Der tote Radfahrer

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Dummheit Gewalt Nürtingen

Der tote Radfahrer
Ich (m/26) bin vor sieben Jahren oft mit dem Fahrrad zur Berufsschule gefahren. Mein Heimweg führte über eine leicht steile Straße, die rechts und links jeweils einen Radweg hatte. Ich fuhr links - was natürlich falsch war. Es war ein warmer Tag, ich hatte einen schweren Rucksack und den Blick auf den Boden gerichtet - als ich auf einmal Schreie hörte. Noch bevor ich richtig realisiert hatte, was passiert war, sah ich nach hinten und begann mich zu entschuldigen. Ein älterer Radfahrer war mit richtig Speed den Berg runtergebrettert und unsere Fahrradlenker hatten sich leicht berührt, was dazuführte, dass er vom Fahrrad fiel. Sein Hinterkopf blutete. Seine Augen waren geöffnet, allerdings reagierte er nicht auf von außen kommende Eindrücke. Es waren dann auch gleich viele Leute von der Straße gekommen, um Erste Hilfe zu leisten. Dann kam endlich der Hubschrauber und flog ihn nach Stuttgart in eine Klinik, wo ich ihn auch einige Tage später besuchte. Er lag im Wachkoma. Ich wurde daraufhin wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Es kam zu einem strafrechtlichen und einem zivilrechtlichen Prozess. Beim Strafrechtlichen wurde ich auf 40 Stunden gemeinnützige Arbeit verdonnert. Bei dem zivilrechtlichen Verfahren verlangte seine Frau, die inzwischen die Bürgschaft für ihn übernahm, 500.000 Euro Schmerzensgeld. Zum Glück war ich über meine Eltern haftpflichtversichert. Der Typ war sechzig Jahre alt und ist 2006 an den Folgen seiner Verletzung gestorben. Bei dem Unfall haben sich offenbar Schädelknochen ins Gehirn gebohrt und aus dem Koma ist er nie wieder vollständig erwacht.

Mir wurden zwei Drittel der Schuld zugeteilt, da es hauptsächlich ja mein Fehler war, da ich nicht auf dem dafür vorgesehenen Radweg fuhr. Er bekam ein Drittel zugeteilt, allerdings unter dem Gesichtspunkt, dass er selbst fahrlässig gehandelt hatte - schließlich hätte dort auch ein kleines Kind laufen können. Dem Gutachten zufolge war er nämlich mit knapp vierzig Sachen die Straße runtergebrettert. Ich kann mich daran erinnern, dass ich sehr langsam gefahren bin. Ich bin auch nicht komplett rechts gefahren und glaube, dass ich leicht nach links gedriftet bin, bevor er mich traf. Ich bin mir aber nicht sicher. Außerdem habe ich Musik gehört und nach unten geschaut. Noch dazu war ich sehr damit beschäftigt, die Straße mit meinem schweren Rucksack zu bewältigen. Damals war eine wirklich schwere Zeit für mich, da sogar mein Vater mir manchmal vorwarf, dass ich jemanden todgefahren hätte. Und ich frage mich bis heute, ob es mein Fehler war, dass dieser Mensch nicht mehr lebt, oder ob er einfach zu leichtsinnig war, denn er war eigentlich ein geübter Radfahrer. Auch war die Straße sehr belebt und ich war vielleicht einer von mehreren Dutzenden oder Hunderten Radfahrern die täglich von der Schule diesen Weg genauso fahren, wie ich ihn fuhr. Dennoch bereue ich, was passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00026307 vom 21.05.2009 um 00:56:08 Uhr in Nürtingen (25 Kommentare).

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Bei Fremden duschen ist eklig!

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Ekel Masturbation Zwang Kiel

Ich (w) glaube, ich habe ziemlich viel zu Beichten. Im zärtlichen Alter von 8 wurde meine Mutter von meinem Erzeuger verlassen. Er fing daraufhin etwas mit der Mutter meines Lieblingsmitschülers an. Dieser Mitschüler war auf den Tag genau ein Jahr älter als ich und wäre beinahe mein Stiefbruder geworden. Mit diesem "Stiefbruder" hatte ich meine ersten sexuellen Erfahrungen, da ich ihm im zarten Alter von 10 das erste Mal einen keulte. Im Jahr darauf befummelten wir uns im Tunesienurlaub im Hotelpool. Leider habe ich ihn irgendwann aus den Augen verloren.

Mein Erzeuger hat den Kontakt zu mir völlig abgebrochen, nachdem ich einmal seinen Geburtstag vergessen hatte. Er hatte mich in den Jahren zuvor nie beachtet, weder an Weihnachten, noch an Geburtstagen. Ich lebe quasi seit 20 Jahren ohne Vaterfigur. Ich habe neulich erfahren, dass er wieder geheiratet hat. Seine Frau ist eine sehr nette Tschechin, trotzdem hielt er es nicht für nötig, sein einziges Kind zu diesem großen Tag einzuladen. Ich finde dies sehr traurig. Ich befand mich nach dem Verlust meines Vaters lange in psychologischer Behandlung, da ich mir selbst die Schuld am Scheitern der Ehe meiner Eltern gab. Heute weiß ich, dass er meine Mutter schon immer betrog.

Nachdem mein Erzeuger weg war, war die sexuelle Not meiner recht aktiven, aber psychisch völlig labilen Mutter natürlich groß. Woraufhin sie sich den ehemaligen Partner einer früheren Mitschülerin anlachte. Mangels einer ordentlichen 2-Zimmerwohnung standen mein Bett und das meiner Mutter im selben Raum. Folglich wurde ich als 8-Jährige mit dem Sexleben meiner Mutter konfrontiert, die da mitten in der Nacht quietschte wie ein geschlachtetes Badewannenentchen. Fieserweise habe ich, wenn ich das mitbekam, einfach mitten in der Nacht die Stereoanlage angemacht. Meistens liefen Sailor Moon oder Benjamin Blümchen. So habe ich die beiden dazu bekommen ihr formloses Gerammel zu beenden. Seelige Nachtruhe!

Im beginnenden aufkeimen meiner eigenen sexuellen Lust fing ich irgendwann an, mich an meinem Kuscheltier zu reiben. Da mein "Stiefbruder" leider durch eine Beschneidung zu dieser Zeit nicht so mit mir aktiv werden konnte, rieb ich mich also an meinem Stofftier. Das brachte aber nicht das erhoffte Ergebnis, da der Plüsch mich untenrum Wund werden ließ. Daraufhin habe ich herausgefunden dass es andere Wege gibt.

Seit ich ein kleines Kind war, habe ich in der Duschwanne gebadet, ich weiß das klingt komisch. Bis heute sitze ich lieber in der Dusche, anstatt dass ich stehe! Bei einem solchen Duscherlebnis fand ich zufällig heraus, dass ein direkt auf die Perle gerichteter Duschstrahl ein wohliges Gefühl durch den Unterkörper laufen lässt. Seit diesem Tag befriedige ich mich beim Duschen regelmäßig auf diese Art. Bis ich meinen Freund kennenlernte war die die geilste Art für mich, zu Orgasmen zu kommen. Duschen in denen es keine Massagefunktion gibt oder der Duschkopf fest an der Wand montiert ist, meide ich deswegen tunlichst.

Trotz dessen, dass ich eine bildschöne Frau bin und mir jederzeit die Kerle zufliegen könnten habe ich eine schreckliche Angewohnheit. Wenn ich irgendwo zu Besuch bin, ekelt es mich vor den dortigen Sanitäranlagen. Seit ich einmal in England bei einer Familie zu Gast war, wo die Kinder ins Bidet gekotet und ins Waschbecken gepinkelt haben, und die Dusche mit 4 cm dickem Schimmel bewachsen war, kann ich keine fremden Badezimmer mehr benutzen. Es wird mir schon bei dem bloßen Gedanken daran schlecht. So kann es durchaus vorkommen, dass ich bis zu einer Woche nicht die Dusche benutze, wenn ich meine Gastgeber nicht gut genug kenne, oder das Hotel mir allgemein unsauber erscheint. Ich weiß dass dies nicht angenehm für meine Mitmenschen ist, doch mein Aufenthalt bei dieser Gastfamilie hat mir sehr viel kaputt gemacht. Ich wasche mich zwar, aber dann nur mit einem Lappen und Seife, an einem anderen Waschbecken, wenn keiner dabei ist.

Beichthaus.com Beichte #00026280 vom 17.05.2009 um 18:26:12 Uhr in Kiel (22 Kommentare).

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“Beichte

Das Mädchen, das fliegen konnte

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Gewalt Falschheit Landshut

Ich muss euch etwas aus meiner Kindergartenzeit beichten. Damals war ich etwa fünf Jahre alt, vielleicht auch schon Sechs, jedenfalls ein kleiner Junge. In einem Nebenzimmer unseres Kindergartens war eine Art Kommode aufgebaut, schätzungsweise 80 cm hoch und die gesamte Wand entlang. Vor dieser Kommode lag eine große, dicke, weiche Matte auf dem Parkettboden. Unsere "Aufseherin", oder wie man das nennt, hatte uns erlaubt, von dieser Kommode auf die Matte zu springen, wir hatten dabei immer versucht, mit den Armen du schwingen und zu fliegen. Das hat nur in den wenigsten Fällen funktioniert.

Nun sind wir natürlich den ganzen Tag auf diesen Schrank geklettert und runter gesprungen. Unsere Aufseherin war in dem Moment irgendwo in der Küche und hat uns gesagt "und springt nur auf die Matte, verstanden?" Ein blödes Mädchen aus meiner Gruppe ist immer ewig lang auf dem Schrank rumgestanden und hat sich nicht getraut, runterzuhüpfen. Da habe ich das Miststück einfach geschubst. Sie hat die Matte nur um einen halben Meter verfehlt und einen astreinen Bauchplatscher aufs Parkett hingelegt.

Natürlich hatte ich Mordsangst sie umgebracht zu haben und ich bin sofort zu dieser Aufseherin gelaufen und habe ihr erzählt, das Mädchen hat gesagt, sie könne fliegen und hätte es nicht für nötig gehalten, auf die Matte zu hüpfen. Das mittlerweile lauthals heulende Mädchen ist mit blutender Nase und aufgeschürften Knien am Boden gelegen und hat sehr laut geschrien. Selbstverständlich hat unsere Aufseherin sie gepackt, sie angeschrien und geschimpft, weil sie so dumm ist, nicht auf die Matte zu springen.

Später hat sie noch richtig Ärger mit ihren Eltern bekommen. Irgendwie tut es mir ja leid. Allerdings finde ich es immer wieder lustig, mich daran zu erinnern. Die Göre ist ja eigentlich selber Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00026278 vom 17.05.2009 um 12:24:39 Uhr in Landshut (21 Kommentare).

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Süchtig nach dem Föhn

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Manie Waghalsigkeit Verschwendung Sucht

Ich kann nur mit laufendem Föhn einschlafen. Ich bette ihn immer auf mein Hasen-Kissen und freue mich dann, dass er mich wärmt. Ich bin seit mehreren Jahren föhnsüchtig und meine Stromrechnungen leiden darunter.

Beichthaus.com Beichte #00026277 vom 17.05.2009 um 02:27:47 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Pornos mit Ton

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Masturbation Schamlosigkeit

Pornos mit Ton
Ich (m/21) bin nach meiner Ausbildung endlich von daheim ausgezogen und muss sagen, dass es herrlich ist. Nicht die Privatsphäre, nicht dass man bis morgens um drei mit Kumpels daheim Bier saufen kann, ohne dass rumgemeckert wird, und auch nicht, dass ich nackt durch die Wohnung laufen kann, sondern endlich Pornos mit Ton zu hören. So ähnlich müssen sich die Berliner nach dem Mauerfall gefühlt haben, oder Armstrong nach seinem Spaziergang. Klar werden jetzt viele meinen, dass man daheim auch einfach die Tür zusperren kann, aber genau so gut kann man sich ein Schild vor die Tür hängen "Vorsicht, ich wixxe!". Um auftauchende Fragen vorzeitig zu beantworten: Nein, ich habe im Moment keine Freundin und nein, ich bin kein versifftes Kellerkind.

Beichthaus.com Beichte #00026276 vom 17.05.2009 um 00:28:59 Uhr (30 Kommentare).

Gebeichtet von Blade23
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