Papierflieger mit besonderer Fracht

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Masturbation Maßlosigkeit Italien

Papierflieger mit besonderer Fracht
Ich (m/24) wohne im fünften Stock in der Innenstadt, mein Fenster geht direkt zur Straße raus. Wenn ich ab und zu abends noch die Pipeline durchspüle, wickle ich das Ergebnis fein säuberlich in Taschentücher ein, bastle aus dickem Papier einen stabilen Papierflieger, drapiere die "Fracht" darauf und wünsche ihm vom Fenster aus eine gute Reise. Es ist eine bequeme Lösung, keinen Nachgeruch im Zimmer zu haben, und nett anzusehen obendrein. Neulich kam dann mein 14-jähriger Bruder vom Sportverein nach Hause und sah mich von der Straße aus beim Papierfliegerwerfen. Er kam sofort hoch und wir haben noch ein paar zusammen runtergeschmissen. Wenn er so weit ist, verrate ich ihm meinen Trick.

Beichthaus.com Beichte #00025762 vom 28.02.2009 um 03:14:23 Uhr in Italien (Bologna) (19 Kommentare).

Gebeichtet von taaach
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Organisiertes Verbrechen in der zweiten Klasse

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Diebstahl Schamlosigkeit Morallosigkeit

Ich war in der zweiten Klasse, als ich kurz davor war, ins organisierte Verbrechen abzurutschen. Zum Anfang: Mein Kumpel und ich haben im Baumarkt Saatpäckchen für Blumen über den Zaun geworfen, um mal den Kick zu erleben. Ging ganz gut, weswegen wir es dann im Edeka um die Ecke mal probieren wollten. Dort haben wir dann eine Packung Faschingsschminke eingesteckt.
Als wir gemerkt haben, wie einfach es doch ist, sind wir auf Sachen umgestiegen, die wir brauchen konnten. Coladosen, Gummibärchen, Comics und sogar die großen Funnychips konnten wir rausschmuggeln. Und so haben wir uns dann jeden Tag bedient und alle möglichen Süßigkeiten abgegriffen. Mit der Zeit haben wir angefangen, was zum Schein zu kaufen, um den Rest unter unseren Jacken mit rauszubringen. Ich meine, wer verdächtigt zwei süße, kleine Jungs? Unsere lieben Mitschüler fragten sich natürlich, warum wir immer Süßigkeiten hatten und unsere Quelle nie versiegte. Wir erzählten dann, dass unsere Onkel in irgendeinem Großmarkt arbeiteten, und die Sachen immer mitgebracht bekommen. Aber da wir sie nie alle schaffen würden, könnten wir ihnen sie ja billig verkaufen - uns ging langsam das Geld für unsere "Scheinkäufe aus, waren ja noch Klein und es gab nicht so viel Taschengeld.

Das ging einige Zeit gut, bis uns der Marktleiter dabei erwischte, wie wir gerade ein paar Süßigkeiten einsteckten. Er sprach uns an und fragte uns, warum wir das gemacht haben. Frech, wie ich war, sagte ich, dass wir nicht genug Geld gehabt hätten. Er sagte, dass er hoffe, es sei unser erster Diebstahl und er würde uns laufen lassen. Zur Krönung hatte er wohl Mitleid mit uns und gab uns sogar noch Geld um die Süßigkeiten zu kaufen. Wir waren so froh, dass unsere Eltern nicht informiert wurden, dass wir unser kleines Geschäft einstellten. Unsere einzige Angst war, dass unsere Eltern mit uns dort einkaufen gehen und der Marktleiter uns erkennen könnte und uns verrät.

Beichthaus.com Beichte #00025749 vom 25.02.2009 um 22:39:02 Uhr (7 Kommentare).

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Mein Popel-Geländer

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Ekel Unreinlichkeit Stolz Nachbarn Celle

Ich schmiere meine Popel regelmäßig nach der Arbeit am Treppengeländer unseres Mehrfamilienhauses ab. Immer an der Innenseite, sodass niemand sie sehen kann. Als Nachbarn eines Tages an der Stelle vorbeigingen, hörte ich nur das wundern, wer denn so eine Schweinerei macht. Ich musste mir das Lachen verkneifen, weil ich selber im Treppenhaus war, nur in einer anderen Etage.

Beichthaus.com Beichte #00025727 vom 22.02.2009 um 17:24:34 Uhr in Celle (14 Kommentare).

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Eine Woche ohne Alkohol für einen Tag ohne Arbeit

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Faulheit Trägheit

Heute Morgen hatte ich mittelstarke Halsschmerzen und bin mit dieser Begründung im Bett geblieben statt - was durchaus machbar gewesen wäre - mit gutem Gewissen zur Arbeit zu fahren. Schlecht fühle ich mich jetzt schon. Aber nicht etwa aus Scham, sondern weil der nachmittägliche Arztbesuch folgende Resultate erbracht hat: Ein Knöllchen wegen vergessener Parkscheibe sowie Antibiotika für die nächsten sieben Tage, was eine Woche ohne Alkohol bedeutet. Über die Karnevalstage völlig undenkbar. Meine Mutter wirft allerdings ein wachsames Auge darauf, dass ich die Pillen brav nehme, also werde ich mir wohl etwas einfallen lassen müssen und habe dann vielleicht die Tage noch etwas Neues zu beichten.

Beichthaus.com Beichte #00025712 vom 17.02.2009 um 23:44:27 Uhr (26 Kommentare).

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Betrunken an einer Bahn surfen

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Waghalsigkeit Trunksucht Selbstverletzung Bahn & Co. Berlin

Als ich mal alleine relativ betrunken zu einer Party gefahren bin, musste ich auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz aussteigen. Ich hielt es in diesen Moment für besonders lustig, auf dem Bahnsteig mal wieder an der Bahn zu surfen. Mit der rechten Hand hielt ich mich fest und in der Linken hatte ich ein Sternibier. Plötzlich beschleunigte die Bahn schneller als ich es gewohnt war, ich eierte hin und her und war zu betrunken abzuspringen. Dann prallte ich gegen die Absperrung, überschlug mich und wurde ein paar Meter in den Tunnel geschleudert. Die Bahn rauschte blitzschnell an meinen Kopf vorbei. Dann stand ich auf, humpelte Richtung Bahnsteig, kletterte rauf und verließ den Bahnhof. Die Leute in der Bahn und auf dem Bahnsteig sahen aus, als hätten sie einen Geist gesehen - hätten sie auch fast. Blutig und voller Dreck ging ich zur Party. Als mein Rausch nachließ, kam der Schmerz. Ein paar Leute, die ich nicht kannte, schenkten mir etwas Alkohol um den Schmerz zu lindern. Vielen Dank an euch, wer auch immer ihr gewesen seid. Mir ist bewusst, wie böse das hätte ausgehen können und habe es seit dem auch nie wieder gemacht. Eine lange Narbe ist zurückgeblieben.

Beichthaus.com Beichte #00025708 vom 16.02.2009 um 04:04:32 Uhr in Berlin (Alexanderplatz) (20 Kommentare).

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