal mehr im Spiegel betrachten. Es ist nämlich so, dass ich als Kurzschlussreaktion eine andere Frau parallel getroffen und auch mit ihr geknutscht habe. Als diese Frau allerdings herausgefunden hat, dass ich eine Freundin habe, hat sie sofort den Kontakt abgebrochen. Vor knapp zwei Monaten kam dann das absolut katastrophalste Wochenende: Ich hatte beim Zeltfest unseres Ortes wilden Sex mit einer Unbekannten und habe noch mit einer Bekannten rumgemacht.


Und das Schlimmste: Eigentlich ist es mir egal, wie es meiner Freundin geht, wenn sie es herausfinden sollte. Mit ebenjener Bekannten ist selbiges letztes Wochenende wieder passiert. Ich hasse mich dafür und auch für die Gleichgültigkeit, die sich nach dem Fremdgehen meiner Freundin in mir ausgebreitet hat. Versteht mich nicht falsch: Ich gebe ihr keine Schuld daran - ich bin für meine Taten selbst verantwortlich. Ich bitte um Absolution und werde mit meiner Freundin wohl demnächst Schluss machen, um wieder zu mir selbst zu finden. Ein Gutes haben die Geschehnisse allerdings: Mein Selbstvertrauen ist extrem gewachsen, was mir vor allem im Job zugute kommt. Aber auch im Privatleben ist das Kontakteknüpfen wesentlich vereinfacht, da ich früher sehr schüchtern war.

Beichthaus.com Beichte #00033922 vom 10.09.2014 um 13:04:43 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Übernahme nach der Ausbildung

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Diebstahl Rache Zorn Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich meinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb beklaut habe. Meine Ausbildung war eigentlich in Ordnung, bis irgendwann der Schichtbetrieb eingeführt wurde und wir in der Frühschicht von 6-14 Uhr und in der Spätschicht von 14-22 Uhr arbeiten mussten. Da ich anfangs noch keinen Führerschein besaß, musste ich teilweise um 3:30 aufstehen, damit ich pünktlich auf der Arbeit war. Das passte uns allen natürlich absolut nicht, weshalb wir dies auch kundtaten. Das wiederum passte unserem Ausbilder nicht. Auch in anderen Belangen haben wir unsere Meinung übermittelt. In dem Betrieb waren Ja-Sager gerne gesehen, Leute mit negativer Meinung wurden unten gehalten. So auch zum Ende der Ausbildung. Fünf Kollegen und ich bewarben uns auf eine Stelle in der Firma. Die Chancen standen sehr gut, da über zehn Leute eingestellt werden sollten. Das Vorstellungsgespräch verlief sehr gut und auch die Probearbeit in der Abteilung war ein voller Erfolg. Drei Tage vor dem Ende der Ausbildung bekam ich dann auch Bescheid, dass ich am Tage meiner Freisprechung einen Vertrag unterschreiben sollte. Ich habe mich da natürlich gefreut.


Was jetzt kommt, ist nicht bewiesen, aber trotz alledem der Grund, weswegen ich mich gerächt habe. Einen Tag vor der Freisprechung bekam ich einen Anruf, dass ich doch nicht übernommen werden sollte. Ich war gerade mit meiner Gesellenprüfung fertig und echt froh, dass der Stress jetzt vorbei ist und ich in der nächsten Woche anfangen konnte, zu arbeiten. Ein Kollege meinerseits war zu dem Zeitpunkt in der JAV, weswegen er einen Übernahmeanspruch hatte, den er auch wahrgenommen hat. Auch er hatte sich auf dieselbe Stelle beworben wie ich. Auch er sollte einen Vertrag bekommen, doch es kam anders. Der Chef der Abteilung, bei der wir alle anfangen sollten, rief ihn an und sagte, dass er, in Rücksprache mit unserem Ausbilder, uns die Stellen nicht anbieten konnte, weshalb es nicht zu einem Arbeitsverhältnis für diesen Job kam. Ich war auf 180, als ich das mitbekommen habe. Wie bereits erwähnt hatten wir gerade Gesellenprüfung und unsere Firma war so freundlich und hatte uns Werkzeug, sowie Putzzeug, welches wir für die Prüfung brauchten, zur Verfügung gestellt.


Am Tag der Freisprechung, wir hatten alle bestanden, gab es noch ein Abschlussgespräch mit unserem Ausbilder, bevor wir unser Werkzeug abgeben sollten. Scheinheilig, wie er in der gesamten Ausbildung halt war, bedauerte er es, dass wir doch keinen Job in der Firma bekommen hatten. Das war der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Ich blieb ganz ruhig und begann, das Werkzeug und die Putzmittel aus meinem Auto zu holen. Dabei "vergaß" ich dann die Lötstation, welche einen doch sehr hohen Wert hatte, und einige sehr teurere Reinigungsmittel in meinem Auto. Aufgefallen ist dies in dem Moment nicht, da nicht protokolliert wurde, wer welches Werkzeug hatte, nur wie viel ausgegeben wurde. So habe ich jetzt eine wunderbare und sehr gut funktionierende Lötstation zu Hause, die mir seitdem immer wieder gute Dienste geleistet hat. Ich bitte um Absolution. Besagter Ausbilder ist mir, zum Glück für ihn, bisher nicht über den Weg gelaufen, ansonsten würde er von mir ordentlich die Meinung gegeigt bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00033919 vom 10.09.2014 um 03:17:27 Uhr (10 Kommentare).

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Eine neue Chance

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/24) hatte so einige Probleme mit mir selbst und habe meine vier Jahre lange Beziehung damit zerstört. Extreme Selbstzweifel, mangelndes Selbstwertgefühl, zu hohe Ansprüche an mich selbst und auch allgemeine Unzufriedenheit mit der Beziehung haben vor zwei Monaten dazu geführt, dass ich meine Sachen gepackt und aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen bin. Ich habe viele Fehler gemacht und mich unmöglich verhalten. Aber die letzten Monate habe ich extrem an mir gearbeitet und mir sogar Hilfe geholt. Ich habe diesen Mann immer geliebt und liebe ihn auch noch immer. Ich hatte nie etwas mit jemand anderem, bin aber leider rein emotional und nicht körperlich auf Annäherungsversuche anderer eingegangen. Mein Selbstwertgefühl war eine reine Katastrophe. Liegt daran, dass ich in der Schule ein Mobbingopfer war, vom Ex geschlagen und betrogen wurde und meine Kindheit nicht immer so gut verlief. Durch die Therapie und Antidepressiva bin ich wie ein neuer Mensch und auch endlich bereit zum Heiraten und Familie gründen. Doch dieser Mann will das alles jetzt nicht mehr und setzt durch die Vergangenheit unsere Zukunft und alle Pläne aufs Spiel. Alles, was passiert ist, tut mir sehr leid! Anscheinend hat nicht jeder eine weitere Chance verdient!

Beichthaus.com Beichte #00033917 vom 09.09.2014 um 23:05:23 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Von der Frauenwelt verarscht

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Verzweiflung Feigheit Selbstverletzung

Ich (m/23) wurde in meiner Schulzeit und auf dem Gymnasium ständig gemobbt und fertiggemacht. Ich vermute mal, das lag an meinem Stil, ich bin Metalhead. So wurde aus meiner Jugendzeit, die andere damit verbringen Party zu machen und Mädels aufzureißen, eine Zeit voller Leiden und Einsamkeit. Da sind wir schon beim Thema Mädels. Immer habe ich versucht, die Frauen auf Händen zu tragen, zuvorkommend und kein Arsch zu sein. Von der Aussage, man müsse ein Arsch sein, um eine Frau zu kriegen, distanziere ich mich vehement, so etwas kann und werde ich nicht akzeptieren. Zeitlebens wurde ich allerdings von den Frauen nur verarscht. Ich kann nicht mehr. Immer musste ich zusehen, wie eklige Typen eine Frau nach der anderen hatten und ich ging dabei leer aus. In mir hat sich so eine riesige Wut angesammelt. Zu meiner Person: Ich studiere und habe Freunde - aber trotzdem fühle ich mich leer. Mein einziges Hobby besteht darin, einen historischen Roman zu schreiben, der meine Erlebnisse wiedergibt und verarbeitet. Zur eigentlichen Beichte: Vor ein paar Tagen hat sich mit einer netten Frau etwas angebahnt. Alles sah gut aus - doch dann sagte sie mir, dass sie einen anderen kennengelernt habe. So wie ich bin, also mit der kämpferischen Natur in mir, habe ich versucht, sie von mir zu überzeugen. Und nein - ich habe sie nicht gestalkt sondern bin fair geblieben.


Naja, so kam es und sie wurde wütend. Da hat sie mir ein Selfie geschickt, dass sie und ihren Typen im Bett liegend zeigt, während er mir den Vogel zeigt. Ab diesem Moment hat sich bei mir ein Schalter umgelegt. Ich könnte diesen Typen ohne zu Zögern umbringen, jedoch nur in meiner Fantasie, und die darf nicht real werden. Das Ganze hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich kann nicht mehr. Irgendwann ist die Psyche eines Menschen hinüber. Ich möchte nicht hören, dass es besser wird oder Ähnliches. Nein es wird nicht besser. Menschen und besonders Frauen neigen dazu, einen zu verletzen und zu zerstören. Ich werde deshalb bald Folgendes machen: Als Erstes schreibe ich meinen historischen Roman fertig und schaue, dass davon ganz viele Kopien verteilt werden. Danach, eines Tages, wenn das Wetter schön ist, ziehe ich mich schön an, gehe richtig gut essen, betrinke mich, gehe mit meiner letzten Kohle ins Bordell und ficke, was das Zeug hält. Danach fahre ich an einen abgelegenen Ort und setze meinem Leben ein Ende. Diese Entscheidung steht fest und wird auch nicht mehr geändert, ich tue das mir und meinen Mitmenschen zuliebe, bevor ich noch zur Gefahr werde.

Beichthaus.com Beichte #00033916 vom 09.09.2014 um 21:50:52 Uhr (42 Kommentare).

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